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Kreisliga B1 Lemgo

FC SSW II – In zehn Spielen zum Aufstieg

Der FC SSW II kehrt in die B-Liga zurück. Gerne hätte man den Aufstieg auf sportlichem Wege geschafft, aber auch so nimmt man die Herausforderung gerne an.

 

Aller guten Dinge sind drei

Kreisliga C1 Lemgo (ab). Nachdem der FC SSW II in den vergangenen beiden Saisons auf den Aufstieg verzichtet hatte, nutzt man diesmal die Möglichkeit und nimmt den Aufstieg in die Kreisliga B wahr. Zwar hätte man den Aufstieg gerne auf sportlichem Wege geschafft, aber auch so freut man sich auf die Chance und die Herausforderung.

 

Nach den zweiten Plätzen in den Spielzeiten 2017/2018 (als Neuner-Mannschaft) und 2018/2019 (als Elfer-Mannschaft) beschließt der FCSSW II auch die nun endgültig abgebrochene Saison 2019/2020 auf dem zweiten Tabellenplatz. Mit neun Siegen aus zehn Spielen liegt das Team nach Anwendung der Quotientenregel hauchdünn hinter dem TuS Sonneborn II. Dieser zweite Platz berechtigt zum Aufstieg in die B-Liga, da der TuS Sonneborn über seine neu gegründete Spielgemeinschaft mit dem TBV Alverdissen auf einen Aufstieg verzichtet. „Nach dem eigenen Verzicht in den beiden vergangenen Jahren will der FC die neue Chance nutzen und eine Liga aufrücken“, erklärt Andreas Riepe.

Auch, wenn „der Abbruch der Saison den sportlichen Erfolg natürlich sehr trübt“, so Riepe weiter. Man hätte die „Ziellinie gerne als Tabellenerster überquert, nicht als „Nachrücker“. Aber mit Blick auf die sportliche Herausforderung in der B-Liga und den Kader in der kommenden Spielzeit, konnten sich Vorstand, Trainerteam und Spieler schnell auf das Wahrnehmen der Aufstiegsoption einigen.“

 

Geise sieht Mannschaft gut aufgestellt

SSW-Fußballobmann Frank Geise sieht die Truppe ebenfalls gut aufgestellt: „Wir wollten in den vergangenen Jahren bewusst langsam „wachsen“ und uns wieder mit einer zweiten Mannschaft etablieren. Daher zunächst der vorsichtige Start mit einer Neuner-Mannschaft und auch der Verzicht auf einen Aufstieg. Nun sehen wir uns aber personell gut genug aufgestellt und wollen die Herausforderung wagen. Insbesondere für die Talente, die aus der JSG aufrücken, ist das doch eine schöne Aufgabe. Und Spielern, die es in der Ersten nicht in die erste Elf schaffen, bietet sich so ebenfalls eine attraktive Perspektive.“

 

Riepe erwartet „unbequeme Spiele“

Andreas Riepe

Zwar wird die neue Liga „mehr Trainingsfleiß erfordern“ und sicher auch „einige unbequeme Spiele bereithalten“ und „auch das Einbauen von Altherren-Kickern dürfte zukünftig bei Personalnot etwas komplizierter werden“, doch zumindest theoretisch sollte sich diese Not auch nicht unbedingt einstellen, „stehen doch durch den großen Kader der Ersten und den eigentlichen Kern der Zweiten ausreichend Aktive zur Verfügung.“ Vorsichtshalber wird aber „natürlich abgeklopft, wer sich in den Reihen der eher inaktiven Vereinsmitglieder ein Aushelfen vorstellen kann“, so Riepe.

 

Simon Dümpe: „Aus sportlicher Sicht die richtige Entscheidung“

Eine große Vorfreude auf die neue Spielzeit kann man auch den Worten von Spielertrainer Simon Dümpe entnehmen: „Natürlich wollten wir über den sportlichen Weg den Aufstieg schaffen.

Simon Dümpe

Ich bin auch guten Mutes, dass wir das im Laufe der Rückrunde mit unserer Truppe geschafft hätten. Und wenn ich auf die nächste Saison schaue, ist es aus sportlicher Sicht die richtige Entscheidung. Ich freue mich schon auf die Duelle mit Donop-Voßheide, Lüdenhausen oder auch Kirchheide. Das sind für uns natürlich im direkten Vergleich ganz andere Kaliber als zuletzt. Aber es ist auch schön, mal nicht der Favorit zu sein. Und wer weiß, vielleicht können wir den einen oder anderen ja ärgern. Eine Aufstiegsfeier wollen wir natürlich je nach Gelegenheit nachholen.“

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