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Kreisliga B Detmold

Vorberichte 25. Spieltag 18/19 B Detmold

Es geht auf die Zielgerade in der Kreisliga B Detmold, an der Tabellenspitze hat sich ein Trio formiert, das um den Aufstieg kämpft.

 

Familienduell in Müssen

Kreisliga B Detmold (ab). Während der FSV Pivitsheide die Füße hochlegen kann, sind die Verfolger vom CSL Detmold (gegen Falkenhagen) und vom BSV Müssen (gegen Belle/Cappel) im Einsatz. Im Tabellenkeller will die SG Klüt/Wahmbeck noch nicht aufgeben, es geht zur SG Hiddesen/Heidenoldendorf II. Die SF Oesterholz/Kohlstädt wollen gegen den SuS Pivitsheide II die letzte Niederlage vergessen machen, auch die SG Istrup/Brüntrup will gegen den TuS Eichholz/Remmighausen nach der Niederlage am Donnerstag gegen CSL Detmold wieder einen Heimdreier landen. Außerdem empfängt die SG Sabbenhausen/Elbrinxen den Hakedahler SV. Das Spiel zwischen TuRa Heiden II und dem FC Augustdorf II fällt aus.

 

Von André Bell & Henning Klefisch

 

SG Hiddesen/Heidenoldendorf II vs. SG Klüt/Wahmbeck

(ab). Ein Sieg noch, dann ist die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II auch rein rechnerisch gerettet. „Am Sonntag gegen Klüt wollen wir natürlich gewinnen“, sagt Michael „Hansa“ Blanke auch entsprechend, der sich gerne an das Hinspiel erinnert: „Das war eine deutliche Sache.“ Mit 6:2 gewannen seine Jungs vor sechs Monaten. Doch Blanke warnt: „Klüt scheint, wenn man das Spiel gegen Istrup sieht, auch ein unbequemer Gegner zu sein.“ Gegen die defensivstarken Gäste wird es ein Geduldsspiel. Blanke muss auf „einige Spieler“ verzichten müssen, dennoch werden die elf Jungs „alles versuchen, um die drei Punkte bei uns zu behalten und an den Mannschaften über uns dran zu bleiben.“

 

Die SG Klüt/Wahmbeck wird auch im Duell beim Namensvetter wieder versuchen, „mit einer ähnlich guten und vor allem kämpferischen Leistung das Spiel offen zu gestalten.“ Zuletzt ärgerte man so die SG Istrup/Brüntrup, die erst in der Nachspielzeit das siegbringende 1:0 erzielen konnte. Lars Stöffgen weiß: „Wenn wir es schaffen unsere Torchancen zu nutzen, bin ich zuversichtlich, dass wir Punkte mit nach Hause nehmen, wie viele wird man am Sonntag sehen.“

 

Um 13.00 Uhr geht es los, Alexander Schnüll leitet das Spiel.

 

BSV Müssen vs. SG Belle/Cappel

(ab). Der BSV Müssen ist gegen die SG Belle/Cappel auf Wiedergutmachung aus. 0:4 hieß es nach 90 Minuten im Hinspiel. „Im Hinspiel haben wir uns blamiert, sodass wir definitiv was gut zu machen haben“, so BSV-Co-Trainer Jan Brinkmann. „Ich denke, Belle ist seitdem voll in der Liga angekommen und wird ein unangenehmer Gegner.“ Wie nach dem letzten Spiel bereits angedeutet, ist die „Personaldecke sehr dünn, da zu den bisherigen Abwesenden aus der letzten Woche noch Marcel Esselmann hinzu kommt und Thorben Pöhl im Urlaub ist. Eventuell können wir Kiki Born zurückerwarten.“ Entsprechend mau fiel auch das Training aus, „aber Ausreden zählen nicht, auch diesen Sonntag müssen die drei Punkte wieder her.“

Beim BSV Müssen hängen die Trauben für die SG Belle/Cappel hoch. „Am Sonntag erwartet uns sicherlich eines der schwersten Auswärtsspiele“, vermutet Coach Timo Welsandt. Die Vorfreude ist dennoch riesig: „Wir freuen uns, dass wir auf dem neuen Kunstrasenplatz in Müssen spielen können, das ist für die Mannschaft eine super Sache.“ Eine super Sache war auch das Hinspiel, welches man überraschend deutlich mit 4:0 gewinnen konnte, „also wollen wir möglichst im Rückspiel auch etwas Zählbares mitnehmen.“ Doch Welsandt weiß: „Müssen hat noch Aufstiegschancen, also werden die uns alles abverlangen.“ Dennoch rechnet er seiner Truppe gute Chancen aus: „Für uns ist alles drin, so gehen wir das auch an. Wir spielen auf Sieg!“ Und das auch aus einem weiteren Grund: „Da mein Schwager für Müssen spielt, Sebastian Röper, hoffe ich, dass wir gewinnen, sonst kann ich mir das Genöle wieder das ganze Jahr anhören“, so Welsandt mit einem Schmunzeln. Wenig Grund zur Freude bereiten die möglichen Ausfälle. Schulze, Färber, U. Bussemeier, und Cabuk stehen auf der Kippe.

 

Rade Djordjevic hat ab 15.00 Uhr die Spielleitung.

 

CSL Detmold vs. SV HW Falkenhagen

(ab). „Wir wollen natürlich im Spiel gegen Falkenhagen zeigen, dass wir auch wieder zu Hause gewinnen können“, gibt Alfred Leingang die Zielsetzung vor. Auf den ersten Heimsieg wartet man nämlich noch, gegen Augustdorf II (2:7) und Eichholz/Remmighausen (1:3) gab es Niederlagen. „Das gilt es zu ändern“, so Leingang. Und „anders als im Spiel am Donnerstag werden wir recht gute Platzverhältnisse haben.“ Mit Sicherheit wird es für CSL Detmold auch darauf ankommen, „wie wir ins Spiel kommen, gerade in den letzten Wochen hat es uns an Konstanz gefehlt. Spielerisch und kämpferisch konnten wir in den letzten Spielen etwas mehr zeigen und die Spiele für uns entscheiden.“ Genau das muss aber auch am Sonntag gelingen, „denn gerade gegen eine kämpferisch starke Mannschaft wie Falkenhagen darf man sich keine Fehler erlauben.“ Zumal es auf die Zielgerade geht, der CSL Detmold hat nur noch fünf Saisonspiele. „Natürlich ist auch der Mannschaft klar, dass wir nun in der Schlussphase der Saison sind und es auf jeden Punkt ankommen wird“, so Leingang. Man will „versuchen, spielerisch an das SuS-Spiel anzuknüpfen und kämpferisch an das Spiel in der zweiten Halbzeit gegen die SG Istrup/Brüntrup.“

 

Ob das gelingt, zeigt sich ab 15.00 Uhr. Olaf Dubbert ist der Schiedsrichter der Partie.

 

SF Oesterholz/Kohlstädt vs. SuS Pivitsheide II

(ab). Nach der zweiten herben Auswärtspleite ist bei den Sportfreunde „eine gedämpfte Stimmung zu spüren“, wie Obmann Björn Brinkmann zugeben muss: „Natürlich sind die Jungs enttäuscht über die letzten Ergebnisse, Klüt/Wahmbeck hat man zwar gewonnen, es war aber bis zum ersten Tor kein gutes Spiel.“ Die Hauptursache für die zuletzt schwachen Leistungen: „Insgesamt muss man sagen, dass wir die Verletzten, allesamt Stammspieler, nicht so kompensieren können, wie wir uns das gedacht haben.“ Doch man macht aus der Not eine Tugend: „Zum Teil setzen wir jetzt auch schon auf A-Jugendliche, die absolutes Potenzial haben, um sie langsam an die Senioren zu gewöhnen.“ Die Saison will man natürlich „gut zu Ende spielen und das ein oder andere Spiel gewinnen.“ Dazu gehört auch die Partie am Sonntag. „Eine ähnliche Wundertüte wie wir“, sagt Brinkmann über den kommenden Gegner: „Sie können jeden schlagen, verlieren meist nur knapp und auch wir haben uns im Hinspiel beim 0:0 schwer getan.“ Die Sportfreunde sind gewarnt und wollen „nicht ins offene Messer laufen.“ Dazu muss aber vor allem die Defensive stabilisiert werden, die Null soll stehen gegen den SuS. „Leider fällt uns das genauso schwer im Moment wie Tore zu kreieren. Aber für die Moral ist ein „zu Null“ immer mal besser als diese Klatschen zuletzt“, so Brinkmann, der sich „erst einmal ein gutes Spiel“ seiner Mannschaft wünscht. Und „dass wir aus einer geordneten Abwehr nach vorne spielen, um das nötige Tor zu machen. Zuhause wollen und müssen wir anders auftreten und die drei Punkte bei uns lassen.“ David Hoffmann und Simon Strohdiek fallen auch am Sonntag noch aus, zudem sind zwei, drei weitere Spieler fraglich.

 

Trotz der jüngsten Niederlage der Sportfreunde schätzt SuS-Coach Sören Müller die Gastgeber „sehr stark ein.“ Er glaubt zwar nicht, dass „sie dieses Jahr noch große Chancen haben aufzusteigen, aber sie haben trotzdem richtig gute Spieler, sind taktisch gut eingestellt, das wird ein schwerer Brocken wie schon gegen CSL.“ Die Sportfreunde sind für den SuS das dritte Top-Team in Folge, nachdem man zuvor gegen Müssen und eben CSL Detmold ranmusste. Müller gibt seiner Mannschaft Folgendes mit auf dem Weg: „Wir müssen diesmal die Zweikämpfe annehmen und körperlich dagegenhalten und wieder das gleiche Laufpensum wie gegen CSL an den Tag legen. Dann können wir mit ein bisschen Glück auch auswärts was holen.“ Das Vorhaben starten die Gäste ohne „ein paar Verletzte und ein paar Urlauber, wir kriegen aber trotzdem eine gute Truppe zusammen und stürzen uns ins nächste schwere Spiel. Wenn wir es schaffen, drei Punkte zu holen, dann waren es erfolgreiche Wochen.“

 

Manfred Miske leitet die Partie ab 15.00 Uhr.

 

SG Istrup/Brüntrup vs. TuS Eichholz/Remmighausen

(ab). Die SG Istrup/Brüntrup geht, trotz der knappen Niederlage gegen CSL Detmold am Donnerstag, frohen Mutes in das Spiel gegen den TuS, haben aber auch Respekt vor den Grün-Weißen. „Die haben die letzten Partien positiv bestreiten können und kommen mit breiter Brust“, vermutet Roy Wangert. „Doch wir haben genauso gute Ergebnisse erzielt in den letzten Partien“, weshalb der Coach „ein sehr enges Spiel“ erwartet, „wo kleine Fehler sofort bestraft werden, da Remmighausen doch eine sehr starke Offensive hat.“ Wangert gibt seiner Mannschaft mit auf dem Weg, „immer sehr konzentriert“ zu sein. Auch auf die Fitness wird es ankommen: „Die letzten Wochen waren auf tiefen Plätzen immer sehr anstrengend für meine Spieler. Auch am Donnerstag war das Tempo in einem starken Spiel recht hoch.“ Der Coach wird für Sonntag „viele Wechsel vornehmen.“ Das aber auch, weil Spieler ausfallen und andere wieder in den Kader rücken, die am Donnerstag passen mussten. Und dann heißt es, „nochmal alles reinschmeißen, um die drei Punkte am Platz zu behalten. Danach kann die Mannschaft in einer elftägige Spielpause wieder Kräfte sammeln.“

 

Erst CSL Detmold, dann Oesterholz/Kohlstädt. Der TuS Eichholz/Remmighausen hat zuletzt gegen die Spitzenteams der Liga aufhorchen lassen. Nun kommt mit der SG „so ein bisschen die Wunderkiste für alle“, wenn es nach TuS-Coach Tim Hosch geht. Er erläutert: „Sie haben so viele Nachholspiele durch ihre besondere Situation, dass ihre Form einfach nicht wirklich einzuschätzen ist. Es muss eine große Herausforderung für die SG sein und sie sind sicher froh, wenn es in der neuen Saison besser abläuft.“ Auf sportlicher Ebene ist die SG schon „seit Jahren ein Gegner und es gab Höhen und Tiefen auf beiden Seiten.“ Ein Hoch war das Hinspiel, welches TuS sehr deutlich (5:0) gewonnen hat. „Das Rückspiel am Sonntag wird aber sicher eine andere Hausnummer“, vermutet Hosch in dem Spiel eine „klassische Rasenmannschaft-gegen-Kunstrasen-Team-Partie.“ Das Vertrauen in die eigene Stärke ist groß: „Können wir an die Leistungen gegen CSL und Ö/K anknüpfen, dann ist sicher was Zählbares für uns drin.“ Tim Hosch hat jedoch ein großes Aber: „Wir müssen schauen, wie sich das Ausfallen der im letzten Spiel verletzen Stammkräfte auf das Team auswirkt. Ich bin überzeugt, dass die Jungs ihren Mannschaftskollegen ein super Spiel widmen wollen und die Qualität der Nachrücker ist nicht minder schlecht.“ Zudem hat man sich taktisch erneut „einen Coup ausgedacht, der sicher dem ein oder anderen Spieler zu Gute kommen wird.“ Für den TuS Eichholz/Remmighausen gilt es am Sonntag, „die guten Leistungen zu bestätigen“, Hosch erwartet aber „einen erbitterten Kampf um die Punkte.“

 

Und der beginnt um 15.00 Uhr auf dem Sportplatz Brüntrup, wo Lukas Meier die Partie leiten wird.

 

SG Sabbenhausen/Elbrinxen vs. Hakedahler SV

(ab). Nach dem Spielausfall am Donnerstag-Abend findet das Rückspiel vor dem Hinspiel statt. Das gibt es auch nicht sehr häufig. Die Ausgangslage ist nicht großartig anders als noch am Donnerstag. Der Gegner ist der gleiche, die Ausfallliste sieht genauso aus, Haydar Demirkutlu fehlt verletzt, Julien Will und Kai Gast gesperrt. Für Coach Sven Großmann ist der Hakedahler SV ein „unangenehmer Gegner.“ „Wenn die alle zusammen haben, dann ist das eine sehr sehr gute Mannschaft, die da unten nichts zu suchen hat“, so seine Meinung über den HSV. Man ist „gewarnt“, will aber „natürlich die Niederlage von Sonntag wettmachen.“ Mit 1:5 unterlag man bei Spitzenreiter Pivitsheide. „Wir geben alles dafür“, so Großmann.

 

Für Nuri Kurt und seine Jungs geht es in die sagenumwobene Wörmke-Arena, wo schon manche Schlacht geschlagen wurde. „Die Spiele in Sabbenhausen waren in der Vergangenheit sehr schwer und die Fans können auch fanatisch sein“, erinnert sich der Interimscoach, der aber dennoch „guter Dinge“ ist, sofern „die Kranken spielen können.“ Denn: „Dann werden wir einen guten Kader aufbieten können.“ Nuri Kurt freut sich auf ein „sicherlich spannendes Spiel.“

 

Werner Grote pfeift das Spiel um 16.00 Uhr an.

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