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Kreisliga A Detmold

Vorberichte Nachholspiele A Detmold vom 9.04.19

Die Begierde ist groß, auch in der kommenden Saison in der höchsten Detmolder Kreisliga mitzuspielen. Das ist auch vor den heutigen Nachholspielen bekannt.

Nachholspieltag im Zeichen des Abstiegskampfes

Kreisliga A Detmold (hk). Heute Abend um 19.30 Uhr müssen sechs Teams in der A Detmold nachsitzen. Der Abstiegskampf ist ein beherrschendes Thema der drei Begegnungen. Vier involvierte Teams brauchen noch Punkte für den Klassenerhalt. Besonders dringend der SuS Lage, der auf dem ersten Abstiegsplatz rangiert, auf reiche Beute beim TuS Horn-Bad Meinberg spekuliert. Der Post TSV Detmold II steht vor einer Mammutaufgabe beim Spitzenteam Blomberger SV, während die SG Brakelsiek/Wöbbel und der SC Türkgücü Detmold sich direkt duellieren.

 

Von Andre Bell & und Henning Klefisch

 

SC Türkgücü Detmold vs. SG Brakelsiek/Wöbbel

(ab). Dreizehnter gegen Elfter heißt es heute Abend am Schulzentrum in Detmold, wenn der SC Türkgücü Detmold auf die SG Brakelsiek/Wöbbel trifft. Abstiegskampf, denn beide Teams brauchen noch Punkte für den Klassenerhalt. Der SC Türkgücü hat die schlechtere Ausgangslage, zwei Spiele mehr absolviert als die SG, man liegt aber trotzdem hinter dem Aufsteiger. „Das sind für uns jetzt alles Finalmatches“, sagt Coach Erhan Eksioglu. „Wir spielen zu Hause und müssen unbedingt die volle Ausbeute holen. Sonst kann es sein, dass wir weiter abrutschen.“ Zumal es das Restprogramm in sich hat. Unter anderem trifft man noch auf Lügde, Diestelbruch/Mosebeck, Blomberg und Hiddesen/Heidenoldendorf, außerdem noch das Pokalhighlight gegen den Post TSV Detmold. Nach drei Niederlagen in Folge, besonders aber seit der letzten in Schlagen, wissen „meine Spieler, wie ernst die Lage ist und wie wir auch die weiteren Spiele kicken müssen. Wir müssen genauso diszipliniert wie gegen Schlangen spielen und auf unsere Chancen warten. Diese müssen wir natürlich auch konsequent nutzen.“ Das wird gegen die SG kein leichtes Unterfangen, das ist „uns auch bewusst.“ Jetzt kommt es auch nicht mehr darauf an, „schön zu spielen“, sondern einfach nur noch darum, „das Spiel für sich zu entscheiden und für klare Verhältnisse zu sorgen.“ Eksioglu muss am Abend auf einige Spieler aus beruflichen Gründen verzichten, namentlich handelt es sich um Dursun Erünsal, Murat Ünlü, Abdullah Aydin und Aykut Firinci, außerdem fehlen die gesperrten Onur Ak und Ayoub Hanafi. „Aber ich bin froh, dass wir breit aufgestellt sind und 14 Mann zur Verfügung haben. Ich wünsche mir ein schönes und erfolgreiches Spiel.“

 

Personell eher „bescheiden“ geht es auch der SG Brakelsiek/Wöbbel. „Genauso wie vorher“, meint Falk Weskamp. „Aber wir haben einen großen Kader und werden 14, 15 Leute dabei haben.“ Den Gastgeber aus Detmold kann der Coach nur „schlecht einschätzen. Das ist eine Mannschaft, da weiß man nie, was auf einen zukommt. Mal so, mal so“, hält sich Weskamp hier eher bedeckt. Die SG wird demzufolge erstmal „vorsichtig an die Sache rangehen, wir fahren aber ganz sicher dahin, um zu gewinnen.“ So wird der Aufsteiger unter Garantie „wieder alles raushauen, was geht. Das haben wir Sonntag schon gemacht. Das ist auch unabhängig vom Personal. Die elf, die auf dem Platz stehen plus drei, vier auf der Bank, die haben mich bis jetzt noch nie enttäuscht, man kann sich auf alle verlassen. Die geben immer Gas. Ein schlechter Tag passiert schon mal, aber alle sind bei 100% Bereitschaft.“ So will man auch beim SC Türkgücü Detmold bestehen und einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. „Wenn wir das alles machen, werden wir die Saison vernünftig zu Ende spielen“, so Weskamp.

 

Los geht es um 19.30 Uhr, geleitet wird das Spiel von Fabian Grob.

 

Blomberger SV vs. Post TSV Detmold II

(ab). Für den Blomberger SV beginnen mit der Partie gegen den Post TSV Detmold II die englischen Wochen. In den nächsten sieben Tagen stehen zunächst drei Heimspiele an (anschließend gegen Schlangen und Rischenau) und nach dem freien Osterwochenende geht es in den Endspurt mit sechs Spielen innerhalb von vier Wochen. Der Fokus liegt natürlich auf dem Duell gegen die Residenzler. „Mit Post TSV II kommt ein Team, was durch den Tabellenstand sicherlich leicht unterschätzt werden kann“, meint Mike Winkler über den kommenden Gegner. Klar, mit der Mannschaft aus der Hinrunde haben die Gäste wenig zu tun: „Um sich aus dem Keller zu verabschieden, wurde das Team in den letzten Spielen ziemlich aufgemotzt, was durch die Ergebnisse untermauert wird. Daher zählen wir Post in die Riege der Top-Teams, die wir die letzten Wochen abklappern und am Sonntag gegen Schlangen passend abschließen.“ Schon im Hinspiel tat man sich schwer, konnte „erst in der Nachspielzeit den Sieg einfahren“, also ist man bei den Nelkenstädtern „gewarnt. Wir müssen an die Schmerzgrenze gehen.“ Das gilt auch für Gökhan Türe, der wieder mit an Bord ist, dafür fehle Wiegräbe gesperrt, Ünal, Rjabokin und Weber verletzt. Thomas Stirz hat Schicht, sein Einsatz ist ebenso fraglich wie der von Joscha Retzlaff. „Wir gucken also kurz vor dem Spiel, wie wir starten können“, so Winkler.

 

Noch größere Probleme in der Hinsicht haben die Gäste, die auf Tim Haskins, der sich eine Zerrung im Nackenbereich zugezogen hat, verzichten müssen. Auch Spieler wie Fabio Cucchiara und Julian Brune, die am Sonntag in d­er ersten Mannschaft gespielt haben, dürfen nicht eingesetzt werden. „Ersatz kriegen wir so gut wie keinen, wir reisen mit einer Rumpftruppe an“, sagt Trainer Jens Kaiser. Dennoch hisst man natürlich nicht gleich die weiße Fahne: „Wir machen das Beste draus und versuchen, irgendwas mitzunehmen, auf jeden Fall aber alles zu geben. Aber es wird richtig schwer, weil auch berufsbedingt einige Spieler ausfallen.“ Mit Blick auf die Tabelle fühlt man sich noch nicht 100%ig sicher: „Ein paar Punkte brauchen wir noch. Mein Wunschergebnis wäre ein Unentschieden und das werden wir irgendwie versuchen, hinzukriegen.“ „Tiefstapeln“ ist angesagt bei den Residenzlern, denn „Blomberg hat eine richtig gute Mannschaft, auch die letzten Partien waren richtig gut. Wir werden sehen, was es da so gibt.“

 

Udo Dissmeier hat ab 19.30 Uhr die Spielleitung.

TuS Horn-Bad Meinberg vs. SuS Lage

(hk). Auch Richard Soethe hat im Blick, dass der SuS Lage das so wichtige Heimspiel am Sonntag mit 4:2 gegen die SG Kachtenhausen/Helpup für sich entschieden hat. „Sie werden alles dafür tun, den drohenden Abstieg zu vermeiden“, zeigt er sich überzeugt. Nicht allzu gerne erinnert sich der TuS Horn-Bad Meinberg-Coach an den Herbst zurück: „Wir haben im Hinspiel mit einer unterirdischen Leistung in einem katastrophalen Spiel dafür gesorgt, dass Lage drei Punkte am Platz behalten durfte. Diese Leistung darf sich unter keinen Umständen wiederholen, wenn wir den Abstand zu den unteren Tabellenplätzen vergrößern wollen“, weisen die Kurstädter derzeit ein Neun-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge auf. Erst kurz vor dem Anpfiff wird Klarheit herrschen, welche Akteure wirklich zur Verfügung stehen. Den Spieltermin, zwei Tage nach einem regulären Spieltag, hält er für suboptimal: „Der Dienstag als Nachholspieltag sollte insgesamt einmal überdacht werden, denn diese Belastung zwei Spiele innerhalb von drei Tagen würde keine Profimannschaft mitmachen und wir sind reine Amateure, müssen arbeiten, etc. und haben als Verein keine medizinische Abteilung mit Dr. Müller-Wohlfahrt und Hermann Rieger. Warum kann man diese Spiele nicht an einem Mittwoch oder Donnerstag stattfinden lassen?“, fragt er sich, um zu erklären: „Dann haben die Spieler Zeit, zu regenerieren und nach dem Spiel wieder genügend Zeit, sich auf das nächste Sonntagspiel vorzubereiten, ohne dass jeder Verein einen 20 bis 24 Mann Kader vorhalten muss, um einigermaßen durch die Spiele zu kommen.“ Auf keinen Fall mitwirken werden Mete Akyazi, Daniel Rellmann, Can Ünal, Dennis Tille und Sergio Frey.

 

Ein Stein vom Herzen ist Lage-Coach Branko Trailovic gefallen, hat sein Team am Sonntag doch seit einer gefühlten Ewigkeit wieder gewonnen. „Für uns gibt es kein Abwarten mehr. Wir müssen etwas tun, um die kleine Chance aufrechtzuerhalten“, sind die Lagenser derzeit punktgleich mit dem Nachbarverein RSV Hörste, der den ersten rettenden Platz belegt. Auf wohl vier, fünf Spieler müssen die Zuckerstädter beim Gastspiel in der Kurstadt verzichten. Manuel Eßer und Alexander Nickel sind verletzt, andere müssen arbeiten „Wir wollen den Aufwärtstrend weiter fortführen, in Horn etwas holen“, so Trailovic, der schließlich aus den kommenden beiden Spielen gegen Horn-Bad Meinberg und Heiden vier Punkte benötigt, um seine eigene Forderung mit Leben zu erfüllen.

 

Justin Grob pfeift diese Begegnung auf dem Hartplatz im Eggestadion an.

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