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Kreisliga A Lemgo

TuS Brake – Wehmeier setzt auf Eigenverantwortung

Der gestrige Kantersieg hat gutgetan für die Seele und den Punktestand des TuS Brake. Deutliche Worte wählt Coach Axel Wehmeier gegenüber Lippe-Kick im Insidereport über die Schloß-Kicker.

„Die Mannschaft ist selbst gefordert“

Kreisliga A Lemgo (hk). Die Situation für den TuS Brake hat sich signifikant verbessert. Mit dem gestrigen 8:2-Heimsieg über den Namensvetter aus Lüdenhausen konnte nicht nur gegen einen direkten Konkurrenten gewonnen werden. Wichtig: Der Abstand auf den ersten Abstiegsrang liegt nunmehr bei vier Zählern. Dabei fing es für die Walkenfeld-Jungs nach der Winterpause zunächst eher so mittelgut. Brake-Coach Axel Wehmeier verrät bei Lippe-Kick, was für den avisierten Klassenerhalt erforderlich ist.

Von Henning Klefisch

Er ist lange genug im lippischen Fußballgeschäft tätig, um realistisch urteilen zu können. Daher wären Zähler gegen den starken Tabellensiebten TSV Oerlinghausen II zum Jahresauftakt „Bonus gewesen.“ Immerhin verfügen die Bergstädter über eine exzellente Mischung aus Jung und Alt, haben neben bezirksligaerfahrenen Recken auch juvenile Eigengewächse aus der eigenen Jugend. Das Problem für den TuS Brake: „Wir sind mit unserer jungen Truppe momentan noch nicht in der Lage, über 90 Minuten konstante Leistungen zu bringen, und das ist nun einmal erforderlich um gegen so einen Gegner etwas mitnehmen zu können.“ So sind es drei Standardsituationen „mit schülerhaftem Verhalten“ (O-Ton Wehmeier) plus eines Torwartfehlers, die für die Einschläge verantwortlich sind.

Schwierige Platzverhältnisse

Auch Wehmeier stimmt in das Klagelied der schlechten Vorbereitung ein. Der lange wie intensive Winter hat dazu geführt, dass ein Trainingsrhythmus nicht zustande kommt, auch einige Testspiele fielen dem Wetter zum Opfer. „Es hört sich nach Außen vielleicht unverständlich an, da ja eigentlich jeder davon ausgeht ein Aschenplatz ist immer bespielbar, aber unserem Platz hat die Frostperiode im Februar so gesehen nicht gut getan“, berichtet Wehmeier. Gegen Oerlinghausen II ist der Platz von den fleißigen Bienchen der Stadt Lemgo abgezogen worden. Vor dem Lüdenhausen-Spiel ist dies jedoch nicht möglich gewesen, da der Hartplatz durch den auftauenden Frost schlichtweg zu weich gewesen ist. „Die Anfrage von Leopoldshöhe in Asemissen zu spielen, hätten wir sofort angenommen, wenn das Hinspiel noch nicht gespielt worden wäre, aber in unserer Situation können wir nicht auf das Heimrecht in Spielen gegen einen Mitkonkurrenten gänzlich verzichten“, hofft Wehmeier auf Verständnis für diese Entscheidung. Grundsätzlich sind Spiele wichtig, auch um Selbstvertrauen und Automatismen zu erlangen, warten noch einige Nachholpartien auf den Traditionsverein. Eine Problematik, die allerdings kein Alleinstellungsmerkmal ist. Wehmeiers Vorschlag ist simpel: „Vielleicht wäre es besser, die Winterpause bis Ende März andauern zu lassen, dann hätte man zwar mehr Wochenspiele, aber dafür auch Planungssicherheit.“

Eigene Jugend als Tugend

In Eichhörnchenmanier möchte Brake so schnell wie möglich die nötigen Zähler für den Klassenerhalt verbuchen, um dann die Planungen für eine weitere Saison im Lemgoer Kreis-Oberhaus anstellen zu können. Der Trumpf könnte sicherlich die exzellente Jugendarbeit sein, standen gegen Oerlinghausen II doch neun Kicker in der Startformation, die bereits in der TuS-Jugend gegen den Ball getreten haben. „Das ist auch unsere Zukunft“, betont Axel Wehmeier, der vom Erreichen des Klassenerhalts absolut überzeugt ist. Um ein Mandat für die ersten Elf zu erhalten, gibt es durch die Trainingseinheiten genügend Castingmöglichkeiten. Ein Problem hat der Chefcoach allerdings erkannt: „Da sich insgesamt das Trainings- und Freizeitverhalten vieler Spieler geändert hat und Fußball auch nicht mehr die erste Geige spielt. Aber da muss nicht nur der TuS Brake mit leben. Die Trainer in der Kreisliga A haben sich mehr oder weniger ja auch schon über dieses Thema ausgelassen“, kann dies Lippe-Kick bestätigen.

Kezer als Leader

Reichlich Erfahrungswerte bringt Necati Kezer (Bild links) mit, der als spielender Co-Trainer beim TuS Brake aktiv ist. Sogar in der Westfalenliga bei RW Maaslingen war er einst aktiv, soll die talentierte Truppe mit seiner höherklassigen Erfahrung führen. „Das wird auch gelingen“, gibt sich sein „Chef“ optimistisch. Er unterstreicht: „Wir sind auf jeden Fall ein gutes Team und werden versuchen, die Truppe in der Kreisliga A zu halten.“ Die kommenden Spiele sind durchaus interessant, geht es doch gegen die Tabellennachbarn aus Laßbruch/Silixen, Kirchheide und Leopoldshöhe und den Bezirksliga-Absteiger SV Werl-Aspe. Auch der gestrige Kantersieg hat dafür gesorgt, dass der TuS Brake „sehr positiv gestimmt in die nächsten Wochen geht. Die Mannschaft ist natürlich auch selbst gefordert, alles für das Ziel Klassenerhalt hinten anzustellen“, sieht Axel Wehmeier sein Team auch gefordert.

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