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Kreisliga A Lemgo

Vorberichte 3. Spieltag 18/19 A Lemgo

Fünf ist eine wichtige Zahl. So viele Teams haben jeweils alle Punkte respektive keine Zähler eingefahren. Dies wird sich heute Abend ändern.

Wer entthront den RSV Barntrup?

Kreisliga A Lemgo (hk).  Der Startschuss in den 3. Spieltag vom Lemgoer Kreisoberhaus begann furios. Mit 3:0 gewann ein wie entfesselt aufspielender TuS Asemissen bei der Zweitvertretung vom TBV Lemgo. Seit Dienstagabend thront der Bezirksliga-Absteiger somit an der Tabellenspitze. Aber der weise Mann weiß beim Blick auf das Tabellenbild: Schon heute Abend könnte die Tabellenführung futsch sein. Die optimal gestarteten Teams aus Barntrup, Lipperreihe, Leopoldshöhe und Werl-Aspe könnten mit einem Sieg den Platz an der Sonne einnehmen. Am Tabellenende wartet ein Quintett auf die ersten Saisonzähler.

Von Henning Klefisch & Andre Bell

TSV Schötmar vs. TuS Bexterhagen

Etwas Grundlegendes stellt Schötmar-Schriftführer Yasin Altinisik fest: „Gegen Aufsteiger zu spielen, ist immer schwer.“ Schließlich könne man die Liganeulinge grundsätzlich eher schlechter einschätzen. Ein möglicherweise probates Mittel: „Deswegen schauen wir nur auf uns.“ Weil: „Unser größter Gegner sind wir selbst.“ Daher wird es nach Aussage von Altinisik darum gehen, den Trainingsrückstand so schnell wie möglich aufzuholen, zugleich die Neuzugänge möglichst schnell in die Truppe zu integrieren. Allerdings erwartet er eine harte Aufgabe gegen das punkt- und torlose Schlusslicht aus Bexterhagen. „Auch ohne die personellen Probleme“, die die Schötmaraner mit voller Wucht treffen. Verletzt oder im Urlaub sind Fatih Ilhan, Gökhan Kaya, Mustafa Ucar, Burhan Gündogan, Kerem und Tamer Canpulat, was in Summe sechs Stammkräfte ergibt.

Eine Parallele gibt es zwischen den beiden Nordwest-Lippern. „Genau wie wir hat Schötmar ja auch noch keine Punkte eingefahren“, kann man Bexterhagen Co-Trainer Uwe Wehmeyer für diese Aussage nicht der Lüge bezichtigen. Daher prognostiziert er, dass es eine Partie geben wird, in der beide Teams diese Negativserie beenden möchten. Unklar erscheint für Wehmeyer, mit welchem gegnerischen Personal seine Truppe sich herumschlagen muss. „Auch deshalb sind sie für uns nur schwer einzuschätzen“, so seine Prognose. Der Aufsteiger möchte alles in die Waagschale werfen, um aus dem Lohfeld Ertragreiches gen Alten Postweg mitzubringen. Den Schötmaranern spielt er ganz galant die Favoritenrolle zu. Bei seiner Truppe hofft Wehmeyer auf den Lerneffekt, damit diese die Mechanismen der A-Liga versteht. Konkret spricht Uwe Wehmeyer an: „Dass Einsatz, Laufbereitschaft und unbedingter Siegeswille unumgänglich sind, um in dieser Liga mitzuhalten.“ Bis zu drei Akteure fehlen den „Reds“ in diesem wichtigen Auswärtsspiel.

Bayram Yakmaz ist der Spielleiter bei diesem Derby auf dem Rasenplatz im Lohfeld.

TuS Leopoldshöhe vs. TSV Oerlinghausen II

(hk). Vom vorletzten Tabellenplatz und null Punkten beim TSV Oerlinghausen II, davon möchte sich Leo-Chefcoach Sebastian Brosch nicht verwirren lassen. So erkennt er, dass der vorletzte Tabellenplatz der Bergstädter deutlich unter ihren Fähigkeiten ist. „Die Truppe schätze ich als sehr spielstark ein“, lobt Brosch den Nachbarverein. Er fügt hinzu: „Ich sehe sie unter den ersten acht Mannschaften.“ Gegenüber der Kunstrasentruppe erkennt er für sein Team auf dem heimischen Naturrasen einige Vorteile. Nach sechs Punkten aus zwei Spielen hofft er, dass seine Truppe den gleichen Einsatz wie bei den Siegen in die Waagschale wirft. Als leicht erkennt er diese Aufgabe jedoch nicht, fallen ihm vor allem die starken Einzelspieler ein, die es auszuschalten gilt. Dazu kommt die Varianz der Kaderaufstellung, hat Brosch noch im Hinterkopf, dass auch die TSV A-Jugend-Landesligatruppe über ein großes Potential verfügt, folglich der eine oder andere Spieler von dort mitwirken könnte. Bei den Leos fehlen Daniel Heisler (Aufbautraining) und Marlon Gamm (Schien- und Wadenbeinbruch). Dorian Klinner ist nun für ein halbes Jahr im Auslandssemester, Dennis Cömert hat berufliche Zwecke zu erfüllen.

Wiedergutmachung betreiben möchte Oerlinghausen II-Coach Sebastian Boer. Er weiß nämlich: „Wir haben nach dem 8:1 aus der letzten Saison etwas gut zu machen und wollen endlich die ersten Punkte einfahren“, ist die Sehnsucht der Bergstädter danach groß. Boer freut sich, dass er seine beste Formation aufbieten kann.

Die Begegnung auf dem Sportplatz in Pottenhausen leitet Björn Schlingmann ab 19.00 Uhr.

SG Bentorf/Hohenhausen vs. TuS Lipperreihe

(hk). „Heimspiele müssen gewonnen werden“, postuliert Ben/Hoh-Coach Naki Sevgül. Er vertraut seiner Offensivstärke voll und ganz, in dem Wissen, dass mehr Effizienz als bei der 2:3-Niederlage gegen Werl-Aspe gezeigt werden soll. „Wir richten uns im Heimspiel nie nach dem Gegner“, stellt er klar. Die Lipperreiher-Defensive gleicht bisher einem Bollwerk, haben sie in 180 Minuten noch kein Gegentor kassiert.

Die gewaltige Offensivqualität der SG Bentorf/Hohenhausen ist ein echtes Qualitätsmerkmal für Lipperreihe-Coach Mirco Westermeier, wenn er gegenüber Lippe-Kick klarstellt: „Die brauchen nicht viele Chancen, um Tore zu machen.“ Mit einer defensiven Kompaktheit wollen die Westlipper den Kalletalern nur wenige Freiräume gewähren. „Wir selber müssen wieder unsere Stärke auf den Platz bekommen und wenig einfache Fehler im Aufbauspiel machen“, verrät Westermeier  seine Wunschvorstellung. Auf Niclas Fulland, der im Kurzurlaub weilt, muss er ebenso verzichten wie auf Pascal Heers und Ardian Thaqi (verletzt), Tom Starke, Arthur Seibe (in der Reserve). Yannik Hohlweck wird seine Premiere im Seniorenbetrieb feiern. Er ist Baujahr 2000, könnte somit eigentlich noch ein Jahr A-Jugend kicken.

An der Pfeife in Hohenhausen: Carsten Grandt.

VfL Lüerdissen vs. TSV Kirchheide

(hk). Von der klaren Lüerdisser Niederlage gegen den TBV Lemgo II möchte sich TSV-Coach Andre Plaß nicht verunsichern lassen. Immerhin erklärt er die Kicker aus dem Waldstadion zum „Top-Favoriten in der Liga.“ Die Ausfallliste ist enorm im Gästelager. Sieben Spieler sind verletzt und einer befindet sich im Urlaub. Plaß befürchtet bereits: „Das wird kein Zuckerschlecken die nächsten Spiele. Trotzdem dürfen wir uns nicht verstecken“, möchte Kirchheide mutiger als bisher agieren. Um den totalen Fehlstart mit drei Niederlagen in Serie zu verhindern, möchte der Drittletzte aktiver als in den ersten beiden Partien auftreten.

Rudolf Gallmann pfeift diese Begegnung ab 19.00 Uhr im Waldstadion Lüerdissen an.

SV Werl-Aspe vs. TuS Ahmsen

(hk). Mit Ahmsen haben wir heute das nächste Schwergewicht der Liga zu Gast“, atmet der SV Werl-Aspe Co-Trainer Carsten Voelzke kurz durch. So bescheinigt er dem Vorjahresaufsteiger und amtierenden Vizemeister, „auf allen Positionen top-besetzt“ zu sein. Wenn der erste Pfiff ertönt, wollen daher die Asper alles Erdenkliche investieren, selbst Nadelstiche setzen. Voelzke rechnet mit bester Fußballunterhaltung und frohlockt: „Ich erwarte ein offenes und temporeiches Spiel!“ Auf die verletzten Lang und Krencky muss Chefcoach Meier verzichten. Ein herrliches Verfolgerduell gibt es heute Abend auf dem Rasenplatz am Heerser Bruch. Der Tabellenfünfte SV Werl-Aspe empfängt den sechstplatzierten TuS Ahmsen. Lothar Köhnemann, der Obmann der Gäste, hat bereits am Dienstag eine kurze Unterhaltung mit Aspes Cheftrainer  „Bonzo“ Meier geführt. Das Omen ist gut für die Grün/Weißen, hat doch die Reserve in Aspe erst vor zwei Tagen den ersten Saisonsieg verbucht. Köhnemann freut sich schon auf das Zusehen am heutigen Abend, lobt er doch den „klasse Rasenplatz, der in einem tollen Zustand ist.“ Den Verantwortlichen des SV Werl-Aspe zollt er ein „dickes Lob“, hebt beide Daumen gen Himmel und posaunt: „Ein Bravo an den Verantwortlichen.“ Dieser wird wohl einen grünen Daumen haben.

Allzu gerne wollte Ahmsen aufgrund der verheerenden Personalsituation diese Begegnung um eine Woche nach hinten schieben, was der Staffellleiter aber untersagt hat. Daher ist die Devise der Gäste bescheiden: „Wir sind ganz klar auf „Schadensbegrenzung“ aus. Das soll nicht bedeuten, dass wir mauern und dicht machen. Das können wir ja gar nicht.“ Mit 14 einsatzfähigen Akteuren wird die kurze Reise angetreten. Von insgesamt 24 spielberechtigten Akteuren fallen zehn Spieler aus. So auch Spielführer Tobias Frenzel, der sich im letzten Ligaspiel eine klaffende Platzwunde zugezogen hat. Brünger, Seifert, Ewert, zur Heide, Frenzel, Jahn, Tönsmann, Käufer und Anker fehlen aus unterschiedlichen Grüßen. Alle Ausfälle hat Köhnemann nicht im Gedächtnis, verpasste er doch das Training der Ersten. Sicherlich gibt es ein gewisses Überraschungsei zu erleben: „Ich bin wirklich auf die Aufstellung gespannt und dann, wie wir uns schlagen.“ Auch Co-Trainer Jens Janson bringt seine Sporttasche mit, könnte auch zum Einsatz kommen. Im vergangenen Juni in Kirchheide ist dies bekanntlich sehr erfolgreich gewesen, traf „JJ“ doch. Köhnemann befürchtet, dass auf seine Abwehr Schwerstarbeit zukommen wird: „Aspe wird mit aller Macht versuchen, uns zu überrennen, wird Druck ausüben und sich Chancen erarbeiten wollen.“ Ahmsen möchte dies unterbinden, vielleicht sogar den Überraschungssieg gegen die favorisierten Hausherren einfahren.

Der Collina mit Haaren, Timo Franz-Sauerbier, leitet diese Begegnung.

TuS Brake vs. TuS Sonneborn

(hk). Im seriösen Tabellenmittelfeld an achter Stelle ist der TuS Brake gerated. Der noch punktlose TuS Sonneborn soll auf dem heimischen Walkenfeld geschlagen werden. Ursprünglich sollte diese Partie in Sonneborn stattfinden. Da Brake bei der avisierten Anstoßzeit von 18.30 Uhr nicht sein volles Personal durch berufliche Verpflichtungen hätte aufbieten können, ist getauscht worden. So wird das TuS-Duell eben um 20.00 Uhr in Brake stattfinden. Für diesen netten Zug bedankt sich Axel Wehmeier, der Coach der Hausherren, sehr bei seinem Kollegen. Mit der nötigen Konstanz im eigenen Spiel und einer gewissen Konzentration im eigenen Aufbauspiel soll die Wahrscheinlichkeit auf einen Punktgewinn gesteigert werden. Bis auf Albert Schulz und Jan Lesmann und den langzeitverletzten Fabian Schnittger stehen alle Akteure zur Verfügung. Optimistisch zeigt sich Wehmeier, dass auch Spielführer Tjalf Deppe seine Rückkehr in den Spieltagskader feiern kann. Sehr galant schiebt Wehmeier dem Gast von der B1 die Kugel zu: „Der Druck bei Sonneborn ist sicherlich höher, da die ersten beiden Spiele verloren wurden. Im letzten Jahr konnten wir keine Punkte gegen Sonneborn holen und man kann jetzt nicht von einem Lieblingsgegner sprechen, weil Sonneborn über den Kampf kommt und ein gefährlicher Gegner ist“, wird für diese Aufgabe sicherlich keine Vergnügungssteuer erhoben. In dieser Serie soll der Bann gebrochen werden. Eine Erkenntnis, die Wehmeier erfreut registriert: „Die Abläufe in unserem Spiel erfordern eine hohe Intensität im Spiel gegen den Ball und das wird von Mal zu Mal besser, so dass wir sicherlich gute Chancen auf einen Heimsieg haben werden.“

Auf kampfstarke Brake-Kicker richtet sich der Torhai des TuS Sonneborn, Oliver Drawe ein. Er mutmaßt, dass die Walkenfeld-Kicker mit weiten Bällen agieren, zudem mit körperlicher Wucht ihr Glück versuchen sollen. „In der Vergangenheit waren die Duelle immer sehr knapp, daher heißt es 90 Minuten hochkonzentriert zu arbeiten“, soll kein Schlendrian Einzug halten. Im Duell mit einem direkten Konkurrenten wollen die Sonneborner die ersten drei Saisonzähler anstreben. Damit würde Punktegleichstand zum Namensvetter hergestellt werden. Wanderfreund Michael Kamlah bolzt Kondition in den Bergen, auch Niemeier, Taube und Marter genießen die schönste Zeit des Jahres. Greimeier und Jannis Drawe sind verletzt. Faße gibt sein Comeback. Ansonsten ist das Personal im Vergleich zur Niederlage gegen Asemissen (2:4) identisch.

Im Walkenfeld wird Sascha Kreye ab 20.00 Uhr die Partie anpfeifen.

 

SG Kalldorf vs. RSV Barntrup

(ab). Kalldorf-Coach Stephan Brill stapelt für das Duell gegen den RSV Barntrup tief. Aus einem guten Grund: „Es sieht nicht allzu gut aus. Zehn Spieler fallen wegen Verletzungen, Arbeit und Urlaub aus.“ Dass ausgerechnet jetzt „eine der stärksten Mannschaften der Liga kommt, ist nicht so gut.“ Mit Ahmsen und Lüerdissen hatte man zuvor schon zwei schwere Brocken, mit Barntrup und Asemissen warten die nächsten beiden. Brill ist bescheiden, was das heutige Spiel angeht: „Wir werden versuchen ein ordentliches Spiel abzuliefern und so lange wie möglich Im Rennen zu bleiben. Ein Punktgewinn wäre wie ein Sieg für uns.“

Nach dem tollen Start mit zwei Siegen aus zwei Spielen bekommt es der RSV Barntrup mit einem Gegner zu tun, vor dem Trainer Daniel Barbarito eine Warnung ausspricht: „Kalldorf hat mit dem 1:1 gegen Ahmsen einen Achtungserfolg gelandet, weshalb man sie auf keinen Fall unterschätzen sollte.“ Als zusätzliche Schwierigkeit wird sich der Untergrund erweisen, auf dem in Kalldorf gespielt wird. „Ich habe Fotos des Platzes gesehen und gerade deshalb wird es kein Selbstläufer für uns. Wir müssen hoch konzentriert und mit dem nötigen Respekt in die Partie gehen, damit wir dort erfolgreich sein werden“, hat Barbarito unter der Woche „auf Rasen trainieren lassen, damit wir uns besser darauf einstellen können.“ Fehlen werden ihm heute Abend die verletzten Dennis Meier und Kieren McCarthy, sowie die Urlauber Ingo Brand und Christian Franz. Dafür kehren Patrick Brinkmann und Lucas Schmidt zurück in den Kader.

Philip Dräger leitet das Spiel, um 19:00 Uhr ist Anstoß.

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