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Kreisliga B Detmold

Kreisliga B Detmold – Vorberichte 19. Spieltag 2019/20

An diesem Wochenende werden ein paar Spiele mehr stattfinden als noch letzten Sonntag, dennoch fallen auch am 19. Spieltag Partien aus.

 

SuS II unter Druck – Top-Spiel zwischen CSL und Lage

Kreisliga B Detmold (ab). So langsam wird es wieder ernst. Sowohl an der Tabellenspitze als auch im Keller der Liga wird es noch einige Wochen spannend sein. Sören Müller, Coach des Tabellenletzten SuS Pivitsheide II, nimmt seine Mannschaft in die Pflicht, fordert drei Punkte im Duell gegen die SG Belle/Cappel. Gleiches wünscht sich der CSL Detmold, der Verfolger SuS Lage zu Gast haben wird. Aufgrund der Platzsperre in Hohenloh findet das Duell in Heiligenkirchen statt. Aus gleichem Grund wird auch die Begegnung zwischen Hakedahl und Sabbenhausen/Elbrinxen nicht stattfinden. Auch die Partien zwischen Falkenhagen und Istrup/Brüntrup, sowie zwischen Blomberg II und Eichholz-Remmighausen fallen aus. Der FC Augustdorf II nutzt den Heidesportplatz für das Duell mit der SG Hiddesen/Heidenoldendorf II. Der BSV Müssen will auf heimischem Geläuf das Derby gegen Kachtenhausen/Helpup für sich entscheiden.

 

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

 

FC Augustdorf II vs. SG Hiddesen/Heidenoldendorf II

(hk). Mit keinen erfolggekrönten Voraussetzungen geht der Gastgeber in dieses Spiel. FCA II-Co-Trainer Adam Penkalla klagt: „Wir sind krankheitsbedingt sehr stark geschwächt und konnten uns nicht optimal für das Spiel am Sonntag vorbereiten. Bei uns wird es super schwer am Sonntag.“ Die Bilanz in der Vorbereitungsphase ist durchwachsen. Bei der A-Jugend vom VfL Hiddesen ging man mit 1:8 unter. Die Sandhasen steigerten sich allerdings, denn das folgende Match gegen die TSG Holzhausen/Sylbach II endete 1:1-Unentschieden. Reichlich Selbstvertrauen wurde beim abschließenden Übungs-Match beim TuS Eichholz/Remmighausen II getankt, der mit 7:0 klar distanziert wurde. Mit der Gegner-Bewertung tut sich Penkalla extrem schwer, wirft er doch ein: „Bei Hiddesen/Heidenoldendorf II ist es natürlich immer davon abhängig, ob sie Unterstützung von ihrer ersten Mannschaft erhalten. Die Truppe versucht auf jeden Fall körperlich präsent zu sein, aber dennoch wollen sie vieles spielerisch lösen“, vereint der tabellarisch etwas besser dastehende Rivale ein interessantes Potpourri der Fußball-Kunst in sich.

 

Was für ein prächtiger Auftakt von der SG Hiddesen/Heidenoldendorf II, die mit einem fantastischen 5:0-Heimsieg dem SuS Pivitsheide II deutlich die Leviten las. Deutlich anstrengender wird es für die Jöstingmeier-Jungs wohl am Sonntag beim FC Augustdorf II, der nur drei Plätze schlechter an neunter Stelle rangiert. Eine Rotation im Personalbereich kündigt SG II-Coach Jörg Jöstingmeier schon vorab im Lippe-Kick-Gespräch an: „Wir werden für Sonntag die ein oder andere Veränderung haben. Das sollte aber kein Problem sein.“ Der Kaderbreite, auch der fußballerischen Qualität und der Motivation der einzelnen Spieler vertraut der Trainerfuchs mit all seinen Sinnen. Im Hinspiel setzte es für die Spielgemeinschaft eine allergische 0:3-Pleite, „da war der größte Teil der Mannschaft nicht dabei“, ruft sich Jöstingmeier in Erinnerung. Nun hoffen die Gäste auf den Auswärts-Erfolg, verlautbart der Trainer doch gegenüber Lippe-Kick: „Wir fahren dahin und versuchen, die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Das wird aber keine leichte Aufgabe auf dem kleinen Platz, wo es in manchen Situationen sehr eng werden kann.“ Auf der kleinen Kunstrasenfläche am Inselweg wird es darauf ankommen, in engen Situationen die passenden Lösungen zu finden. Für die technisch starken Gäste-Kicker sollte dies nicht unmöglich erscheinen.

 

Meik Gronemeier ist ab 12.30 Uhr der Spielleiter dieser Begegnung in der Sennegemeinde.

 

TuS Eichholz-Remmighausen vs. SG Sabbenhausen/Elbrinxen

(ab). Kurzfristig gehandelt haben die Verantwortlichen des TuS und der SG. Da ihre Partien des 19. Spieltags ausfallen, holt man kurzerhand das Spiel des 18. Spieltags nach. Damit gibt es gleich einen ersten Kracher in der noch jungen Rückrunde. Mit dem TuS Eichholz-Remmighausen und der SG Sabbenhausen/Elbrinxen treffen zwei spielstarke und offensiv ausgerichtete Teams aufeinander, wie nicht zuletzt das 5:4 für den TuS im Hinspiel deutlich machte. Nach der Pause freut man sich, „dass es jetzt wieder um Punkte geht und das Wetter auch mitzuspielen scheint.“ Die Winterpause als solche war bei den Grün-Weißen „natürlich alles andere als langweilig und ging entsprechend schnell vorbei“, meint Coach Tim Hosch. Er liefert uns einen kleinen Einblick in die Trainingsarbeit. An vier Säulen wurde gearbeitet, „die die Mannschaft defensiv und offensiv punktuell besser gemacht haben und die natürlich auch die nötigen Grundlagen für das Spiel auf großem Feld vermittelt haben.“ Ohne ins Detail gehen zu wollen verrät Hosch außerdem, dass man „eine bestimmte Idee entwickelt“ hat, wie man die Rückrunde angehen will. Und auch den drei Neuzugängen musste „das vorherige System erklärt werden.“ Bei einem ersten Gegner wie der SG Sabbenhausen/Elbrinxen nimmt man sich in Acht: „Am Sonntag kommt mit Sabbenhausen ein Team zu uns, welches vom eigenen Anspruch sicher eine andere Saison geplant hatte und das in der Rückrunde nun zeigen will, dass es auch anders geht. So etwas ist immer sehr gefährlich“, weiß Hosch. Zudem wissen beide Teams „noch nicht, wo man nach der Vorbereitung steht.“ Der Coach erinnert sich, dass SG-Goalgetter Kai Gast seine Hintermannschaft im Hinspiel ganz schön gefordert hat: „Die Konter, die sie gefahren haben, waren extrem gefährlich.“ Für seine Truppe wird es am Sonntag zunächst einmal darum gehen, „das Spiel zu beruhigen und mit Geduld ein Tor zu erzielen, um nicht wieder so einen Kraftakt wie beim 5:4 aus dem Hinspiel zu benötigen.“ An der Stelle bedankt sich Tim Hosch bei SG-Coach Sven Großmann, „der im Sommer die Freibadrechnung übernommen hat“ und kündigt ein Dankeschön an: „Auf den TSV wartet entsprechend eine Kiste Frischgetränke am Sonntag.“

 

SG-Kapitän und Abwehrchef Niklas Meier traut sich vor dem ersten Spiel des Jahres auch noch keine punktgenaue Einschätzung zu: „Nach der Winterpause ist es natürlich schwer zu sagen, wo man genau steht.“ Zumal in Sabbenhausen bzw. Elbrinxen nur zwei Rasenplätze zur Verfügung stehen. Deshalb musste man „in der Wintervorbereitung immer etwas improvisieren. Durch Laufeinheiten und Einheiten in der Halle haben wir uns so gut wie möglich versucht, auf die Rückrunde vorzubereiten“, so Meier. Ein gutes Gefühl für die Rückrunde holte man sich im einzigen Testspiel ab, welches man absolvieren konnte. Dabei wurde der SV Höxter II mit 10:5 abgefrühstückt. Für das Spiel am Sonntag sieht Meier die SG als Außenseiter ins Spiel gehen: „Mit Eichholz erwartet uns zum Auftakt natürlich direkt ein sehr stark einzuschätzender Gegner. Alleine der Blick auf die Tabelle sagt schon einiges aus. Dazu haben sie den Vorteil, auf heimischem Kunstrasen zu spielen, so dass die Favoritenrolle klar verteilt ist.“ Die weiße Fahne wird aber nicht gleich gehisst, die Gäste wollen „versuchen, aus einer sicheren Defensive und mit viel Einsatz dagegenzuhalten, um etwas Zählbares mitzunehmen.“ Für das Vorhaben fällt „eine Hand voll Spieler aus, da sie entweder verletzt sind oder beruflichen Verpflichtungen nachgehen müssen.“

 

Der Unparteiische Manfred Heinrich nimmt sich dieser Partie ab 13.00 Uhr an.

 

SuS Pivitsheide II vs. SG Belle/Cappel

(ab). SuS-Coach Sören Müller spricht vor dem Duell gegen die SG Belle/Cappel von einem „Neun-Punkte-Spiel, das wir unbedingt gewinnen müssen.“ Es geht nun nicht mehr darum, „dass wir mal gewinnen sollten, sondern wir müssen. Sonst sieht es ganz, ganz böse aus.“ Nach der 0:5-Pleite am letzten Sonntag bei Hiddesen/Heidenoldendorf II erwartet Müller eine Reaktion, denkt aber, „dass die Mannschaft weiß, worum es geht und dass wir uns am Sonntag den Allerwertesten aufreißen werden.“ Dabei gilt es, beim Kontrahenten die „guten Einzelspieler auszuschalten.“ Außerdem müssen die Hausherren, „das Spiel unterbinden und Druck auf das Tor machen, damit wir gar nicht erst in die Situation kommen, uns hinten reindrängen zu lassen.“ Dabei darf aber auch die Defensive nicht vernachlässigt werden: „Wir müssen aufpassen, nicht ins offene Messer zu laufen.“

 

Auf Seiten der SG Belle/Cappel hoffen alle Beteiligten, „dass es endlich los geht“, verrät Coach Timo Welsandt. „Personell sind wir gut aufgestellt und sollten eine gute Truppe auf die Platte bekommen.“ Entsprechend lautet das Ziel auch, „bei Pivitsheide etwas Zählbares mitzunehmen.“ Doch unterschätzt wird das Tabellenschlusslicht nicht: „Dem SuS fehlt manchmal das nötige Glück. Ich glaube nicht, dass sie in der Tabelle so weit unten stehen müssten.“ Im Umkehrschluss heißt das für die Gäste auch, dass sie „viel investieren müssen, um dort als Sieger vom Platz zu gehen.“ Denn: „Pivitsheide ist eine sehr starke, mental gefestigte Mannschaft.“ Dennoch sieht Welsandt „genug Qualität“ in seinen Reihen, „um zu gewinnen.“ In den letzten Wochen der Vorbereitung hat der Coach mit seiner Mannschaft an der Kondition gearbeitet. „Läuferisch sind wir auf einem guten Weg“, so sein Fazit.

 

Robin Flotho pfeift das Spiel um 13.00 Uhr an, gespielt wird auf dem Hartplatz.

 

BSV Müssen vs. SG Kachtenhausen/Helpup

(hk). Mal so gar nicht überraschend kommt es, dass der BSV Müssen sein Gastspiel bei der SG Belle-Cappel aufgrund der aktuell vorherrschenden Wetterverhältnissen absagen musste. Der Aufstiegsaspirant fühlt sich dennoch exzellent vorbereitet, denn es wurde bereits ausgiebig getestet. Nach einem 6:2-Erfolg über den greifbaren A-Ligisten TuRa Heiden, folgten drei sportliche Auseinandersetzungen mit Repräsentanten aus dem Lemgoer Kreisoberhaus. Gegen den TSV Oerlinghausen II wurde mit 2:4 verloren, gegen die SG Bentorf/Hohenhausen 2:2 gespielt. Im frischesten Übungs-Match hatte der TuS Sonneborn mit 1:2 das Nachsehen. BSV Co-Trainer Tobias Brokmann erklärt vor dem Derby gegen die Spielgemeinschaft: „Für einige Spieler aus unserem Team eine interessante Aufgabe, da der ein oder andere auch eine sportliche Vergangenheit in Kachtenhausen bzw. Helpup hat.“ Er plaudert gewohnt launig aus dem Nähkästchen: „Ich persönlich habe als Kind meine Fußballschuhe für den TuS Helpup geschnürt und wohne mittlerweile in Kachtenhausen. Ebenso habe ich ein paar Spieler in der Jugend trainiert, gegen die wir am Sonntag auflaufen werden“, wird Brokmann am Sonntag mutmaßlich ein paar Hände schütteln. Er wirft allerdings auch einen mitfühlenden Blick zum Nachbarverein, sagt: „Für uns ist es natürlich sehr schade zu sehen, dass die SG momentan um den Klassenerhalt kämpfen muss.“ All dies ist jedoch unerheblich, wenn es am Sonntag ab 15.00 Uhr auf dem Müssener Kunstrasenplatz um wichtige Tore und Punkte geht. Für Brokmann ist ganz entscheidend: „Wir wollen versuchen, unser Spiel durchzubringen und am Ende drei Zähler in Müssen zu behalten, um unserem Ziel wieder ein Schritt näherzukommen.“ Die pflichtspielfreie Zeit gehört auch für die Blau-Weißen endlich der Vergangenheit an, ist die Motivation bei den Übungseinheiten enorm gewesen. Freudestrahlend schildert Tobias Brokmann im Lippe-Kick-Talk: „Wir hatten im Training immer um die 20 Leute, sodass wir unsere Abschlussspiele über das ganze Feld zum Teil sogar im Elf gegen Elf spielen konnten. Dementsprechend ist auch ein hoher Konkurrenzdruck in der Truppe.“ Dies ist für den Gesamterfolg wohl nur mehr als förderlich. Um aber tatsächlich mit einem dreifachen Punktgewinn den zweiten und somit direkten Aufstiegsrang zu festigen, vielleicht sogar dauerhaft die Tabellenspitze zu übernehmen, ist ein Aspekt außerordentlich wichtig: „Wir müssen wie immer jeden Gegner ernst nehmen und dürfen keine Mannschaft unterschätzen. Im Hinspiel haben wir uns ziemlich einen abgewürgt. Das müssen wir besser machen“, fordert Brokmann mit ganz viel Nachdruck in seiner Stimme. Denn merke: In diesem voraussichtlichen Fünfkampf um den A-Liga-Aufstieg wird auf Schwächen von der Konkurrenz regelrecht gelauert.

 

Alles andere als wunschgemäß verlief die abgelaufene Trainingswoche aus Sicht der SG Kachtenhausen/Helpup. Das erhoffte Trainingspensum konnte durch verletzte und arbeitende Abwesende nicht realisiert werden. Vor dem Derby ist die Zielsetzung trotz dieser Hypothek fast schon logisch: „Wir wollen dem Favoriten lange Paroli bieten, nicht wie im Hinspiel gleich in den Startminuten einen Treffer fangen. Die zweite Halbzeit im Hinspiel hat uns gezeigt, dass auch der BSV anfällig ist“, so die Erinnerung von SG Kachtenhausen/Helpup-Coach Jörg Horstkötter an die 0:2-Hinspiel-Pleite. Nicht nur aufgrund seiner Vergangenheit bei der FSG Waddenhausen/Pottenhausen ist Horstkötter speziell der Mittelfeld-Mann Lucas Kramer im Gedächtnis geblieben, den er als „Dreh- und Angelpunkt“ beim BSV ausgemacht hat. Horstkötter frohlockt: „Wir erwarten eine spielerisch starke Mannschaft auf der Platte. Co-Trainer Andreas Maier und ich werden uns schon einen entsprechenden Plan schmieden“, sind im Coaching-Bereich hier neue Impulse gesetzt worden. Auffällig für Horstkötter: „Personell haben sie noch einmal stark aufgerüstet, viele Positionen doppelt besetzt mit hoher Qualität.“ Aus Verletzungsgründen muss der Tabellenvorletzte auf Marvin Kreye, Maik Horstkoetter und Mathis Fichna verzichten, „also der Turm in der Schlacht und zwei Kreative aus dem Mittelfeld“, wie es Horstkötter blumig umschreibt. Josef Dinkel entspannt in sonnigen Gefilden.

 

Alles spielt nach der Pfeife von Referee Paul Koch.

 

SF Oesterholz/Kohlstädt vs. SV Diestelbruch/Mosebeck II

(ab). Für die Sportfreunde endet am Sonntag die über drei Monate andauernde Wartezeit auf das nächste Punktspiel. „Am Sonntag können wir endlich wieder um Punkte kämpfen“, will Obmann Björn Brinkmann seine Vorfreude nicht verstecken. „Die Vorbereitung war lang und anstrengend, aber alle sind heiß und brennen darauf auf Punktejagd zu gehen.“ Da allerdings die Plätze in Oesterholz und Kohlstädt „alle noch unter Wasser stehen“, dafür aber „der Rennekamp in Schlangen komplett frei ist, haben wir beschlossen, die Spiele dorthin zu verlagern. Klar, es ist nicht unbedingt ein Heimspiel und wir wissen, dass mit Diestelbruch eine Kunstrasenmannschaft kommt, aber wir sind selbstbewusst genug, beide Diestelbrucher Mannschaften (2. Mannschaft spielt um 17.00 Uhr gegen die 3.) auch in Schlangen zu schlagen.“ Schließlich konnte man selbst auch „Gott sei Dank sehr viel auf dem Platz machen, sprich trainieren und auch spielen.“ Brinkmanns Dank geht da in Richtung Fortuna Schlangen und besonders in Person von Fortuna-Betreuer Jens Riepenhausen, „der alles Mögliche versucht hat, dass wir zwischen deren Vorbereitung auch selber was auf dem Platz machen konnten. Hut ab!“ Nun liegt der Fokus nach der langen Vorbereitung voll und ganz auf die Meisterschaft. Brinkmann wirft aber nochmal einen kurzen Blick zurück: „Die Testergebnisse sind in allen Belangen positiv verlaufen. Wir konnten gute Ergebnisse einfahren wie zum Schluss das 5:2 gegen Hörste oder dem 3:2-Sieg gegen Barntrup. Wir haben viel für die Kondition gemacht, sind also topfit. Somit hoffe ich natürlich auf einen guten Start. Der ist wichtig, um oben dabei zu bleiben.“ Brinkmann weiß: „Ausrutscher werden nun gnadenlos bestraft. Was nützt alles Gute an Vorbereitung und Tests, wenn du beim ersten Spiel keine drei Punkte einfährst?“ Zum kommenden Gegner kann der Obmann nur „schlecht was sagen. Sie sind Kunstrasen gewöhnt und konnten mit Sicherheit auch viel machen. Vielleicht werden sie versuchen uns zu überraschen. Da müssen wir sofort ab Minute eins hellwach sein.“ Auch beim SV Di/Mo II sind die Testspiele, „was die Ergebnisse angeht, positiv verlaufen und sie haben eine Menge Tore schießen können. Wir müssen uns darauf einstellen, dass es definitiv nicht einfach wird“, so die logische Schlussfolgerung. Dennoch ist Brinkmann „guter Dinge“, den Sonntag-Nachmittag „erfolgreich“ zu gestalten. Zudem hofft er auf „viele Zuschauer“, um die „Fortunen-Burg in eine Sportfreunde-Festung“ zu verwandeln. Personell müssen die Sportfreunde wahrscheinlich auf den angeschlagenen Rückkehrer Maik Fehse verzichten, „ansonsten brennen alle auf einen Einsatz.“

 

„Wir freuen uns auf das erste Spiel und dass es endlich wieder losgeht“, sagt auch Di-Mo II-Kicker Niclas Hergt. Auf den SV wartet „direkt ein schweres Auswärtsspiel gegen eine sehr spielstarke Mannschaft, gegen die wir im Hinspiel nicht besonders gut aussahen.“ Mit 0:4 ging der Aufsteiger auf eigenem Platz baden. Natürlich wartet auch diesmal ein „sehr starker Gegner“ auf die Rot-Weißen. Zumal die Gäste „personell schauen müssen, wer alles da ist.“ Nach einigen Aufs und Abs während der Vorbereitung betrachtet man das Spiel als „wichtigen Gradmesser“, an dem man ablesen will, „wo wir zu Beginn des neuen Jahres stehen.“ Wichtig wird im ersten Spiel „gegen so eine Mannschaft die Defensivleistung sein. Da müssen wir uns nicht viel vormachen“, so Hergt. Gewinnen will man aber natürlich „jedes Spiel, das wir spielen.“ Nur, ob es dann „für drei Punkte reicht, werden wir sehen. Wenn wir alles abrufen bin ich aber überzeugt, dass wir das Spiel offen gestalten können.“

 

Volker Brands leitet die Begegnung ab 15.00 Uhr.

 

CSL Detmold vs. SuS Lage

(ab). Das erste Spitzenspiel des noch so jungen Jahres steigt in Heiligenkirchen. Auf den dortigen Kunstrasenplatz wurde die Partie zwischen CSL Detmold und dem SuS Lage verlegt. Beim Tabellenführer weiß man aktuell noch nicht so recht, wo man steht. „Es wird ein Spiel, an dem wir erkennen können, wo wir nach der Vorbereitung stehen“, meint Co-Trainer Alfred Leingang. So richtig viele Erkenntnisse lieferten auch die Testspiele nicht: „Nach den zwar jeweils guten Halbzeiten der Testspiele, aber schlechten Ergebnissen, haben wir mit SuS Lage einen Gegner, der mit Sicherheit schwer zu bespielen sein wird.“ Zweimal kreuzte man diese Saison bereits die Klingen. Das Hinspiel gewann der CSL klar mit 5:2, im Pokal zog man wenige Tage später mit 1:3 den Kürzeren, hat demnach „etwas gut zu machen“, so Leingang. Die Hoffnung ist groß, „direkt mit einem guten Spiel einen guten Start“ zu haben. Zwar war die „Vorbereitung schwierig, da wie immer der Platz gesperrt ist, dennoch sind wir guter Dinge, einen guten Start absolvieren zu können.“

 

Auch die Gäste freuen sich, „dass es wieder losgeht“, so Coach Branko Trailovic. „Leider haben wir letzte Woche nicht gespielt. Das wäre nicht schlecht gewesen, um zu sehen, wie weit wir sind.“ So muss der SuS nun „ins kalte Wasser“ springen und gleich mit dem Top-Spiel beim Tabellenführer starten. Trailovic lobt den Gastgeber in den höchsten Tönen: „CSL ist die Mannschaft, die den schönsten Fußball spielt. Sie spielen sehr kompakt, da passt alles. Jeder Trainer wünscht sich so eine Mannschaft.“ Verstecken will sich der Coach mit seiner Truppe aber nicht: „Wir haben gut trainiert.“ Zwar gesellen sich zu den aktuellen Langzeitverletzten noch zwei Spieler hinzu, die kurzfristig ausfallen, dennoch traut Trailovic seiner Mannschaft zu, auch auswärts gegen CSL bestehen zu können: „Wir haben unsere Lehren aus dem ersten Spiel gezogen und im Pokal ein richtig gutes Spiel gemacht.“ Der Coach wünscht sich „viele Tore“ und dass die „bessere Mannschaft gewinnt.“ Für die eigenen Ziele wäre es „nicht schlecht, Punkte mitzunehmen und weiter ungeschlagen zu bleiben. Dann könnten wir uns weiter nach oben orientieren. Aber wir gehen locker ins Spiel und versuchen, das Beste daraus zu machen. Wenn wir einen guten Tag erwischen, ist mehr drin als ein Punkt.“ Falls es nicht so kommen sollte, wäre das „auch kein Weltuntergang“, schließlich „entscheidet sich die Serie nicht am Sonntag.“

 

Detlef Hübner hat ab 15.00 Uhr die Spielleitung.

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