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Hallenfussball

LZ-Cup 2018/2019 – Vorbericht Endrunde Gruppe 2

Der Titelverteidiger, der Finalgegner und ein Halbfinalteilnehmer befinden sich in Gruppe 2. Dazu kommt mit dem SuS Pivitsheide ein Team mit Potenzial.

Wer schafft es ins Halbfinale?

LZ-Cup (ab). Die von einigen als “Todesgruppe” titulierte Gruppe 2 hat es echt in sich. Drei Teams, die letztes Jahr unter den letzten vier Teilnehmern waren, hat es in diese Gruppe verschlagen. Allen voran gilt natürlich der FC Augustdorf als Titelverteidiger als Favorit, aber auch der RSV Barntrup und der TBV Lemgo können sich zurecht Chancen ausrechnen. Aber auch den SuS Pivitsheide darf man nicht außer Acht lassen.

Von André Bell

 

FC Augustdorf

Gründungsjahr: 1949; 2009 Neugründung nach Insolvenz des Vorgängervereins FC Eintracht Augustdorf

Mitglieder: 450

Einwohner: 10.058 (Stand: Dez. 2017)

 

Hallenkader

Björn Wirtz (TW), Sefik Kartal (TW), Alexander Rau, Pascal Becker, Dominik Wall, Peter Neufeld, Marco Mescheder, Marcel Mescheder, Tobias Schaad, Serdar Caliskan, Sören Rottschäfer, Alexander Eck, Cedric Berkemeier, Nick Matthis und Jürgen Rau

 

Der Weg ins Finale

Vorrunde

SV Diestelbruch/Mosebeck 3:0

BSV Müssen 2:1

SVE Jerxen/Orbke 2:1

SF Berlebeck/Heiligenkirchen 3:0

 

Zwischenrunde

SG Hiddesen/Heidenoldendorf 2:2

FC Fortuna Schlangen 8:1

SC Türkgücü Detmold 5:4

 

(ab). Der FC Augustdorf hatte bislang kaum Probleme. In der Vorrunde gelangen vier teils souveräne Siege. Den bisher einzigen Punktverlust leistete man sich in der Zwischenrunde gegen den starken Mitfavoriten Hiddesen/Heidenoldendorf. Dadurch musste man sogar ins Entscheidungsspiel, da man hinter der SG zweiter wurde. Gegen Lügde löst der FCA das Ticket für die Endrunde mit einem 3:1-Sieg. Insgesamt zeigt sich Coach Matthias Heymann zufrieden: „Sicherlich hätte es in dem ein oder anderen Spiel bei konsequenterer Nutzung der Torchancen auch ein deutlicheres Ergebnis geben können, aber das ist schon meckern auf hohem Niveau.“

Zahlreiche Schlachtenbummler unterstützen FCA

Gewohnt stimmungsvoll werden die Spiele des FC Augustdorf werden. Denn auch dieses Jahr werden die Fans der Sandhasen für mächtig Stimmung in der Lipperlandhalle sorgen. „Sicherlich werden unsere zahlreich mitreisenden Zuschauer auch ihren Teil dazu beitragen“, dass der FCA ein gutes Turnier spielt. Heymann (Bild rechts) verspricht: „Gute Stimmung ist auf jeden Fall wieder garantiert.“

 

LZ-Cup-Historie

Der FC Augustdorf wird zum neunten Mal an der Endrunde teilnehmen. Letztes Jahr gewann man erstmals den LZ-Cup, setzte sich in einem spannenden und stimmungsvollen Finale mit 3:1 gegen den RSV Barntrup durch.

 

Gruppeneinschätzung

Die Begeisterung nach der Auslosung hielt sich in Grenzen, als Heymann die Gegner erfuhr: „Die Gruppe ist vom Papier natürlich sehr schwer. In der Endrunde gibt es aber auch keine einfachen Gegner.“ Ziel ist es zunächst, „die Gruppenphase auf jeden Fall zu überstehen.“ Heymann weiß: „Dazu braucht es eine gute Tagesform, immer aber auch ein bisschen Glück.“

 

Vorbereitung auf die Endrunde

Für das „große Highlight der Hallensaison“ hat sich der FC Augustdorf unter der Woche mit drei Einheiten konzentriert und intensiv vorbereitet. „Zudem haben wir uns am letzten Samstag und Sonntag in Heepen einspielen können“, so der Coach. Mit großem Erfolg: „Das Turnier dort haben wir gegen starke Gegner gewonnen.“ Im Halbfinale und Finale gelangen Siege gegen die Liga-Konkurrenten SC Bielefeld 04/26 (6:5) und SuK Canlar Bielefeld (5:2).

 

RSV Barntrup

Gründungsjahr: 1911

Mitglieder: 420

Einwohner: 8.539 (Stand: Dez. 2017)

 

Hallenkader

Kevin Elsner (TW), Florian Bobe, Oliver Sölter, Ole Dobrileit, Patrick Brinkmann, Dennis Meier, Martin Meijer, Moritz Krügel, Kieran McCarthy, Ingo Brand, Andre Kuhlmann

 

Der Weg ins Finale

Vorrunde

TuS Almena 7:0

FC Union Entrup 7:0

SG Bentorf/Hohenhausen 1:0

 

Zwischenrunde

TuS Ahmsen 3:1

VfL Lüerdissen 4:1

SC St. Pauli 6:1

 

(ab). Der RSV Barntrup hatte keinerlei Probleme in der Vor- und Zwischenrunde. Zum Auftakt in Bad Salzuflen gewann man alle drei Spiele und blieb sogar ohne Gegentor. Das änderte sich in der Zwischenrunde auch nur bedingt. Zwar kassierte man in jedem Spiel einen Gegentreffer, gewann aber dennoch souverän alle drei Partien. „Spielerisch war nicht immer alles Gold was glänzt, aber letztendlich interessiert nur, wer am Ende in der Endrunde steht“, urteilt Coach Daniel Barbarito.

Barbarito will „ansehnlichen Fußball“ sehen

Barbarito stellt gewisse Ansprüche an seine Mannschaft: „Natürlich möchte ich ansehnlichen Fußball spielen lassen“, schränkt aber zugleich ein, dass man gucken müsse, „inwieweit der Gegner uns lässt und was für Ideen uns einfallen, um ein Spiel erfolgreich gestalten zu können.“

 

LZ-Cup-Historie

Der RSV Barntrup gehört zu den erfahrensten Teams und belegt in der ewigen Tabelle des LZ-Cups den ersten Rang. Zum bereits 13. Mal wird der RSV Barntrup bei der Endrunde dabei sein. 2012 und 2014 holte der RSV den Titel. Letztes Jahr verlor man das Finale gegen den FC Augustdorf mit 1:3. Die Bilanz des RSV liest sich sehr beeindrucken. Gleich bei der ersten Teilnahme hat es der RSV in die Endrunde nach Augustdorf geschafft und ist nur wegen des schlechteren Torverhältnisses nicht ins Halbfinale gekommen. Am Ende war es der 5. Platz. Schlechter als Rang fünf hat man auch nie abgeschnitten. Zudem ist der RSV Barntrup die einzige Mannschaft, die noch nie in der Vorrunde gescheitert ist. Zu den 13 Endrunden-Teilnahmen kommen noch drei Teilnahmen an der Zwischenrunde. Fünfmal beendete man den LZ-Cup als Gesamtzweiter. Wie gesagt: Beeindruckend.

 

Gruppeneinschätzung

Die Gruppenauslosung hätte aus Sicht des Coaches gar nicht besser verlaufen können, ist er doch „zufrieden.“ Die Begründung: „Meine Jungs brauchen von Anfang an den Druck, müssen von der ersten Sekunde an hellwach sein. So können wir gleich, im Optimalfall, das Turnier von Beginn an erfolgreich gestalten.“ Denn direkt das erste Spiel ist das Re-Match des letztjährigen Finalspiels gegen den FC Augustdorf. Die Paarung spreche für sich meint Barbarito, der dazu gar nicht mehr sagen „will und muss.“ Doch auch die anderen beiden Gegner sind keine Laufkundschaft, im Gegenteil: „TBV Lemgo zählt mittlerweile auch zu einem festen Bestandteil in der Endrunde, wobei sie selten überzeugen konnten. Dadurch, dass wir im Classic-Cup zweimal auf sie getroffen sind und zweimal das Spiel nach 15 Minuten Unentschieden ausging, sollten wir gewarnt sein. Eine technisch starke Truppe.“ Für eine Überraschung könnte laut Barbarito (Bild rechts) der SuS Pivitsheide sorgen: „Mit den Wichmann-Brüdern stellen sie technisch beschlagene Spieler. Ich bin gespannt auf die Begegnung.“ Sollte sich der RSV in dieser Gruppe durchsetzen, wäre das „auf jeden Fall ein Fingerzeig, aber kein Muss.“ Der Coach meint zu den Erwartungen: „Ich möchte, dass meine Jungs einfach Spaß haben und die Atmosphäre genießen können. Attraktiver Fußball lautet das Ziel. Wenn er dann noch erfolgreich ist, freu ich mich umso mehr.“

 

Vorbereitung auf die Endrunde

Beim eigenen Hallenturnier, den Classic-Cup, hat sich der RSV Barntrup den nötigen Feinschluss für die Endrunde in der Lipperlandhalle geholt. Dort kam man bis ins Finale, verlor das aber mit 0:1 gegen den Post TSV Detmold.

 

SuS Pivitsheide

Gründungsjahr: Fußball seit 1920, seit 1945 trägt der Verein den Namen SuS „Einigkeit“ Pivitsheide

Mitglieder: ca. 700

Einwohner: ca. 3.500

 

Hallenkader

Marcus Alf (TW), Niklas Schnitger, Marian Schulz, Lucas Stölting, Roman Thissen, Samuel Töws, Daniel Wichmann, Philip Wichmann, Manuel Wichmann, Paul Klundt, Willi Töws

 

Der Weg ins Finale

Vorrunde

SG Belle/Cappel 4:0

TuS Eichholz/Remmighausen 5:1

Post TSV Detmold 1:3

CSL Detmold 6:2

SG Hiddesen/Heidenoldendorf 1:2

 

Zwischenrunde

SF Oesterholz/Kohlstädt 5:0

Blomberger SV 3:2

TuS Horn-Bad Meinberg 3:3

 

(ab). In der Vorrunde lief nicht alles zu voller Zufriedenheit, doch nach drei Siegen aus fünf Spielen war man Dritter in der Sechser-Gruppe und somit für die Zwischenrunde qualifiziert. Dort gelangen Siege gegen Oesterholz/Kohlstädt und Blomberg, mit dem Punktgewinn gegen Horn-Bad Meinberg sicherte man sich den Gruppensieg. „Verdient, aber am Ende auch glücklich“, findet SuS-Kicker Daniel Wichmann.

Überrascht der SuS als Außenseiter?

Und natürlich sei man „froh, bei der Finalrunde in Lemgo dabei zu sein“, meint Wichmann weiter. „Das ist in unserem Bereich das höchste, was man als Spieler erreichen kann.“ So sind die Stimmung und die Kulisse in Lemgo „schon was Besonderes. Deshalb sind wir voller Vorfreude auf den kommenden Sonntag.“

 

LZ-Cup-Historie

Der SuS Pivitsheide ist zum achten Mal bei einer Endrunde vertreten. Auch letztes Jahr war der SuS dabei, holte gegen Oerlinghausen, Barntrup und Schlangen aber insgesamt nur einen einzigen Zähler, womit nach der Gruppenphase bereits Schluss war.

 

Gruppeneinschätzung

Man ist sich der Tatsache bewusst, dass man als „klarer Außenseiter“ in die Endrunde startet. „Mit dem TBV Lemgo, letztjähriger Halbfinalist, dem RSV Barntrup (letztjähriger Finalist) und FC Augustdorf (Titelverteidiger) haben wir natürlich eine Hammergruppe erwischt“, analysiert Daniel Wichmann (Bild rechts). Dennoch will man am Sonntag noch einmal „alles reinwerfen“, man hat „nichts zu verlieren.“ „Trotzdem erhoffen wir uns natürlich einen guten Start ins Turnier. Wenn du das erste Spiel gewinnst, dann ist alles möglich“, weiß der erfahrene Kicker. „Aber wir wissen, dass wir dafür einen Sahnetag brauchen.“

 

Vorbereitung auf die Endrunde

Daniel Wichmann verrät gegenüber Lippe-Kick: „Wir haben diese Woche nochmal trainiert und uns versucht auf die Gegner einzustellen. Ob das geglückt ist, wird man am Sonntag sehen.“

 

TBV Lemgo

Gründungsjahr: 1911

Mitglieder: 400

Einwohner: 40.871 (Stand: Dez. 2017)

 

Hallenkader

Heiko Langer (TW) ,Zalem Özmen, Karwan Derwisch, Patrick Kötter, Fatih Öztürk, Oliver Hett, Thomas Specht, Ali Celik, Oguzhan Topalca

 

Der Weg ins Finale

Vorrunde

TuS Lockhausen 5:0

FC Unteres Kalletal 6:1

SC St. Pauli 1:1

 

Zwischenrunde

TSG Holzhausen/Sylbach 4:2

SG Hörstmar/Lieme 1:6

SG Bentorf/Hohenhausen 6:2

 

(ab). Der TBV Lemgo hat noch Luft nach oben, wenn man die bisherigen Auftritte in der Vor- und Zwischenrunde betrachtet. In der Vorrunde war nach Siegen gegen Lockhausen und dem FC UK bereits alles klar, gegen C-Ligist St. Pauli reichte es dann nur noch zu einem 1:1. Und auch in der Zwischenrunde hatte man gegen Hör/Lie beim 1:6 klar das Nachsehen, bewies im „Endspiel“ um Rang zwei gegen Bentorf/Hohenhausen aber starke Nerven und löste das Ticket für die Endrunde mit einem klaren Sieg.

Endrunde auch für den TBV ein Erlebnis

Der TBV Lemgo spielt in der Lipperlandhalle vor eigenem Publikum. Auch für den Bezirksligisten natürlich kein alltägliches Erlebnis, vor mehreren Tausend Zuschauern aufzulaufen. „Unser Ziel war es, bei der Endrunde dabei zu sein. Jetzt sollen die Jungs das auch genießen“, findet Coach Ilker Siviloglu, denn „für einen Amateur-Fußballer ist es ein großes Erlebnis, bei so einer Atmosphäre Fußball zu spielen.“

 

LZ-Cup-Historie

Der LZ-Cup-Sieger von 2005 wird in diesem Jahr zum siebten Mal an der Endrunde teilnehmen. Im letzten Jahr erreichte der TBV Lemgo das Halbfinale, dort war gegen den späteren Sieger FC Augustdorf nach einem knappen 3:4 aber Endstation.

 

Gruppeneinschätzung

Mit den beiden letztjährigen Finalisten FC Augustdorf und RSV Barntrup hat es der TBV Lemgo in seiner Gruppe zu tun, hinzu kommt der SuS Pivitsheide aus der Detmolder A-Liga. „Die gruppe ist ausgeglichen“, findet Siviloglu, aber „natürlich nicht einfach.“ Der Coach hält sich in Sachen Zielvorgabe zurück: „Wir wollen einfach von Spiel zu Spiel gucken und unser bestes abrufen.

 

Vorbereitung auf die Endrunde

Die Hansestädter haben sich bei diversen anderen Hallenturnieren die nötige Form für die Endrunde geholt. Am letzten Wochenende stand beim Classic-Cup des RSV Barntrup im Halbfinale, verlor aber gegen Hiddesen/Heidenoldendorf. Und auch beim Neujahrs-Cup des TSV Horn war der TBV mit einer Mannschaft vertreten.

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