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Kreisliga B2 Lemgo

Vorberichte 9. Spieltag 17/18 B2 Lemgo

Sieben Spiele werden ausführlich von Lippe-Kick vorgestellt. Klickt euch in den Vorbericht.

Stolpergefahr für die „Reds”

Kreisliga B2 Lemgo (hk). Nur noch sieben Begegnungen werden am achten Spieltag ausgetragen, da die Begegnung des SV Wüsten gegen den SC Bad Salzuflen II auf den gestrigen Donnerstag vorgezogen worden ist. Der aktuelle Tabellenzweite TuS Bexterhagen hat die komplizierte Aufgabe mit dem SV Werl-Aspe II vor der Brust. Immerhin hat der Vorjahresaufsteiger zuletzt zweimal in Serie gewonnen. Der SC Lemgo/West hofft gegen die Reserve des TuS Lipperreihe auf die ersten Saisonzähler. Schließlich soll der Abstand auf die rettenden Ränge nicht zu groß werden.

Von Henning Klefisch

SG Hörstmar/Lieme II vs. TSG Holzhausen/Sylbach

Nach Ansicht von TSG-Kicker Fabian Rönicke ist die SG Hörstmar/Lieme II ein „interessanter Gegner, der bisher super in die Saison gestartet ist.” Besonders beeindruckt hat ihn der Sieg gegen den SV Wüsten, der immerhin selbsternannter Aufstiegskandidat ist. Auch gegen Asemissen III hat die Spielgemeinschaft gewonnen und gegen Lockhausen immerhin einen Zähler geholt. Daher gilt für die zuletzt nicht unbedingt prächtig in Form befindliche TSG: „Man sollte höllisch aufpassen.” Als „okay” bezeichnet er die Trainingswoche, bemängelt aber auch, dass weiterhin Personalprobleme existent sind. Dennis Grafhorst gibt sein Comeback nach Urlaub, Rolf Hermann fehlt definitiv. Die Marschroute gibt Rönicke seinem Team auf den Weg: „Wir wollen Sonntag alles reinhauen, damit man mal wieder punktet, es wird aber auch verdammt schwer”, bezeichnet er Hör/Lie II als „Favoriten” in diesem Spiel.

TSV Schötmar II vs. TuS Asemissen III

Mächtig Rückenwind hat der TSV Schötmar II nach dem überraschenden 4:3-Heimerfolg erhalten. Die Schötmaraner zeigen sich „hochmotiviert” und „ehrgeizig”, wissen aber auch, dass Asemissen III „nicht umsonst so weit oben mitspielt”, will man diese Partie deshalb „vorsichtig angehen”, sagt TSV II-Kicker Ersan Dargecit. Für seine Mannschaft sieht er in diesem Spiel die „Außenseiterrolle” prädestiniert, hat sie aber nicht zuletzt ihr Überraschungspotential unter Beweis gestellt. Ihre Rückkehr feiern Osman Degirmenci, Hasan Osmanov, Fitim Haxhimusa, Abaz Isufi und Enayatullah Safi. Auch mit deren Hilfe soll vor heimischer Kulisse „an unseren Erfolg von Donnerstag angeknüpft werden”, kündigt Ersan Dargecit bei Lippe-Kick an. Nach der eher überschaubaren Leistung gegen den SV Wüsten ist beim TuS Asemissen III die Hoffnung groß, dass man sich bei den Schötmaranern „wieder deutlich besser präsentiert”, so erklärt Spielertrainer Florian Meerkötter gegenüber Lippe-Kick. Dabei behilflich könnte auch die verbesserte Personalsituation sein. Mit Julian Schulz, Patrick Dove, Viktor Klich und Philip Löwen feiert ein Quartett seine Rückkehr in den Kader. Ungünstig, dass Meerkötter selbst wohl nicht spielen kann. Ein Fragezeichen steht auch weiterhin hinter dem Einsatz von Keeper Kevin Karpfinger. Julian Gawenda und Bastian Tödheide urlauben auch weiterhin. Wichtig ist es für den Aufsteiger vor allem, sich auf die eigene Leistung zu konzentrieren. Meerkötter glaubt: „Wenn wir diese bringen, sind wir in der Lage, jeden Gegner in unserer Liga zu ärgern, wenn wir diese nicht bringen, dann kannst du in dieser ausgeglichenen Liga auch gegen jeden Gegner verlieren”, ist in der Tat die Ausgeglichenheit ein ganz besonderes Merkmal in dieser Spielklasse. Auf die richtige Einstellung und den Einsatz wird es im Spiel beim Kellerkind Schötmar II ankommen. „Dann bin ich auch zuversichtlich, dass wir das Spiel gegen Schötmar II erfolgreich gestalten werden”, sind die Bedingungen klar. Nun muss auf dem Platz geliefert werden.

TuS Asemissen II vs. TuS Leopoldshöhe II

Erneut ein Derby in der Kreisliga B. Die Leos müssen beim Ortsnachbarn aus Asemissen antreten. Viel Positives gibt es aus Sicht der Hausherren bezüglich der Personalsituation zu berichten. Urlauber und angeschlagene Spieler feiern ihre Rückkehr. Unklar ist das Mitwirken von Maurice Schnittger, da er mit dem Sprunggelenk Probleme hat. David Bartels ist am Wochenende in München und fehlt definitiv. Asemissen II Co-Trainer Thomas Marx, der den für mehrere Wochen in Kanada weilenden Chefcoach Jascha Pistor ersetzt, spricht warnende Worte vor diesem Nachbarschaftsduell: „Wir werden den Gegner sehr ernst nehmen, haben sie doch als Aufsteiger schon gut gepunktet”, verfolgen die Asemisser aber auch egoistische Interessen. So soll doch bitteschön der vierte Tabellenplatz auch nach der achten Runde in Besitz des TuS Asemissen II sein. Die volle Punktzahl hält er für „realistisch”, hat er doch einen „breiten und starken Kader” zur Verfügung. Dennoch wird es ganz entscheidend sein, dass die Asemisser „als Team wieder kämpfen müssen.” Bei der Bezirksliga-Reserve hängen die Trauben für die Löwen recht hoch. „Das hingen sie bei anderen Gegnern auch schon und am Ende haben wir gewonnen”, deutet der Leo-Coach auf den Sieg im letzten Derby beim TuS Bexterhagen hin. Doch die Ausgangsposition ist alles andere als gut. Mit Jan Rose und Jascha Klatt fallen erneut zwei Stammspieler verletzt aus. Pascal Linke und Marc Stühlmeyer weilen im Urlaub, Kevin Breder unterstützt erneut die 1. Mannschaft bei deren Punktejagd. Torhüter Tim Richter und Lion Giebner plagen sich aktuell noch mit einer Erkältung herum, weshalb deren Einsatz noch unklar ist. Auch Keeper Yannik Beermann hat das gleiche Problem. „Unser Kader ist dieses Jahr sehr klein, da ärgert jeder Ausfall. Ändern können wir es ja nicht, daher nehmen wir es so an”, möchten die Löwen auch eine Wiedergutmachung für die Niederlage gegen Werl-Aspe II. „Das hatte mit Teamsport und Leidenschaft nichts zu tun. Ich möchte da nicht weiter drüber sprechen, da ich nur über Fußballspiele spreche und dieses von meiner Mannschaft keines war,” ist der Coach immer noch angefasst aufgrund des Gesehenen. Egal, man weiß auf der Höh’ aber, dass die eigene Mannschaft viel mehr auf dem Kasten hat und gerade in Derbys sich taktisch immer wieder was einfallen lässt. So glaubt man Lütkehölter, wenn er sagt: „Wir spielen quasi gegen die letztjährige A-Liga Mannschaft vom TuS Helpup – da ist ordentlich Qualität vorhanden! Doch wir haben eine Idee, wie wir diese ausbremsen können. Hoffentlich hören meine Jungs gut zu und haben einen besseren Tag als zuletzt. Nur wenn jeder 100 Prozent erreicht, kann es was werden”, wünscht sich der Coach „zumindest einen Geburtstagspunkt” von seinem Team, da er am Wochenende seinen 39. Geburtstag feiert. Anstoß ist um 13:00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Greste.

TuS Bexterhagen vs. SV Werl-Aspe II

Schwierigkeiten hat Bexterhagen Co-Trainer Uwe Wehmeyer, den kommenden Gegner Werl-Aspe II vernünftig einzuschätzen. Er hat eine hohe Meinung vom kommenden Kontrahenten und mutmaßt: „Bekommen sie auch nur annähernd ihren Kader auf den Rasen, sind sie sehr gefährlich. Wir werden sie sicher nicht unterschätzen”, betont er in aller Deutlichkeit, demonstriert aber auch eine gewisse Vorfreude. Den TuS Bexterhagen in einem Viererpack gibt es am kommenden Sonntag am Alten Postweg. Neben der A-Jugend und den Damen treten auch die beiden Seniorenteams an. „Mehr als fraglich” ist, ob die verletzten Akteure allesamt ihr Comeback geben. „Wir streben natürlich einen Dreier an”, möchte sich Bexterhagen doch auch den Spitzenplatz zurückerobern. Heute Abend nach dem Abschlusstraining gibt es beim SV Werl-Aspe II endgültig Klarheit über die Kaderzusammenstellung. Werl-Aspe II-Kicker Marius Grimm hat spürbar Gefallen an den letzten Auftritten seiner Mannschaft gefunden und urteilt: „Wir wollen da anknüpfen, wo wir in der letzten Woche aufgehört haben. Die Siegesserie soll weiter fortgesetzt werden”, könnte der Siegeshattrick aber sehr kompliziert werden. Immerhin geht es gegen den Aufstiegsfavoriten aus Bexterhagen. Dies ändert aber nichts an der Grimmschen Zielsetzung: „Das Ziel sollten trotzdem die drei Punkte sein.” Einen möglichen Erfolgsweg sieht er darin, „Camara zu binden, dann sind die Chancen gar nicht so schlecht”, reisen die Schwarz-Weißen mit Ambitionen nach Bexterhagen.

SC Lemgo/West vs. TuS Lipperreihe II

Nicht viel kann Lemgo/West-Kapitän Benjamin Schröder über den kommenden Gegner aus Lipperreihe sagen, immerhin hat er noch keine Partie von ihnen gesehen. Es wäre ganz nach seinem Geschmack, wenn endlich die Fehler abgestellt werden, um schließlich auch einmal in den Punktemodus zu gelangen. Als einziges Team der Liga warten die Westler schließlich immer noch auf ihre ersten Saisonzähler. Keine wirkliche Verbesserung gibt es bezüglich der Personalsituation. Coach Thorsten Berlin kehrt aus dem Urlaub zurück. Schröder möchte allzu gerne den Heimvorteil gegen die Kunstrasenmannschaft nutzen, um auch den Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren. Im Vergleich zu letzter Woche fallen wohl auch Kai-Uwe Deppe und Andre Borchardt aus. Keine guten Erinnerungen gibt es an die Duelle aus der letzten Spielzeit, die beide verloren gegangen sind. Besonders die Heimspielniederlage schmerzt, gab es doch ein äußerst knappes 1:2. Ganz bewusst möchte sich der TuS Lipperreihe II von der aktuellen Tabellensituation „nicht irritieren lassen.” Coach Thorsten Taverner weiß nämlich, dass speziell vor heimischer Kulisse der SC Lemgo/West „eine unbequem zu spielende Mannschaft” ist, weshalb die favorisierten Gäste versuchen werden, ihr Spiel aufzuziehen, um sich dann mit der Einfuhr von drei Zählern zu belohnen. Sehr ungünstig, dass mit Weiss und Weisleitner zwei eminent wichtige Akteure ausfallen. Auf dem ungeliebten Rasen auf der Westalm ist die Hoffnung groß, dass die Rot-Weißen den zu erwartenden Kampf annehmen. Taverner fordert von seinem Team, dass es solch ein Spiel wie im zweiten Abschnitt gegen Grastrup/Retzen nicht noch einmal geben soll. Taverner glaubt fest daran, dass die Westler alles investieren werden, um die ersten drei Zähler ihrem Konto gutzuschreiben. „Da müssen wir mit unseren Mitteln gegenhalten und unser Spiel einfach durchziehen”, soll es keinen Blick nach links und rechts geben, sondern nur der Fokus auf das eigene Spiel.

TuS Lockhausen vs. BSV Leese

Keiner Illusion möchte sich Lockhausen-Trainer Marco Höcker hingeben, der den kommenden Gegner aus Leese als „sehr, sehr gute Mannschaft” charakterisiert. Auch die enorme Angriffswucht, die durch 31 Treffer untermalt wird, lässt Höcker alle Antennen aufrichten. Bewusst ist ihm, dass einige Leese-Kicker zwei Spiele des TuS Lockhausen beobachtet haben. „Demnach sind sie zumindest neugierig geworden, was sich in Lockhausen so getan hat”, spekuliert er und betont, dass seine Truppe nur das Mögliche ins Auge fasst. Das Credo ist klar: „Wir kämpfen und geben möglichst alles in den 90 Minuten, die wir einmal in der Woche abliefern dürfen”, hofft das Überraschungsteam der Liga auch diesmal wieder auf einen solchen Effekt. Immer noch stört es, dass im Spiel gegen Bexterhagen nur knapp verloren worden ist.

Im Spitzenspiel in Lockhausen möchte der BSV Leese wieder die alte Stärke präsentieren und seine Rückkehr in die Erfolgsspur feiern. Auch Plöger berichtet von den speziellen Scoutingtouren: „Wir wissen ziemlich genau, wie Lockhausen spielt, da wir schon zweimal die Möglichkeit hatten sie vor Ort anzuschauen”, glaubt er an eine knappe Partie, wo „Kleinigkeiten entscheiden werden.” Einzig auf die Langzeitverletzten muss Coach Tobias Kasper verzichten.

TuS RW Grastrup/Retzen vs. Yunus Lemgo

Mit Blick auf den sensationellen 4:3-Sieg des TSV Schötmar II gegen den BSV Leese sagt Grastrup/Retzen-Coach Martin Jedral: „Der Vorletzte schlägt den Zweiten. Das sagt doch alles”, spricht er deshalb auch von einer „verrückten Liga.” Er rechnet fest damit, dass das zuletzt gegen Hörstmar/Lieme II siegreiche Yunus „alles reinwerfen wird, was sie haben, um Punkte mitzunehmen.” Jedral sensibilisiert seine Jungs, dass sie „hellwach sein müssen.” Problematisch: Die Rot-Weißen haben arge Verletzungsprobleme, können aber eine Mannschaft aufbieten.Yunus-Kicker Ercan Baskan kündigt an, dass auch im Duell beim Favoriten für Zuwachs für das eigene Punktekonto gesorgt werden soll. Immerhin ist der TuS RW Grastrup/Retzen noch aus ehemaligen B-Ligaduellen bekannt und die Hansestädter sind sich bewusst, „dass es immer schwer war, die heimstarken Jungs zu bezwingen.” Man schrieb das Jahr 2013, als es zum letzten Aufeinandertreffen kam. Auch im unteren Amateurfußball haben sich die Teams seither massiv verändert. Yunus muss möglichst schnell sich ein gesundes Polster auf den Rotlichtbezirk der B2-Klasse verschaffen, was in Anbetracht des fußballerischen Potenzials durchaus möglich ist. Die Rot-Weißen aus Grastrup/Retzen können den Blick Richtung Spitze wagen, sind es doch auf Platz sechs liegend nur vier Punkte Rückstand auf den zweitplatzierten BSV Leese. Baskan hofft, dass es diesmal wieder zu einer Überraschung kommen wird. „Die Möglichkeit ist da, da wir auf fast alle Jungs, die letzte Woche gespielt haben, auch diese Woche wieder zurückgreifen können”, bietet der Kader einige interessante Alternativen.

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