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Kreisliga A Lemgo

VfL Lüerdissen – Weiterentwicklung als oberstes Gebot

Nach zwei Niederlagen zum Auftakt begeisterte der VfL Lüerdissen in der abgelaufenen Saison doch noch die Liga. Co-Trainer Tim Steffen gibt im Hintergrundbericht von Lippe-Kick Reporter Robin Engelking Auskunft darüber, welche Schlüsse er aus der vergangenen Saison zieht und wie er als Cheftrainer den VfL künftig prägen möchte. Außerdem gibt er eine interessante Übersicht über die Lüerdisser Aktivitäten auf dem Transfermarkt.

Steffen: „Wollen erfolgreichen Fußball spielen”

(re). Nach einem schwierigen Saisonstart fand der VfL noch rechtzeitig in die Spur und punktete fortan sehr konstant. Am Ende stand ein zufriedenstellender vierter Platz als Ergebnis, wobei man punktgleich mit dem Tabellendritten SG Bentorf/Hohenhausen einlief. Der spielende Co-Trainer Tim Steffen, der ab der neuen Saison als Cheftrainer die Geschicke beim VfL leiten wird, bezieht im Hintergrundbericht bei Lippe-Kick Stellung zur abgelaufenen Saison, gibt einen Einblick in die Personalplanung des VfL und beschreibt, was ihm in der anstehenden Saison besonders wichtig sein wird.

 

Von Robin Engelking

 

Als der VfL Lüerdissen nach einer 2:0-Pleite beim TuS Leopoldshöhe und einem 2:3 gegen die Zweitvertretung des TBV Lemgo nach zwei Spielen noch ohne Punkt da stand, staunten die lippischen Fußballexperten nicht schlecht. Schließlich war der VfL als Mitfavorit in diese Saison gegangen. Dementsprechend bezeichnet Co-Trainer Tim Steffen diesen Start wohl auch vollkommen zurecht als „sehr unglücklich, schlecht und holprig.” Vor allem, da die Topteams wie die SG Hörstmar/Lieme und insbesondere der TuS Asemissen konstant punkteten, wogen die beiden Auftaktniederlagen im kompletten Saisonverlauf sehr schwer. Steffen: „Wir hatten relativ früh zu viel Abstand nach oben und sind dann nicht mehr hinterher gekommen, aber wir haben uns dann gefangen und haben eine ordentliche Saison gespielt.” Was ihn dennoch ärgert: „Wir haben im Saisonverlauf immer mal wieder unnötig Punkte liegen lassen bei Spielen, die wir eigentlich gewinnen konnten.” Das größte Manko ist für ihn schnell ausgemacht: „Es waren viele enge Spiele, bei denen unsere mangelnde Chancenverwertung zu unseren Ungunsten den Unterschied machte.”  Die beiden, die es dennoch am häufigsten schafften, das Leder im gegnerischen Netz zappeln zu lassen, verlassen nun den VfL. Fabio Hildebrand, dem 17 Saisontore gelangen, kehrt zum TBV Lemgo zurück, während Severino-Valentino Westhoff (zwölf Tore, Bild links) sich der SG Talle/Westorf als spielender Co-Trainer anschließt. Auch der dritte Abgang kehrt zu seinem Ex-Verein zurück: Dennis Tacke wird ab der kommenden Saison beim SV Wüsten als Torwarttrainer fungieren. Für vielversprechenden Ersatz ist jedoch gesorgt: Jan Ehlert und Matthias Golla vom TBV Lemgo schließen sich dem VfL an. Die wohl wichtigste Veränderung steht allerdings auf der Trainerbank an, die der langjährige Coach Willi Wollbrink (Bild rechts) nun verlässt. Tim Steffen wird dafür zum Chefcoach aufrücken, was allerdings nichts daran ändern wird, dass er auch weiterhin selbst spielt. Er hat dabei schon genaue Vorstellungen, wie er sich die Mannschaft unter seiner Ägide vorstellt: „Wichtig wird sein, den guten Drive aus der Rückrunde mitzunehmen. Wir wollen guten und erfolgreichen Fußball spielen und möglichst lange oben dran bleiben.” Alexander Kirsch, der zuletzt zwei Jahre als Spielertrainer bei der SG Talle/Westorf fungierte, wird sein spielender Co-Trainer. Mit ihm kommt auch Torwart Daniel Sasse von den Kalletalern nach Lüerdissen. Für Tim Steffen steht fest: „Wir haben keinen Druck. Wir wollen uns einfach als Team weiterentwickeln, sowohl spielerisch als auch individuell. Das wird das zentrale Thema in der kommenden Saison sein, unser wichtigstes Stichwort: Weiterentwicklung!”

 

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