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Kreisliga A Detmold

SV Diestelbruch/Mosebeck – Neuzugänge heben das Niveau

Mit bemerkenswerten Neuverpflichtungen überzeugt der SV Diestelbruch/Mosebeck in dieser Wechselperiode. Lippe-Kick hat die Aussagen zu den neuen Hoffnungsträgern.

Di-Mo rüstet auf

Kreisliga A Detmold (hk). Durchaus kann von einer Transfer-Offensive des SV Diestelbruch/Mosebeck gesprochen werden. Der Tabellensechste aus dem Detmolder Kreis-Oberhaus hat sechs Akteure für die neue Serie verpflichtet, dazu mit Uwe Schwarzer auch einen neuen sportlichen Leiter. Beim Blick auf die Neuzugänge ist schnell erkennbar: Alle Mannschaftsteile werden abgedeckt. Zudem ist die Qualität mit potentiellen Leistungsträgern deutlich verbessert worden.

Von Henning Klefisch

Vom Post TSV Detmold II ist Patrick Kobychno (Bild links) zurück zu seinem Heimatverein gewechselt. Bereits in der Jugend war er für die Dörenwald-Kicker aktiv, erlebte dort seine fußballerische Ausbildung. Kurzum: Er hat den Stallgeruch intus. Di-Mo-Torwarttrainer Uwe Peckruhn erklärt bei Lippe-Kick: „Post TSV holte ihn als Backup für Zimmer – allerdings machte man ihm natürlich Hoffnung auf den Stammplatz. Eine Vorgehensweise, die leider mittlerweile bei vielen Vereinen Gang und Gäbe ist, anstatt mit jungen Leuten offen umzugehen“, wünscht er sich hier mehr Klarheit. Dem Obmann Michael Cucchiara ist es zu verdanken, dass der Kontakt zu „Kobo“ nie abgerissen ist. Als der Heimatverein im Winter erneut anklopfte, machten Spieler und Verein Nägel mit Köpfen und vereinbarten diese Zusammenarbeit. Ein richtiger Schachzug der Strategen, wie Peckruhn gegenüber Lippe-Kick betont: „Gerade da später Leonard Schlegel seinen Abschied verkündete- zu diesem Zeitpunkt wussten nur Kobo, Cucche und ich von Kobos Rückkehr- machte die Rückholaktion natürlich doppelt Sinn.“ Das fußballerische Potential von Kobychno steht für den Torwartcoach außer Frage. Zudem hat er auch eine menschliche Reife durch dessen Bundeswehr-Zeit bei ihm erkannt. Eine Forderung, die er an sich selbst stellt: „Es gilt also jetzt schnellstmöglich für Sascha und mich ihn dahingehend zu fordern und fördern, dass wir zum Saisonauftakt zwei starke Torhüter haben“, gibt sich Uwe Peckruhn diesbezüglich optimistisch, präsentiert zudem eine „diebische“ Vorfreude auf die neue Serie. Gerne darf die „hervorragende Teamarbeit“, die in den vergangenen zwei Spielzeiten Schlegel und Sundermann an den Tag gelegt haben, weiter fortgeführt werden. Dies wäre ganz im Sinne von Peckruhn. Diestelbruch/Mosebeck-Pressesprecher Lennart Rethmeier räumt zudem ein, dass ein Handeln aufgrund der Vakanz zwischen den Pfosten absolut notwendig gewesen ist. Und: „Unser Hauptaugenmerk in der nächsten Saison liegt natürlich auf der Defensive. Wir müssen viel weniger Gegentore kassieren, um am Ende der Saison tabellenmäßig besser dazustehen“, treiben die 52 Gegentore dem Vereins-Sprachrohr die Sorgenfalten auf die Stirn. Gianni Bovino vom FC Augustdorf, Patrick Hoffmann von der SG Klüt/Wahmbeck und der Langzeitverletzte Jan Goldammer stellen drei Neuzugänge für die letzte Reihe. „Alle drei werden uns mit ihrer Art und Weise hoffentlich weiterbringen“, so Rethmeier. Die epische Offensivpower, die in dieser Spielzeit für die stattliche Anzahl von 90 Toren gesorgt hat – der zweitbeste Wert in der Liga hinter Fortuna Schlangen – soll auch in der neuen Serie eine Fortsetzungsgeschichte erfahren. Der ehemalige Di-Mo-Nachwuchskicker Malte Wrenger (Bild links) hat in Jerxen/Orbke und Horn-Bad Meinberg wichtige Erfahrungen gesammelt. Lennart Rethmeier lobt: „Mit ihm bekommen wir einen Spieler, der uns in den letzten Jahren enorm gefehlt hat“, bezeichnet er Wrenger als einen „technisch starken Spieler im zentralen Mittelfeld, der für eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive stehen soll.“ Der Kader genügt höchsten Ansprüchen. Das Potential, um die begehrten Spitzenplätze der A-Klasse anzugreifen, haben die Rot-Weißen definitiv. Wichtig wird es sein, dass bereits in der Vorbereitung der Konkurrenzkampf von allen Spielern in Form einer hohen Trainingsbeteiligung angenommen wird. Rethmeier wünscht sich einen „frischen Wind in der Truppe“, zugleich die Konsequenz: „Hoffentlich werden dadurch ein paar Prozente mehr aus den Jungs rausgekitzelt.“ Entscheidend wird sein, dass der Teamgedanke trotz der hohen individuellen Qualität gefördert wird. Rethmeier zeigt sich aber zuversichtlich: „Die neuen Spieler werden sich schnell bei uns integrieren. Die Voraussetzung mit einem super Sportplatz und zahlreichen Anhängern könnten nicht besser sein“, kann das Team auch von einer Euphoriewelle mitgetragen werden. „Deshalb“, so frohlockt ein gut gelaunter Rethmeier, „gehen wir sehr optimistisch und mit voller Vorfreude in die neue Saison.“

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