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Kreisliga C1 Detmold

SVE Jerxen/Orbke II – Zusammengewürfelt zur Vizemeisterschaft

Nach einjähriger Pause hat der SV Eintracht Jerxen/Orbke wieder eine Reserve gemeldet. Die Bilanzierung dazu ist durchaus positiv, wie Coach Christian „Kacki“ gegenüber Lippe-Kick anmerkt.

Positive Überraschung über den Zusammenhalt

 

Kreisliga C1 Detmold (hk). Respekt muss zweifelsfrei dem SV Eintracht Jerxen/Orbke II gezollt werden. Im ersten Jahr nach ihrer Neugründung holen sie sich direkt die Vizemeisterschaft, hegen lange Zeit sogar berechtigte Aufstiegshoffnungen. Folglich bringt SVE II-Spielertrainer Christian Färber zum Ausdruck, dass sein Fazit zur Serie 2017/18 „sehr, sehr positiv ausfällt.“

Von Henning Klefisch

 

Wenn man die Situation der Eintracht bei Licht betrachtet, muss dem Trainerteam ein großes Kompliment gezollt werden. Die Konkurrenz ist über Jahre eingespielt, kennt die eigenen Abläufe. Anders bei der Eintracht-Reserve, wo sich im Sommer 23 Spieler erst neu kennenlernen müssen, eine neue Truppe aufgebaut werden muss. Es ist viel Vorarbeit nötig gewesen, um die Stärken der Akteure richtig einzuschätzen und einzusetzen. Als Chefcoach Dieter Wächter im Herbst zurückgetreten ist, „war es auch nicht ganz einfach, aber im Nachhinein sicherlich für beide Seiten die richtige Entscheidung“, findet „Kacki“ Färber.

Unterstützung ist gegeben

Färber übernimmt und hat mit den „üblichen Problemen eines C-Ligisten“ zu kämpfen. So gibt es unzählige Verletzungen, die den Kader schrumpfen lassen. Auch sind einige Spieler anzutreffen, die einfach keine Lust mehr auf Vereinsfußball haben. Der Zusammenhalt im Verein ist aber groß, ist es die erste Mannschaft, die ebenso unterstützend einwirkt, wie die Alt-Herren und ab der Rückserie auch die A-Jugend. Die positive Konsequenz dieser Weiterentwicklung: „Wir haben eine sehr erfolgreiche Rückrunde gespielt mit nur einer einzigen Niederlage“, so Färber. Er lobt: „Dieser Zusammenhalt hat mich auf jeden Fall positiv überrascht, weil man im ganzen Verein die Unterstützung gespürt hat.“

Hoffnung auf eine „gute Rolle“

Als „positiv“ erachtet er den Nichtaufstieg. Zwar verfügt sein Kader über Akteure mit Landesliga- und Bezirksligaerfahrung, dennoch sind auch genügend Jungs dabei, die zum ersten Mal Vereinsfußball betrieben haben. „Aus einem zusammengewürfelten Haufen hat sich nun eine richtige Mannschaft entwickelt, wir konnten uns gegenseitig kennenlernen und wissen nun, wer wie tickt und wer welche Stärken und Schwächen hat“, hat der Spielertrainer erkannt. Zudem harmoniert der Trainer mit dem Team prächtig, um die Anforderungen richtig einzuschätzen. Auf einige neue Spieler kann der Vizemeister aus der abgelaufenen Saison auch in 2018/19 setzen. Die Hoffnung von Christian Färber ist klar: „Ich gehe davon aus, dass wir in der kommenden Saison wieder eine gute Rolle in der Liga spielen können und auch werden. Und dann muss man mal schauen, was so geht.“ Ihm ist aber auch bewusst, dass ein Aufstieg „nicht planbar ist.“

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