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Kreisliga B Detmold

Vorberichte 8. Spieltag 17/18 B Detmold

Neunmal Kreisliga B Detmold am Sonntag, neunmal ausführliche Vorberichte.

Hörste empfängt Brakelsiek/Wöbbel – Wieder Derby in Pivitsheide

Kreisliga B Detmold (ab). Es geht gleich weiter in der Kreisliga B Detmold. Die Spiele am Donnerstag-Abend waren gerade abgepfiffen, da begann schon die Vorbereitung auf die Sonntags-Spiele. Im Fokus steht dabei das Top-Spiel zwischen dem RSV Hörste und dem neuen, alten Spitzenreiter SG Brakelsiek/Wöbbel. Interessant wird aber auch das Derby zwischen den beiden Mannschaften des FSV Pivitsheide. Abstiegskampf ist weiterhin angesagt in Falkenhagen, wo der SuS Pivitsheide II gastieren wird. Auch aus dem Keller raus will der FC Fortuna Schlangen II, der sich allerdings mit der SG Sabbenhausen/Elbrinxen auseinandersetzen muss. Die SG Klüt-Wahmbeck ist auf Wiedergutmachung aus, es geht zu den Sportfreunden Oesterholz-Kohlstädt. Einen weiteren Dreier streben auch die SG Istrup-Brüntrup und der BSV Müssen an, nachlegen will auch der TuS Eichholz-Remmighausen, der zur SG Hiddesen/Heidenoldendorf II muss. Außerdem spielt der Post TSV Detmold III gegen den FC Augustdorf II und die Spvg Hagen-Hardissen trifft auf den Hakedahler SV.

Von André Bell und Henning Klefisch

 

SG Hiddesen/Heidenoldendorf II vs. TuS Eichholz/Remmighausen

(hk). Keine großartigen Veränderungen gibt es bezüglich der Personalsituation im Team des TuS Eichholz/Remmighausen. Akteure aus der Reserve und aus der A-Jugend sind dafür am Start. „Sie haben die letzten Spiele super gespielt”, lobt Interimstrainer Felix Tcheon, der bedauert, dass Jan Eskuchen, Serkan Altunbas und Marco Barkowski verletzt sind. Jan Lukas gibt dafür sein Comeback. „Ich denke, wenn wir so spielen wie gegen Hakedahl, wo wir ein gutes Spiel gemacht haben, können wir auch gegen Hiddesen/Heidenoldendorf II gewinnen”, ist er sich aber auch im Klaren, dass diese Aufgabe „schwer wird”, haben sich die Grün-Weißen in Heidenoldendorf bekanntlich in den letzten Jahr stets „schwer getan.” An der Pfeife: Ali Karaduman.

 

Post TSV Detmold III vs. FC Augustdorf II

(hk). Den klarsten Sieg in der noch jungen B Detmold-Serie hat am gestrigen Donnerstag die zweite Mannschaft des FC Augustdorf gefeiert. Aufsteiger SG Klüt/Wahmbeck ist mit einem 8:0-Heimsieg auf die Reise zurückgeschickt worden. Spieler Rudi Frank gibt zu: „Wir konnten dadurch jede Menge Selbstvertrauen tanken”, bleibt aber eine Hiobsbotschaft bestehen. Führungsspieler Jonas Hübner hat sich eine Bänderdehnung zugezogen und wird einige Wochen ausfallen. Auch Raphael Kampmeier spielt nicht mit. Den Gegner aus der Residenzstadt kann er „schwer einschätzen”, ist man sich im Lager der Sandhasen bewusst, den Blick auf die eigene Leistung zu richten. Frank gibt sich selbstbewusst und sagt: „Wenn wir unsere Leistung abliefern, können wir jeden schlagen und deshalb sind für uns am Sonntag drei Punkte definitiv Pflicht, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren”, hat man sich in dieser Saison viel vorgenommen. Der Sportkamerad Imdat Yumusak pfeift.

SV HW Falkenhagen vs. SuS Pivitsheide II

(ab). Stark nach Abstiegskampf riecht es am Sonntag auf dem Sportplatz in Falkenhagen. Das Schlusslicht der Liga empfängt den 14.platzierten SuS Pivitsheide II. Trotz der schwachen Bilanz mit nur einem Punkt aus sieben Spielen steckt man bei den Gastgebern den Kopf nicht in den Sand. Zumal die Einstellung stimmt. „Beim Spiel gegen Brakelsiek/Wöbbel kann man der Mannschaft keine Vorwürfe machen, es hat jeder gekämpft. Da müssen wir wieder anknüpfen”, fordert Kai Schrader. „Ich gehe davon aus, dass wir am Sonntag auch wieder offensiv mehr Akzente setzen können, ohne ungeduldig zu werden. Mit der richtigen Einstellung und Laufbereitschaft wird dann auch der Knoten platzen, der Wille ist unverändert da”, ist auch das Selbstvertrauen weiterhin groß, denn Schrader weiß: „Irgendwann reißt jede Serie, auch unsere derzeitige Negativserie.” Eine gute Leistung zeigte der SuS Pivitsheide II im Derby gegen den FSV Pivitsheide. „Wir wollen natürlich an die Leistung anknüpfen und versuchen die drei Punkte nach Hause zu holen”, so Co-Trainer Andrew Wilson. Er ist sicher: „Wenn wir so spielen wie am Donnerstag, dann können wir das auch schaffen. Aber wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen, denn sie werden auch versuchen zu gewinnen.” Rainer Eikermann hat die Leitung der Partie, um 15 Uhr geht es los.

SF Oesterholz-Kohlstädt vs. SG Klüt-Wahmbeck

(ab). Seit vier Spielen sind die Sportfreunde Oesterholz-Kohlstädt ungeschlagen. Am Donnerstag gab es ein souveränes 3:1 gegen Mit-Absteiger Spvg Hagen-Hardissen. „Am Sonntag heißt die Devise ganz klar: Nachlegen”, verkündet Obmann Björn Brinkmann. „Die Mannschaft findet langsam zu ihrer Form und sie strotzt nur vor Selbstbewusstsein.” Kein Wunder nach zehn Punkten aus den letzten vier Partien. Auf heimischem Geläuf ist man sogar noch ungeschlagen „und das soll und muss auch so bleiben.” Gegen Klüt-Wahmbeck darf die Mannschaft aber nicht „den Fehler machen und einen Gegner unterschätzen, auch, wenn dieser unten steht. Die kämpfen meistens ums Überleben und dann ist es wichtig, den Kampf anzunehmen und konzentriert zu agieren”, weiß Brinkmann aus eigener Erfahrung aus der vergangenen Saison. „Klüt-Wahmbeck ist angeknockt durch die Niederlage von Donnerstag und steht unten drin. Aber Wochenspiele wissen wir einzuschätzen und Sonntag wird es wieder anders aussehen”, geht Brinkmann nicht von einem Selbstläufer aus. Abgesehen davon kann der Obmann „wenig zum Gegner sagen.” Das ist aber auch nebensächlich, denn: „Da schauen wir auch nicht drauf, wenn wir unser Spiel durchziehen, werden wir das Spiel auch gewinnen.” Eugen Schlej steht auf der Kippe, ansonsten könnten alle zum Einsatz kommen. Bei den Gästen muss man schleunigst das 0:8 vom Donnerstag aus den Köpfen kriegen. Daran arbeitet man bis Sonntag. Lars Stöffgen schätzt: „Kohlstädt wird über den Kampf kommen. Wenn wir spielerisch das wiedergeben, was uns in den Pokalspielen stark gemacht hat, haben wir sehr gute Karte in Kohlstädt einen, vielleicht auch drei Punkte mitzunehmen.” Die Voraussetzungen werden auch allmählich besser: „Personell entspannt sich die Lage auch etwas.” Hüseyin Igrek wird das Spiel um 15 Uhr anpfeifen, gespielt wird auf dem Sportplatz Kohlstädt.

SG Istrup-Brüntrup vs. BSV Müssen

(ab). Der Ärger war groß bei Trainer Roy Wangert nach dem schwachen Spiel seiner Elf gegen den FSV Pivitsheide II. Gegen den BSV Müssen erwartet er eine klare Leistungssteigerung. Der BSV Müssen wird zum echten Gradmesser für die SG. „Am Sonntag haben wir eine Wasserstandsmeldung, wo wir stehen, wie weit wir sind”, so der Coach. Den BSV schätzt er als ein Team ein, das „um die Plätze vier bis sieben spielen wird.” Also genau die Region, in der auch die SG hinwill. „Ich glaube, die Mannschaft hat gemerkt, dass mir das Spiel nicht gefallen hat”, meint Wangert über das Donnerstags-Spiel. Für ihn ist klar, „dass wir mehr können und auch am Sonntag mehr abrufen müssen. Wir wollen unsere Heimspiele gewinnen. So gehen wir auch ins Spiel.” Darauf wird der BSV Müssen sicher eingestellt sein. Der Respekt ist groß, wie Andre Swoboda verrät: „Istrup ist ein schwerer Gegner, den man absolut nicht unterschätzen darf. Letztes Jahr haben sie für die ein oder andere Überraschung gesorgt und ich gehe stark davon aus, dass es dieses Jahr auch so wird.” Die besten Erinnerungen an den Untergrund auf dem Platz in Brüntrup hat der Keeper nicht: „Die Platzverhältnisse waren nie wirklich gut, doch das sind wir von unserem Platz ja nicht anders gewohnt.” Nach vier Siegen in Folge ist das Selbstvertrauen groß beim BSV, der weiter im oberen Tabellendrittel bleiben will. „Wir wollen an die letzten Wochen anknüpfen, dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und möglichst mit der höchsten Punkteausbeute nach Hause fahren. Sollten wir dieses tun, bin ich mir sicher, dass es mit drei Punkten belohnt wird. Trotzdem müssen wir Respekt vor diesem Gegner haben. Kadertechnisch steht uns die volle Auswahl zur Verfügung.” Anstoß ist um 15 Uhr, Patrick Kriebel leitet die Partie.

FSV Pivitsheide II vs. FSV Pivitsheide

(ab). Das zweite Derby innerhalb von drei Tagen steht für den FSV Pivitsheide am Sonntag an, die Anfahrt hält sich in Grenzen, „Gastgeber” ist die eigene zweite Mannschaft. Und auch, wenn das Spiel mehr Freundschaftsspiel-Charakter haben wird, gewinnen wollen sie natürlich beide, zumal beide auch die Punkte gebrauchen können. „Am Sonntag geht es gegen unsere zweite Mannschaft, die hatte keinen rosigen Start in die Saison”, hat Jürgen Bolinger leider feststellen müssen. In der Tat liegt der FSV Pivitsheide II mit derzeit vier Zählern auf einem Abstiegsplatz, zuletzt wurde dem Aufsteiger von Istrup-Coach Roy Wangert eine abstiegsreife Leistung attestiert. Doch Bolinger vermutet, dass „die Jungs aber bestimmt heiß gegen uns sind.” „Wir erhoffen uns vom Spiel ganz klar, dass alle Beteiligten unverletzt bleiben, da der Kader beider Mannschaften immer kleiner wird”, wünscht er sich eine faire Partie. Dafür zu sorgen ist auch die Aufgabe von Schiedsrichter Florian Günnewich, der das Spiel um 15 Uhr auf dem Sportplatz Pivitsheide an der Oerlinghauser Straße anpfeifen wird.

Spvg Hagen-Hardissen vs. Hakedahler SV

(ab). Am Donnerstag war für die Spvg Hagen-Hardissen bei den Sportfreunden aus Oesterholz-Kohlstädt nichts zu holen. Mit 1:3 ging das Spiel verloren, nur einen Punkt holte die Wißmann-Elf aus ihren letzten drei Spielen. „Ich finde, wir haben die letzten Spiele schlecht nach vorne gespielt und hinten ganz dumme Fehler gemacht”, analysiert Spvg-Keeper Rudi Pisarenko, der weiter ausführt: „Gegen Hakedahl müssen wir uns um 360° drehen, wenn wir gewinnen wollen. Wir nehmen keinen Gegner auf die leichte Schippe. Aber momentan ist der Wurm drin und ich hoffe, dass wir am Sonntag mit einem Sieg eine bessere Stimmung in der Mannschaft schaffen können und dann eine Siegesserie starten.” Dem hat sein Trainer Michel Wißmann nicht viel hinzuzufügen: „Wir wollen nach langer Zeit wieder einen Dreier holen.” Die personellen Voraussetzungen sind gut: „Es sind alle Mann an Bord.” Tabellennachbar Hakedahler SV verlor am Donnerstag ebenfalls sein Spiel beim TuS Eichholz-Remmighausen. Genau wie die Spvg strebt auch der HSV eine Position in der oberen Tabellenhälfte an, dabei hilft nur ein Sieg. „Hagen-Hardissen wird sehr schwierig auswärts zu schlagen”, weiß HSV-Kicker Cano Igrek. Nicht einfacher wird es dadurch, „dass wir Sonntag ein paar Ausfälle unserer Stammspieler haben.” Aber „wir haben einen großen Kader, so dass jeder momentan ersetzbar ist”, ist Igrek vor dem Duell sicher, eine schlagkräftige Elf auf den Platz zu bringen. Ausfallen werden Erkan Aslan, Mohammed Quraishi, Amara Sambake und Said Ghazanfari. Leiten wird diese Partie der Unparteiische Detlef Hübner, los geht es um 15 Uhr auf dem Sportplatz in Hagen.

RSV Hörste vs. SG Brakelsiek/Wöbbel

(ab). Das Spitzenspiel des Tages steigt in Hörste, der viertplatzierte RSV empfängt Tabellenführer SG Brakelsiek/Wöbbel und kann, wenn alles für den RSV läuft, selbst an die Spitze der Tabelle springen. Erste Voraussetzung dafür ist ein eigener Sieg gegen die SG. „Um an Brakelsiek dran zu bleiben brauchen wir einen Sieg”, hat auch Marcus Baumgartner erkannt. Der Respekt ist groß: „Sie haben die beste Form der Liga und wir schätzen sie als sehr spielstarkes Team mit einem exzellenten Stürmer ein.” Die Rede ist natürlich von Pascal Hannibal, der die Torjägerliste mit 13 Treffern anführt. Übrigens zusammen mit Sascha Zunke vom RSV. Es wird also auch das Duell der besten Torjäger der Liga. Doch „der ein oder andere fällt krank aus und zwei Leute stehen noch auf der Kippe”, muss Trainer Frank Linnemann auf Spieler verzichten. Die Gäste sind drauf und dran ihren Startrekord aus der letzten Saison einzustellen. Sieben Siege am Stück holte Brakelsiek/Wöbbel letztes Jahr zum Auftakt, jetzt sind es bereits wieder sechs. Ein „komplett anderes Spiel”, als am Donnerstag gegen Falkenhagen erwartet allerdings Coach Falk Weskamp. „Hörste ist ein guter Gegner, der alles dransetzen wird um uns weh zu tun”, vermutet er. Doch das wird die SG nicht ohne Weiteres zulassen: „Auf jeden Fall werden wir die Punkte nicht hergeben ohne alles rauszuhauen was wir anzubieten haben. Wir spielen unser Spiel und werden am Ende sehen, was es dafür gibt.” Björn Freiensehner wird das Spiel um 15 Uhr freigeben, Spielort ist der Sportplatz in Hörste.

SG Sabbenhausen/Elbrinxen vs. FC Fortuna Schlangen II

(ab). Ein ärgerliches 1:1 hat sich die SG Sabbenhausen/Elbrinxen am Donnerstag in letzter Sekunde noch eingefangen beim Gastspiel bei der SG Hiddesen/Heidenoldendorf II. Unnötig, wie Trainer Sven Grossmann meint. „Wir müssen einfach auch noch lernen, dass wir auch mal ein 1:0 über die Bühne kriegen”, fordert der Coach von seinen Jungs, „und dass wir unseren Chancen, die wir ja jedes Spiel haben, einfach nutzen müssen. Wir brauchen einfach zu viele Chancen um ein Tor zu machen.” Gegen die Fortuna aus Schlangen wird die SG als Favorit ins Spiel gehen, doch „einfach wird das auch nicht, denn sie haben nichts zu verlieren.” In der Tat wird es wohl kaum ein einfacheres Spiel für den Aufsteiger geben als dieses. „Sabbenhausen will unbedingt aufsteigen, also müssen Sie kommen”, so Trainer Douglas Vukadinovic. „Dass wir bei dem Spiel nicht auf Teufel komm raus auf Offensive setzen ist doch klar”, wird die SG auf einen eher defensiv eingestellten Gegner treffen. Außerdem: „„Wichtig für uns sind die Spiele, die danach kommen im Oktober, wovon von den nächsten fünf Spielen vier Heimspiele gegen Mitkonkurrenten gegen den Abstieg sind.” Um 16 Uhr erfolgt hier erst der Anstoß, Markus Brühl wird das Spiel leiten. Gespielt wird auf dem Sportplatz in Sabbenhausen.

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