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Kreisliga A Lemgo

Vorberichte 2. Spieltag 18/19 A Lemgo

Das volle Programm A-Klasse hat das lippische Fußballportal eures Vertrauens im Angebot. Schaut mal in die Vorberichte der zweiten Runde rein.

 „Kaiser“ atmet tief: „Uns erwartet ein richtiger Kracher“

Kreisliga A Lemgo (hk). Hello again, lautet die Devise für die 16 Teams in der höchsten Lemgoer Kreisklasse. Tod oder Gladiolen, so würde Louis van Gaal die Ergebnisse am ersten Spieltag charakterisieren, gab es doch einzig beim Duell des Aufsteigers SG Kalldorf gegen den Vizemeister TuS Ahmsen beim 1:1 eine Punkteteilung. Ganz so drastisch wie der Tulpengeneral wollen wir nicht urteilen. Vielmehr freuen wir uns, dass Runde zwei wieder einige schöne Spiele kredenzt. Wie etwa das Westlipper-Derby zwischen dem Spitzenreiter TuS Lipperreihe, der im Kalkofen beim TSV Oerlinghausen II gastiert. Auch interessant: Das Aufeinandertreffen im Ortsderby zwischen dem Aufsteiger und Schlusslicht TuS Bexterhagen und dem TuS Leopoldshöhe. Zwei mutmaßliche Aufstiegsaspiranten bespielen sich mit dem RSV Barntrup und dem TBV Lemgo II.

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

TSV Oerlinghausen II vs. TuS Lipperreihe

(hk). Sebastian Boer, der Coach des Turn- und Sportvereins aus Oerlinghausen weiß natürlich: „Es sind immer hart umkämpfte Derbys gegen Lipperreihe.“ Besonders zum Saisonstart ist unbekannt, wie gut der Gegner jeweils eingespielt daherkommt. Die Maxime aus Sicht der Bergstädter: „Wir wollen unser Bestes geben und schauen, was zu holen ist!“ Auf ein Stammspielertrio kann Boer aber wohl nicht bauen.

Lipperreihe-Coach Mirco Westermeier rechnet mit einem „typischen Derbyspiel.“ So seien etwa zahlreiche umkämpfte Zweikämpfe ein wesentlicher Bestandteil dieses Nachbarschaftsduells. Die Westermeiersche Forderung: „Wir wollen wieder unsere Spielweise auf den Platz bringen.“ Auf Pascal Heers und Ardian Thaqi wird er nicht bauen können. Ob er auf Luca Schulz, Niklas Beanitz, Leon Wartanian und Lucas Neumann setzen kann, ist noch nicht geklärt. Auch hinter seinem Mitwirken steht noch ein Fragezeichen.

An der Pfeife um 12.30 Uhr im Kalkofen: Lukas Wessel.

 

TuS Bexterhagen vs. TuS Leopoldshöhe

(hk). Nach der 0:4-Schmach zum Auftakt in Lipperreihe möchte der Neuling aus Bexterhagen ein Zeichen setzen. Ausgerechnet der Ortsrivale aus Leopoldshöhe kommt an den Alten Postweg. Als Vorspiel treten die beiden Zweitvertretungen in der B-Liga an. Uwe Wehmeyer, der Bexterhäger Co-Trainer, kündigt via Lippe-Kick bereits an: „Nach dem missglücktem Saisonstart in Lipperreihe werden wir alles daransetzen, die sechs Punkte bei uns zu behalten“, wollen die Reds keine Nachbarschaftshilfe leisten. Bewusst sollte man sich allerdings auch sein, dass die Leos einen anspruchsvollen Kontrahenten darstellen, sind sie doch mit einem überzeugenden Erfolg in die neue Serie gestartet. „Deshalb“, betont Wehmeyer bei Lippe-Kick, „erwarten wir sie mit viel Rückenwind zum Derby.“ Der Ausfall zweier ultimativer Leistungsträger, wie der von Flügelflitzer Clemens Grosser und Stürmer Ibrahim Sory Camara, wiegt schwer. Auf die beiden Korsettstangen im Offensivbereich muss noch länger verzichtet werden. Bis auf dieses Duo kann Chefcoach Achim Wenzel jedoch seine Bestformation aufbieten.

Leo-Coach Sebastian Brosch schwärmt: „Derbytime. Dazu der Aufsteiger.“ Er blickt in seine imaginäre Glaskugel, urteilt: „Zeigen wir die Leistung von Sonntag nehmen wir die drei Punkte mit.“ Andersherum: „Fehlt es uns an der richtigen Einstellung oder gehen wir nicht konzentriert zu Werke, wird es sehr schwer“, liegen Erfolg oder Misserfolg oft nah beieinander. Ellenlang ist die Ausfallliste: Verletzt sind Daniel Heisler und Marlon Gamm. Dorian Klinner ist in der Leo-Reserve fußballerisch unterwegs, Till Rogalsky genießt den Urlaub, Marcel Heisler plagt sich mit einer Magen-und-Darm-Grippe herum, fehlt vielleicht auch.

Am Alten Postweg in Bexterhagen ist um 15.00 Uhr Sascha Kreye der Schiedsrichter.

 

TuS Brake vs. TSV Schötmar

(hk). TuS Brake-Geschäftsführer Michael Berge stellt korrekterweise fest: „Das erste Heimspiel in der jungen Saison steht bevor.“ Ganz bewusst und gezielt setzt er sein Team unter Druck, wenn er deutlich macht: „Mit dem TSV Schötmar kommt ein Gegner auf das Walkenfeld, den es heißt zu schlagen.“ Ankommen wird es auch auf die Abwehr der Wehmeier-Mannen. Diesen Bereich bezeichnet Berge nämlich als „unsere Achillesferse.“ Dennoch gilt die klare Marschroute: „Ein Dreier im ersten Heimspiel wäre enorm wichtig, auch für das Selbstvertrauen der Mannschaft.“

Mit Respekt geht der TSV Schötmar in diese Aufgabe im Walkenfeld. Die Tatsache, dass der TuS Brake zu kämpfen hat, hat er in der letzten Spielzeit erst eindrucksvoll bewiesen, haben sie doch eine schwierige Saison immerhin mit dem Klassenerhalt abgeschlossen. TSV-Schriftführer Yasin Altinisik schwärmt bei Lippe-Kick von Brake-Coach Axel Wehmeier: „Ich schätze ihn als Freund und Trainer sehr, da ich auch mal unter ihm gespielt habe.“ Da Altinisik den gegnerischen Trainer kennt, könnte sich dies auch als hilfreich erweisen, wird dies dienlich für die Vorbereitung sein. Auf Kicker wie Tamer, Fatih Ilhan und Nihat Durmaz werden die Gäste verzichten müssen. Aber: „Wir haben von der letzten Saison etwas wieder gut zu machen.“

Für die Spielleitung ist um 15.00 Uhr im Walkenfeld Benjamin Wurzler zuständig.

 

TuS Asemissen vs. TuS Sonneborn

(hk). Nach dem Sieg in Schötmar soll auch das erste Spiel vor heimischer Kulisse für die Asemisser mit einem Sieg enden. Hart malochen mussten die Blau-Weißen, um gegen die Schötmaraner den Sieg zu verbuchen. Michael Kastner sieht seine Truppe nun mit dem „nötigen Selbstvertrauen“ ausgestattet, „um auch gegen den Kreisliga-Dino Sonneborn zu gewinnen“, sind die Kicker von der Bundesstraße so etwas wie der Hamburger SV der Kreisliga A Lemgo. Die Auswärtsschwäche der Blau/Gelben ist auch Kastner nicht verborgen geblieben. Dies ist auch der Grund, warum er mit einem äußerst sorgsamen und defensiven Gast rechnet. Zugleich dient dies auch als Blaupause für künftige Aufgaben im Ligabetrieb: „Das wird in den kommenden Spielen öfter auf uns zukommen. Darum gilt es für uns die passenden Mittel zu finden, um den Abwehrriegel zu knacken.“ Kastner hofft auf den zweiten Dreier, um gestärkt in das Duell mit dem TBV Lemgo II zu gehen. „Für mich eine der Mannschaften, die oben mitspielen werden“, lobt er den nächsten Auswärtsgegner sehr.

Man sollte nicht behaupten, dass der TuS Sonneborn mit leichten Aufgaben in die Serie startet. Mit dem TuS Asemissen folgt nun nach dem RSV Barntrup sogleich der zweite Bezirksliga-Absteiger zum Auftakt. „Daher“, darf man Sonneborn-Kicker Oliver Drawe nicht zu viel Understatement vorwerfen, „ist die Favoritenrolle klar verteilt.“ Die Gegner aus dem westlichen Zipfel des Fürstentums Lippe zählt als „sehr heimstark“, so die korrekte Vermutung von Drawe, der daraus schlussfolgert: „Es wird schwierig, dort Punkte mitzunehmen.“ Die Schwere der Aufgabe soll die Blau-Gelben jedoch nicht daran hindern, mutig zu agieren, auf das eigene Spiel zu vertrauen, „um so mindestens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen“, ist dies das erklärte Ziel. Die Liste der fehlenden Spieler ist erheblich. Marter, Kamlah und Taube weilen allesamt im Urlaub. Greimeier, Jannis Drawe, Niemeier und Lücke zählen zur wenig beliebten Liste der Langzeitverletzten. Husmann und Westphal sind mit einem Fragezeichen versehen.

Olaf Dubbert ist der Referee um 15.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Greste.

 

RSV Barntrup vs. TBV Lemgo II

(hk). Auf ein Gedamel im Niemandsland der Tabelle hat Barntrup-Coach Daniel Barbarito überhaupt kein Interesse. Die Roten Teufel möchten im Vergleich zu ihrem großen Bruder aus der Pfalz, erfolgreich in die neue Serie starten. Barbarito betont: „Wir wollen der Liga von Anfang an klar machen, dass wir unter die Top 4 gehören. Ich persönlich sehe dort auch den TBV II“ braucht man keinen Master, um zu erkennen, dass es ein wahres Spitzenspiel ist. Dies ist auch der Grund, warum die Barntruper dem Kontrahenten mit „viel Respekt“ begegnen in einem Spiel, was als ausgeglichen vom Coach der Hausherren eingestuft wird. „Meine Jungs sind top fit, sodass wir uns unter der Woche jetzt langsam auf den taktischen Bereich konzentrieren“, kann man vielleicht erkennen, ob am Filius von RSV-Ikone Andreas Schlingmann vielleicht sogar ein Taktikfuchs verloren gegangen ist. Wir wollen nicht zu tief in die Glaskugel blicken, bringen aber die Ausfallliste in Erfahrung. Dennis Meier und Patrick Brinkmann fallen aus, Kieren McCarthy hat es am Knie, sein Bruder muss noch fleißig Training nachholen.

Bei beiden traditionell ambitionierten Teams ist der Saisonauftakt nach Maß gelaufen. Sowohl der RSV Barntrup als auch TBV Lemgo II haben ihre Derbys gewonnen. Der Respekt voreinander ist gewaltig. TBV II-Coach Benjamin Rawe warnt: „Barntrup hat sich gut verstärkt und wird nur schwer zu schlagen sein. Wir müssen mit der gleichen Einstellung und einer ähnlichen Spielweise wie gegen Lüerdissen agieren.“ Um die berühmten wie begehrten Trauben tatsächlich zu pflücken, werden sich die Hansestädter mächtig anstrengen müssen. Rawe befürchtet nämlich: „Sie hängen dort verdammt hoch“, spekuliert er aber auch zugleich: „Aber vielleicht geht was, wenn wir lange ein 0:0 halten können.“ Eher schlecht als recht gestaltet sich die Personalsituation, muss doch auf folgende Spieler verzichtet werden: Julian Diedrich, Jonas Hildebrand, Jannis Gronemeier, Torwart André Mertin (alle noch länger verletzt), Tobias Prachnau, Lennart Hülsmann, Firat Kartal und Afrid Hossain (alle Urlaub). Aus Verletzungsgründen ist auch ein Mitwirken der Kicker Mathias Wellmann, Alban Schormann, Kristian Wolf, Mika Gatzke noch nicht vollends sicher.

Stefan Wattenberg pfeift um 15.00 Uhr diese Begegnung im Waldstadion an.

 

VfL Lüerdissen vs. SG Kalldorf

(ab). Der VfL Lüerdissen steht nach der 0:3-Niederlage zum Auftakt beim TBV Lemgo II schon unter Druck, ein Fehlstart droht. „In erster Linie gilt es, eine Reaktion auf das Spiel gegen Lemgo zu zeigen“, fordert auch Tim Steffen von seiner Mannschaft. „Wir wollen natürlich unser erstes Heimspiel gewinnen, dürfen den Gegner allerdings nicht unterschätzen“, verweist er dabei völlig zurecht auf das 1:1 der SG Kalldorf gegen Ahmsen am ersten Spieltag. Steffen weiß: „Aufsteiger leben in den ersten Spielen oft von einer großen Euphorie und gehen unbekümmert in die ersten Spiele. Das ist eine Gefahr.“ Personell muss Steffen auf Lehmeier und André Kirsch verzichten, die noch im Urlaub sind. Dafür kommen Quast und Grob zurück in den Kader.

Das schwerste Auftaktprogramm in der Liga hat eindeutig der Aufsteiger aus Kalldorf. Letzte Woche der letztjährige Tabellenzweite TuS Ahmsen, am Sonntag erwartet man den Tabellendritten VfL Lüerdissen. Es folgen Spiele gegen die Absteiger aus Barntrup und Asemissen. Coach Stephan Brill versucht das Positive zu sehen: „Irgendwann müssen wir ja eh gegen jeden spielen. Ob der Spielplan wirklich so schlecht ist weiß ich gar nicht. So haben wir alle vermeintlichen Favoriten nacheinander weg und wissen worauf wir uns eingelassen haben.“ Mit dem VfL Lüerdissen erwartet die Schwarz-Gelben ein „hochmotivierter Gegner, der natürlich vor eigenem Publikum die Niederlage gegen Lemgo vergessen lassen will.“ Die Erfahrungen mit dem VfL halten sich in Grenzen: „Wir hatten schon in der Wintervorbereitung das Vergnügen und wurden verprügelt.“ Das 2:6 war das bisher einzige Aufeinandertreffen, dafür trifft man in dieser Spielzeit gleich dreimal aufeinander, neben den zwei Liga-Spielen am 3. Oktober auch noch im Kreispokal. Zwar geht Kalldorf als Außenseiter ins Spiel, „aber durch den nicht unverdienten Punkt gegen Ahmsen fahren wir hochmotiviert nach Lüerdissen und wollen beweisen, dass dies nicht nur eine Eintagsfliege gewesen ist.“ Aus personeller Sicht hat Brill „die Qual der Wahl und ich werde versuchen die richtigen Entscheidungen zu treffen um zu punkten.“

Die richtigen Entscheidungen muss auch der Unparteiische treffen, um ein reibungsloses Spiel zu gewährleisten. Daniel Röttgers ist an der Pfeife, los geht es um 15 Uhr.

 

TuS Ahmsen vs. TSV Kirchheide

(hk). Jaja, der Lothar Köhnemann. Wenn man nicht wissen würde, dass er ein lippisches Urgestein ist, zudem in Ahmsen tief verwurzelt, man könnte ihn aufgrund seines Temperaments, seiner stetig guten Laune und seiner Schlagfertigkeit als Kind der Copacabana preisen. Nun gut, die Bräune und die fußballerischen Fähigkeiten zeigen etwas Brasilianisches in ihm, wenn auch die Geschmeidigkeit nicht mehr so exzessiv ist wie noch zu Zeiten, als sein volles Haupthaar in der Werrekampfbahn in Ahmsen zu bewundern war. Die Zeiten ändern sich eben, aber die gute Laune nicht. Dies kann auch das etwas überraschende, vielleicht sogar enttäuschende 1:1 in Kalldorf nicht verhindern. Köhnemann zeichnet es aus, dass er zumindest sportlich nicht in den Rückspiegel schaut, vielmehr den Blick durch die Frontscheibe wagt. Für ihn gilt die volle Konzentration dem Gegner TSV Kirchheide, den er als „unbequem, der bestimmt mit Wut im Bauch zu uns kommt“, klassifiziert. Das Auftaktspiel gegen den SV Werl-Aspe hat der TSVK nämlich verloren. Deshalb ist Köhnemann überzeugt: „Die Jungs kommen mit einer klaren Aufgabe nach Ahmsen, ein Sieg ist für Kirchheide das Ziel.“ Diese Ambition ist allerdings deckungsgleich mit dem Ziel des TuS Ahmsen, der ganz pragmatisch darauf hofft, kein Gegentor zu kassieren, zugleich eines zu schießen. So ein schnödes 1:0 bringt eben auch die erwünschten drei Zähler. Köhnemann ist sich im Klaren: „Wir wissen um Kirchheides Stärke und wollen diese unterbinden, gleichzeitig dann versuchen, unser eigenes Spiel aufzuziehen.“ Sein Team betrachtet er noch in der „Findungsphase.“ Gleich drei Kicker fallen am Sonntag aus. Neben den verletzten Zurheide und Florian Ewert muss Sören Seifert am Wochenende arbeiten, weshalb im Abwehrverbund und im Sturm Änderungen vorgenommen werden müssen. Für Köhnemann ist dies kein Grund, um seinen Kummer in Alkohol zu tränken, weil: „Da haben wir uns ja drauf eingestellt, die zweite Reihe ist stabiler und stärker als noch im Vorjahr. Von daher habe ich keine großen Bedenken, dass es Sonntag nicht für einen Sieg reichen könnte. Ich betone: Könnte, denn, und das wissen wir leider aus eigener Erfahrung, der Start in die Serie ist oftmals holprig und da kann dann am Anfang einer Serie schon die ein oder andere Überraschung bei rumkommen“, hat er auf ein Deja-vu-Erlebnis aus der Vorsaison ungefähr so viel Interesse wie an einer hartnäckigen Magen-Darm-Grippe.  „Wir sind bereit und wollen den ersten Dreier einfahren“, diktiert er dem aufmerksamen Lippe-Kick-Reporter in den Notizblock.

Die Ausgangsposition erläutert TSV-Coach Andre Plaß kurz bei Lippe-Kick: „Wenn man die Tabelle der vorherigen Saison liest, sind die Rollen ganz klar verteilt: Ahmsen geht als Favorit in dieses Spiel.“ Immerhin haben die Grün-Weißen in der vergangenen Saison doch als Aufsteiger furios ein Offensivfeuerwerk abgerissen. Zum Auftakt gab es im Kalletal ein etwas überraschendes Remis. Plaß rechnet mit einer Reaktion: „Sie versuchen, ihr Spiel wieder durchzudrücken.“ Thomas Dick muss den Schmerz einer Schambeinentzündung kompensieren, fällt daher aus. Unklar, ob Philipp Winter einsatzfähig ist.

In der Werrekampfbahn der „schwarze Mann“: Dustin Scheibler.

 

SV Werl-Aspe vs. SG Bentorf/Hohenhausen

(hk). Tief durchatmen muss Werl-Aspe-Co-Trainer Carsten „Kaiser“ Voelzke vor dem ersten Heimspiel der Saison: „Uns erwartet ein richtiger Kracher!“ Gegen die Zweitvertretung des TSV Oerlinghausen haben die Kalletaler eine starke Leistung geboten. Auch deshalb ist Voelzke nicht entgangen: „Ben/Ho hat eine super Truppe zusammen, die sicherlich ganz oben mitspielen.“ Seiner Truppe attestiert er das gleiche Niveau wie dem kommenden Gegner. Er erwartet „ein gutes Spiel.“ Ein spektakuläres Spiel könnte erwartet werden, hilft dazu ein Blick auf die abgelaufene Spielzeit, wo es in beiden Spiele satte 17 Treffer zu bestaunen gab. Der Sportverein hat das Heimspiel mit 7:2 für sich entschieden, das Rückspiel gewann die Spielgemeinschaft mit 6:2. In Richtung der Zuschauer sagt er deshalb: „Es lohnt sich das zuzuschauen.“ Bereits mit einem Zähler wäre er zufrieden, räumt jedoch auch ein: „Mit drei Punkten leben wir noch besser.“ Auf Meßmann, Allevato und Tornau müssen die Asper verzichten.

„Aufgrund der Offensivdynamik beider Mannschaften können wir gespannt sein, welches Team den besseren Tag erwischt hat“, so die Prognose von Ben/Hoh-Cheftrainer Naki Sevgül. Daher erwartet er keine vergnügungssteuerpflichte Aufgabe: „Einfach hinfahren und drei Punkte kassieren wird es mit Bestimmtheit nicht möglich sein.“ Daher fordert er von seiner Truppe, dass sie mit einer hohen mannschaftlichen Geschlossenheit auftreten, was die Basis sein wird. Der zuletzt urlaubende Nikolai Löber kann wieder mitspielen. „Es werden einige Umstellungen in unserer Mannschaft geben, um auch gegen den SV Werl‐Aspe zu punkten“, erwartet Sevgül.

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