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Bezirksliga

Vorberichte 3. Spieltag 18/19 Bezirksliga 3

Für den TSV Horn steht wieder der Liga-Alltag an, am Sonntag geht es nach Atteln. Der Post TSV Detmold reist zum Spitzenspiel nach Neuenbeken.

Top-Spiel in Neuenbeken – TSV Horn nach dem Pokal-Coup

Bezirksliga 3 (ab). Nach dem Pokal-Coup holt den TSV Horn der Liga-Alltag schnell wieder ein. Am Sonntag ist die Basaran-Elf zu Gast beim SV Atteln. Ein Spitzenspiel wird dann beim SCV Neuenbeken stattfinden, wo Tabellenführer Post TSV Detmold seine weiße Weste wahren will. Bereits am Samstag spielt Borchen gegen Anreppen und Mastbruch gegen Warburg. Höchst interessant wird auch das Duell zwischen dem FC Nieheim und dem SV Heide-Paderborn.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

SCV Neuenbeken vs. Post TSV Detmold

(hk). „Sehr gespannt“ auf die kommende Heimaufgabe zeigt sich Mark Scherer, der als Obmann des SCV Neuenbeken fungiert. Trotz der Juvenilität der neuen Serie weiß er, dass die Postler „große Ziele“ verfolgen. Mit Blick auf die beiden Kantersiege sagt er voller Respekt vor dem Gegner: „Die bisherigen Ergebnisse sind beeindruckend.“ Sich selbst beeindrucken möchten sich die Neuenbekener aber nicht, gibt es doch das erklärte Ziel, die volle Punktzahl zu verbuchen. Der Glaube an die eigenen Fähigkeiten ist definitiv vorhanden: „Wir haben viel Qualität im Kader und können jede Position ohne Verlust an Qualität eins zu eins austauschen und wollen über mannschaftliche Geschlossenheit und mit den heimischen Fans im Rücken auch gegen Detmold gewinnen.“ Scherer glaubt an ein enges Spiel, was durch wenige Szenen oder Fehler entschieden wird. Ergo steht für ihn resultierend fest: „Wir freuen uns auf diesen Gegner und erwarten ein hochklassiges Bezirksligaspiel.“

Eine wirklich tricky Aufgabe steht dem Bezirksliga 3-Primus Post TSV Detmold vor der Brust. Es geht gegen den mit Abstand stärksten Kontrahenten, wenn es am Sonntag um 15.00 Uhr zum fünftplatzierten SCV Neuenbeken geht. Genauso wie die Lipper hat auch Neuenbeken beide Saisonspiele gewonnen. In den Spielen der Wahrheit folgt nächste Woche das Duell mit dem Tabellenzweiten FC Nieheim. Post TSV-Manager Michael Grundmann spricht auch deshalb von „ganz wichtigen Spielen für uns.“ Blendungsgefahr für sein Team nach den berauschenden Fußballfesten gegen Borgentreich (10:0) und Ostenland (4:0) erwartet er nicht. Den Gegner aus der Nähe von Paderborn bezeichnet er daher auch als „eine ganz andere Hausnummer.“ Dennoch lobt Grundmann seine Truppe: „Die Jungs haben in den ersten beiden Spielen gegen tief stehende Mannschaften trotzdem sehr guten Fußball gespielt und total überzeugt. Ich gehe davon aus, dass Neuenbeken eher etwas mehr Fußball spielt und sich nicht nur aufs Verteidigen beschränkt“, könnten sich für die Residenzler daher einige Lücken auftun. Mit einer Konzentrationsfähigkeit im Optimalbereich und einem cleveren Spielaufbau wollen die Postler agieren, befürchtet andernfalls Grundmann: „Sonst wird Neuenbeken die Fehler gnadenlos ausnutzen.“ Trotz der Stärke des Kontrahenten ist die Marschroute strebsam: „Wir fahren nach Neuenbeken, um zu gewinnen“, in einem 50/50-Match. Keineswegs sollen sich die Postler zu sehr an die ersten beiden Spiele zurückerinnern, sollen sie sich doch auf ihr Spiel am Sonntag konzentrieren. Die Ausfallliste ist schwerwiegend. Mesut Demir, Marco Jöstingmeier, Ingo Schmitz und Kosta Triantafyllidis weilen allesamt im Urlaub, Julien Will hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen. Lippe-Kick wünscht an dieser Stelle gute Besserung und eine schnelle Genesung. Auf ein wenig Unverständnis sorgt beim ehemaligen Bezirksliga-Stürmer die Urlaubsgestaltung seiner Spieler: „Ich selber kenne noch die Zeit, wo Spieler ihre Urlaube so gelegt haben, dass sie möglichst in der Saison komplett verfügbar sind, aber das gibt es einfach nicht mehr. Das müssen wir auch akzeptieren“, spielen auch berufliche und private Aspekte eine Rolle. Grundmann hat noch die Worte der so genannten Experten im Ohr, die kritisierten, dass der Post TSV-Kader zu groß ist. Nun kann das Trainerteam um Chefcoach Ralf Brokmann und seiner linken Hand Christoph Zimmermann froh sein, dass auch in der Breite Verstärkungen getätigt worden sind. „Sonst“, so spekuliert Grundmann, „hätten wir Sonntag sicherlich Probleme bekommen.“ Bange machen gilt nicht für den Manager, der weiß, dass seine Mannschaft auch weiterhin eine „Top-Elf“ stellt. Julian Brune gibt sein Comeback nach Urlaub. Stefan Pauls ist noch angeschlagen. Möglich, dass er am Sonntag wieder einsatzfähig ist.

 

SV Atteln vs. TSV Horn

(ab). Atteln-Obmann Jörg Kahmen kennt den Türkischen SV Horn gut aus den letzten Jahren. Geändert hat sich seine Meinung über die Gäste dabei nicht. Wenn doch, dann höchstens zum Positiven. „Horn ist eine spielstarke Mannschaft, ich denke, die werden eine gute Rolle spielen in dieser Saison, haben ihren Kader gut aufgerüstet.“ So ist seine Mannschaft gewarnt, wird „ihr Spiel durchziehen müssen“, um die spielstarken Gäste-Kicker gar nicht erst zur Entfaltung kommen zu lassen. Mit einer sehr unglücklichen Niederlage im Rücken geht der SVA ins Spiel. „Das Spiel in Weser darf man nie verlieren, wir waren klar dominierend, hatten 20:3 Torschüsse. Aber so ist der Fußball“, haben die Hausherren sicher auch noch eine Portion Wut im Bauch. Die fußballerische Leistung war gut, daran will man anknüpfen, diese „Leistung bestätigen und diesmal auch in Tore ummünzen. Dazu müssen wir defensiv sicher stehen. Auf unserem Sportfest streben wir natürlich den nächsten Sieg an.“ Kahmen rechnet aber mit einem Duell, „bei dem Kleinigkeiten ausschlaggebend“ sein werden. Aus personeller Sicht muss man neben den Langzeitverletzten auch David Kemper, Marco Backhaus und Kai Schumacher aufgrund von Urlaub oder kleineren Verletzungen ersetzen. „Das können wir aber gut kompensieren.“

Der TSV Horn schwebt nach dem Sieg über den SC Neheim auf einer Erfolgswelle, will den Schwung mit ins Spiel nach Atteln nehmen. Auch das wird wieder ein „schwieriges Spiel“ werden, muss auch Coach Ufuk Basaran den Spagat zwischen Pokal und Liga-Alltag meistern. Ziel ist es erst einmal, „nicht zu verlieren“, wichtig ist die Einstellung: „Wir wollen uns weiter so kämpferisch stark zeigen wie am Donnerstag gegen Neheim.“ Ob dabei aber Alexander Rose, der sich im Pokalsieg eine starke Prellung und Dehnung zugezogen hat, mitspielen kann, ist noch offen. Außerdem sind zehn Spieler im Urlaub, „was den Kader doch etwas schrumpfen lässt.“

Der Unparteiische Juan De Cruz Pujades ist für die Spielleitung zuständig. In Atteln beginnt das Spiel erst um 16:00 Uhr.

Fahrschule Duru

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