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Kreisliga B1 Lemgo

TBV Jahn Alverdissen – Abstiegsgespenst soll vertrieben werden

Das Abstiegsgespenst ist nur noch von Weitem zu sehen und soll nach Möglichkeit auch ganz verschwinden. Lippe-Kick blickt hinter die Kulissen des TBV Jahn.

 

Tim Rose: „In Hinrunde einige Punkte verschenkt“

Kreisliga B1 Lemgo (ab). Kraft, Ausdauer, Fitness, Zusammenhalt, all das sind Begriffe, die mit dem TBV Jahn Alverdissen in Verbindung gebracht werden können nach dieser Winter-Vorbereitung. Auch taktische Dinge wurden trainiert, die Zeit bis zum ersten Rückrundenspiel am 10. März soll intensiv genutzt werden. Schließlich könnte man das Abstiegsgespenst dann schon so gut wie verabschieden. Dass es noch nicht ganz vertrieben ist liegt zum einen an großzügigen TBV-Kickern, anderseits an der schwerwiegenden Auswärtsschwäche.

 

Die Zufriedenheit im Lager des TBV Jahn Alverdissen ist nach dem aktuellen Stand der Dinge dennoch groß, denn: „Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit der Vorbereitung und freuen uns auf die Rückrunde“, so Betreuer Tim Rose. Die Winterpause hat man bewusst kurz gehalten, am 11. Januar begann bereits die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte. „Zuerst standen Kraft und Ausdauer auf dem Programm. Wir sind viel gelaufen und haben verschiedene Kraftübung in der Halle in Alverdissen gemacht. Neben den Trainingseinheiten in der Halle haben wir mit dem Team einen Fitnesskurs im Fitnessstudio in Aerzen, welcher insgesamt über einen Zeitraum von sechs Wochen ging, besucht. Wir hatten eine sehr gute Beteiligung, nahezu alle waren immer dabei und haben viel geackert“, berichtet Rose weiter. Die körperlichen Voraussetzungen für die Rückrunde sollten also geschaffen sein. Und auch der Zusammenhalt innerhalb des Vereins hat sich nach einem vereinsinternen Turnier im Soccerdome mit allen Mannschaften, sprich Herren, Damen, Alt-Herren und Jugend, nochmals verbessert.

 

„Perfekt vorbereitet in die Rückrunde“

Als es dann endlich auf den Platz ging, in diesem Fall auf den Kunstrasen in Barntrup, hat das Trainerteam um Coach Markus Hein die Intensität deutlich erhöht. Einen speziellen Fokus gab es nicht, man habe „an allen Mannschaftsteilen gleichermaßen gearbeitet“, so der Betreuer. Das aber viermal pro Woche, hinzu kamen Testspiele an den Sonntagen.

Tizian Kowalski

Ergebnistechnisch erfolglos (5:8 beim SV Wüsten und 1:4 beim TuS Lipperreihe II), „jedoch sind wir auch mit den beiden Spielen sehr zufrieden. Bei jeweils optimalen Bedingungen konnten wir verschiedene personelle und taktische Dinge ausprobieren.“ Bis zum zehnten März ist nun noch Zeit, dann geht es gleich gegen den VfL Lüerdissen II. Mit einem Sieg kann man sich wohl den allergrößten Abstiegssorgen entledigen. Und Ausruhen ist nicht, laut Tim Rose: „Wir werden die Zeit ausgiebig nutzen und gehen perfekt vorbereitet in die Rückrunde. Es gab keine Verletzungen in der Vorbereitung und außer ein paar kleineren Einschränkungen sind alle soweit topfit.“ So kann Markus Hein mit einer Ausnahme auf den kompletten Kader zurückgreifen. Tizian Kowalski wird dem TBV berufsbedingt nicht mehr zur Verfügung stehen. Zugänge gibt es keine.

 

„Blick geht noch nach unten“

Die verbleibenden zwölf Spiele werden für den TBV Jahn Alverdissen kein Zuckerschlecken werden. „Uns ist bewusst, dass es eine ganz harte Rückrunde für uns wird. Wir haben nach wie vor einen sehr dünnen Kader. Alle Mann müssen in schwierigen Zeiten, welche leider nicht ausbleiben werden, auf die Zähne beißen und alles geben.

Markus Hein

Leider konnten wir uns personell nicht verstärken“, haben sich Tim Rose und alle Verantwortlichen die Einstelligkeit als Saisonziel gesetzt: „Acht Punkte sind ein gutes Polster, jedoch geht unser Blick natürlich auch nach unten, wir möchten nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun haben und besonders in den ersten Spielen der Rückrunde die nötigen Punkte einfahren.“ Mit drei Heimspielen gegen Lüerdissen II, Extertal/La/Si und Bega/Humfeld stehen dem TBV Jahn im März noch einige harte Brocken bevor. Ärgerlich: „In der Hinrunde haben wir einige Punkte, besonders gegen die vermeintlichen Teams auf Augenhöhe, verschenkt.“ 19 Punkte sind es dennoch geworden in 18 Partien, die will man in den übrigen zwölf „als Minimum einfahren. Besonders auswärts wollen wir besser auftreten und Punkte sammeln, das war bisher ein bisschen Mau, um es mal freundlich auszudrücken.“ Zwei Punkte aus zehn Gastspielen sind hier die harte Realität, die es zu verbessern gilt, wenn man mit dem Abstiegskampf wirklich nichts mehr zu tun haben will.

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