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Kreisliga B2 Lemgo

SV Werl-Aspe II – Zünglein an der Waage?

Nach oben und unten geht nicht mehr allzu viel für den SV Werl-Aspe II, der aber noch entscheidend eingreifen kann. Wo und wie, das erfahrt ihr hier.

Schlautkötter hofft auf Konstanz in der Rückrunde

Kreisliga B2 Lemgo (hk). Letztes Jahr noch in der C-Klasse und dieses Jahr zur großen Überraschungsmannschaft in der B2 Lemgo mutiert. Der SV Werl-Aspe II steht trotz erst 17 absolvierten Begegnungen weiterhin auf dem respektablen fünften Tabellenplatz. Als „schade” empfindet es Spielertrainer Christoph Schlautkötter, dass die Begegnungen beim TuS RW Grastrup/Retzen und bei der SG Hörstmar/Lieme II witterungsbedingt ausgefallen sind. Folglich werden die beiden Partien in den nächsten Wochen ausgetragen. Beim Blick auf die restlichen Gegner ist für Schlautkötter auch klar, dass „wir das Zünglein an der Waage sind.”

Von Henning Klefisch

13 Partien stehen noch an. Dass die Partien auf den Rasenplätzen in Hörstmar und Retzen nicht stattfinden, kommt für den WA II-Coach keineswegs überraschend. Der von einigen Teams – Entrup ging etwa nach Kirchheide – vorgenommene Umzug, stellt für ihn nicht unbedingt nur Vorteile dar: „Die Mannschaften, die „nur” über einen Rasenplatz verfügen, brauchen aus meiner Sicht nicht auf einen Kunstrasen ausweichen. Ich würde unser heimisches „Geläuf” auch nicht aufgeben”, räumt er ein, wohl wissend, dass sein Team doch über einen Rasen- und einen Kunstrasenplatz verfügt. Das Tabellenbild ist etwas verzerrt. Für Schlautkötter ist aber vor allem relevant, dass die direkte Konkurrenz – um Rang fünf kämpfend – ebenfalls 17 Zähler auf der Habenseite hat. Als „ärgerlich” bezeichnet er den Umstand für Teams, wie für die TSG Holzhausen/Sylbach, dass sie im Vergleich zum Spitzenreiter TuS Bexterhagen aktuell noch vier Partien weniger haben. Klar ist: Gewinnt die TSG alle ihre Nachholspiele übernehmen die Reinsch-Männer die Tabellenführung. Was aber auch nicht unerwähnt bleiben sollte: „Da wird natürlich auch ein wenig Druck aufgebaut, die Nachholspiele unbedingt gewinnen zu müssen. Dieser wäre sonst vermeidbar gewesen”, weiß Schlautkötter (Bild rechts) zu berichten. Grundsätzlich beschreibt der 31-Jährige, dass diese Nachholpartien „jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung” darstellen. Speziell die zahlreichen Schichtarbeiter stellen eine „Wundertüte” dar. Immerhin wird durch die Spiele aktiv in die Trainingssteuerung eingegriffen, wodurch auch die Regenerationszeiten geringer werden.

Wichtiger Austausch mit der Erstvertretung

Viele Reserveteams bedienen sich dann gerne und zahlreich in der ersten Mannschaft meist auch, um die eigene Mannschaft zu stärken. Beim SV Werl-Aspe II gestaltet sich die Situation so, dass Schlautkötter zusammen mit seinem gleichrangigen Trainerkollegen Alexander Ruge (Bild links) einige Akteure in die erste Mannschaft weitergibt. Die Akteure, die aus dem Bezirksligateam Spielpraxis in der zweiten Mannschaft sammeln, weisen entweder einen nicht unerheblichen Trainingsrückstand auf oder feiern just ihr Comeback nach einer Verletzungspause. Aus der Jugend werden im Sommer gleich acht Spieler hochkommen, die in den beiden Seniorenteams integriert werden. Viele Fragezeichen stehen aktuell noch hinter der Zukunft der dritten Mannschaft, die mit vielen Altherren-Spielern besetzt ist und möglicherweise im Sommer aufgrund von Personalmangel aufgegeben werden muss. Vielleicht auch schon früher.

Entscheidet Werl-Aspe II das Titelrennen mit?

Enorm entscheidend ist für den SV Werl-Aspe II in dem zweiten Halbjahr „ein ähnliches Ergebnis wie in der Hinrunde zu erzielen”, möchte man sich auch weiterhin unmittelbar nach dem Führungsquartett einordnen. Da die vier besten Teams der Spielklasse zu stark sind und konstant punkten und auch der Klassenerhalt für den Aufsteiger eingetütet ist, wird es darum gehen, Spiel für Spiel zu machen, konzentriert zu arbeiten und auch entscheidend in den Titelkampf einzugreifen. Immerhin geht es noch in die Spiele gegen den BSV Leese und Holzhausen/Sylbach. Auch gegen einige „Kellerkinder” muss noch angetreten werden. Es bleibt also spannend für den bisher so starken Aufsteiger.

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