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Kreisliga A Detmold

TSV Rischenau – Weiter als SG Kollerbeck/Rischenau

In einem neuen Fußball-Kreis geht es nunmehr für die Spielgemeinschaft aus Kollerbeck/Rischenau weiter.

„Ich habe ein sehr gutes Gefühl“

 

Kreisliga A Detmold (hk). Die Zeit im lippischen Fußball ist für den TSV Rischenau nunmehr beendet – zumindest vorläufig. Ab der neuen Saison geht es als Spielgemeinschaft zusammen mit Kollerbeck im Kreis-Oberhaus in Höxter an den Start. Die Personalnot ist in den gesamten letzten Monaten gewaltig gewesen. TSV-Obmann Sebastian Tunke gibt gegenüber Lippe-Kick zu: „Der Zusammenschluss kommt für viele sicher überraschend, ist aber der logische Schritt, den wir jetzt gehen mussten.“

 

Von Henning Klefisch

 

Weder für Trainer, noch für die Spieler ist die abgelaufene Serie „zumutbar“ gewesen, sagt Tunke offen und ehrlich. So gab es in einem Wochentagspiel in Heiden aufgrund der fehlenden Alternativen nur die Option, mit einem Akteur weniger zu agieren. Dass es nun mit Kollerbeck weitergeht, ist von langer Hand geplant gewesen, fanden die ersten Gespräche bereits vor einem Jahr statt, in den vergangenen eineinhalb Wochen folgten weitere. Immerhin einte die beide A-Ligisten doch, dass die Personalmisere vergleichbar war. Dass zunächst einmal ein Findungsprozess einsetzen muss, ist klar. Trotzdem betont Tunke: „Ich habe ein sehr gutes Gefühl. Es waren gute Gespräch“, hat man bei den entscheidenden Themen schnell Einigkeit erzielen können. „Das Wichtigste“, so betont es der Rischenauer Manager, „die Jungs beider Teams stehen da voll hinter.“

 

Weniger Bock auf das Zocken

 

Ganz elementar ist gewiss auch, dass sich die Trainingsbedingungen deutlich verbessern werden, ist in den vergangenen Jahren die Beteiligung an den Übungseinheiten eher spärlich gewesen. Der Schichtdienst und das Studium sind die Ursachen hierfür gewesen. Tunke kritisiert: „Zudem muss man sagen, hat sich in den letzten Jahren viel getan, im negativen. Andere Interessen gibt es häufiger, mehr Hobbys sind auf dem Markt. Bei uns gab es früher nach der Schule nur den direkten Weg zum Bolzplatz, heute sieht man kaum noch jemanden `freiwillig` und gerne stundenlang kicken“, hat sich die Einstellung zum Fußball kolossal verändert. „Die Perspektive ist jetzt deutlich besser, so kann man sich wieder gegenseitig pushen im Training und die Aufstellung ist nicht gleich automatisch gesetzt“, wird der erhöhte Konkurrenzkampf sich als fruchtbar erweisen.

 

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