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Kreisliga A Detmold

Kreisliga A Detmold – Vorberichte 19. Spieltag 2019/20

Weiter geht die wilde Fahrt in der A Detmold, die auch an diesem Spieltag wohl dezimiert stattfindet.

Eksioglu: „Werden das Spiel so lange wie möglich offen gestalten“

Kreisliga A Detmold (hk). Die Rasenplätze, auch die Ascheflächen im FuL-Kreis Detmold sind gesperrt. Folglich werden definitiv einzig und allein die Kunstrasenspielfelder und Tennefelder zur Verfügung stehen, werden die Begegnungen zwischen dem Post TSV Detmold II und dem FC Fortuna Schlangen und dem SV Diestelbruch/Mosebeck und der FSV Pivitsheide auf jeden Fall ausgetragen. Kompliment an die Fortunen, die in der Vorwoche nach einer couragierten Vorstellung dem TuS Horn-Bad Meinberg nur knapp mit 3:4 unterlagen. Für die Dörenwald-Kicker ist es das erste Liga-Spiel im neuen Fußball-Jahrzehnt. Auch zwei Tenneplätze sind bespielbar. SuS Pivitsheide hat den TuRa Heiden zu Gast und der SC Türkgücü Detmold den SV Eintracht Jerxen/Orbke.

 

Dieser Bericht wird Ihnen präsentiert von:

 

Von Henning Klefisch

 

Post TSV Detmold II vs. FC Fortuna Schlangen

Die korrekte Leistungsfähigkeit vom Post TSV Detmold II festzulegen, ist ungefähr so vielversprechend, wie die Nadel im Heuhaufen zu finden. Die Verantwortungsträger der Postler sind gewieft, wissen sie ganz genau, welche Spieler aus dem Bezirksliga-Team für welche Spiele nützlich sind. Auch der folgende Gast FC Fortuna Schlangen steht vor dieser Frage, tappt er hier im Dunkeln. Fortuna-Betreuer Jens Riepenhausen verwendet fast schon inflationär den Begriff „Wundertüte.“ Man wird sich wohl vor allem auf die eigenen Fähigkeiten besinnen müssen, sind diese beim 3:4 zuletzt gegen den TuS Horn-Bad Meinberg auf bemerkenswerte Art und Weise zum Vorschein gekommen. „Wir wollen den kleinen Schwung von letzter Woche mitnehmen“, so die klare Ankündigung von Riepenhausen, der dem möglichen Zähler noch ein wenig hinterher weint. Was mehr zählt: „Aber der Auftritt der Mannschaft in der letzten halben Stunde macht jetzt Mut für mehr. Da haben wir eine aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft gesehen. Es war nach langer Zeit wieder mehr Leben drin“, betont Riepenhausen. Wenn die Einstellung angemessen ist, könnte auch beim Tabellen-13. etwas möglich sein. Dazu wollen die Blau-Weißen am Sonntag über ein gutes Positions- und Kombinationsspiel erfolgreich sein. Dass die Post-Kutsche am vergangenen Spieltag ein ersprießliches 2:2 bei den Sportfreunden Berlebeck/Heiligenkirchen holte, sorgt für Kopfnicker bei den Schlängern, die diesen Rivalen nicht auf die leichte Schulter nehmen wollen. „Gerade bei denen Zuhause auf deren Platz, wird es nicht so einfach werden“, so die Befürchtung. Wichtig wird es für den zehntplatzierten Gast sein, körperlich und mental widerstandsfähig zu sein, ist der Wunsch von Riepenhausen klar: „Wir müssen einfach an unsere Stärke vom letzten Jahr anknüpfen und werden dann insgesamt wieder erfolgreichen Fußball spielen.” Ihre Rückkehr in den Kader feiern unterdessen Hazhir Kadirpur, Simon Tronich und Rudi Dorofeev. Thomas Antidze ist angeschlagen. Hier wird kurzfristig über ein Mitwirken entschieden. Möglich, dass der studierende Daniel Tronich in Münster bleibt. „Aber insgesamt denke ich, werden wir mit einem schlagkräftigen Team nach Detmold anreisen“, so die Hoffnung von Riepenhausen gegenüber Lippe-Kick.

 

Luca Maurer ist der entscheidende Mann für Recht und Ordnung. Dies ist er ab 13.00 Uhr auf dem Kunstrasen vom Werre-Sportplatz.

 

SC Türkgücü Detmold vs. SV Eintracht Jerxen/Orbke

Man darf mit Blick auf den Sportclub Türkgücü Detmold wahrlich darauf gespannt sein, wie sie mit der langen Spielpause so umgehen. Offiziell fand nämlich kein Testspiel statt, liegt das letzte Meisterschaftsspiel gegen die SG Brakelsiek/Wöbbel schon drei Monate zurück. Nun geht es also wieder ans Eingemachte und SC-Coach Erhan Eksioglu reibt sich bereits gönnerhaft die Hände, wenn er sagt: „Eine große Freude bei meinen Jungs, dass es am Sonntag endlich wieder losgeht.“ Die Aufgabe könnte jedoch nicht viel schwerer sein, bezeichnet er den Spitzenreiter SV Eintracht Jerxen/Orbke als einen „bärenstarken Gegner.“ Schließlich hat der Spitzenreiter 28 Punkte mehr als die Residenzler eingefahren, hoffen sie im kommenden Jahr auf ein Mitwirken in der Bezirksliga. Eksioglu sagt daher nicht völlig falsch: „Wir sind der Außenseiter und werden das Spiel so lange wie möglich offen gestalten.“ Was für eine Überraschung förderlich ist: „Wir sind sehr gut vorbereitet. Die Mannschaft ist willig und hat große Lust auf den Gegner.“ Dem glasklaren Favoriten möchte man viel abverlangen, ist der Kader doch ausreichend besetzt, auch die Motivation ist groß, soll der Start in das neue Fußball-Jahr doch von Erfolg gekrönt sein. Da die Stadt Detmold den Rasenplatz am Schulzentrum Mitte gesperrt hat, wird auf den Ascheplatz ausgewichen. Die gute, alte Eksioglu-Tradition: „Ich wünsche mir ein faires, spannendes Match.“

 

Nach dem 3:0-Dreier bei der FSV Pivitsheide ist bei der Eintracht die Verlockung groß, dass auch am Sonntag in der Nachbarschaft der nächste Triumph gelingt. Einmal über den Nordring, gut spielen, drei Punkte mitnehmen und über den Nordring zurück. Das könnte eine Option darstellen. Für den SVE-Coach Marco Schlobinski ist die allgemeine Ausgangslage ganz einfach: „Wir sind Favorit und nehmen die Rolle an, müssen aber besser Fußball spielen“, hat ihm die Darbietung in der Vorwoche nicht zugesagt. In den letzten beiden Testpartien musste man sich mit einem 1:1 gegen Ummeln begnügen, ist der TuS Bexterhagen davor mit 2:1 bezwungen worden. Er spekuliert über das große Ganze an diesem Spieltag: „Gedanklich sind wir auch auf Asche eingestellt, wobei ich bei mehreren Ausfällen damit rechne, dass der Staffelleiter generell absagen wird. Egal, wir sind gut drauf und der Kader ist nahezu komplett“, sind das Entscheidungen, die Jerxen/Orbke nicht beeinflussen kann. Sie werden sich aber als flexibel präsentieren, kündigt er via Lippe-Kick doch an: „Wir werden unser Spiel dann dem Untergrund anpassen und alles für den Sieg investieren.“ Mit welchen Erinnerungen kann er zum Hinspiel aufwarten? „Das Hinspiel verlief ruhig und ich kann Stand jetzt nichts Neues zum Gegner sagen. Sicherlich ist mir der Abgang von Yasin Karaman nicht entgangen, der war immer gefährlich und ein Unruheherd, aber auch alle anderen bei TG können kicken“, konsumiert Marco Schlobinski offensichtlich Lippe-Kick. Was für ihn knallhart Priorität genießt: „Ich hoffe auf einen sportlich fairen Verlauf.“ Gleich zwei Übungseinheiten werden in dieser Woche auf dem Platz eingestreut, wird als Teambuildingmaßnahme zudem noch eine Brauerei-Besichtigung in Herford eingestreut. Ein abwechslungsreiches und interessantes Programm, zweifelsfrei.

 

Marvin Schnee ist um 15.00 Uhr für die Spielleitung verantwortlich.

 

SuS Pivitsheide vs. TuRa Heiden

Andre Selse gilt als kompromissloser Verteidiger, Typ Jap Staam, der nicht viel redet, lieber handelt. Auch bei ihm ist eine gewisse Neugierde geweckt, die er exklusiv Lippe-Kick gegenüber kundtut: „Ich bin gespannt, wie wir aus der Winterpause kommen.“ Heiter bis wolkig ging es in den Testpartien zur Sache, hat das Kopfball-Ungeheuer „Höhen und Tiefen“ in diesen beobachtet. Analytisch fischt der Haudegen im Trüben, teilt er mit: „Ich kann uns schwer und Heiden gar nicht einschätzen, ich hoffe aber, dass wir Sonntag sofort da sind und unseren Heimvorteil für etwas Zählbares nutzen können.“

 

So langsam reicht es dem TuRa Heiden auch mit dem Testen. Es soll endlich wieder um Punkte gehen. Wobei die Frühform der Jungs von Chefcoach Thorsten Geffers durchaus vorzeigbar ist. Nach einem 8:4 über die Spielvereinigung Hagen/Hardissen, folgte eine Wachmacher-Niederlage in Müssen (2:6). Zuletzt gelangen dem Tabellensechsten zwei Siege ohne Gegentor gegen CSL Detmold (3:0) und Bega/Humfeld (5:0). „Persönlich bin ich mit unserer Vorbereitung zufrieden, obwohl es natürlich auch Licht und Schatten gab“, fasst Geffers diese Testphase zusammen. Im Januar bereits haben sich die Turn- und Rasensport-Jungs körperlich mächtig ertüchtigt, mit Spinning-Einheiten, wird seit eineinhalb Monaten auf dem Kunstrasenplatz in Lage geprobt. Jetzt beginnt aber nichts als die Wahrheit, denn fortan zählt es. „Dies zählt bekanntlich am kommenden Sonntag aber nicht mehr.“ Vielsagende Angaben zum Kontrahenten zu liefern, das fällt ihm wirklich schwer, erläutert Geffers doch: „Gerade im ersten Pflichtspiel nach der Winterpause wird die Tagesform und der Wille entscheidend sein. Daher ist es völlig egal, dass wir das Hinspiel mit 3:1 erfolgreich gestalten konnten.“ Im Fußball kann man sich für vergangene Meriten nichts kaufen. Einzig die langzeitverletzten Daniel Kleinwegener und Björn Freitag stehen nicht zur Verfügung. Nach dem heutigen Abschlusstraining gibt es allerdings hier noch mehr Klarheit.

 

Kevin Oschinski ist der Spielleiter. Ab 15.00 Uhr auf dem Tenneplatz an der Hebbelstraße.

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