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Klasse-Keeper sichern die Torlosigkeit

Spielbericht

(hk). Schon der deutsche Dichter Hermann Hesse wusste: Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Dieses siebte Saisonspiel (Nachholpartie der vierten Runde) ist aus Sicht vom RSV Hörste zum Neustart ausgerufen worden. Die angereisten Kicker vom SV Diestelbruch/Mosebeck sind stark in die Saison gestartet, weshalb das Remis als Erfolg für den Gastgeber gewertet werden kann. Mit diesem 0:0 wird die rote Laterne an den TuS Horn-Bad Meinberg weitergegeben. Erleichtert konstatiert RSV-Coach Ralf Ackmann: „Ich denke, meine Reaktion ist angekommen und die Jungs haben jetzt begriffen, um was es geht!“

 

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Von Henning Klefisch

 

Es ist beachtlich, wie das Kellerkind die Ausfälle der vielen wichtigen Leistungsträger wegsteckt. So haben etwa Akteure wie Kevin Leps, Marc Koppert, Sascha Zunke, Tobias Breul, Jim Kaminski, Robin Lapp und Titus Thormann gefehlt. „Die Jungs haben das richtig gut gemacht“, begeistert sich Ackmann am Auftritt seiner Equipe. Mit viel taktischer und mentaler Disziplin ausgestattet, verschieben die Hausherren gut, laufen und kämpfen füreinander, gelangen zudem in Abschlusssituationen. Dennis Gerstenberg (Bild links) vergibt die beste Möglichkeit mit seinem Versuch aus halblinker Position, den er wenig präzise verzieht. Die Gäste bringen vor allem nach ruhenden Bällen das gegnerische Gehäuse in die Bredouille. Malte Wrenger (Bild rechts) zeichnet sich hier als potenzieller Kantonist aus, scheitert allerdings zweimal am überragend reagierenden Yannick Schapeler im Hörste-Tor.

 

„Die Mannschaft ist im Lernprozess.”

 

Im zweiten Abschnitt geht das Augenhöhen-Duell weiter. Auffällig, wie sicher die Verteidigung der Ackmänner reagiert, zugleich im Angriffsspiel verhaltensauffällig agiert. Zwei Freistoß-Geschosse von Mattias Dick  pariert die Dörenwald-Katze Selcuk Cakil allerdings überragend. Und: Aus nur fünf Metern Torentfernung schießt Kevin Berg aus dem Getümmel heraus per Picke nur denkbar knapp am Di-Mo-Kasten vorbei. Für Di-Mo-Sprachrohr Arne Dreier ist auffällig, dass bei seiner Elf „offensichtlich die

Mattias Dick

spielerischen Mittel gefehlt haben, auch die Ruhe, einen Angriff auszuspielen.“ Es mangelt dem Wangert-Team am Funken Kreativität wie Entschlossenheit, um das RSV-Bollwerk zu knacken. „Die Mannschaft ist im Lernprozess. Wir müssen cleverer werden“, so die Forderung von Dreier. Mehr Spielschläue in bestimmten Situationen, das würde der Mannschaft sicherlich zuträglich sein.

„Hörste macht heute sein bestes Spiel“

 

Diese Punkteteilung ist für Ackmann „ohne Wenn und Aber gerecht.“ Auch der zwölfte Mann, die Zuschauer, haben ganz bestimmt ihren Anteil daran, peitschen sie ihr Team beim Flutlichtspiel nach vorne. Exemplarisch, dass Ackmann über wahre Mentalitätsmonster in seinem Team verfügt, ist das Verhalten von Jannik Heidebrecht. Um seinem Team Unterstützung zu gewähren, hat er extra seine Spätschicht getauscht – kam jedoch unglücklicherweise nicht zum Einsatz. „Vorbildlich und für ihn nicht befriedigend“, bemerkt Ackmann. „Aber“, stärkt solch ein empathisches Verhalten den Mannschaftsgeist, „somit war er trotzdem Teil einer intakten Mannschaft.“ Di-Mo-Sprachrohr Arne Dreier bestätigt Ackmann, dass dieses Unentschieden so in Ordnung geht. Als die „beiden besten Spieler auf dem Spielfeld“ rühmt er die beiden Fänger Yannick Schapeler (Bild links) und Selcuk Cakil (Bild rechts). „Ohne die anderen Spiele gesehen zu haben, glaube ich, dass Hörste heute sein bestes Spiel macht, auch von der Einstellung her. Wenn die immer so auftreten, hätten sie sicherlich den einen oder anderen Punkt mehr”, prophezeit Dreier abschließend.

 

 

Fazit: Eine leistungsgerechte Punkteteilung, die auch mit mehr Toren hätte belohnt werden können. Die Hausherren machen es taktisch sehr geschickt, treten mannschaftlich geschlossen auf, scheitern mehrfach am reaktionsschnellen Cakil im Di-Mo-Gehäuse. Da auch Schapeler einen unglaublichen Tag erwischt, herrscht latente Tor-Armut im Hörster Waldstadion.

 

Tore:
Fehlanzeige

Details

DatumZeitLigaSaisonSpieltag
6. Oktober 202090'Kreisliga A Detmold2020/214

Spielort

Sportplatz Hörste
Am Freibad, Hörste, Lage, Kreis Lippe, Regierungsbezirk Detmold, Nordrhein-Westfalen, 32791, Deutschland

Ergebnisse

Club1st Half2nd HalfGoalsSpielausgang
RSV Hörste000Draw
SV Diestelbruch-Mosebeck000Draw

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