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Kreisliga C1 Lemgo

Alemannia Aachen – „Weniger als 100% wird nicht reichen“

Auf Richtung Hafenstraße. So lautet das Motto für die Anhänger vom TSV Alemannia Aachen, die heute zum Traditionsduell bei Rot-Weiss Essen antreten. NRW-Kick hat die Einstimmung vorab.

Alemannia reist zum Westschlager an die Hafenstraße

 

Am Samstag steigt im Stadion Essen der 85. Westschlager zwischen den beiden DFB-Pokalfinalisten von 1953. Rot-Weiss Essen, aktueller Tabellendritter, empfängt die siebtplatzierte Aachener Alemannia. Ab 14.00 Uhr wird den 22 Akteuren mit über 10.000 Zuschauern ein würdiger Rahmen geboten sein.

„Es ist ein Traditionsduell zweier großer Vereine“, unterstreicht Fuat Kilic die Bedeutung eines Spiels, welches alljährlich die Massen mobilisiert. „Wir erwarten ein hochintensives Spiel, indem man sich von beiden Seiten nichts schenken wird.“ Hatten die Alemannen in den letzten Jahren tabellarisch meist die Nase vorn, so gilt RWE in dieser Saison als der Top-Favorit auf den Aufstieg. Zuletzt fuhr die Mannschaft von Christian Titz, der zu Beginn seiner Trainerlaufbahn als U19-Trainer bei der Alemannia fungierte, vier Siege in Serie ein und konnte somit den Rückstand zum Spitzenduo aus Rödinghausen und Verl wieder minimieren. „Wir treffen auf seine sehr spielstarke Mannschaft, die vor heimischem Publikum immer nach vorne spielt, Vollgas gibt und sehr hoch anläuft. Darauf müssen wir vorbereitet sein“, warnt Fuat Kilic seine Truppe.

Wichtig wird sein, dass alle Aachener an ihre Leistungsgrenze gehen. „Weniger als 100% wird gegen diesen Gegner nicht reichen“, sagt der Trainer. „Essen hat sehr viele Unterschiedsspieler und kann auch in der Breite nochmal nachlegen. Nicht ohne Grund hat die Mannschaft viele Spiele nach einem Rückstand noch in den Schlussminuten gedreht.“ Nach elf Punkten aus den letzten fünf Spielen kann auch die Alemannia mit breiter Brust in die Partie gehen. „Wir wollen in eigenem Ballbesitz selbstbewusst agieren und den Gegner zum Verteidigen zwingen“, hofft Fuat Kilic auf „ein offenes Spiel“. Die Heimniederlagen gegen Verl und Fortuna Köln haben gezeigt, dass Essen verwundbar ist, wenn die Mannschaft nicht zu ihrem Spiel findet. Grippal angeschlagen ist Aachens linke Seite. Ein Einsatz von Sebastian Schmitt und Patrick Salata ist daher fraglich. Neben den beiden Langzeitverletzten Nikolai Rehnen und David Bors wird David Pütz nicht mitwirken können, der aufgrund der fünften gelben Karte gesperrt ist.

Rund 1.000 Anhänger werden die Schwarz-Gelben im Klassiker unterstützen. Im Vorverkauf wurden in Aachen bis Donnerstagmittag 500 Tickets abgesetzt. Weitere Karten gibt es an der Tageskasse. Die Partie des 18. Spieltags steht unter der Leitung von Kevin Domnick aus Duisburg. Das Schiedsrichtergespann wird an den Seitenlinien durch Alexander Busse und Sven Heinrichs komplettiert. Vor dem 85. Ligavergleich der beiden früheren Bundesligisten sind in der Statistik bislang 31 Aachener Siege, 15 Unentschieden und 38 Erfolge für Rot-Weiss Essen gelistet.

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