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Kreisliga B Detmold

TuS Kachtenhausen – Granaten-Alarm am Haferbach

Beim Tabellendritten der jüngst annullierten B Detmold-Spielzeit läuft es vielversprechend. Lippe-Kick blickt hinter die Kulissen.

 

 

„Wir möchten immer mehr und mehr.“

 

Kreisliga B Detmold (hk). Der Kölner würde in dieser schwierigen Lage sagen: Et hätt noch immer jot jejange. Ein fröhliches Gemüt ist in der aktuellen Zeit dringend erforderlich, um dem kollektiven Pessimismus zu begegnen. Viele Experten, nein, kein Dr. Karl Lauterbach, prognostizieren, dass ebenso dem hiesigen Amateurfußball eine ganz komplizierte Zeit bevorsteht. Immerhin werden wohl, so die besorgniserregende Einschätzung, viele Fußballer sich zukünftig anderen Hobbys widmen. Völlig konträr verhält sich da schon der TuS Kachtenhausen, die keinen einzigen Abgang zu verzeichnen haben, was Obmann Andree Köhler gegenüber Lippe-Kick mit den Worten quittiert: „Ein ganz großes Kompliment an die Jungs, die trotz der schwierigen Zeit immer noch richtig Bock auf Fußball haben.“ Es kommt sogar noch besser für die Haferbach-Jungs. Mit Denis Zurheide (vom SuS Pivitsheide) und Jan Jordan (FSV Pivitsheide) sind aus der Nachbarschaft zwei potenzielle Eckpfeiler verpflichtet worden.

 

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Von Henning Klefisch

 

Andree Köhler.

Hätte man ein Bild von einer Wunschszenerie über den TuS Kachtenhausen gemalt, wäre wohl solch eines entstanden. Die sportliche Leitung zeigt sich „sehr, sehr stolz“, dass vor allem der Nachwuchs-Sektor wächst und gedeiht. Ungewöhnlich und folglich äußerst positiv zu bewerten: Sämtliche Jugendmannschaften können gestellt werden, teilweise sogar mit mehreren Teams. Weiter oben, in den Senioren, besteht der klar formulierte Plan, zukünftig wieder zwei Mannschaften zu melden. „Das wäre für uns wichtig, da wir echt gute Jungs haben, die die Zeit eventuell erst über die Zweite brauchen, um im Seniorenbereich anzukommen. Und wir ihnen die Zeit geben wollen, um so viel Spielpraxis zu sammeln wie möglich”, erklärt Köhler gegenüber Lippe-Kick.

 

 

„Da tut das Fußball-Herz weh.“

 

 

Köhler ist ein zupackender Mann der Tat, der zielgerichtet neue Spieler nach Kachtenhausen gelotst hat. Der ohnehin personell und fußballerisch starke Kader ist mit den Neuzugängen hoffnungsvoll verstärkt worden. Stolz ist ein Wort, welches der umtriebige Familienvater gerne benutzt, wenn er die TuSK-Transferpolitik thematisiert. Der Hunger lebt weiter. „Aber“, so predigt er mit Schmackes in seiner Stimme, „wir als Verein möchten immer mehr und mehr.“ Die Infrastruktur verbessert sich kolossal – mit dem neuen Kunstrasenplatz. Der 35-Jährige offenbart: „Es fällt fast schon zu schwer, da nicht zu trainieren oder zu spielen. Da tut das Fußball-Herz weh.“ Weil jedoch in dieser Pandemie-Zeit die Gesundheit höchste Prämisse besitzt, wird Geduld zu einem seriösen wie hilfreichen Ratgeber.

 

„Für uns ist immer der Mensch wichtig.”

 

Nun haben die Haferbach-Jungs also mit Zurheide und Jordan zwei erfahrene Recken verpflichtet, rühmt der TuS-Manager obendrein den „Ehrgeiz, Loyalität und Willen.“ Larmoyant muss keiner werden, doch Köhler unterstreicht mit Nachdruck: „Für uns ist immer der Mensch und nicht nur der Fußballer wichtig. Der Charakter, der muss einfach passen zu dem Team, was wir mittlerweile haben“, soll das Gebilde doch sinnvoll ergänzt werden.

 

Polyvalenter Haudegen Zurheide

 

Der Mittdreißiger Denis Zurheide besitzt einen reichhaltigen Erfahrungsschatz auf dem Spielfeld. Köhler lobt: „Mit ihm haben wir einen absoluten Leader verpflichten können. Wer ihn kennt, der weiß, er würde für das Team immer alles geben und dazu kann er so ziemlich jede Position bespielen. Mit seiner Vergangenheit – unter anderem in der Bezirksliga und überwiegend in der A-Liga – bringt er sehr, sehr viel Erfahrung mit und kann so auch an die etwas jüngeren Spieler diese teilen.“ Bereits beim Premieren-Talk gab es die blitzschnelle Übereinstimmung. Ebenso für das Binnenklima im Team könnte er einen wichtigen Part übernehmen, adelt Köhler doch „seine offene und direkte Art.“ Man benötigt keinen Gang zur Wahrsagerin, um zu erahnen: Zurheide, ein polyvalenter Offensivakteur, ist der Wunsch-Spieler der sportlichen Leitung.

 

„Jan wird uns mit vielen Toren beschenken.“

 

Vom A-Ligisten FSV Pivitsheide findet der 27-jährige Jan Jordan den Weg an den Haferbach. Köhler jubelt: „Mit Jan Jordan haben wir den nächsten absoluten Top-Transfer für die Offensive verpflichtet.“ Über welche Besonderheiten verfügt der leidenschaftliche Blondschopf? „Jan bringt viel Erfahrung, Tempo und Ehrgeiz mit. Er wird uns auch mit vielen Toren beschenken. Davon sind wir total überzeugt, zumal Jan auch ein absoluter Team-Player ist. Dazu ist er ein absolutes Laufwunder, läuft er viel für die Mannschaft, ist er sich dafür nicht zu schade.“ Alles zum TuS Kachtenhausen gibt es hier: https://www.lippe-kick.de/mannschaft/tus-kachtenhausen/).

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