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Kreisliga B1 Lemgo

Vorberichte Nachholspieltag B1 Lemgo vom 30./31.01.19

Sechs Nachholspiele des 19. Spieltags gehen am Wochenende in der Kreisliga B1 Lemgo über die Bühne. Lippe-Kick hat alle Infos zu den Spielen.

 

Mannschaftsinternes Duell in Donop – UK gegen Bega/Humfeld im Top-Spiel

Kreisliga B1 Lemgo (ab). Am Samstag rollt der Ball bereits im Eichenstadion zu Donop, dort treffen die zweite und die erste Mannschaft des FC Donop/Voßheide aufeinander. Am Sonntag folgen die weiteren fünf Spiele. Tabellenführer FC SSW empfängt den TuS Brake II, Verfolger TuS Lüdenhausen empfängt Almena, gleich zwei Verfolger sind im direkten Duell zwischen dem FC Unteres Kalletal und der SG Bega/Humfeld im Einsatz. Den ersten Auftritt des Fußballjahres 2019 hat der TuS Sonneborn II, der es mit der SG Talle/Westorf zu tun bekommt. Im Spieler zweier Tabellennachbarn trifft die SG Bentorf/Hohenhausen II auf den RSV Barntrup II.

 

Von André Bell & Henning Klefisch

FC Donop/Voßheide II vs. FC Donop/Voßheide

(hk). Schon am Samstagmittag um 13.00 Uhr wird das vereinsinterne Aufeinandertreffen zwischen der Zweit- und Erstvertretung ausgetragen. Dass die geliebten Rasenplätze in Donop und Voßheide in der quälend langen Winterpause nicht zur freudvollen Kickerei genutzt wurden, dies behagt beide Teams spürbar. Der Ascheplatz in Brake diente zuletzt als fußballerisches Betätigungsfeld. Da auch beim FC Don/Voß die demokratischen Werte großgeschrieben werden, ist die Partie schon auf morgen Mittag vorverlegt worden. FC II-Kicker Ole Stukenbrok berichtet: „Einstimmig haben wir das Spiel bewusst auf Samstag gelegt, um anschließend die Grill-Saison zu eröffnen“, soll sich Petrus am Wochenende prächtiger Laune erfreuen, so munkelt man beim Chill-In mit dem Wetterfrosch. Etwas paradox: Es ist schon irgendwie anders, wenn man um Tore und Punkte gegen Freunde kämpft, die man zumindest ein-, zweimal auf dem Trainingsplatz, temporär auch in der Vereinsgaststätte Wittelmeyer beim fröhlichen Klönen, trifft. Stukenbrok ist sich der Lage bewusst: „Uns ist klar, dass wir spielerisch unterlegen sind und als Außenseiter in die Partie gehen werden. Nichtsdestotrotz werden wir probieren, das weiterzuführen, was uns die komplette Hinrunde ausgezeichnet hat. Jeder kämpft für den anderen und probiert, sein Bestes zu geben.“ Am jüngsten Sonntag bei der 2:4-Niederlage gegen den letztjährigen A-Ligisten TuS Lüdenhausen hat das Schlusslicht seine Haut sehr teuer verkauft. „Das erwarten die Zuschauer und besonders unser Coach von uns. Nur so werden wir hoffentlich noch genügend Punkte einsammeln können“, liegt das Rettungsufer noch in Sichtweite. Stukenbrok gibt sich optimistisch: „Personell sind wir gut aufgestellt, alle sind motiviert und freuen sich auf morgen.“

 

Donop/Voßheide-Galionsfigur Marvin Wittelmeyer beschreibt die Besonderheit dieser Aufgabe: „Ein Pflichtspielduell gegen eine Mannschaft, mit der man unter der Woche trainiert und auch sonstige Aktivitäten vollzieht, ist natürlich immer etwas komisch und besonders.“ Obacht, das ist die Devise des letztjährigen A-Ligisten, denn die abstiegsbedrohte Reserve unterlag beim Schwergewicht TuS Lüdenhausen zuletzt nur knapp. „Sie haben sich sehr ordentlich verkauft“, so Wittelmeyer anerkennend. Auch der große Coup am Erlenhain wäre nach seinem Gusto möglich gewesen für die Teamkameraden. Was zeichnet das Schlusslicht denn aus? „Unsere Vertretung tritt immer geschlossen, kampfbereit und motiviert auf, sodass sie es vielen Teams nicht einfach macht“, aber eben erst dosiert punktet – mit zehn Zählern in 18 Begegnungen. Für die Ackmänner kommt es nun zur Pflichtspielpremiere in 2019. Wittelmeyer wünscht sich: „Wir müssen erst einmal wieder in den Wettkampfmodus reinkommen. Wir haben dieses Jahr noch kein Pflichtspiel bestritten. Umso größer ist die Freude, endlich wieder im satten Grün des San Siro’ s auf dem Platz zu stehen“, sind auch die Tifosi wie „Magic“ Max Schmidt und der kritische Zeitgeist und radelnde `Rentner`, Rainer Milinski, wieder auf ihren Plätzen, um das lippische San Siro in einen Hexenkessel zu verwandeln. Vielleicht versuchen sich beide im Wechselgesang oder sie klatschen im Rhythmus, bei dem man mit muss. Zur Personalsituation ist zu berichten, dass Wittelmeyer selbst nicht am Dienstag mittrainieren konnte, da angeschlagen.

 

Alles tanzt im Nachholspiel der 19. Runde nach der Pfeife von Referee Patrick Boyce im Eichenstadion zu Donop.

 

SG Bentorf/Hohenhausen II vs. RSV Barntrup II

(ab). Eine „sehr solide Saison“ bescheinigt SG-Coach Christoph Güse dem kommenden Gegner aus Barntrup. „Sie haben sich im Vergleich zur letzten Saison enorm gesteigert. Martin Schäfer hat die Truppe gut im Griff. Taktisch diszipliniert und vorne gefährlich.“ Das musste die SG schon „im Hinspiel am eigenen Leib erfahren.“ Mit 3:4 unterlag man bei der Zweitvertretung des RSV. Und auch für Sonntag erwartet Güse „ein enges Spiel.“ Das Ziel ist es, „nach dem Spiel vor Barntrup zu stehen“, so der Coach, der aber vermutet: „Nach dem Unentschieden gegen LaSi werden sie selbstbewusst auftreten.“ Aus personeller Sicht muss Christoph Güse zudem wieder puzzeln. Jakob Frühsorger fällt nach seiner schweren Verletzung ein halbes Jahr aus, dazu kommen mit Engelking, Lüftner und Wittmann drei weitere Ausfälle im Vergleich zum letzten Sonntag. Dafür kommt Fuchs dazu. „Alles weitere entscheidet sich dann kurzfristig. Ziel ist wie immer beim Heimspiel ein Sieg.“

 

Für den RSV Barntrup II ist der Start ins Jahr sehr gut verlaufen. Gegen die SG Extertal/La/Si holte man nach zweifachem Zwei-Tore-Rückstand noch ein 3:3. Bei der SG erwartet Coach Martin Schäfer „ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Mannschaften sind gut gestartet und im Rhythmus.“ Einen Vorteil sieht der Coach aber für die SG in der Tatsache, dass auf Rasen gespielt wird. „Da haben wir gefühlt fünf Jahre nicht drauf gespielt. Das wird für uns eine kleine Herausforderung. Aber dem werden wir uns stellen.“ Seine Prognose: „Die Mannschaft, die mehr Aggressivität und mehr Willen hat, wird sich durchsetzen und vermutet, „dass die SG alles daransetzen wird, uns in der Tabelle zu überholen.“ „Beide Mannschaften können befreit aufspielen. Ich erwarte ein schönes Spiel mit einer Phase von vielleicht zehn Minuten am Anfang, wo wir Schwierigkeiten haben, uns an den Platz zu gewönnen. Aber dann können wir der SG Paroli bieten“, so Schäfer. Ein Teilerfolg wie letzte Woche wäre „auswärts nicht verkehrt, dann hätten wir Ben/Hoh auf Distanz gehalten. Und eigentlich ist meine Mannschaft gut drauf. Ich erwarte, dass wir was Zählbares mitnehmen.“

 

In Hohenhausen pfeift der Sportskamerad Rolf Kißler das Spiel um 13.00 Uhr an.

 

TuS Sonneborn II vs. SG Talle/Westorf

(ab). 118 (!) Tage wird das letzte Pflichtspiel am Sonntag, wenn der Anpfiff gegen Talle/Westorf ertönt her sein. Und dem Spiel am Sonntag steht nichts mehr im Wege, man spielt auf dem Kunstrasen in Barntrup, „der war ja die letzten Wochen auch heiß begehrt“, so Rene Brinkmann. Die Vorfreude ist riesig und „die Stimmung wie immer prächtig, daran ist es bei uns ja noch nie gescheitert.“ Brinkmann selbst war unter der Woche auf einem Seminar in Köln, war da aber „selbstverständlich für mich laufen und ich habe mich fit gehalten.“ Das einzige, was Brinkmann in der Domstadt gewundert hat, ist, „dass die zu Wasser Kölsch sagen.“ Der TuS-Kicker denkt, dass „die Jungs auch ohne mich gut gearbeitet haben. Ich bin da ja kein Maßstab mehr“, lässt sich Brinkmann zudem überraschen, ob es „für die Startelf bei mir reicht.“ Kurios: Sowohl der TuS als auch die SG haben das exakt gleiche Torverhältnis bei gleicher Zahl an absolvierten Spielen. Deshalb rechnet Brinkmann „stark mit einem Unentschieden. Ich denke auch, damit könnten wir sehr gut leben. Als Favorit gehen wir nicht ins Rennen, sehen uns da eher auf Augenhöhe und müssen versuchen, den Abstand zumindest beizubehalten.“ Er erinnert sich: „Das Hinspiel war schon ein knappes Höschen und so wird es Sonntag mit Sicherheit auch wieder sein.“ Der Kicker ist gespannt, „wie viele Körner sie gegen UK lassen mussten, haben sie sich ja zudem noch selbst geschwächt durch die Ampelkarte. Aber das Ergebnis lässt uns schon achtsam sein, das Spiel nicht als Selbstläufer einzuschätzen.“ Beim TuS wird es „wieder nur übers Kollektiv gehen. Je länger wir die Null halten, desto besser für uns. Nach vorne geht eigentlich immer was.“ Nach der sehr langen Pause muss die Mannschaft aber erstmal wieder in den Wettkampf-Modus kommen. Hier sieht Brinkmann „leichte Vorteile für Talle/Westorf, da sie schon früher gestartet sind.“ Dafür kommt dem TuS „der Kunstrasen entgegen, weil wir in der Winterpause regelmäßig auch darauf trainieren konnten.“ Das Ziel ist klar definiert: „Wir sind noch lange nicht durch und müssen noch möglichst viele Punkte sammeln und damit wollen wir Sonntag anfangen.“

 

SG-Coach Oliver Gehrmann vermutet vor dem Duell: „Da das Spiel auf Kunstrasen stattfindet, wird es für beide Mannschaften, die eigentlich Rasen gewohnt sind, schwierig.“ Aber natürlich werden er und seine Mitstreiter „alles geben und unser Bestes versuchen, das Spiel positiv zu gestalten. Meine Jungs haben sich einfach einen Sieg verdient.“ Und Gehrmann weiß: „Wenn wir unsere Chancen nutzen und mutig nach vorne spielen, ist das möglich. Dabei darf man die Defensive natürlich nicht vernachlässigen.“ Aber auch, wenn die Mannschaft das beherzigt, „spielt immer noch ein Gegner mit der Sonneborn heißt, der die drei Punkte sicherlich auch haben will und auch um jeden Ball kämpfen wird.“ Gehrmann stellt folgende Prognose auf: „Am Ende wird wahrscheinlich die Mannschaft als Sieger vom Platz gehen, die besser mit dem Kunstrasen zurechtgekommen ist.“ Am Sonntag muss Gehrmann auf einen Spieler verzichten, der sich im Derby beim FC Unteres Kalletal eine Verletzung zugezogen hat.

 

Marius Teuber ist ab 15.00 Uhr der Unparteiische für dieses Spiel.

 

FC SSW vs. TuS Brake II

(ab). Die Anforderungen an die Spieler des FC SSW sind hoch, beim Tabellenführer ist man nach dem Start ins Jahr zwar zufrieden, ausgeruht werden darf sich aber selbstredend nicht. „Wir sind gut in die Rückrunde gestartet und gegen Brake wollen wir an die Leistung vom letzten Spiel anknüpfen“, so Co-Trainer Rouven Post vor dem Duell mit dem TuS Brake II, der „ebenfalls einen guten Start erwischt hat und sich in der Winterpause gut vorbereitet zu haben scheint.“ So könnte sich Post ein „spannendes Spiel vorstellen, bei dem am Ende hoffentlich wir als Sieger vom Platz gehen.“ Aus personeller Sicht ist der FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen gut aufgestellt.

 

Eine „sicherlich harte Aufgabe“ steht dem TuS Brake II bevor, denn: „SSW steht nicht ohne Grund da oben und ist wahrscheinlich das stärkste Team der Liga“, so TuS-Kicker Timo Lesmann. Zudem haben die Gäste „personell leider einige Ausfälle“, Lesmann geht aber davon aus, dass man „trotzdem eine schlagkräftige Truppe“ zusammenbekommen wird. Und dann „heißt es, einfach zu schauen, was drin ist.“

 

Das zeigt sich ab 15.00 Uhr, dann wird Heike Schnittcher die Partie anpfeifen.

 

FC Unteres Kalletal vs. SG Bega/Humfeld

(ab). Schon vor drei Wochen, als das Spiel ursprünglich stattfinden sollte, bezeichnet UK-Coach Sven Mingram die SG Bega/Humfeld als „hartes Brett“ und „sehr gefestigt nach dem Trainerwechsel. Fast keine Schwachpunkte.“ Daran hat sich in der Zwischenzeit auch nichts geändert. „Sie haben ihr erstes Spiel auf Kunstrasen hoch gewonnen, ihre Stärken liegen in der Offensive, sind jetzt mit Nico Scarlata, der nach einer langen Verletzung zurück ist, noch flexibler.“ Mingram sieht seine Elf in der Rolle des Außenseiters, „auch, weil bei uns einige fehlen.“ Dennoch freut man sich „auf solche Spiele. Ich sehe Bega neben Spork als stärkste Mannschaft an, wir wollen mit einer mannschaftlichen Geschlossenheit dagegenhalten.“ Man will der SG das Spiel überlassen, wichtig wird es dann aber sein „nach einem Abschluss so schnell wie es geht wieder auf unsere Positionen zu kommen und 90 Minuten auf das Spiel zu konzentrieren.“ Schließlich will man es „besser machen als im Hinspiel.“ Das verlor man sang- und klanglos mit 0:6. Am Sonntag werden Neufeld, Schlinkmeier und Nico Dankwerth fehlen, Barletta sitzt seine Gelbsperre ab. Mingram lässt sich nicht in die Karten schauen: „Es wird abzuwarten sein, in welchem System wir anfangen.“

 

Einen Rang und acht Punkte besser platziert sind die Gäste der SG Bega/Humfeld. Deren Coach Michael Krügel geht mit Respekt in das Duell mit dem FC UK: „Die Mannschaft ist im Aufwind, ich war selbst Augenzeuge vom 3:0 bei Extertal/La/Si. Das ist ja auch eine Mannschaft, die im Vorfeld im oberen Drittel einzuordnen war.“ Dass seine Mannschaft erneut einen Kantersieg wie im Hinspiel einfahren wird, glaub Krügel indes nicht: „Damit war vor dem ersten Spiel nicht zu rechnen, dass wir das 6:0 gewinnen. Meine Jungs wissen auch, dass das nicht nochmal so laufen wird.“ Die Mannschaft wird nach guter Vorbereitung und dem tollen Start ins Jahr topfit ins Spiel gehen, Und das aller Voraussicht nach auch vollzählig. Nur Kretschmann weilt bekanntermaßen in Neuseeland.

 

Rudi Brunke ist im Stadion am Kirchberg der Schiedsrichter, um 15.00 Uhr ertönt der Anpfiff.

 

TuS Lüdenhausen vs. TuS Almena

(ab). Beim TuS Lüdenhausen hat der Platzwart gute Arbeit geleistet, denn: „Der Erlenhain ist in einem guten Zustand.“ Insofern wird die Partie am Sonntag wohl stattfinden. „Wenn es keinen Wolkenbruch gibt, kann gespielt werden“, so Coach Tim Schauf. Der Coach ist ein aufmerksamer Lippe-Kick-Leser: „Almena hat dem Bericht zufolge gegen Spork eine gute Partie abgeliefert und wir werden sie nicht unterschätzen.“ Den zumindest punktemäßig guten Start in die Rückrunde will man „am Sonntag fortsetzen und einiges besser machen als gegen Donop.“ Für dieses Unterfangen kehren Maase und Borowski zurück ins Team.

 

Den TuS Almena hat es hart erwischt, den Start in die Rückrunde kann man sich schwer kaum vorstellen. „Mit Lüdenhausen müssen wir gleich auswärts beim nächsten Großkaliber der Liga ran“, meint TuS-Kicker Christian Brandt, nachdem man letzten Sonntag beim FC SSW antreten musste. Die Ziele sind dieselben: „Ähnlich wie letzte Woche geht es erst einmal darum, gut organisiert zu stehen. Die Konzentration muss über 90 Minuten stimmen und wir müssen auch selbst versuchen, Nadelstiche zu setzen, um für Entlastung zu sorgen.“ Aber Brandt weiß auch, dass man „nur eine Chance hat, Punkte mitzunehmen, wenn all das gelingt.“ Personell fallen zum Felde, Schlünz und Stork aus, Thoben fehlt außerdem.

 

Geleitet wird das Spiel von Florian Günnewich. Um 15.00 Uhr geht es los.

KFZ Rothbauer

Gaststätte Wittelmeyer – Der Grieche

Marktkauf Wiele

Wirtshaus Zum Raben

Pizzeria Rustica

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