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Kreisliga A Lemgo

Vorberichte 13. Spieltag 17/18 A Lemgo

So langsam sollten die Kellerkinder punkten. Der TuS Brake ist auf einem Abstiegsrang gelandet und hat nun die unbequeme Aufgabe in der Nachbarschaft beim VfL Lüerdissen. Das immer noch sieglose Schlusslicht FC Laßbruch/Silixen gastiert in Lüdenhausen. Lippe-Kick hat sich in den Vereinen vor dem 13. Spieltag mal umgehört. Schaut mal rein.

Löwenjagd mit dem TuS Ahmsen?

Kreisliga A Detmold (hk). Auf geht es mit Gebrüll in die 13. Runde im Lemgoer Kreis-Oberhaus. Schon jetzt ist klar: Speziell die Spiele auf den Rasenplätzen sind gefährdet, wird es in den nächsten Tagen doch konstant regnen. Der Spielplan hat einige wirklich interessante Begegnungen im Angebot. Spitzenreiter SG Hörstmar/Lieme spielt beim Kellerkind TSV Oerlinghausen II. Nur drei Punkte dahinter befindet sich die zweite Mannschaft des TBV Lemgo, die vor heimischer Kulisse den Spieltag gegen den letztjährigen Bezirksligisten SV Werl-Aspe eröffnen. Spannend wird auch zu beobachten sein, ob der überraschend starke Aufsteiger aus Ahmsen auch die Löwen aus Leopoldshöhe auffrisst.

Von Henning Klefisch, Andre Bell und Robin Engelking

TBV Lemgo II. vs. SV Werl-Aspe

(re). Zum absoluten Spitzenspiel dieses Spieltages kommt es am Sonntag bereits um 13 Uhr, wenn der Tabellenzweite vom Lemgoer Jahnplatz den Tabellenfünften und Bezirksliga-Absteiger SV Werl-Aspe empfängt. Während es für den Gast vor allem darum geht, sich besser zu präsentieren als beim letzten Topspiel bei der SG Hörstmar/Lieme (0:7), wollen die Gastgeber bei aktuell drei Punkten Rückstand eben dieser Spielgemeinschaft auf den Fersen bleiben. Carsten Voelzke, seines Zeichens Co-Trainer des SV Werl-Aspe, zeigt sich vor dem Spitzenspiel vollkommen entspannt: „Wir werden das Spiel ganz ruhig angehen, da unsere Truppe voll im Soll ist!” Bis auf die gesperrten Meßmann und Schneider, kann Trainer „Bonzo” Meier aus dem Vollen schöpfen.
Unter der Woche haben die Gäste auf dem heimischen Kunstrasen trainiert, um ein Gefühl für den ungewohnten Untergrund zu bekommen. „Wir wollen auf jeden Fall punkten!”, verspricht Voelzke, während sein Lemgoer Kollege Robert Maros auf den dreifachen Punktgewinn aus ist: „Für uns zählt nur ein Sieg, gerade in Heimspielen!”

TSV Oerlinghausen II vs. SG Hörstmar/Lieme

(hk). Endlich einen Befreiungsschlag landen konnte zuletzt die Zweitvertretung des TSV Oerlinghausen beim Auswärtsspiel in Lüdenhausen. Nun kommt Spitzenreiter SG Hörstmar/Lieme zu Besuch und das mit der Empfehlung von 31 Punkten aus 12 Spielen. TSV-Coach Sebastian Boer stellt deswegen klar: „Für uns ein absolutes Bonusspiel gegen starken Tabellenführer. Wir gehen natürlich als klarer Außenseiter in die Partie!” Was ihm Hoffnung machen dürfte, ist die Tatsache, dass er personell aus dem Vollen schöpfen kann. Ein wenig mit einem Heimsieg zu liebäugeln scheint er jedenfalls: „Vielleicht gibt es ja eine Überraschung!”, so Boer. Bei den Gästen sind bis auf den gesperrten Roman Spieß und dem nicht spielberechtigten Artur Esko alle Akteure einsatzfähig. Möglich, dass Kicker aus der eigenen Reserve den Tabellenführer verstärken. Hör/Lie-Torwarttrainer Dennis Wieder hat viel Respekt vor dem kommenden Kontrahenten: „Oerlinghausen II schätze ich wesentlich stärker ein als es ihr Platz in der Tabelle aussagt. Für mich eine fußballerisch sehr starke Mannschaft mit vielen jungen Spielern, die aus der A-Jugend hochgekommen sind und einigen Erfahrenen wie Sebastian Boer als Spielertrainer”, scheint die Mischung vielversprechend zu sein. Folglich geht er von einer „schwierigen Aufgabe” aus, die auf sein Team wartet. Die mögliche Erfolgsformel wird es sein, dass die Spielgemeinschaft ihr Spiel fokussiert durchzieht und den Kontrahenten über die komplette Spielzeit beschäftigt. „Dann hoffe ich mal, dass wir das unbequeme Auswärtsspiel siegreich bestreiten können und unsere Tabellenführung weiter festigen können oder den Vorsprung eventuell sogar ausbauen”, teilt Wieder Lippe-Kick seine Wunschvorstellung mit. Er spekuliert, dass vielleicht sogar einige Spieler aus der Oerlinghauser Bezirksligatruppe als Gegner warten.

TuS Lüdenhausen vs. FC Laßbruch/Silixen

(ab). Es ist ein Abwärtstrend erkennbar beim TuS Lüdenhausen. Nach vier Niederlagen in Folge müssen die Kalletaler den Blick in der Tabelle nach unten wenden, man liegt nur noch fünf Zähler vor den Abstiegsrängen. Und die Voraussetzungen dafür, dass sich daran bald etwas ändert, könnten durchaus besser sein, wie Coach Tim Schauf meint: „Personell sieht es weiterhin nicht so gut aus. Es werden wieder einige Spieler fehlen und wir haben komplett unseren Rhythmus verloren.” „Wir müssen uns irgendwie in die Winterpause retten”, so Schauf, dabei aber, „wenn möglich, den ein oder anderen Punkt noch mitnehmen und dann Kräfte sammeln um im Frühjahr nochmal angreifen zu können.”

Noch prekärer ist die Lage beim Aufsteiger aus Laßbruch/Silixen. Die Moral stimmt bei der Grenner-Elf, es fehlt das Erfolgserlebnis. Die Spieler aus Lüdenhausen und vom FC kennen sich untereinander gut, das alles darf am Sonntag aber keine Rolle spielen, so Trainer Maik Grenner: „In unserer Situation können wir auf Sympathien und Freundschaften keine Rücksicht nehmen. Jeder Gegner ist gleich zu betrachten und mit der Intensität, die es verlangt, um ein Spiel zu gewinnen.”

Stefan Schwemler ist für die Leitung der Partie zuständig, um 15 Uhr ist Anstoß auf dem Sportplatz Erlenhain in Lüdenhausen.

In unserer Situation können wir Sympathien und Freundschaften keine Rücksicht nehmen. Jeder Gegner ist gleich zu betrachte und mit der Intensität die es verlangt um ein Spiel zu gewinnen.


FC Donop/Voßheide vs. TuS Lipperreihe

(re). Noch am Donnerstag waren die Hausherren im so wichtigen Spiel gegen den TuS Lüdenhausen am Ball und mit 4:3 erfolgreich. Spieler Björn Freitag weiß, dass die Ausgangslage gegen das Spitzenteam aus Lipperreihe eine ganz andere ist: „Es ist eine der Top Mannschaften der Liga!”, gibt es an dieser Feststellung keinen Zweifel. Dennoch lässt er sich in seiner Herangehensweise nicht beirren: „Wir haben sie auf heimischen Rasen schon einmal bezwungen. Mit der richtigen Einstellung ist es immer möglich, auch gegen vermeintlich bessere Mannschaften etwas Zählbares mitzunehmen!”, setzt er auf typische Don/Voß-Qualitäten. Gästekeeper Bruno Moreira ist sich hingegen der Favoritenrolle seines Teams bewusst: „Wir wollen versuchen aus den nächsten drei Spielen neun Punkte zu holen. Dann hätten wir eine Hinrunde gespielt, die nach unseren Vorstellungen war!”, legt der Portugiese die Messlatte sehr hoch. Jedoch ist ihm klar: „Dafür müssen wir hart arbeiten. Wir haben schon oft gesehen, dass in dieser Liga Spiele, die auf dem Papier eindeutig sind, sich am Ende ganz anders entwickeln als erwartet!” ist die A-Liga Lemgo für ihre Ausgeglichenheit bekannt. Der erste Sieg soll nun erst einmal in Donop eingefahren werden. Ob Boukka und Hammerschmidt bei diesem Unterfangen mitwirken können, ist aktuell noch nicht klar.

VfL Lüerdissen vs. TuS Brake

(re). In Lüerdissen treffen am Sonntag zwei Fußballwelten aufeinander. Während die Gastgeber seit Wochen ohne Punktverlust sind und zuletzt sogar das schwere Auswärtsspiel in Lipperreihe (3:1) gewannen, befindet sich der TuS Brake in einem wahren Negativlauf. So holten die Gastgeber an den letzten fünf Spieltagen 15 Punkte, die Gäste dagegen deren Null. Dennoch warnt VfL-Spielertrainer Tim Steffen: „Ich erwarte am Sonntag eine Braker Mannschaft, die leidenschaftlich agieren wird und eine Reaktion zeigen möchte!”, rechnet Steffen mit einer „körperbetonten Partie, in der wir die Zweikämpfe annehmen müssen.” Fehlen beim Unterfangen „sechster Sieg in Folge”, werden ihm Tim Krüger (Verletzung) und Alexander Quast (beruflich verhindert). Hinter dem Einsatz von Jan Blübaum, der nach einem Muskelfaserriss wieder ins Training eingestiegen ist, steht noch ein Fragezeichen. „Es gilt für uns mit Selbstvertrauen zu handeln, ohne jedoch die grundlegenden Tugenden und die taktische Disziplin zu vernachlässigen!”, gibt Steffen die Marschrichtung vor.

TSV Schötmar vs. SG Bentorf/Hohenhausen

(hk). Endlich in Bestbesetzung kann der TSV Schötmar auflaufen. Für Schriftführer Yasin Altinisik ist dies ein neues, aber auch ein schönes Gefühl. Vielleicht gibt er sich auch deshalb optimistisch, wenn er sagt: „Die drei Punkte sind fest eingeplant.” Die Siegesserie soll weiter ausgebaut werden. Im Vergleich zum gestrigen Nachholspiel gegen Laßbruch/Silixen rechnet Altinisik aber mit einem „stärkeren Gegner.” Während manch Zeitgenosse sich am gestrigen Abend den Kölner-Folterfußball im weißrussischen Hotspot Borissow angeschaut hat und rund ein Jahrzehnt gealtert ist, hat Ben/Hoh-Coach Kai Gröchtenmeier fleißig Gegnerbeobachtung betrieben. In Laßbruch hat er den kommenden Gegner TSV Schötmar etwas genauer unter die Lupe genommen. „Daher kann ich sagen, dass sie gerade vorne sehr gut besetzt sind”, liefert er bei Lippe-Kick diese Erkenntnis. Er spricht von einer „schweren Aufgabe”, da er einige Ausfälle kompensieren muss. Reger, Krüger, Löber, Wittmann, die beiden Engelkings und Farwick fallen allesamt verletzt aus. Otto muss seine Gelbrot-Sperre verbüßen, während Krause und Erik Reissmann Pflichten im Studium zu erfüllen haben und jenseits vom Kalletal weilen. „Wir müssen zurzeit einfach das Beste aus der Situation machen”, wünscht sich Gröchtenmeier vor dem Duell gegen die Auswärtsmacht aus Schötmar, die vor heimischer Kulisse aber noch auf den ersten dreifachen Punktgewinn wartet. Drei Remis und drei Pleiten sind die bisherige Zwischenbilanz vom Bezirksliga-Absteiger im Lohfeld. Der Ben/Hoh-Coach spekuliert: „Daher werden sie mit Sicherheit alles versuchen, die Punkte am Platz zu behalten. Da werden wir aber auch ein Wörtchen mitreden”, hofft er auf seine schnelle Eingreifpunkte, die auch zwei Monate vor dem heiligen Fest keine Punkte verschenken möchte. Eine Kaffeefahrt mit Apfelkuchen und Schlagsahne wird es nach seiner Einschätzung nicht geben, denn: „Da sie eine zum Teil sehr hitzige Mannschaft sind, wird es bestimmt einen schönen Tanz geben”, prognostiziert der Team Lemgo-Auswahltrainer aus dem Jahr 2015.

TuS Ahmsen vs. TuS Leopoldshöhe

Obstliebhaber und Leo-Kicker Sven Sielemann befürchtet: „Die Trauben in Ahmsen hängen hoch.” Die Brust ist nach dem überzeugenden Sieg in Sonneborn weiter angewachsen. Dort sind die Leos kompakt aufgetreten. Sielemann, Gordon Kral, Moritz Reh und vielleicht auch Philipp Posteher, kehren zurück in den Kader. An dieser Stelle wünscht der TuS Leopoldshöhe dem gestern verletzten Sonneborner Oliver Drawe „alles Gute.” Ahmsen-Obmann Lothar Köhnemann erklärt bei Lippe-Kick vor dem Spiel: „Da kommt eine ganz starke Mannschaft auf uns zu, mit viel Potential und Klasse, eine unter dem Niveau spielende und unterschätzte Truppe aus Leopoldshöhe.” Er rechnet mit einer „ganz engen Kiste am Sonntag. Bitter für den TuS Ahmsen, dass Sören Seifert, Tim Köhnemann und Niklas Böhmer allesamt ausfallen. Weitere grippegeschwächte Spieler könnten dazukommen.


TuS Sonneborn vs. TSV Kirchheide

(hk). Als die „Überraschung dieser Saison” bezeichnet Sonneborn-Kicker Michael Kamlah den Tabellenachten TSV Kirchheide und kann für diese Ansicht auch eine Begründung liefern: „Ein Trainerwechsel und ein extremer Umbruch im Kader waren im Sommer ja Programm und daher dachte ich, die werden es schwer haben”, liegt hier wohl eine Kamlahsche-Fehleinschätzung vor. Nun glaubt er, dass es gegen eine kampfstarke Truppe geht, „die sicherlich auf Sieg spielen wird.” Die oftmals demonstrierte Heimstärke an der B1 soll aber auch diesmal in die Waagschale geworfen werden. Bitter, dass Offensivmann und Leistungsträger Oliver Drawe nach seiner gestern erlittenen Verletzung für längere Zeit ausfällt. Die Kaderbreite nimmt ab, „was es nicht leichter macht!” Auch diesmal rechnet der Defensivmann mit einer ausgeglichenen Begegnung, „wo wir alles geben müssen, um etwas Zählbares am Ende in der Hand zu haben”, ist dies die Zielsetzung vor den heimischen Fans. Coach Andre Plaß ist überzeugt. „Gut weggesteckt” hat der TSV Kirchheide die jüngste Pleite beim Spitzenreiter SG Hörstmar/Lieme. Positiv, dass die Kirchheider mit voller Mannschaftsstärke unter der Woche trainieren konnten. Einzig Thomas Dick hat eine Erkältung auskurieren müssen. Bis Sonntag dürfte er aber wieder einsatzbereit sein. „Von der Tabelle her, werden wir ein Spiel auf Augenhöhe erleben”, prognostiziert Plaß und rechnet mit heimstarken Sonnebornern, „wobei wir auch schon einige Punkte aus der Ferne ergattert haben”, gehen die Kirchheider nicht mutlos in diese Partie.

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