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Kreisliga A Lemgo

SG Hörstmar/Lieme – Scheinwerfer auf den Primus

Irgendwie ist es in der A Lemgo Realität: Je kälter die Temperaturen werden, desto kuscheliger wird es an der Tabellenspitze. Der Klassenbeste ist zurzeit die SG Hörstmar/Lieme, die nach einem hervorragenden Start zuletzt einige suboptimale Ergebnisse verbucht hat. Torwarttrainer und Betreuer Dennis Wieder nimmt kein Blatt vor den Mund und äußert sich deutlich zur aktuellen Situation. Klickt euch rein.

Wieders Forderung: „Wir müssen abgezockter werden”

Kreisliga A Lemgo (hk). Nahezu die gesamte lippische Fußball-Expertenschar ist sich einig: Diese SG Hörstmar/Lieme zählt in dieser Spielzeit zu den Top-Favoriten auf den Bezirksliga-Aufstieg. Die hochwertigen Verstärkungen, der gute Stammkader, eine perspektivreiche Reserve und das Team um das Team bieten lukrative Bedingungen, um erfolgreichen Kreisfußball zu zeigen. Im Fußball gibt es keine B-Note, die Zahlen sind entscheidend. Auch diese sprechen klar für das Team von Coach Matthias Wölk, der auf 32 Punkte nach 13 Spielen blickt und mit vier Punkten Bonus auf den TBV Lemgo II die Beletage des Lemgoer Kreisfußballs anführt.

Von Henning Klefisch

Dass solch eine Saison kein Sprint, sondern ein Marathon ist, sollte allgemein bekannt sein. Dies weiß auch die SG Hör/Lie, die zuletzt einige Punkte liegen lassen hat. Ob Wölk mit einem Dauergrinsen durch Westlippe fährt, dürfte angezweifelt werden, hat doch ein Trio aus diesem Teil Lippe für unbefriedigende Ergebnisse aus Sicht des A-Ligaprimus gesorgt. Im Kreispokal gegen den TuS Lipperreihe gab es eine 4:5-Niederlage nach Elfmeterschießen, in Leopoldshöhe setzte es in der Liga eine 3:1-Niederlage und auch beim jüngsten 1:1 bei der Reserve des TSV Oerlinghausen sind Punkte abgegeben worden. Auch mehr als drei Wochen nach der Leo-Niederlage kann Wieder (Bild links) etwas fassungslos nur den Kopf schütteln, denn für ihn steht fest: „Diese Niederlage war die unnötigste von allen”, möchte er auch nicht als Ausrede geltend machen, dass eine komplette Elf gefehlt hat. Fast schon trotzig betont er: „Trotzdem ist die Qualität eigentlich hoch genug, um das aufzufangen und den Sieg zu erringen.” Wie auch zuletzt bei der Punkteteilung in der Bergstadt fehlte bei der Spielgemeinschaft der Zug zum Tor „mit entsprechendem Tempo und dazu noch die Abschlussstärke, die ohne Zweifel eigentlich da ist”, kritisiert Torwarttrainer Dennis Wieder unverblümt. Tabellarisch unter Wert befindet sich aktuell der TSV Oerlinghausen II, den er als „starke Truppe” klassifiziert. Ähnlich wie Bundesligist Borussia Dortmund hat auch die Spielgemeinschaft aus der Nähe der Hansestadt es überflüssig verspielt, das Polster auf die Jäger weiter anwachsen zu lassen. Somit muss der Blick in den Rückspiegel angestrengt werden, um nicht auf der linken Spur vom hochkarätig besetzten TBV Lemgo II, dem chronisch guten VfL Lüerdissen oder dem kecken Aufsteiger TuS Ahmsen überholt zu werden. Wieder gibt sich realistisch: „Da für die Bezirksligatruppe des TBV Lemgo der Zug für den Titel abgefahren ist, werden sie probieren, die zweite Mannschaft nach oben zu bekommen.” Wieder gibt sich davon überzeugt, dass seine Truppe „aufgrund unserer Eingespieltheit, unserer starken Gemeinschaft und dem breiten Kader gegenüber dem TBV, denke ich mal, den längeren Atem hat!” Seine Aussage in Stein gemeißelt sieht er dennoch nicht, da er sich gespannt zeigt, welche Akteure von der ersten Mannschaft abkommandiert werden. Bei Lüerdissen, Ahmsen, Lipperreihe und Werl-Aspe zeigt er sich gespannt, wie sich diese Teams in der Winterpause verstärken und aus dieser kommen. Bei der SG sind die acht Neuzugänge hervorragend integriert worden. Wieder ist sehr erleichtert, dass „alles einwandfrei harmoniert”, zeigte er sich zunächst doch skeptisch. Besonders die aufregenden, torreichen und siegreichen Spiele gegen die starke Mannschaft des TuS Ahmsen in der Frühphase der Saison haben dazu beigetragen, „dass das Team schneller und enger zusammengewachsen ist.” Dazu hat sich als positiver Aspekt ergeben: „Jeder Neuzugang weiß, was wir spielen wollen und setzt dieses auch so um, wie es sein soll”, sind schwächere Tage auch mal zu akzeptieren. Um zukünftig die Anzahl der Enttäuschungen zu minimieren, fordert Wieder von seiner Truppe, dass sie auch enge Spiele für sich entscheidet und in manchen Situationen auch mit mehr Ruhe am Ball agiert, „auch wenn eine Drucksituation herrscht”, ist dann auch die Gelassenheit erforderlich. Kurzum: „Wir müssen halt noch abgezockter werden, dann wäre es perfekt”, wird die SG Hörstmar/Lieme sicherlich auch aus ihren Fehlern lernen, um den Traum des Bezirksliga-Aufstiegs Realität werden zu lassen.

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