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Kreisliga C2 Detmold

Goalgetter-Report Kreisliga C2 Detmold

Natürlich stellen auch in der C2 Detmold die Tore das Höchste der Gefühle dar. Lippe-Kick präsentiert euch einige Scharfschützen.

„Campos Chavero hat einen geilen Torriecher“

 

Kreisliga C2 Detmold (hk). Selbst habe ich dieses Erlebnis oft genug spüren dürfen. Zurzeit zocke ich nur noch Futsal mit einigen Spielern von Detmolder Traditionsvereinen, doch wenn mein Schussversuch mit einem Torerfolg gekrönt wird, tanzen meine Hormone Tango. In der C2 Detmold gibt es auch einige besonders hungrige Spieler, die das gegnerische Gehäuse ins Visier nehmen. Wir stellen einige von ihnen vor, versuchen sie dadurch auch dem breiten Publikum etwas bekannter zu machen.

 

Von Henning Klefisch

 

Miguel Campos Chavero, SG Brakelsiek/Wöbbel II, 22 Jahre alt, 17 Tore, ehemalige Vereine: Er kommt aus der eigenen Jugend.

Sehr angetan zeigt sich Brakelsiek/Wöbbel II-Betreuer Julian Kriete mit Blick auf den besten Torschützen der Spielklasse: „Er hat trotz des jungen Alters einen geilen Torriecher, macht auch seine Buden, wenn er mal einen schlechten Tag hat. Er ist präsent im Zweikampf und physisch stark, dazu hat er einen starken linken Fuß. Steigerungspotential sehe ich ein  bisschen im Bereich Fitness und Kaltschnäuzigkeit- letzteres bringt dann ja auch immer mehr die Erfahrung.“

 

Rafael Maaßen, Blomberger SV II, 49 Jahre alt 14 Tore.

Sein Coach und Mitspieler Andreas Massold meint über den erfahrenen Goalgetter: „Rafa wird in den nächsten Tagen 50 Jahre alt und hilft uns mit seiner Erfahrung enorm weiter! Wenn ich jetzt über den Verlauf seiner Karriere schreiben würde, dann wäre es ein etwas längerer Text. Das nicht unbedingt schönste, aber wichtigste Tor hat er gegen Brakelsiek/Wöbbel II geschossen. Da hat er den Torwart in der 90. Minute mit einer Körpertäuschung ins Leere laufen lassen und konnte den Ball ins leere Tor einschieben. Das war dann der 3:2-Siegtreffer. Es war ein tiefer Pass aus dem Mittelfeld.“

Marcel Kurz (Bild links), BSV Müssen II, 13 Tore, 19 Jahre alt, Sascha Döller, BSV Müssen II, 12 Tore, 40 Jahre alt.

„Während Sascha „Günther“ Döller, mit seinen 40 Jahren als Torschützenkönig der B-Liga Lemgo nach Müssen gekommen, bewusst als Verstärkung für die Offensive angedacht war, um natürlich mit großen Erwartungen seinen Torriecher auch für den BSV unter Beweis zu stellen, so war bei Marcel „Langer“ Kurz, der als Eigengewächs aus der A-Jugend kam, die gute Torausbeute nicht unbedingt erwartet worden. Mit seinen knapp 20 Jahren ist er auch gerade mal halb so alt wie Günther. Mit 12 bzw. 13 Toren stehen die beiden unter den Top 4 der Torjäger. Mit den Toren aus dem aus der Wertung genommenen Spiel gegen Eichholz wären die beiden ganz vorne dabei. Auch spielerisch unterscheiden sich die beiden Jungs. Während der Lange über die rechte Bahn mit viel Tempo kommt und durch seine Schnelligkeit schon so manche Abwehrreihe einfach überlaufen hat, so kommt Günther oftmals über das Zentrum. Mit seiner sehr guten Ballbehandlung und seiner Dribbelstärke ist er oft nur sehr schwer vom Ball zu trennen.  So unterschiedlich die beiden aber auch sind, so gut harmonieren die beiden auf dem Platz und profitieren dabei oftmals von den Qualitäten des anderen. Acht Spiele haben die beiden noch, um vielleicht noch auf Platz eins zu springen. Uns Trainern soll es recht sein“, erklärt BSV Müssen II-Co-Trainer Sebastian Schling gegenüber Lippe-Kick.

 

Pascal Rubart, (Bild rechts) 20 Jahre alt, 12 Tore, Maximilian Gwiasda, 21 Jahre alt, 8 Tore, Leon Jordan, 20 Jahre alt, 8 Tore

FSV II-Trainer Manuel Niemeyer sagt über das Pivitsheider Teufelstrio: „Die drei Spieler Max, Pascal, aber auch Leon zeichnet ihre Schnelligkeit und Ausdauer aus. Diese drei Spieler im Sturm ergänzen sich ungemein und es wäre auch unfair, auch nur einen von ihnen zu vergessen. Diese stehen, laufen und haben auch den richtigen Sinn, um das gesamte Team weiter zu bringen. Jedes Tor ist natürlich eine Kollektiv-Leistung. Ohne ihre Mitspieler würden auch die genauen Pässe nicht kommen, die sie dann verwerten können. Ein Pfirsich ist außen süß, aber ohne den Kern würde es ihn nicht geben.

Von einem besonderen Tor kann man nicht sprechen, es sind die Momente, die zählen. Anstrengende, zähe Partien, ein hin und her Zittern, aber dann der entscheidende Pass, die richtige Entscheidung und schon ist die Welt wieder in Ordnung. Es ist also nicht das eine Tor, sondern es sind die Tore in den richtigen Momenten, die uns weiterbringen.“

 

Philipp Hammer, TuS WE Lügde II, 11 Tore.

Sein Vereinstrainer Tobias Jahn schwärmt: „Der Hammer ist ein robuster Fußballspieler, hat eine super Hinrunde gespielt, hat einen guten Schuss, gute Dribblings, sucht den Abschluss, hätte das eine oder andere Törchen mehr machen können. In der Rückrunde wird er sich vielleicht auch beweisen, sodass er das Doppelte an Toren schießt. Das Problem ist, dass er aus beruflichen Gründen nicht trainieren kann. Es ist schade, dass er nicht Spielzüge trainieren kann, aber ich denke, dass er uns mit seiner Klasse weiterhelfen wird. Er hat sogar schon mehr Tore geschossen, da die Tore gegen die zurückgezogenen Mannschaften gar nicht zählen. Ich finde schon, dass diese Treffer einbezogen werden müssen, wenn du diese Spiele spielst.“

Balkan Imbiss

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