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Kreisliga A Detmold

Vorberichte 23. Spieltag 18/19 A Detmold

Alles zur höchsten Detmolder Kreisliga hat Lippe-Kick im Angebot. Das gibt es so ausführlich kein zweites Mal, also klickt euch rein.

Spitzenteams ohne Herkulesaufgaben

Kreisliga A Detmold (hk). Wenn nicht noch ein Tornado durch die lippischen Hoch- und Tiefebenen fegt, finden sieben Partien parallel um 15.00 Uhr statt. Einen Ausfall gibt es zu vermelden: Der Rasenplatz in Heiden ist unbespielbar, deshalb fällt das Heimspiel gegen den TSV Rischenau aus. Nach der etwas überraschenden 0:1-Heimniederlage in der Vorwoche gegen den Blomberger SV hat der TuS WE Lügde bereits etwas abreißen lassen. Acht Punkte Differenz weisen die Osterräderstädter zu dem Führenden FC Fortuna Schlangen (56) auf, hat jedoch noch zwei Partien in der Hinterhand. Dazwischen rangiert die SG Hiddesen/Heidenoldendorf, bei fünf Zählern weniger als der Klassenbeste. Auf dem Papier hat das Führungstrio lösbare Aufgaben zu bewältigen.

 

Von Henning Klefisch, Andre Bell & Gerrit Barthelmeus

 

SG Hiddesen/Heidenoldendorf vs. SG Brakelsiek/Wöbbel

(ab). Hiddesen/Heidenoldendorf-Coach Markus Rüschenpöhler hat großen Respekt vor dem kommenden Gegner aus dem lippischen Südosten: „Brakelsiek/Wöbbel ist mit dem Sieg gegen Heiden gut aus der Winterpause gestartet und hat sich im Verlauf der Saison als kampfstarke Mannschaft herausgestellt, die einige Punkte gesammelt und aktuell nichts mit dem Abstiegskampf zu tun hat. Das ist eine gute Leistung für einen Aufsteiger, dem gebührt Respekt.“ Doch trotz aller Lobeshymnen wird man gegen den Aufsteiger nichts zu verschenken haben: „Wir wollen zu Hause unser Spiel durchsetzen und erfolgreich bleiben. Wir haben zuletzt zweimal gewonnen und in Detmold unsere beste Rückrundenleistung gezeigt. Wir haben souverän und abgeklärt gewonnen und das muss auch der Maßstab sein.“ Mit Brakelsiek/Wöbbel trifft man auf eine „lauf- und zweikampfstarke Mannschaft, die uns viel abverlangen wird. Ich erwarte einen tiefstehenden Gegner, gegen den wir Lösungen finden müssen, um uns Chancen zu erarbeiten und dann zu nutzen.“

 

Auch auf der Gegenseite ist der Respekt vor dem Gegner groß. „Heidenoldendorf ist meiner Meinung nach die Mannschaft mit der größten Perspektive in unserer Liga. Junge Mannschaft, gutes Umfeld, guter Unterbau“, so Falk Weskamp. Bester Beweis für seine These: „Nicht umsonst sind sie oben dran.“ Das bedeutet für seine Mannschaft automatisch, dass es „ein sehr schweres Auswärtsspiel auf Kunstrasen“ werden wird. „Trotzdem wollen wir uns zur Wehr setzen und vernünftig präsentieren. Ob es am Ende was dafür gibt, werden wir sehen.“ Mit welchem Kader die SG Brakelsiek/Wöbbel nach Heidenoldendorf fahren wird, entscheidet sich nach dem Abschlusstraining am Freitagabend.

 

Auf dem Sportplatz in Heidenoldendorf wird Tobias Patzer das Spiel um 15.00 Uhr anpfeifen.

 

SF Berlebeck/Heiligenkirchen vs. Post TSV Detmold II

(hk). Für den BHK-Obmann Matthias Kuhlmann ist es nicht überraschend, dass der Post TSV Detmold II seine Mannschaft mit Akteuren aus der Bezirksligamannschaft starkmacht. Zuletzt haben Ausnahmekönner auf Kreisebene, wie Johann und Alexander Felker, ihre Fähigkeiten zur Sicherung des Klassenerhalts gewinnbringend eingesetzt. Einige Schritte müssen die Postler noch gehen. Einer könnte es am Sonntag sein. „Wir werden eine schlagkräftige Truppe ins Rennen schicken“, vertraut Kuhlmann seinem Team. Zugleich rührt ein Stück weit auch die Motivation aus dem Hinspiel, welches die BHKler „unglücklich“ Remis gestaltet haben. Diesmal wollen sich die Sportfreunde cleverer verhalten, hinten stabil und vorne zielstrebig agieren, um so den fünften Rang zumindest vorläufig zu sichern. Ein Blick in den Rückspiegel empfiehlt sich, denn: Der Blomberger SV weist derzeit einen Rückstand von vier Zählern auf BHK auf, hat jedoch noch zwei Spiele mehr. „Möglichkeiten und Voraussetzungen, dass wir die drei Punkte bei uns behalten wollen, sind gegeben. Die Jungs sind heiß”, erklärt Kuhlmann. Auch die Serie ist beachtlich, sind die Sportfreunde doch in Pflichtspielen seit dem Karnevalsbeginn, dem 11.11.18, einem 0:2 in Blomberg, ungeschlagen. Zuletzt wurden die Spiele gegen die SG Hiddesen/Heidenoldendorf (1:0) und SV Diestelbruch/Mosebeck (2:1) gewonnen.  Rotsünder Johann Sinner fehlt nach seinem Platzverweis aus dem Diestelbruch/Mosebeck-Spiel weiterhin. Einige Zöglinge sind angeschlagen.

 

Auf dem Hosenboden ist der Post TSV Detmold II wieder gelandet. Gegen das Spitzenteam SG Hiddesen/Heidenoldendorf haben die weiterhin abstiegsgefährdeten Postler deutliche Bodenhaftung mit dem 0:3 erhalten. „Wir waren unterirdisch schlecht, auch die Einstellung“, gibt Post TSV II-Coach Jens Kaiser zu. Zuvor feierten die Kaiser-Kicker zwei Siege in Serie. Position 13 mit vier Punkten Differenz zur heißen Zone, das ist die aktuelle Situation vor dem Derby bei den SF Berlebeck/Heiligenkirchen. Jens Kaiser zeichnet es aus, dass er Tacheles redet, nichts beschönigen will. Die Trainingsbeteiligung der Hausherren ist unter der Woche „mehr als unterirdisch gewesen“, denn: „Viele sind mit den Gedanken woanders, verlassen sie doch den Verein, andere hören ganz auf.“ Für Kaiser ist klar: „In diesem Spiel steckt Brisanz.“ Suboptimal: Tim Smithen (geht im Sommer zum kommenden Gegner) ist angeschlagen, Andreas Felker (wechselt nach Blomberg) ist verletzt. Kaiser befürchtet nun: „Berlebeck/Heiligenkirchen wird richtig heiß sein nach den Aussagen zuletzt. Mit meinem Kumpel Jan Trockel haben sie einen richtig guten zentralen Mittelfeldspieler geholt.“ Über welches Personal er verfügt, darüber ist er noch nicht im Bilde. Dies wird kurzfristig entschieden. „Ich habe Bock und bin heiß, den Zuschauern ein richtig gutes Fußballspiel zu zeigen. Ich hoffe, dass Tim Haskins am Sonntag endlich wieder netzt“, verrät er seine Sehnsucht vor dem Aufeinandertreffen beim starken Tabellenfünften.

 

An der Pfeife um 15.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Heiligenkirchen: Justin Grob.

 

SV Diestelbruch/Mosebeck vs. RSV Hörste

(hk). In der Winterpause hat sich der SV Diestelbruch/Mosebeck ganz weit oben auf die Fahne geschrieben, die Defensive zu stärken. Auf dem Konto hat sich dies nicht ausgezahlt, haben sie doch alle drei Spiele im neuen Jahr verloren. Den Heimniederlagen gegen die SG Hiddesen/Heidenoldendorf (0:1) und den SF Berlebeck/Heiligenkirchen (1:2) schloss sich am letzten Spieltag ein 1:4 beim Primus Fortuna Schlangen an. Co-Trainer Lennart Rethmeier hebt trotz der Niederlagenserie das Positive hervor: „In allen drei Spielen haben wir uns defensiv stark verbessert. Besonders unter der Tatsache, dass uns jedes Wochenende acht bis zehn Stammspieler ausfallen“, klagt er an. Gegen den Aufsteiger verschlimmert sich die Situation. Joel Weber muss gesperrt zuschauen nach seiner Ampelkarte, auch Jannis Brocks kann nicht. Der Alt-Internationale Luis Mendes kehrt deshalb zurück in den Kreis der ersten Mannschaft, auch sollen Spieler aus der Drittvertretung (C2 Detmold) zum Kader stoßen. Rethmeier sieht seine Schützlinge bereits etwas unter Druck: „Dennoch müssen wir nach vorne schauen. Mit Hiddesen und Schlangen hatten wir zwei Top-Gegner.“ Daher gilt: „Gegen Hörste müssen wir zu Hause endlich wieder punkten. Zeigen wir den Einsatz der letzten Wochen und sind in der Offensive cleverer und zielstrebiger, werden wir erfolgreich sein“, will man nicht schon in Bälde vor den Jägern aus Horn-Bad Meinberg und Rischenau geschluckt werden, vielmehr den einstelligen Rang verteidigen.

 

Der Fightclub aus Hörste braucht dringend Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Drei Punkte haben sie nur Abstand zum ersten Abstiegsrang. RSV-Kicker Dennis Gerstenberg Guerreiro hat noch im Hinterkopf: „Der Gegner hatte bei uns in Hörste einen harten Fight. Den wollen wir in Diestelbruch auch bieten“, wünscht er sich. Auf dem sensiblen Rasenplatz in Hörste haben die Linnemänner nur schwerlich trainiert. Da ist es doch eine feine Geschichte, wenn man Freunde aus Müssen hat, deren Kunstrasenfeld exzellent bespielbar ist. Der Außenverteidiger erklärt daher etwas hoffnungsvoll: „Wir sind zwar keine Kunstrasen-Mannschaft, haben dort jetzt aber einige Erfahrungen sammeln können.“ Deshalb wollen sie auf dem keineswegs ungewohnten Untergrund die volle Ausbeute mit gen Heimat holen: „Unser Ziel ist es, selbstverständlich, einen Dreier im Auswärtsspiel zu ergattern, wie in jedem Spiel.“ Im Urlaub befindet sich noch Tobias Breul, während John Berg rotgesperrt zuschauen muss. Abwehr-Gladiator Mattias Dick ist zuletzt krank gewesen. Kein Grund für Gerstenberg-Guerreiro, um durchzudrehen, weil: „Allerdings haben wir genug Leute im Kader, um das auszugleichen. Wir freuen uns auf jeden Fall, diese Woche wieder spielen zu können, nachdem letzten Sonntag und diesen Dienstag, leider nicht gespielt werden konnte“, genossen einige Naturrasenplätze noch den Winterschlaf.

 

Die Spielleitung dieser spannenden Begegnung obliegt Referee Malte Arend ab 15.00 Uhr im Dörenwald-Stadion.

 

TuS Horn- Bad Meinberg vs. FC Fortuna Schlangen

(hk). Der Schwierigkeitsgrad erhöht sich erneut für den TuS Horn-Bad Meinberg. Nun kommt es vor heimischer Kulisse zum Aufeinandertreffen mit dem Team der Stunde in der Liga. TuS-Trainer Richard Soethe weiß um diese anspruchsvolle Aufgabe, erklärt er demnach bei Lippe-Kick: „Am Sonntag erwartet uns wieder ein sehr schweres Spiel und ein spielstarker Gegner, der sicher zu Recht derzeit an der Tabellenspitze zu finden ist.“ Nicht aus dem Gedächtnis gestrichen hat er die Hinspielpartie, in der sein Team 30 Minuten vor dem Anpfiff mit gerade einmal zwei Handvoll Spielern auf dem Platz in Schlangen stand. Kurz vor dem Anpfiff konnten die Kur-Kicker immerhin bis auf elf Akteure auffüllen, doch eine Wechseloption stand nicht zur Verfügung. Dass diese Partie mit einer Niederlage für den TuS endete, ist auch mit etwas zeitlichem Abstand gerechtfertigt. Soethe blickt nun jedoch nach vorne: „Aber neues Spiel, neues Glück und wir werden am Sonntag alles in die Waagschale werfen, um ein besseres Ergebnis zu erzielen“, sind die Horn-Bad Meinberg-Kicker vielversprechend aus der Winterpause gekommen. Es fallen aus: Mete Akyazi, Daniel Rellmann (beide verletzt) und Gianni Bovino (nicht spielberechtigt). Maurice Grüttner und Nils Rayczik haben private Verpflichtungen und Can Ünal verletzte sich bei einem Sportunfall in der Schule.

 

Dass dieses Lokalduell für den Primus aus Schlangen leicht wird, davon ist FC-Betreuer Jens Riepenhausen alles andere als überzeugt. Ein Grund könnte im wiedererstarkten Gegner liegen: „Der TuS Horn-Bad Meinberg scheint im Moment in Form zu sein. Anscheinend sind sie stabil in ihrer Abwehr, stehen gut und setzen auch nach vorne Akzente“, ist doch das Remis in Pivitsheide, auch der 6:1-Erfolg gegen den TSV Rischenau, nicht mit Zufall eingefahren worden. Wie kann man den ehemaligen Verbandsligisten in Schach halten? „Wir müssen sehr auf der Hut sein und konsequent die Zweikämpfe für uns entscheiden. Und unser gutes Umschaltspiel nutzen, um zum Erfolg zu kommen. So sind die Horner mit einigen erfahrenen, guten Spieler bestückt“, meint Riepenhausen. Auch dies wird aber nichts daran ändern, dass die Schlänger auf sich selbst schauen möchten, die ansprechende Siegesserie um eine Fortführungsgeschichte erweitern wollen, damit auch das Ziel Aufstieg ein Stück weit realistischer wird. Im Mai 2017 erlebte die Fortuna ihr persönliches Waterloo im Waldstadion: „So haben wir keine gute Erinnerung an Horn. Dort haben wir vor ein paar Jahren mal unser Saisonziel Meisterschaft verspielt. Das darf am Sonntag nicht das Thema sein“, haben die Horner dies wohl mental komplett verarbeitet. Mit der nötigen Konzentration und einer Fortführung der bisherigen Leistungen soll auch diese schwere Hürde genommen, die Ausgangssituation gehalten, optional sogar verbessert werden. Bei Maik Fehse wird kurzfristig entschieden, ob er wieder fit ist, nachdem er einen Schlag auf den Knöchel bekommen hat. „Ansonsten sind wir bereit für das Derby und gehen mit einem starken Kader ins Spiel“, so Jens Riepenhausen abschließend.

 

Referee dieser Begegnung ist Wilhelm Panhorst um 15.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz Rennekamp.

 

SC Türkgücü Detmold vs. SuS Pivitsheide

 

(gb). Von einem „starken Gegner“ spricht Türkgücüs Erhan Eksioglu, wenn er an das Team von SuS Pivitsheide denkt. „Im Hinspiel haben sie glücklich mit 1:0 gewonnen“, erinnert er sich und hofft nun, dass man mit dem Rückenwind aus den letzten Spielen auch dieses Mal etwas Zählbares aus der Partie mitnimmt. Über die eigene Qualität ist er sich bewusst. „Wenn wir unsere Aufgaben machen, bin ich mir sicher, dass wir etwas holen werden“. Personell sieht es soweit gut aus. Bis auf den verletzten Sefa Sahin und den gelbgesperrten Yalcin Orhan steht der gesamte Kader zur Verfügung und freuen sich auf ein schönes und faires Spiel mit vielen Zuschauern.

 

Auch SuS-Kicker Daniel Wichmann weiß über die Qualität des Gegners. „Türkgücü ist für mich eine Wundertüte. An guten Tagen können sie jeden schlagen, an schlechten aber auch gegen jeden verlieren“, hofft man am Sonntag auf einen schlechten Tag. Nach dem enttäuschenden Start gegen Schlangen und Horn wollen die Pivitsheider endlich wieder drei Punkte holen. „Um das zu schaffen, müssen wir eine konzentrierte Leistung bringen und motiviert sein“, glaubt er an ein von Emotionen geprägtes Spiel, was über die Zweikämpfe entschieden wird. Fehlen werden die verletzten Nico Zimmermann, Lasse Merwitz, Manuel Wichmann und Niklas Petkau. Auch Paul Klundt wird aufgrund einer Sperre nicht mit dabei sein.

 

Um 15.00 Uhr pfeift Bernd Nölkensmeier das Spiel im Schulzentrum Mitte auf dem Rasenplatz an.

SG Kachtenhausen/Helpup vs. TuS WE Lügde

(gb). Von einer nicht befriedigenden Vorbereitung auf das Spiel spricht SG-Coach Jörg Horstkötter. Das Dienstagstraining ist im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen und am Donnerstag konnte nur mit einer kleinen Anzahl an Spielern trainiert werden. „Lügde wird uns 90 Minuten unter Druck setzen und auf Fehler warten“, glaubt Horstkötter die taktische Ausrichtung des Gegners bereits durchblickt zu haben. Im Hinspiel ist man aufgrund von einem personellen Engpass gar nicht angetreten, auch vor dem Rückspiel sieht es schlecht aus. Neben Schmitt und Hertel fällt auch Kreye verletzt aus. Kruse weilt noch im Ski-Urlaub. Wieder dazu kommt Pook, der seinen Urlaub beendet hat. „Mal sehen, wen wir am Sonntag aufs Feld schicken“, fasst Horstkötter die Personalnot kurz zusammen.

 

„Uns steht ein schweres Auswärtsspiel bevor“, weiß Lügdes Trainer Andy Hoffmann, dass es immer schwer ist, gegen Kellerkinder zu spielen. Man muss „geduldig spielen und spätestens im zweiten Spielabschnitt die Entscheidung suchen“, gibt er klare Anweisungen an seine Mannschaft, die man mit Personal aus der zweiten Mannschaft auffüllen muss. Neben den bereits bekannten Verletzten gesellen sich nun noch Walek und Pape gesperrt hinzu. „Trotzdem werden wir noch genug Qualität auf dem Platz haben, um die drei Punkte zu holen“, ist sich Hoffmann sicher, dass man mit einem Sieg die Heimreise antreten wird.

 

Manfred Miske ist der Referee in dieser Partie des Abstiegskandidaten gegen das Spitzenteam. Um 15.00 Uhr ist auf dem Rasenplatz in Kachtenhausen Anstoß.

 

Blomberger SV vs. SuS Lage

(ab). Mit dem SuS Lage hat der Blomberger SV noch eine Rechnung zu begleichen. Mit 1:2 verlor man das Hinspiel und zeigte „eines der schlechtesten Spiele und auch da war Lage sicherlich nicht favorisiert.“ Genau wie am Sonntag ging der BSV auch Ende September als Favorit ins Spiel. „Für uns gilt es, hier kein Dèjá vu Erlebnis zu erleben. Jeder Gegner ist gefährlich, wenn die Einstellung zum Spiel nicht passt und das wurde uns des Öfteren aufgezeigt“, hofft Coach Mike Winkler, dass die Mannschaft diesmal 100% bei der Sache ist. Denn man spielt, „auch durch den positiven Eindruck in Lügde, auf drei Punkte.“ Für die Partie kehren Stirz, Wilhelmi und Uzunlar zurück, die ihren Urlaub beendet haben dürften, „was personell wieder für etwas mehr Entspannung sorgt.“ Dafür fehlt Samed Ünal wegen seiner Gelbsperre, hinter den Einsätzen von Retzlaff (Knieprobleme), Rjabokin (Leistenprobleme) und Zejglic (Schulter) stehen dicken Fragezeichen.

 

Das Debüt von Branko Trailovic als Trainer des SuS Lage ging gegen Türkgücü Detmold mit 0:4 gründlich daneben. „Für uns geht es ums Überleben“, sagt der Coach vor dem Duell in der Nelkenstadt. „Wir versuchen, uns gut zu präsentieren und schauen, was wir erreichen können.“ Die Vorbereitung auf das Spiel war ok, Trailovic hat versucht, „die Jungs bei Laune zu halten.“ Denn die Niederlage am Sonntag förderte einige Probleme zu Tage. „Der Mannschaft fehlt das Selbstvertrauen und der Zusammenhalt. Da ist zuletzt vieles dazugekommen. Wir brauchen Zeit, ich als Trainer auch, um die Mannschaft in den Griff zu kriegen, damit sie die Leistung wieder abrufen kann.“ Zeit, die Trailovic eigentlich gar nicht hat, denn es sind nur noch neun Spiele, um den drohenden Abstieg zu verhindern. Der Abstand ans rettende Ufer beträgt derzeit zwar nur einen Punkt, Hörste auf Rang 14 hat aber noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Am Sonntag muss Trailovic im Spiel „gegen eine Top-Mannschaft, die das Potenzial hat, um den Aufstieg mitzuspielen“ zudem auf „drei, vier wichtige Spieler verzichten. Aber das ist nun mal so. Wir müssen zusehen, mit der Mannschaft, die wir zur Verfügung haben, das Beste daraus zu machen.“ Denn „in der Liga ist alles möglich, jeder kann jeden schlagen.“ Dennoch wären ein oder sogar mehr Punkte in Blomberg für den SuS „Bonuspunkte. Wir müssen uns auf die nächsten Wochen konzentrieren, auf die Spiele gegen Teams, die in Reichweite sind. Wir müssen punkten, um aus dem Schlamassel rauszukommen.“ Trailovic findet: „Die Mannschaft ist gut vorbereitet und wird alles geben. Wenn es nicht reicht und der Gegner besser ist, dann ist das leider so. Aber es sind noch ein paar Punkte zu vergeben. Wenn wir das umsetzen, was wir im Training machen und uns vornehmen, dann werden wir die Punkte auch noch holen.“

 

Das Spiel wird von Kohder Souleiman-Omairat geleitet, um 15.00 Uhr geht es los.

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