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Geh-Fußball – Für alle, die dem „schnellen Ball nicht mehr folgen können“

Für alle Fußballbegeisterten, die dem schnellen Ball nicht mehr folgen können und trotzdem gerne wieder spielen würden, wird in Blomberg ein Geh-Fußball-Verein gegründet.

 

Neuer Geh-Fußball-Verein in Blomberg

Allgemein (ab). „Gerade wenn es noch in den Füßen juckt, die Knochen, der ramponierte Knorpel oder der fehlende Meniskus aber den geregelten AH-Spielbetrieb nicht mehr zulassen, dann ist Walking Football eine echte Alternative. Wir möchten als Verband unseren Vereinen aufzeigen, wie sie ihren Mitgliedern ein attraktives Bewegungsangebot unterbreiten können. Denn darauf kommt es ja letztlich an: dass sich Sportinteressierte im Sportverein gut aufgehoben fühlen“, erklärt Achim Buchholz, Vorsitzender des FVM-Ausschusses für Freizeit- und Breitensport, die Hintergründe, warum sich der FVM im Walking Football engagiert.

 

In Blomberg entsteht ein neuer Geh-Fußball-Verein, den Thomas Vermeulen mitgegründet hat. Gespielt wird donnerstags von 18.00 bis 19.30 Uhr am Rammbocke in Blomberg. Thomas Vermeulen, der den Verein mit ins Leben gerufen hat, erklärt, worum es sich genau handelt: „Ins Deutsche übersetzt bedeutet Walking Football nichts weiter als „Geh-Fußball.“ Walking Football ist altersgerechtes und gesundheitsförderndes Fußballspielen. Erstmals wurde diese Fußball-Variante 2011 in Chesterfield/England gespielt – und begeistert inzwischen das ganze Land. In England und den Niederlanden wird mittlerweile schon in Ligen Geh-Fußball gespielt.“ Auch die FIFA hat Geh-Fußball mittlerweile als eigene Sportart anerkannt. Fast 1000 Mannschaften, einige auch in einem geregelten Spielbetrieb, bestreiten den neuen Trend in England. Über die Niederlande gelangte Walking Football mittlerweile auch nach Deutschland. So haben vier Bundesliga-Vereine eigene Abteilungen für Walking Football: FC Schalke 04 (Stiftung „Schalke hilft“), Bayer 04 Leverkusen, Werder Bremen und VfL Wolfsburg.

 

Die Regeln

Die Regeln des Spiels erklären sich eigentlich von selbst: „Wie der Name schon sagt, darf beim Walking Football nicht gerannt werden. Zudem darf der Ball nicht über Hüfthöhe gespielt werden. Ein Verstoß der Regeln führt zu einem Freistoß für die gegnerische Mannschaft. Eine weitere Regel ist die Vermeidung von hartem Körperkontakt und Fouls, wodurch beim Walking Football das Verletzungsrisiko gemindert werden soll und es damit gesundheitsfreundlicher ist. Bei offiziellen Spielen oder Turnieren im Walking Football messen die Tore 3×1 Meter. Doch keine Sorge: Es müssen keine neuen Tore angeschafft werden, es kann auch auf ein umgekipptes Jugendtor oder ein Mini-Tor gespielt werden. Planmäßig wird Walking Football gespielt mit 6-gegen-6 auf einem Platz von 21 x 42 Metern. Doch auch die Anzahl der Spieler und die Spielfeldgröße kann variiert werden. Es wird ohne Abseits gespielt. Es wird ohne Torwart gespielt.“

 

Meldet euch bei Interesse

So zieht Vermeulen ein positives Fazit und hofft auf viele Interessierte. „Walking Football ist eine tolle Möglichkeit, sich, egal in welchem Alter und in welchem Tempo, fußballerisch zu betätigen, fit zu halten und in geselliger Runde zusammenzusitzen. Der Spaß kommt garantiert nicht zu kurz.“ Wer nun Lust verspürt, sich das Ganze mal anzuschauen, der kann sich bei Thomas Vermeulen melden: Entweder im Facebook-Messenger, in der Facebook-Gruppe „Geh-Fußball“ oder per WhatsApp unter der 0171-2323785.

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