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Pokalspiele

Kreispokal Detmold – Vorbericht 3. Runde

Spannende Spiele erwarten die Zuschauer bei den drei Spielen im Detmolder Kreispokal. Lippe-Kick stimmt euch mit den Vorberichten darauf ein.

Lasst die Spiele beginnen

Kreispokal Detmold (hk). So langsam kribbelt es bei den Beteiligten, schließlich ist nur noch ein Schritt zur Vorschlussrunde zu gehen. Beim Blick auf die Paarungen des Viertelfinals gehen die Gäste als favorisiert in die Partien, doch Obacht. Mit dem starken A-Ligisten TuRa Heiden ist eine der spannendsten Mannschaften im FuL-Kreis Detmold am Start und geht nicht hoffnungslos in die Pokalpartie. SuS Pivitsheide ist gerade in einem Derby gegen Jerxen/Orbke zu allem fähig und der RSV Hörste stellt ein Spitzenteam in der B Detmold. Das Spiel zwischen der SG Hiddesen/Heidenoldendorf und dem TSV Horn ist auf Mittwoch, den 4. 10. 2017, verschoben worden.

Von Henning Klefisch und Raphael Bopp

TuRa Heiden vs. Post TSV Detmold

(rb). Auch der Titelverteidiger ist noch im Wettbewerb vertreten. Für den Bezirksligisten Post TSV Detmold wird es auf der Rotenberg Kampfbahn ernst, Gegner ist dann ab 19:30 Uhr TuRa Heiden.

Die Hausherren sind sportlich in der Kreisliga A Detmold zuhause. Dort schlagen sie sich aktuell mehr als ordentlich, als Tabellendritter ist der TuRa noch immer ungeschlagen. Der Weg in dieses Viertelfinale führte für das Team von Trainer Thorsten Schmiech über die Sportfreunde Berlebeck-Heiligenkirchen (2:1) und den FSV Pivitsheide (5:1). Der kommende Gegner ist aber ein anderes Kaliber und für Heiden steht die Liga im Vordergrund. „Die immense Anzahl an Spielen, die wir zuletzt absolvieren mussten führt dazu, dass wir einige Umstellungen vornehmen werden!

Angeschlagene Spieler werden für die Liga geschont und frische Spieler bekommen ihre Einsatzchance”, erklärt Trainer Schmiech vor der Partie, vertraut dabei aber auf den Hunger der bisherigen Reservisten. „Ich denke die Jungs haben zuletzt bewiesen, dass jeder immer bereit ist 100 Prozent zu geben und das werden wir auch gegen den Post TSV machen!” Nicht zuletzt gilt es auch, den Heimvorteil auszuspielen. „Zu Hause und ein Abendspiel unter Flutlicht auf unserem Naturrasen sind Faktoren, die uns sicher helfen könnten”, rechnet sich Schmiech gute Chancen aus und erinnert sich an das letzte Duell. „Wenn mich nicht alles täuscht, waren das auch die Faktoren, die dem Post TSV seine letzte Pokalniederlage gerade in Heiden beschert hat. Wir sind auf jeden Fall vorbereitet und hochmotiviert.” Der Cheftrainer des TuRa kann beim Highlight nicht persönlich an der Seitenlinie seinem Team helfen, sein Assistent genießt aber das volle Vertrauen: „Leider bin ich noch bis Anfang Oktober beruflich unterwegs, aber mein Co-Trainer macht das zur Zeit super! Trotzdem hätte ich mich auf ein Wiedersehen mit Ralf sehr gefreut”, bedauert Schmiech daher nur das verpasste Treffen mit Kollege Ralf Brokmann.

Der trainiert seit dem Sommer den Post TSV Detmold. Die Residenzler konnten in dieser Saison schon reichlich Pokalerfahrung machen, sowohl im Westfalenpokal, wo sie in der 2. Runde das Aus im Elfmeterschießen ereilte, als auch im Kreispokal. Hier setzte sich die Brokmann-Elf in Runde 1 gegen den Blomberger SV durch (2:0), in Runde 2 gelang auswärts ein 3:1 über den SC Augustdorf. Trotz der bisher souveränen Vorstellungen ist der Favorit gewarnt, Philipp Wichmann etwa erklärt: „Ich denke, es wird ein schweres Spiel. Heiden wird tief stehen und versuchen, mit Kontern gefährlich vor unser Tor zu kommen”, rechnet er mit der gängigen Taktik eines Underdogs. Das eigene Schicksal hat der Post TSV dennoch in erster Linie selbst in der Hand. „Wir müssen geduldig bleiben und unsere Chancen, die wir bekommen, nutzen. Außer den Langzeitverletzten wie Tim Smithen, ‘Ceddi’ Albrecht und meinem Bruder sind alle Leute an Board”, spricht auch die mittlerweile etwas entspanntere Personalsituation für den Bezirksligisten.

RSV Hörste vs. FC Fortuna Schlangen

(hk). Es hat sich viel getan, seitdem die beiden Teams vor einigen Jahren in der A-Liga aufeinandergetroffen sind. RSV-Kicker Marcus Baumgartner fällt es schwer, etwas über den Gegner zu sagen, „da sie beim letzten Duell eine andere Mannschaft hatten und gegen den Abstieg gespielt haben. Nun spielen sie um den Aufstieg in die Bezirksliga mit und sind damit heute absoluter Favorit”, könnte dies wahrhaft sein. Dies ändert aber auch nichts an der Zielsetzung der Linnemänner, dass der Sprung in das Halbfinale ein Ziel ist. Klar ist: „Wir werden Schlangen alles abverlangen und es ihnen sehr unangenehm machen”, so Baumgartner. Martin Dick und Mark Koppert stehen nicht zur Verfügung. Nach der Partie am Sonntag ist der Einsatz des einen oder anderen Spielers noch unklar. Beim ambitionierten B-Ligisten SG Sabbenhausen/Elbrinxen hat die Fortuna aus Schlangen im Achtelfinale die Favoritenrolle mit Leben gefüllt und 3:1 gewonnen. Nun geht es abermals zu einem aufstiegswilligen Team aus dem Detmolder Unterhaus. Den RSV Hörste haben sich die Schlänger beim Ligaspiel gegen die eigene Reserve aus nächster Nähe angeschaut und „wissen ungefähr, was uns erwartet”, so Kapitän Yannik Vukadinovic, der sich bewusst ist, dass auch in diesem Spiel sein Team favorisiert ist. „Wir wollen der Rolle gerecht werden”, kündigt der Verteidigungsminister an, spekuliert aber auch, dass einige Spieler aus beruflichen Gründen kurzfristig ausfallen. Der Leistungsträger Rudi Dorofeev und auch Vukadinovic selbst sind angeschlagen, weshalb deren Einsatz noch unklar ist. Ab 19.30 Uhr wird es im Waldstadion Hörste ernst. Thorsten Pölert ist an der Pfeife.

SuS Pivitsheide vs. SV Eintracht Jerxen/Orbke

(hk). Marvin Schulz freut sich schon sehr auf dieses Pokalviertelfinale gegen den A-Ligaprimus aus Jerxen/Orbke. Unter Flutlicht in einem K.-o.-Wettbewerb. Fußballherz, was willst du mehr?! Keineswegs möchte der Keeper ohne Ambitionen in diese Begegnung gehen, wenn er deutlich macht: „Es ist für uns alles möglich, um die Überraschung perfekt zu machen. Für uns ist es ein Bonus- Spiel”, hat er damit gewiss nicht Unrecht. Nachdem in der Liga die Eintracht erst in den Schlussminuten erfolgreich gewesen ist und somit eine unglückliche Heimpleite kassiert wurde, ist nun Wiedergutmachung angesagt. Schulz verspricht, dass seine Truppe alles in die Waagschale werfen möchte, „um für uns auch wieder Selbstvertrauen gewinnen zu können”, glaubt er deshalb an ein „sehr spannendes und sehr gutes Duell” zwischen den beiden Kontrahenten. Für folgende beiden Phrasen darf er mal direkt sechs Euro in die Mannschaftskasse löhnen: „Der Pokal schreibt seine eigene Geschichte und deswegen möge der Bessere gewinnen”, gibt es Dollarzeichen in den Augen von Kassenwart Thomas Kliever zu beobachten. Für die Eintracht geht es nun also auf dem ungewohnten Ascheplatz zur Sache. Eintracht-Obmann Hubert Orynczak ist der Meinung, „dass wir auf eine bissige und kampfstarke Truppe stoßen werden. Nichtsdestotrotz werden wir den roten Faden beibehalten und unser druckvolles Offensivspiel fortsetzen”, ist das doch auch eine echte Qualität des Spitzenreiters. Im Abwehrbereich erhofft sich Orynczak, dass seine Mannschaft „aufmerksam und gut sortiert auftreten wird.” Der diesjährige Pokalfinalist wünscht sich den Sprung in das Halbfinale. Neben den Langzeitverletzten fällt auch Lukas Kanne nach einem Kreuzbandriss und Schienbeinkopfbruch für längere Zeit aus. Alexa Steffen leitet ab 19.30 Uhr die Begegnung.

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