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Kreisliga A Detmold

Kreisliga A Detmold – Vorbericht 3. Spieltag 2020/21

Spiele mit Nachbarschafts-Charakter werden Abend heute angeboten, veranschaulicht Lippe-Kick, wie die Stimmung bei den beteiligten Teams so ist.

 

Müssen-Coach Brinkmann vor dem Heiden-Derby: „Drei Punkte sind das Ziel!“

Kreisliga A Detmold (hk). Englische Züge hat die Vorzeige-Kreisliga im FuL-Kreis Detmold. Heute Abend werden gleich sechs Partien absolviert, ist die dritte Runde gesplittet, findet doch ein Zweierpack in genau einer Woche statt. Dieser Match-Day steht klar im Zeichen der Derbys. In der Residenzstadt wetteifern der SC Türkgücü Detmold und CSL Detmold sowie die Sportfreunde Berlebeck/Heiligenkirchen und der Post TSV Detmold II um Tore und Punkte. Dazu ist im Lagenser-Raum für eine erhöhte Gefühlswallung gesorgt, wenn TuRa Heiden den noch punktlosen Neuling BSV Müssen zu Besuch hat. Und: Die mit maximaler Ausbeute agierenden Blomberger besuchen den sehr ordentlich gestarteten Aufsteiger SF Oesterholz/Kohlstädt. Beim schwarz-weißen Aufeinandertreffen streiten Hörste und Horn-Bad Meinberg um den ersten Saisonsieg. Temporär oben angreifen könnte der SV Diestelbruch/Mosebeck, wenn am Rennekamp in Schlangen gewonnen werden sollte.

 

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

 

 

Von Henning Klefisch & André Bell

 

SC Türkgücü Detmold vs. CSL Detmold

(hk). Die vergangenen Jahre haben sich die Klingen der beiden Detmolder Kontrahenten nicht gekreuzt, was die Bewertungsgrundlage für Türkgücü-Trainer Erhan Eksioglu spürbar erschwert. Nach zwei Spielen zum Serienstart wartet der Sportclub weiterhin auf den ersten Saisonsieg. Das 1:1 gegen Fortuna Schlangen war durchaus annehmlich, das 0:3 beim Blomberger SV eher nicht. Um sich nicht direkt im dunklen Tabellenkeller einzunisten, sollte gegen den Stadtrivalen vor heimischer Kulisse optional dreifach gepunktet werden. Eksioglu ist nicht wählerisch, wenn er sagt: „Eigentlich ist es auch vollkommen egal, wer kommt. Wir müssen unser Spiel machen und auch den ersten Dreier einfahren. Langsam muss der Knoten platzen.“ Die Ungeduld ist augenfällig bei ihm. Mehr Entschlossenheit im Torabschluss wird dringend benötigt, soll der enorme Aufwand schließlich auch ausreichend umgemünzt werden. „Wir müssen konzentriert unsere Chancen erspielen und auch machen. Du kannst nicht jedes Spiel die Chancen auslassen“, fordert er hier mehr Durchsetzungsvermögen. Die Maxime ist klar ausgerufen: „Wir müssen mit einer starken Leistung druckvollen Fußball spielen und den Gegner zu Fehlern zwingen. Ich wünsche mir ein faires und erfolgreiches Match für uns.“ Nur Abdullah Ayhan fällt aus.

 

Lukas Wessel ist um 19.30 Uhr der Spielleiter von diesem Detmold-Derby im Schulzentrum Mitte.

 

SF Oesterholz-Kohlstädt vs. Blomberger SV

(ab). Als Aufsteiger mit vier Punkten nach zwei Spielen dazustehen ist eine Leistung, vor der man den Hut ziehen kann. Besonders, wenn man sich anschaut, wie die Sportfreunde ihre bisherigen Spiele absolviert haben. Besonders das 6:2 am Sonntag war beeindruckend. Das ist aber nur eine Momentaufnahme. „Viel Zeit haben wir nicht, um uns über das Erreichte zu freuen. Schon geht es zwei Tage später weiter mit einem echten Kracher. Wir wollen uns auch nicht zu sehr freuen oder uns gar ausruhen. Wir haben einen sehr guten Start hingelegt und wollen auf die Leistungen aufbauen. Natürlich ist noch Luft nach oben, was die Jungs gegen Blomberg gleich einmal zeigen könnten.“ Denn mit dem Blomberger SV kommt nicht nur eine Mannschaft ans Paradies, die in den ersten beiden Spielen noch kein Gegentor kassiert hat, sondern auch „ein absoluter Aufstiegskandidat, der seinen Erwartungen was die Ergebnisse betrefft auch gerecht geworden sein dürfte.“ Sportfreunde-Obmann Björn Brinkmann (Bild rechts) sieht den BSV „ganz weit vorn in der Endabrechnung“, das heißt für den Aufsteiger nichts anderes als „120% zu geben, um vielleicht was holen zu können.“ Verstecken wollen sich die Paradies-Kicker am nicht: „Auch wir können mit breiter Brust auflaufen und wir werden es Blomberg mit Sicherheit nicht leicht machen. Wer aus Oesterholz was mitnehmen möchte, der bekommt es nicht auf dem silbernen Tablett serviert, sondern muss auch was dafür tun.“ Der Glaube an die eigene Stärke ist groß. Man ist sich aber auch der eigenen Schwächen bewusst: „Wir müssen gerade bei Freistößen und Eckbällen gegen uns höllisch aufpassen. Das hat mir am Sonntag auch nicht gefallen, da passte die Zuordnung nicht“, hadert Brinkmann. Das heißt: „Vermeidbare und blöde Freistöße müssen wir schon vorher vermeiden.“ Und wenn man es dann noch schafft, das Spiel lange offen zu gestalten, sieht Brinkmann „auch eine Chance, was mitzunehmen.“ Es sollte ohnehin schon „Anreiz genug sein, Blomberg einen kleinen Dämpfer mitzugeben. Und Spiele in der Woche sind eh immer anders zu bewerten als sonntags. Man stresst sich von der Firma zum Treffen oder zum Platz, hat keine gute Vorbereitung und ist gedanklich noch nicht beim Spiel.“ Der Obmann ist „gespannt, wie Blomberg drauf ist“ und freut sich „auf einen schönen Abend-Fight.“ Bei dem kann auch Fabian Dietrich (Bild links) wieder mitwirken, er kehrt zurück. Dominik Lüning dagegen befindet sich nach Rückenschmerzen noch im Aufbau. Ob David Hoffmann spielen kann ist fraglich, er hatte Sonntag einen Schlag abbekommen. „Sonst brennen alle“, so Brinkmann.

 

Der gute Start der Hausherren ist auch beim Blomberger SV niemandem verborgen geblieben. Im Gegenteil: „Oesterholz ist sehr gut in die Serie gestartet und der Sieg gegen Pivitsheide, insbesondere in der Höhe, ist für uns Warnung genug,“ meint Mike Winkler (Bild links) vor dem Gastspiel. Und damit auch im dritten Spiel „die Null“ steht, wie zuvor gegen Müssen und Türkgücü Detmold, müssen die Nelkenstädter „eine konzertierte und disziplinierte Partie abliefern.“ Und dann besteht selbstredend auch die Chance, „drei Punkte aus Oesterholz mitnehmen zu können.“ In Sachen Aufstellung hatten die BSV-Trainer „im letzten Spiel im Kader etwas rotiert und die Jungs haben ihren Job gut gemacht.“ Wer heute Abend also auflaufen wird, „steht noch nicht fest.“ Wilhelmi, Milinski und Retzlaff werden aber definitiv nicht dazu gehören, sie fallen aus. Zudem gibt es „ein, zwei Fragezeichen.“

 

Wilhelm Hackl hat ab 19.30 Uhr die Spielleitung.

 

 

SF Berlebeck-Heiligenkirchen vs. Post TSV Detmold II

(ab). Als Tabellenführer gehen die Sportfreunde Berlebeck-Heiligenkirchen in den 3. Spieltag. Schadlos ist man bislang durch die Saison gekommen. Und genauso schadlos will man die Saison fortsetzen. „Unsere grundsätzliche Zielsetzung ist es, alles Spiele zu gewinnen“, meint Obmann Matthias Kuhlmann. Insbesondere die Heimspiele. Der kommende Gegner, die Zweitvertretung des Post TSV Detmold, hat sich „im Sommer neu aufgestellt“, bringt aber eine „homogene Truppe“ auf den Platz, die „ordentlich gestartet“ ist. „Sie haben unglücklich gegen Heiden verloren und souverän gegen Müssen gewonnen. Das war schon ein kleines Ausrufezeichen und signalisiert uns, auf der gut zu sein“, so der Obmann. Das eigene Spiel durchbringen, „wach und zielstrebig sein und die Chancen besser nutzen als zuletzt“, das gibt Kuhlmann der Mannschaft mit auf den Weg. Die personelle Lage ist unverändert gut, trotz der bekannten Ausfälle. „Aber wir verfügen über einen großen Kader, der das auffangen kann.“

 

Mit großer Vorfreude gehen die Kicker des Post TSV Detmold II in dieses Duell. „Wir freuen uns auf das heutige Spiel. Kunstrasen, Flutlicht und ein starker Gegner mit vielen bekannten Gesichtern. In Heiligenkirchen waren es in meiner persönlichen Vergangenheit meist sehr enge Spiele – aber die Mannschaft ist eine ganz andere geworden“, meint Daniel Wichmann, der im Kader der Sportfreunde „sehr viel Potenzial“ entdeckt. Froh ist man auch darüber, dass man Sonntag „den ersten Sieg einfahren konnte.“ Daran will man „heute Abend anknüpfen.“ Leider fehlen den Postlern aber Milan Radovanovic (Urlaub), Tom Kliever (Arbeit), Semih Durmaz (verletzt) und Manuel Wichmann (verletzt). „Das ist ärgerlich für uns, wir wollen aber trotzdem Gas geben.“ Und trotz des Sieges am Sonntag gegen Müssen muss sich der Post TSV Detmold II „deutlich steigern, wenn wir etwas mitnehmen wollen aus Heiligenkirchen. Ich schätze BHK sehr spielstark und ballsicher ein.“

 

Anstoß ist um 19.30 Uhr. Benjamin Löding leitet das Spiel.

 

RSV Hörste vs. TuS Horn-Bad Meinberg

(ab). Und täglich grüßt das Murmeltier. Auch letzte Saison trafen der RSV Hörste und der TuS Horn-Bad Meinberg früh in der Saison aufeinander. Der vierte Spieltag war es damals, nun ist es bereits der dritte. Wenn es nach RSV-Coach Ralf Ackmann geht, dürfte sich die Geschichte gerne wiederholen: „Wir konnten mit einem Sieg eine kleine Serie starten. Dies wäre wieder ganz nach meinem Geschmack.“ Das letzte Spiel vor der Corona-Pause war im Übrigen auch das Match gegen den TuS, welches allerdings mit 0:2 verloren ging. Wenn seine Mannschaft „wieder so diszipliniert zu Werke“ geht wie am vergangenen Sonntag, ist Ackmann „guten Mutes, dass wir etwas mitnehmen können.“ Beim TuS Horn-Bad Meinberg hat der RSV-Coach mit Bovino, Capelle, Grüttner und Knöfel „Schlüsselspieler“ ausgemacht, „denen unsere besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden muss.“ Die „Tagesform“ und die „Disziplin“ werden „das Spiel entscheiden“ denkt Ackmann, denn „von den aktuellen Erkenntnissen beider Mannschaften“ sieht er „ein Spiel auf Augenhöhe.“ Personell kann der Coach fast auf den gleichen Kader wie am Sonntag bauen, lediglich Tom Hagemann wird krankheitsbedingt fehlen, dafür rutscht Erol Wallies nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder in den Kader.“

 

Zufrieden sein kann man mit dem Saisonstart beim TuS Horn-Bad Meinberg nicht. Ein 2:2 bei den SF Oesterholz-Kohlstädt nach 2:0-Führung am ersten Spieltag, am Sonntag dann dieses klare 0:3 gegen TuRa Heiden. „Wir sollten tunlichst punkten, der Knoten muss platzen“, fordert Coach Sascha Möller. „Mehr gibt‘s da kaum zu sagen.“ Denn die „spielerische Überlegenheit, um im Spiel gut vorzulegen“, hat der TuS in beiden Spielen gehabt, konnte diese aber nicht nutzen und hat die Spiele „unfassbar hergeschenkt“, ärgert sich der Coach. Auch der letzte Auftritt in Hörste ist noch präsent: „Letztes Jahr haben wir uns in Hörste selbst geschlagen, das sollte besser werden.“ Die personellen Voraussetzungen dafür sind gut. Bis auf Marco Bovino und Fabio Dresen ist der Kader ohne Ausfälle.

 

Marvin Schnee leitet die Begegnung. Um 19.30 Uhr geht es los.

 

FC Fortuna Schlangen vs. SV Diestelbruch/Mosebeck

(hk). Die Seele und den Körper ein wenig abschalten lassen, dies konnte die Fortuna am vergangenen Wochenende, genoss das Team von Coach Mark Meinhardt absolute Spielfreiheit. Gegen die gut gestarteten Jungs aus Diestelbruch/Mosebeck wollen die Blau-Weißen ihren ersten Saisonsieg einfahren. Bisher steht nur das 1:1 zum Start beim SC Türkgücü Detmold zu Protokoll. „Ich rechne mir nicht ganz so viel aus“, macht FC-Betreuer Andre Jesse (Bild rechts) bewusst auf Understatement. Klar, Jesse kommt aus der C-Liga, ist in der Vorsaison mit der Fortuna-Reserve aus dieser aufgestiegen. Deshalb kann er im jetzigen Saisonstadium noch keine wissenschaftliche Abhandlung über die Widersacher anfertigen. Im Laufe des Gesprächs steigen seine Ambitionen, formuliert es Jesse klar und deutlich: „Zu Hause haben wir die Einstellung, dass wir immer gewinnen wollen. Allerdings müssen wir gucken, wie stark Diestelbruch/Mosebeck ist, wie gut wir ins Spiel kommen. Das ist qualitativ ein kleiner Unterschied“, weist er darauf hin, dass sein Kader zum Großteil mit Spielern aus der letztjährigen C-Liga-Reserve angereichert worden ist. Mit Wachsamkeit und einer hervorragenden Einstellung soll den favorisierten Gästen allerdings der Schneid abgekauft werden. „Wir sind beim ersten Heimspiel, das noch unter Flutlicht, heiß. Wir wollen gewinnen.“

 

Das 1:1 am Sonntag gegen den Türkischen SV Horn hat so richtig Körner gekostet. Nach dem mäßigen 2:1 zum Auftakt über die SG Brakelsiek/Wöbbel war gegen den Aufstiegsaspiranten sogar ein Sieg möglich, ist die Leistungssteigerung enorm. Di-Mo-Sprachrohr Arne Dreier fordert nun bei Lippe-Kick, dass es so weitergehen soll: „In Schlangen wollen wir den guten Start in die Saison fortsetzen. Wir wissen aber, dass wir uns dafür weiter steigern müssen.“ Die durcheinander gemixte Mannschaft aus Schlangen kann er nicht in Gänze zu Ende analysieren, steht eine Sache doch bereits fest: „Eines ist ganz klar – in Schlangen erwartet uns immer ein heißer Tanz!“ Auch nicht zu verschmähen: „Am Sonntag standen wir unter Beobachtung von Schlangen. Der Trainer wird sicherlich seine Schlüsse gezogen haben. Fast hätte es ein Wiedersehen mit unserem ehemaligen Trainer Sascha Weber und Daniel Gemsen gegeben. Ich hätte mich sehr darauf gefreut, aber auch so sind Spiele in Schlangen immer besonders“, gilt der Rennekamp doch als ein blau-weißer Hexenkessel. Im Vergleich zum jüngsten Match wird Trainer Roy Wangert einige Kaderveränderungen vornehmen und „wir werden hoffentlich eine schlagfertige Truppe auf den Platz bringen“, zeigt sich Dreier zuversichtlich. Er konstatiert mit einem ganz reinen Gewissen: „Die Moral passt und das stimmt mich sehr optimistisch für den weiteren Verlauf der Saison.“ Die langzeitverletzten Hesse, Roets, Brinkmann und Delker (Bild links) fehlen auch weiterhin.

 

Florian Günnewich ist um 19.30 Uhr der Spielleiter auf dem Rennekamp in Schlangen.

 

TuRa Heiden vs. BSV Müssen

(hk). Nur weil man rote Trikots trägt, spielt man noch lange nicht an der „Anfield Road“. Die einzig wahre „lippische Anfield Road“ liegt in Heiden, bekommen nicht nur mental lax austrainierte Personen die Kulisse mit voller Breitseite ab. Hier kann wahrlich vom zwölften Mann gesprochen werden, lebt und atmet das ganze Dorf diesen Verein. Gegen den Aufsteiger-Nachbarn aus Müssen wird der Sportplatz wohl aus allen Nähten platzen, wenn der Unparteiische Philip Dräger das Flutlichtspiel anpfeift. TuRa-Trainer Thorsten Geffers prophezeit: „Ich gehe daher auch von einer großartigen Zuschauerkulisse aus“, müssen die Gäste-Anhänger doch nur knapp acht Kilometer Wegstrecke auf sich nehmen, um in diesem Stimmungstempel Eingang zu finden. Geffers weiß, dass die schwach in die Serie gestarteten Müssener trotz der beiden Niederlagen gegen Blomberg (0:1) und beim Post TSV Detmold II (1:3) großartige Fähigkeiten in sich vereinen, verdeutlicht er doch im Lippe-Kick-Gespräch: „Auch wenn Müssen als Aufsteiger bisher noch ohne Punktgewinn gestartet ist, habe ich allergrößten Respekt vor den Gästen. Eine junge, ehrgeizige Mannschaft, die im Laufe der Saison noch für viel Furore sorgen wird.“ Speziell die Offensivqualität, verdichtet durch vielversprechende Neuzugänge, müssen die Heidener bändigen. Weder beim 2:1-Auftaktsieg über den Post TSV Detmold II, ebenso nicht beim 3:0 in Bad Meinberg, haben die Heidener ihr volles Leistungspotenzial entfaltet. Geffers möchte im Gefühl des Traumstarts sich davon nicht die Sinne vernebeln lassen. Er erklärt mit Inbrunst in seiner Stimme: „Daher werden wir sie auch keineswegs unterschätzen, da unsere bisherigen Leistungen trotz der zwei Siege mich noch nicht zufriedengestellt haben. Trotzdem wollen wir unseren sehr guten Start mit dem nächsten Dreier weiter vorantreiben und uns unter den Top 5 weiter festsetzen“, wäre ein Dreier dafür die Lösung. Julian Brune, Marvin Scholten und Manuel Pellkofer müssen auch gegen den Lokal-Rivalen zuschauen. Sven Freitag muss seine Ampelkarten-Sperre absitzen, winkt erfreulicherweise das Comeback von Jann König und Robert Werner. Man ist für sämtliche Szenarien gut gewappnet, erklärt Geffers via Lippe-Kick: „Trotzdem wird der Kader wieder 15, 16 Spieler umfassen.“

 

Man ist sich in einem Liga-Spiel über viele Jahre nicht begegnet. Einzig in diesem Winter gab es einmal eine Testpartie, die Müssen, damals in starker Frühform befindlich, mit 6:2 auf dem heimischen Kunstrasen gewann. Kein echter Vergleich zum heutigen Aufeinandertreffen, findet doch auch BSV Müssen-Coach Jan Brinkmann: „Ein Flutlichtspiel in Heiden ist da eine ganz andere Hausnummer. Ich kenne den Platz nur als schwer bespielbar, aber vielleicht wird man ja positiv überrascht, wobei das laut Post-TSV wohl eher nicht der Fall sein sollte“, darf man grundsätzlich in der Kreisliga keinen englischen Rasen, eher englische Wochen erwarten. Drastisch fiel die Selbstkritik nach der Minusleistung auf dem Werre-Sportplatz aus. Die Vorstellung beim 0:1 in Blomberg war vorzeigbar, doch vielleicht war es die Nachlässigkeit, die fehlende Widerstandsfähigkeit, die dazu führte, dass am Sonntag nur wie „Flasche leer“ gekickt wurde. „Wir haben im zweiten Spiel gemerkt, dass mit zu wenig Intensität in der A-Liga nichts zu holen ist, egal gegen welchen Gegner.“ Die Antennen werden in Heiden vor wohl großer Kulisse sensibel ausgefahren sein, wurde sich am Montag getroffen, um sich penibel vorzubereiten: „Wir haben noch einmal den Fokus darauf gelegt, die Beine zu lockern und taktisch ein paar Versäumnisse der vergangenen Wochen aufzuarbeiten! Wie immer sind drei Punkte das Ziel, vor allem nach dem bisher verunglückten Saisonstart“, sieht Brinkmann sein Team bereits etwas unter Zugzwang. Die Personaldecke ist löchrig wie schmal, stößt bei Brinkmann säuerlich auf, „dass die Spieler für die Begegnung der jeweiligen Zweitvertretungen am Sonntag nicht eingesetzt werden dürfen!“ Michael Meyer, Pascal Swoboda, Ole Kretschmann, Mehmet Karaca und Luca Zaplata fallen verletzungsbedingt aus, Jona Brinkmann ist gesperrt. Jonas-Luca Tews und Lucas Kramer (beide verhindert) und vielleicht auch Sturm-Juwel Jonas Dosch müssen ebenfalls aussetzen. Bei Dosch wird erst kurz vor der Anfahrt entschieden, ob er im

Jonas Dosch

Kader steht. Da Comebacks leider ausgeschlossen werden müssen, „wird also ein wenig experimentiert werden müssen“, prognostiziert Jan Brinkmann.

 

Um 19.30 Uhr pfeift Referee Philip Dräger dieses Spiel auf der Rotenberg-Kampfbahn an.

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