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Kreisliga B1 Lemgo

Kreisliga B1 Lemgo – Vorbericht 12. Spieltag 2019/20

Spieltag zwölf bringt das ein oder andere Highlight mit sich, wie das Derby in Schwelentrup oder das Verfolgerduell in Silixen etwa. Hier ist der Vorbericht.

 

Derby in Schwelentrup – Verfolgerduell in Silixen

Kreisliga B1 Lemgo (ab). It’s derbytime! In Schwelentrup empfängt der RSV die SG Bega/Humfeld. Die Rollen sind klar verteilt, der Aufsteiger setzt voll auf den Heimvorteil. Zudem findet ein Verfolgerduell statt, wenn die Spielgemeinschaft aus Extertal/Laßbruch/Silixen und Lüdenhausen/Talle/Westorf aufeinander treffen. Der Tabellenzweite aus Kirchheide ist beim FC Donop/Voßheide II klarer Favorit, der Dritte aus Kalldorf hat an diesem Wochenende spielfrei, das Duell in Alverdissen findet erst im November statt. Der FC Donop/Voßheide will sich im oberen Tabellendrittel festsetzen, hat am Sonntag Lüerdissen II zu Gast, sich ans obere Tabellendrittel heranarbeiten will sich der RSV Barntrup II im Duell mit Tabellennachbar FC Unteres Kalletal. Schlusslicht Extertal/La/Si II will gegen Brake II dreifach punkten, außerdem treffen der TSV Kirchheide II und die SG Bentorf/Hohenhausen II aufeinander.

 

Von André Bell & Henning Klefisch

 

FC Donop/Voßheide II vs. TSV Kirchheide

(ab). Don/Voß II-Coach Andreas Kelbch ist, nachdem er letzter Woche „guter Dinge war, dass es personell bergauf geht“, eines „besseren belehrt.“ Denn: „Ich weiß noch nicht, mit wem wir auflaufen werden, auch nicht, wie viele zur Verfügung stehen.“ Das ist „natürlich keine gute Vorbereitung auf dieses schwere Spiel gegen eine Top-Mannschaft der Liga“, so Kelbch.

 

Trotz, oder gerade wegen der klaren Favoritenrolle, muss der TSV Kirchheide „konzentriert ans Werk gehen“, fordert Coach Andre Plaß. Denn: „Wie wir in den letzten Spielen gesehen haben, fehlt der letzte Pfiff noch bei uns.“ Zwar sei klar, dass man „nicht jeden Gegner an die Wand spielen kann, trotzdem müssen wir noch einige Unachtsamkeiten vermeiden.“ Außerdem sei man „nur auf dem Papier“ Favorit. Diese Rolle muss man erst einmal mit Leben ausfüllen. Allerdings gibt es aus personeller Sicht eine Hiobsbotschaft, Christian Starke fällt mit Innenbandriss bis Jahresende aus. Lippe-Kick wünscht gute Genesung.

 

Im Eichenstadion zu Donop geht es um 13.00 Uhr, geleitet wird die Partie von Thorsten Pölert.

 

RSV Barntrup II vs. FC Unteres Kalletal

(ab). Der RSV Barntrup II geht gut vorbereitet in das Duell, hat „am Dienstag und Donnerstag sehr gut trainiert“, meint ein sehr zufriedener Martin Schäfer, der für Sonntag einen „guten, vollen Kader zur Verfügung“ hat. Mit dem will er dann „versuchen, die Punkte am Platz zu behalten.“ Das geht aber nur dann, „wenn die Einstellung stimmt und wenn kein einziger irgendwo ein paar Prozent nachgibt. Wir müssen das Spiel von der ersten Minute so angehen, dass wir den Willen zeigen, das Spiel zu gewinnen.“ Den Gästen bescheinigt Schäfer „eine starke Mannschaft, die ein paar Plätze höher stehen könnte. Warum das nicht der Fall ist, ist vielleicht nur eine Momentaufnahme. Ich denke schon, dass die noch oben reinrutschen werden.“ Am Sonntag soll der FC UK aber erstmal „auf Abstand gehalten“ werden, mit einem Sieg distanziert der RSV die Gäste auf vier Punkte. „Dafür müssen wir in die Zweikämpfe reinkommen und die Chancen nutzen, die wir in jedem Spiel haben. Wir brauchen aber zu lange, um Tore zu erzielen“, hadert Schäfer und fordert, „da noch abgewichster zu werden.“ Abgesehen davon ist der Coach „mit dem Verlauf der Serie zufrieden.“ Jetzt muss die Mannschaft nur noch den Matchplan umsetzen. Am Freitag gibt es noch einen Mannschaftsabend. „Das schweißt noch ein wenig zusammen. So können wir uns vernünftig vorbereiten und einstellen“, so Schäfer.

 

UK-Coach Sven Mingram weiß, dass es „natürlich nicht einfach“ wird, denn „Barntrup II ist eine Mannschaft, die sich kontinuierlich in den Jahren gesteigert hat.“ Zudem weiß man nicht, „wer sie aus der ersten am Sonntag verstärken wird. Für einen Trainer ist das auch immer nicht so einfach“, findet der Coach, der höchsten Respekt vor der Arbeit von Martin Schäfer hat: „Man muss den Stamm der zweiten einbauen und manchmal eben auch sagen, dass sie heute nicht von Anfang an spielen, man muss sie dadurch bei Laune halten. Ich stelle mir das auch teilweise auf dem Platz sehr schwierig vor, da man immer Leute entweder der ersten oder manchmal eben auch der dritten mit einbauen muss. Ich ziehe da den Hut vor, wie gut der Trainer das dort hinbekommt.“ So erwartet der UK-Coach dann auch einen „technisch, zweikampfstarken und auch läuferisch starken Gegner. Es wird bekanntlich gerade in der Anfangsphase schwer für uns, da wir uns auch an die Gegebenheiten gewöhnen müssen.“ Der Kunstrasenplatz ist für die Kalletaler kein alltägliches Geläuf. Dafür sieht es personell ganz gut aus. Kielsmeier ist zwar noch angeschlagen, aber wenn er „beim Abschlusstraining richtig mitziehen kann, wird er auch spielen“, so Mingram. Ansonsten fehlen nur Gerke und Unshelm. „Wir wollen da anknüpfen, wo wir aufgehört haben. Es hat mir gerade im Zweikampfverhalten besser gefallen als sonst, diese Aggressivität müssen wir auch am Sonntag mit ins Spiel nehmen“, fordert Sven Mingram.

 

Im Waldstadion Barntrup pfeift Erdogan Sayan die Partie um 13.00 Uhr an.

 

SG Extertal/Laßbruch/Silixen II vs. TuS Brake II

(ab). Ralf Otto bleibt nach wie vor optimistisch, auch, wenn sich seine Mannschaft noch immer nicht für die zuletzt guten Leistungen belohnen konnte. Am Sonntag soll es endlich soweit sein. Und auch „der Kader für Sonntag steht soweit“, sieht die Vorbereitung für das Spiel gut aus. Zu Brake kann Ralf Otto folgendes sagen: „Ich habe sie gegen unsere erste gesehen und würde sagen, sie haben schon gute Spieler in ihrem Kader.“ Aber. „Wenn wir an unsere letzten Leistungen anknüpfen, wollen wir unseren ersten Heimdreier einfahren.“

 

Beim TuS Brake II ist man auf ein „kampfbetontes Spiel auf schwierigem Untergrund“ eingestellt, so Timo Lesmann. „Nach den letzten Ergebnissen wissen wir, dass der Gegner nicht zu unterschätzen ist“, geht man mit einer gesunden Portion Respekt ins Spiel, nach dem letzten eigenen Erfolg aber auch mit einer guten Portion Selbstbewusstsein: „Wenn wir unsere Leistung abrufen, wissen wir aber auch, dass ein Sieg unser Ziel sein muss. Wir fahren mit fast voller Truppe nach Silixen und freuen uns auf das Spiel.“

 

Auf der alten Hainung geht es um 13.00 Uhr los. Wolfgang Lenger ist der Spielleiter.

FC Donop/Voßheide vs. VfL Lüerdissen II

(hk). Den Aufwind nutzen möchte der VfL Lüerdissen II nach dem ersten Saisonsieg beim 2:0 über die Reserve des FC Donop/Voßheide. Die Aufgabe gegen die Don/Voß-Erstvertretung wird aber erheblich komplizierter für die abstiegsbedrohten Lüerdisser. Immerhin verkörpern die Milde-Männer doch fußballerisch und personell eine Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel. Der Tabellensechste hat zuletzt ergebnistechnisch derbe geschwächelt, mit 2:5 gegen die SG Bega/Humfeld verloren, war auch beim 1:2 in Lüdenhausen unterlegen. Milde sensibilisiert sein Team, dass auch der Gast seine Chance wittert: „Lüerdissen II könnte sich mit einem Sieg wohl etwas Luft verschaffen im Abstiegskampf, was sie gefährlich machen könnte.“ Allerdings rät Milde seinem Team, einen Tunnelblick zu bewahren: „Lüerdissen II kann Sonntag sein, wie es will, es geht mir Sonntag darum, dass meine Mannschaft früh unser Spiel auf den Platz bekommt und dass dann auch mal 90 Minuten hält, unabhängig, wie es steht“, ist die Permanenz ganz entscheidend für den FC Don/Voß. In der Vorwoche hat er diese Tugend bei der knappen Niederlage im Kalletal schmerzlich vermisst. „Ich glaube, dann hätten wir das Spiel auch nicht verloren.“ Wenn sein Team tatsächlich die nötige Konstanz an den Tag legt, so gibt er sich optimistisch, klappt es auch mit den Punkten. Nicht verachten sollten die Königsblauen – 20 Punkte auf der Habenseite – schließlich, dass mit dem RSV Barntrup II (19), dem FC Unteres Kalletal (18) und der SG Bentorf/Hohenhausen II (17) gleich drei Teams in Lauerstellung sind. Der rotgesperrte Jan Philipp Wenke sowie Simon Pelz, Tobias Tappe und Thomas Heidrich fallen aus. Dennoch geht der klar favorisierte FC Donop/Voßheide mit einem 16-Mann-Kader in diese Begegnung. Ausgesprochen freut sich Milde über die Tatsache, dass auch Comebacker Christopher Falk nunmehr wieder spieltauglich ist. Tobias Tappe könnte der Nächste sein, doch bei ihm dauert es wohl noch ein wenig.

 

Als „klaren Favoriten“ hat VfL Lüerdissen II-Kicker Alexander Riegler den FC Donop/Voßheide ausbaldowert. Personell laufen die Lüerdisser auf der letzten Felge. Er hat beobachtet: „Für sie ist es eine Pflichtaufgabe, gegen uns zu gewinnen! Wir werden uns mit Mann und Maus versuchen, hinten reinzustellen, um dieses zu verhindern.“ Es ist davon auszugehen, dass die Gäste ihr Glück in schnellen Kontern, auch bei ruhenden Bällen finden wollen.

 

Meik Gronemeier ist um 15.00 Uhr der Referee auf dem Rasenplatz im Donoper Eichenstadion.

 

TSV Kirchheide II vs. SG Bentorf/Hohenhausen II

(ab). TSV-Coach Julian Meise schätzt den kommenden Gegner „stärker ein als letzte Saison“, ist aber auch „guter Dinge, dass wir mit der richtigen Einstellung die Zähler am Platz behalten können.“ Schließlich sind die TSV-Kicker „auf jeden Fall gut motiviert und bis auf die Langzeitverletzten können wir aus dem Vollen schöpfen.“

 

Ganz anders, nämlich „echt schlecht“, sieht es in der Hinsicht bei den Gästen aus. „Wir kratzen alles zusammen, was geht“, so Nils Otto im Vorfeld der Partie. Dennoch: „Wir wollen dort gewinnen. Auch, wenn fast alle beim Oktoberfest am Samstag sind“, dürfte das wohl auch der Grund für das fehlende Personal sein.

 

Um 15.00 Uhr ertönt der Anpfiff aus der Pfeife von Schiedsrichter Özhan Karacan.

 

RSV Schwelentrup vs. SG Bega/Humfeld

(ab). RSV-Coach Norman Dinkelbach und seine Truppe „begrüßt am Sonntag am Bergstadion den Tabellenführer und Derbynachbar SG Bega/Humfeld.“ Dinkelbach, der für seine Ehrlichkeit begannt ist, schätzt, „dass am Sonntag der stärkste Gegner unserer Liga zu Gast sein“ wird. „Und unsere momentane Situation sieht nicht gerade vielversprechend aus. Von daher schauen wir mal, was wir in diesem Spiel hinbekommen.“ So oder so wird es eine „schwierige Aufgabe“ für den RSV. „Die Derbyspiele sind immer heiße Spiele“, weiß Dinkelbach. „Den einzigen Vorteil, den wir haben, ist der, dass wir zu Hause spielen und unsere Gegner sich immer schwer tun, bei uns ins Spiel kommen.“ Die Hoffnung hat man auch für Sonntag. Personell gibt es „einige Ausfälle zu verzeichnen.“

 

Trotz der Favoritenrolle weiß auch SG-Coach Michael Krügel, „dass man da auch erstmal gewinnen muss. Wir sind gewarnt und müssen mit der gleichen Einstellung ins Spiel gehen wie gegen die Top-Gegner. Wir dürfen und werden Schwelentrup nicht unterschätzen.“ Schließlich hat man sich in der Sommer-Vorbereitung bei der Großgemeinde-Meisterschaft „schon schwer getan“, erinnert sich Krügel. Seine Jungs sind wie immer top vorbereitet, auch, wenn sich die Vorfreude auf das Spiel auf dem roten Rasen in Grenzen hält. Immerhin: „Der Platz wird in einem guten Zustand sein. Und seit Mittwoch bereiten wir uns auch auf dem Platz vor, wir wissen also, wie wir da spielen müssen.“ Das Ziel ist ganz klar: „Drei Punkte.“ Es gibt Neuigkeiten aus dem Lazarett: Kuhlemann und Heuer werden in der Hinrunde definitiv nicht mehr zum Einsatz kommen. Die Knie-Verletzung, die sich Julian Drews im letzten Spiel zugezogen hat, hat sich glücklicherweise als nicht so schwerwiegend erwiesen, schon Ende nächster Woche wird er das Lauftraining wieder aufnehmen. Auf Topp, Soltau und Kretschmann muss Krügel zudem am Sonntag verzichten.

 

Sanel Krijestorac leitet die Partie ab 15.00 Uhr.

 

SG Extertal/Laßbruch/Silixen vs. SG Lüdenhausen/Talle/Westorf

(ab). Das Spiel der beiden Spielgemeinschaften ist das tabellarische Spitzenspiel des Wochenendes. Vierter gegen fünfter, ein waschechtes Verfolgerduell. „Es wird wieder sehr schwer am Sonntag“, weiß Christian Ziereis. Das heißt: „Wir müssen an der sehr guten Leistung der letzten beiden Spiele anknüpfen.“ Die personellen Voraussetzungen sind gut, bis auf Ingo Brand, der verletzungsbedingt ausfällt, hat Ziereis alle Mann an Bord.

 

Tim Schauf gibt als Ziel aus, sich „weiter zu stabilisieren und im Zusammenspiel sicherer, aber auch zielstrebiger zu werden.“ Und so will man auch das Spiel „am Sonntag in Silixen wieder angehen“, verrät der Coach, der dabei allerdings auf Grundmann, Pohl, Fricke, Strate und Arning verzichten müssen, die für das Spiel nicht zur Verfügung stehen.

 

Alexander Schnüll hat ab 15.00 Uhr die Spielleitung.

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