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O-Ton Charts

O-Ton-Charts – Verbal-Fehlpässe der Fußballgeschichte

Lippe-Kick beweist seine große, kreative Ader, versucht immer wieder neue Rubriken zum Leben zu erwecken oder alte zu verschönern. Wie etwa die O-Ton-Charts. Schaut mal hinein und schmunzelt.

 

Cristiano Ronaldo, Genussmensch

“Bei den Toren ist es wie beim Ketchup. Wenn etwas kommt, kommt gleich alles auf einmal.”

 

Bernd Heller, zeitgebunden

“Wer weiß schon vorher, was nachher ist?”

 

Martin O’Neill, angriffslustig

“Das Beste, was man machen kann, ist, das 0:0 zu halten, bis man ein Tor erzielt.”

 

Heribert Faßbender, zweideutig

“Es steht im Augenblick 0:0. Aber es hätte auch umgekehrt lauten können.”

 

Marcel Reif, schaut auf die Uhr

“Je länger das Spiel dauert, desto weniger Zeit bleibt.”

 

Ottmar Hitzfeld, völlig zutreffend

 “Es spielen nicht immer die elf Besten, sondern die beste Elf.”

 

Michael Platini, anerkennend

“Wenn die Deutschen gut spielen, dann werden sie Weltmeister, wenn sie schlecht spielen, dann kommen sie ins Finale.”

 

Jürgen Franz, platzsparend

“Du kannst nicht dahin rennen, wo du schon stehst.”

 

Mario Basler, kommend

“Ja gut, man sieht, dass was kommt, und dann kommt auch was.”

 

Glen Hoddle, erotisch

“Wenn wir meinen, die Spieler haben es nötig, dann lassen wir ihre Frauen und Freundinnen hierher holen, um die Jungs wieder hoch zu kriegen.”

 

Aleksandar Ristic, immer unterwegs

“Wenn du gehen kannst, kannst du auch spielen. Wenn du nicht gehen kannst, kannst du gehen.”

 

Andreas Möller, gefühlsecht

“Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl.”

 

Jorge Valdano, kein Taktikfuchs

“Taktik ist das Versteck der Mittelmäßigkeit.”

 

Franz Beckenbauer, pragmatisch

“Geht’s raus und spielt’s Fußball.”

 

Stefan Effenberg, erkennt die Möglichkeiten

“Auch wenn es eigentlich unmöglich ist, ist es noch möglich.”

 

Franz Beckenbauer, erwartungsfroh

“Ich gehe davon aus, das jetzt etwas passiert, was auch immer.”

 

Mario Basler, abwägend

“Jede Seite hat zwei Medaillen.”

 

Andreas Brehme, ein Schiedsrichterfreund

“Wenn der Mann in Schwarz pfeift, kann der Schiedsrichter auch nichts mehr machen.”

 

Fredi Bobic, ehrlich

“Man darf jetzt nicht alles so schlechtreden, wie es war.”

 

Sepp Herberger, Prophet

“Das nächste Spiel ist immer das schwerste.”

 

Franz Beckenbauer, Realist

“Ja gut, am Ergebnis wird sich nicht mehr viel ändern, es sei denn, es schießt einer ein Tor.”

 

Eduard Geyer, Arzt

“Meine Spieler standen heute neben ihren Füßen.”

 

Paul Breitner, tanzt Samba, trinkt Caipirinha

“Sie sollen nicht glauben, dass sie Brasilianer sind, nur weil sie aus Brasilien kommen.”

Rudi Völler, wägt ab

“Zu fünfzig Prozent haben wir es geschafft, aber die halbe Miete ist das noch nicht.”

Matthias Sammer, vorausschauend

“Das nächste Spiel ist immer das nächste.”

Mario Basler, doppelt gemoppelt

“Im ersten Moment war ich nicht nur glücklich, ein Tor zu haben, sondern auch, dass der Ball reinging.”

Lothar Matthäus, körnig

“Man darf den Sand nicht in den Kopf stecken!”

Otto Rehhagel, selbstsicher

“Wir spielen am besten, wenn der Gegner nicht da ist!”

Andreas Möller, Egoist

“Ich bin sehr selbstkritisch, vor allem mir selbst gegenüber.”

Huub Stevens, entschlossen

“Es sind Worte gefallen. Jetzt werden Taten fallen.”

Andreas Brehme, visioniert

“Zum Glück ist die Mannschaft nach dem Spiel besser ins Spiel gekommen.”

Lothar Matthäus, Sprachgenie

“Ein Lothar Matthäus spricht kein Französisch.”

Mehmet Scholl, philosophisch

“Ich kann nicht sagen, dass ich es nicht gesagt habe, weil ich es gesagt habe.”

Toni Polster, allumfassend

“Ich bin Optimist. Sogar meine Blutgruppe ist positiv!”

Günter Netzer, mitfühlend

“Die Nase ist halt eine verletzliche Stelle und wenn man sie mit dem Stollen oder der Fußspitze berührt, kommt es zu Nasenbluten.”

Gyula Lorant, formbar

“Der Ball ist rund. Wäre er eckig, wäre er ja ein Würfel.”

Eduard Geyer, grenzüberschreitend

“Wenn sich einer dehnen will, soll er nach Dänemark gehen. Bei mir wird gelaufen.

Oliver Kahn, ehrlich

“Heute hätte ich meine Sporttasche ins Tor stellen können, dann hätten wir zwei Stück weniger gekriegt.”

Ron Atkinson, halsbrecherisch

“Ich wage mal eine Prognose: Es könnte so oder so ausgehen.”

Jens Jeremies, Hardcore

“Wenn es einmal hart auf hart kommt, kommt es meistens ganz hart.”

Karl-Heinz Rummenigge, Ernährungsberater

“Riedle muss man nur füttern. Dann kommt irgendwas dabei raus.”

Franz Beckenbauer, hinduistisch

“Im Fünfmeter-Raum darf der Torwart nicht angegangen werden. Das ist eine heilige Kuh.”

Bryan Robson, konstant

“Würden wir jede Woche so spielen, wären unsere Leistungen nicht so schwankend.”

Norbert Nachtweih (über Dieter Hoeneß), überblickend

“Der springt so hoch; wenn der wieder runter kommt, liegt auf seiner Glatze Schnee.“

Jürgen Klopp (nach einer Niederlage gegen ManU), multilingual

“It’s not a wish concert.“

Andreas Brehme, redegewandt

“Die Brasilianer sind ja auch alle technisch serviert.“

Ronald Koeman, anerkennend

“Die deutschen Spieler hören erst dann auf zu kämpfen, wenn sie im Bus sitzen.“

Bobby Robson, zählend

“Die ersten 90 Minuten sind die schwersten.“

Felix Magath, erklärend

“Qualität kommt von Qual.“

Wilfried Mohren, frankierend

“Die Schotten sind meistens eher zu Hause als ihre Postkarten.“

Franz Beckenbauer, Europäer

“Die Schweden sind keine Holländer – das hat man ganz genau gesehen.“

Toni Polster, bescheiden

“Ein Denkmal will ich nicht sein, darauf scheißen ja nur die Tauben.“

 

 

 

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  • Roland Wolfarth

    “Zwei Chancen, ein Tor – das nenne ich hundertprozentige Chancenauswertung.“

  • Ron Atkinson

    “Ich wag mal eine Prognose: Es könnte so oder so ausgehen.“

  • Stefan Effenberg

    “Die Situation ist aussichtslos, aber nicht kritisch.“

  • Udo Lattek

    “Die Abwehr hat Angst vor ihrem schwachen Torwart. Deswegen spielt sie so gut!“

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