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Kreisliga B Detmold

SG Istrup/Brüntrup – Stark begonnen, stark nachgelassen

Die SG Istrup/Brüntrup wollte oben mitspielen und tat das auch lange. Doch Mitte der Hinrunde folgte ein Einbruch, der die Aufstiegsträume fast schon platzen lässt.

 

Wangert: „Wir waren verunsichert“

Kreisliga B Detmold (ab). Was war das für ein bärenstarker Start, den die SG Istrup/Brüntrup da hingelegt hatte. Vor der Saison sprach Coach Roy Wangert davon, oben mitspielen zu wollen. Das tat man auch lange, galt für viele schon als Aufstiegskandidat Nr. 1. Doch dann folgte eine Verletztenmisere, die ihresgleichen sucht. Den Aufstieg hat man noch nicht abgehakt, doch es gilt jetzt bereits, noch zwölf Punkte gutzumachen.

 

Roy Wangert

Dabei sah es zu Beginn der Saison noch so gut aus. „Wenn ich mir so die Ergebnisse ansehe, hatten wir einen verdammt starken Start“, meint Roy Wangert rückblickend. Nach vier Spielen hatte die SG die volle Punktausbeute eingeheimst, 17 Treffer erzielt und noch keinen Gegentreffer kassiert. Zudem hatte man im Kreispokal erst Titelverteidiger Post TSV Detmold (2:1) und dann mit TuRa Heiden (4:2) einen weiteren höherklassigen Gegner rausgekegelt. Auch gegen den Blomberger SV (0:2) hielt man lange mit. „Zwischen den Pokalspielen hatten wir die Topspiele der Liga gegen CSL Detmold und Müssen“, so Wangert. Beide Spiele sind mit einer Punkteteilung beendet worden.

 

Verletztenliste wurde von Spiel zu Spiel länger

Doch mit dem Spiel beim SuS Pivitsheide II am siebten Spieltag, welches nach einer 2:0-Führung nach zehn Minuten „nur“ mit 2:2 endete, wurde die Verletztenliste der SG Spiel für Spiel immer länger, „was zu einem Bruch in unserem Spiel führte“, wie der Coach meint. Leistungsträger wie Roets, Tönsmeier, Schmälter und Rüther haben mindestens vier oder mehr Spiele gefehlt. Und gerade in den Topspielen gegen Eichholz/Remmighausen und Oesterholz/Kohlstädt fehlten zu viele Leistungsträger wegen Verletzung und Urlaub oder Arbeit. „Das können wir mit einen 21-Mann-Kader leider nicht auffangen“, hadert der Coach. Und in den letzten Spielen des Jahres fehlten „einfach die Alternativen von der Bank, um ein Spiel über die Zeit zu retten oder es zu drehen.“

 

Nur noch ein Punkt aus den letzten fünf Spielen

So sprang aus den letzten fünf Partien nur noch ein Punkt gegen den SuS Lage raus. „In den anderen Spielen haben wir uns auch einfach nur selber geschlagen. Gegen Hakedahl und Diestelbruch waren alle vier Gegentore Eigentore. Da sah man, dass wir verunsichert waren. Im Angriff das gleiche Bild, keine Gefahr vorm Tor“, so das Urteil von Roy Wanger. Oder kurz gesagt: „Am Anfang stark, am Ende genauso stark nachgelassen.“ So wurde die SG natürlich auch im Aufstiegsrennen „nach hinten geworfen.“ Der Abstand auf Rang drei beträgt zwölf Punkte, dabei hat die SG ein Nachholspiel in der der Hinterhand. 14 Spieltage hat die SG noch Zeit, diesen Rückstand wettzumachen. Wangert hat die Hoffnung, dass das noch gelingen kann: „Die Liga hat gezeigt, wie stark sie ist. Zum Beispiel waren im Pokalviertelfinale drei Teams vertreten. Jeder kann auch jeden schlagen. Das kann bedeuten, dass die Mannschaften über uns Punkte lassen gegen Teams aus dem unteren Bereich. Das heißt aber auch für uns, jedes Spiel ernst zu nehmen, damit wir nicht zu viele Punkte liegen lassen. Die Liga ist sehr eng beisammen, mit einer Serie, siehe Lage, schafft man es auch schnell nach oben.“

 

SG will wieder angreifen

Dafür müssen die Jungs von Roy Wangert aber „in der Vorbereitung wieder arbeiten, arbeiten, arbeiten“ und sich „die Fitness und Spielstärke aus den ersten Partien erarbeiten.“ Und sollte die SG dann auch wieder an die Stärke zu Saisonbeginn anknüpfen können, zudem nicht mehr so viel Pech mit Verletzungen haben, dann glaubt Wanger, „nochmal oben angreifen“ zu können. Neu im Training ist mit Janic Stohlmann ein weiterer Torhüter. Er kommt von A-Ligist SG Brakelsiek/Wöbbel. Getestet wird in der Wintervorbereitung beim RSV Hörste und bei der SG Extertal/Laßbruch/Silixen (B1 Lemgo). Rückrundenstart ist am 23. Februar im Derby gegen den Blomberger SV II.

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