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Kreisliga B2 Lemgo

Vorberichte 4. Spieltag 18/19 B2 Lemgo

Wir haben mit den Beteiligten vorab gesprochen und haben die Einschätzungen vor dem 4. Spieltag. Klickt euch rein.

Nächste Spitzenspiel für Holzhausen/Sylbach

Kreisliga B2 Lemgo (hk). Volle Fahrt voraus heißt es auch in Lemgos B2 Klasse. Die Ausgeglichenheit dieser Spielklasse wird dadurch untermauert, dass kein Team alle Spiele gewonnen hat. Die bis dato so tadellosen Teams aus Wüsten und Holzhausen/Sylbach teilten sich beim 0:0 die Zähler, auch der BSV Leese hat sich im Derby gegen den FC Union Entrup mit einem 2:2 begnügen müssen. Für den Spitzenreiter aus Wüsten gibt es am Sonntag eine machbare Aufgabe beim bisher noch sieglosen TuS Asemissen II zu bewältigen. Auch interessant: Die Derbys zwischen Ahmsen II und Lockhausen und Leopoldshöhe II und Lipperreihe II.

Von Henning Klefisch

TuS Bexterhagen II vs. TuS Asemissen III

Ein erneutes Derby steht am 4.Spieltag auf dem Programm, wenn der TuS Asemissen III beim TuS Bexterhagen II um Punkte kämpfen wird. „Ich kenne den Gegner gut und weiß um die Stärken“, erwartet Bexterhagens Trainer Dennis Lütkehölter eine enge Partie. Während Patrick Jasper (1.Mannschaft), Marc Stühlmeyer (Babypause) und Moritz Rogalski (Rückstand nach Urlaub) nicht zum Kader gehören, kehren Dominik Precht, Kai Hansen und Oliver Kampmann wieder in die Mannschaft zurück. „Wir haben einen großen Kader, daher gibt es immer wieder Veränderungen! Das gleiche gilt auch für unseren Kontrahenten“, schätzt Lütkehölter die Arbeit von Gästecoach Florian Meerkötter sehr. „In der Hinrunde der letzten Saison waren sie in der Spitzengruppe, in der Rückrunde hatten sie massives Verletzungspech und konnten das Level nicht mehr halten. Daher sind wir natürlich in dieser Partie der klare Außenseiter“, weiß sich der Aufsteiger einzuschätzen. Doch niemand bekommt am „Alten Postweg“ etwas geschenkt. „Wir haben allerdings schon auch Qualitäten, die uns erlauben, das Spiel für uns zu entscheiden. Es wird auf Kleinigkeiten ankommen, die wir über die volle Spielzeit richtig machen müssen. Ich vertraue meiner Mannschaft und denke, sie wird das gut hinbekommen und Marc Stühlmeyer einen Sieg zur Vaterschaft schenken“, ist man bei TuS Bexterhagen noch auf dem Weg, die Mannschaft und die Spielweise zu stabilisieren. Trotzdem scheint der Ist-Zustand nach zwei Siegen in Folge wohl schon absolut wettbewerbsfähig zu sein.

Urlaub und Arbeit sind die Ursachen dafür, dass Christoph Nagel, Julian Schulz, Willi Hänel und Michael Sedlaczek beim TuS Asemissen III fehlen. Hinter dem Einsatz von einigen anderen Spielern steht noch ein Fragezeichen, was heute Abend zu einem Ausrufezeichen mutiert. Adrian Sieweke kehrt nach Urlaubsaktivitäten seine Rückkehr in den Kader. Dem Bexterhäger Aufsteiger bescheinigt Asemissen III-Coach Florian Meerkötter einen guten Saisonstart. In dem Wissen, dass zahlreiche Spieler vom TuS Leopoldshöhe II gekommen sind, rechnet er mit einer kompakt auftretenden Truppe, „die über den Willen und die Zweikämpfe in das Spiel kommt.“ In diesem Aufeinandertreffen der Reserveteams glaubt er an ein Spiel, was auf Augenhöhe stattfindet, wo die Tagesform entscheidenden Einfluss haben wird. Mit Blick auf sein Team gibt er gegenüber Lippe-Kick zu Protokoll: „Meine Jungs sind jedenfalls heiß und wollen die ersten drei Punkte holen.“

TSG Holzhausen/Sylbach vs. BSV Leese

Groß ist die Vorfreude im Leeser Lager auf das Spitzenspiel gegen „starke Holzhausener“, so BSV-Co-Trainer Jan Plöger. Was für eine betrübte Laune bei ihm sorgt, ist die komplizierte Personalsituation, verschlechtert sich diese am Sonntag noch. Unverblümt sagt er dazu bei Lippe-Kick: „Wir müssen schauen, was wir für eine Mannschaft auf den Platz bringen und werden versuchen, zumindest einen Punkt aus Holzhausen zu entführen“, sollte die Grundqualitäten dies durchaus möglich machen.

TuS Ahmsen II vs. TuS Lockhausen

Keine zusätzliche Motivationsspritze wird es nach Ansicht von Ahmsen II-Interimstrainer Daniel Pehlert vor diesem Nachbarschaftsvergleich geben. Allein der Name Lockhausen sollte genügen. Nach dem 3:2-Auswärtserfolg in Aspe möchte der Aufsteiger an diese Leistung anknüpfen, das Punktekonto mit einem Heimdreier satt verdoppeln. Die möglichen Mittel, um den Erfolg einzufahren: „Da gilt es, den Kampf anzunehmen, wie schon gegen Aspe und noch wacher und konzentrierter zu sein, als die letzten Spiele“, so findet Pehlert. Auch die Effizienz im Lokalduell wird von großer Bedeutung sein, um mehr Sicherheit für das eigene Spiel zu erhalten. Pehlert fasst zusammen: „Alles in allem sind wir alle top motiviert, brennen auf das Spiel und wollen alle Vollgas geben. Das wird ein heißer Tanz werden.“

Nach der bitteren 1:2-Heimniederlage im gestrigen Drittrundenspiel gegen den TuS Lipperreihe II fordert Lockhausen-Coach Marco Höcker vor dem Ahmsen-Derby energisch: „Deshalb heißt es, diesen Spieltag vergessen und am Sonntag mit allen Pflichten, Tugenden und Willensstärken die nötigen drei Punkte aus der Nachbarschaft gegen abholen.“ Diese Forderung sollte eindringlich genug daherkommen. Lockhausen-Coach Marco Höcker erklärt vor dem Spiel: „Unsere Saisonziele sind andere, als der Tabellenplatz, auch nach den nun erst 3. Spieltag, widerspiegelt. Deshalb gilt es gar nicht so sehr auf den Gegner zu schauen, sondern nur auf uns selbst.“ Seine Sichtweise über Reserveteams ist allseits bekannt, gibt es doch stets viele Variable, die diesbezüglich vorherrschen. Die „desolate Leistung“ aus dem jüngsten Lipperreihe II-Spiel vergessen zu machen, dies ist das erklärte Ziel der Gäste. Der Appell an sein Team ist klar: „Vergesst die ersten 70 Minuten vom Donnerstag und fangt BITTE heute genau da an, wo wir die letzten 20 Minuten aufgehört haben. Ich erwarte von jedem Spieler der Startelf, aber auch jedem Einwechselspieler völlige Hingabe, Aufopferung für das Team in Form von Laufbereitschaft sowie absolutem Siegeswillen und dann bin ich mir sicher, dass wir das kommende Sonntagsspiel frühzeitig für uns entscheiden können. Dieses Derby gegen unseren unmittelbaren Nachbarschaftsverein wird definitiv nur in unserem Kopf entschieden. Ihr wisst also, was zu tun ist“, ist die Botschaft klar.

TuS Asemissen II vs. SV Wüsten

Trotz einer wirklich starken Leistung musste sich der TuS Asemissen II mit einem 2:2 in Grastrup begnügen. Die Enttäuschung ist groß, zugleich ist aber auch die Stärke in die eigenen Fähigkeiten deutlich gestiegen. Hoffnungslos reisen die Asemisser keineswegs an. Coach Jascha Pistor gibt sich jedoch auch realistisch, wenn er sagt: „Wir sind momentan ganz klarer Außenseiter in dem Spiel und es gibt ja das Sprichwort mit dem angeschlagenen Boxer.“ Die Wüstener bezeichnet Pistor als „einer der spielstärksten Truppen der Liga“, denen er definitiv die Aufstiegsreife bescheinigt. Pistors Analyse hat ergeben: „Es ist eine gute dynamische Truppe, die, wenn sie will, ein sehr schnelles Spiel ausziehen kann, auch sehr temporeich im Umschaltspiel.“ Die jüngsten Duelle der beiden waren stets unterhaltsam.

Aufgefallen ist Wüsten-Coach Sebastian Milde, dass die Asemisser keinen guten Saisonstart erlebt haben. Seine Vermutung könnte daher wahrhaftig sein: „Ich glaube, dass sie was dagegen haben am Sonntag keine Punkte zu holen.“ Selbst ist man mit dem bisherigen Saisonstart und den sieben Punkten aus drei Spielen absolut zufrieden. Dennoch weiß er vor dem Duell mit dem letztjährigen B2-Spitzenteam auch: „Wir wollen ein paar Prozent draufpacken, dass wir mit voller Punktzahl nach Hause fahren können.“ Für den Primus geht es nicht nur darum, die Leistung aus den ersten drei Saisonspielen zu konservieren, vielmehr muss noch eine Schippe drauf gepackt werden, um beim Tabellenelften siegreich zu sein. Der Kampf um die Stammplätze ist ein Hauen und Stechen, stehen doch alle verletzten Kicker nun wieder zur Verfügung. Groß ist die Vorfreude auf die schnelle Abfolge an Spielen: „Wir freuen uns natürlich, dass wir Sonntag gleich wieder nachlegen können und werden versuchen, die drei Punkte zu holen, denn das sollte unser Anspruch sein.“ Immerhin geht der SV Wüsten als klarer Favorit in dieses Spiel.

TuS Leopoldshöhe II vs. TuS Lipperreihe II

Nach seinem mehrwöchigen Aufenthalt in der spanischen Heimat zeigt sich nun Lipperreihe II-Coach Thorsten Taverner gut erholt und voller Sehnsucht, wieder an der Außenlinie zu stehen. Sieben Zähler aus drei Partien geholt zu haben, ist ganz nach dem Geschmack vom zuletzt abwesenden Cheftrainer. Just auch die gute Stimmung imporniert. Dem schlechten Tabellenplatz des Kontrahenten TuS Leopoldshöhe II, der mit null Punkten am Tabellenende steht, zudem noch auf sein erstes Tor wartet, möchte Taverner nicht zu viel Bedeutung beimessen. Vielmehr möchten die Rot/Weißen den Fokus auf das eigene Spiel legen. Fast alle Akteure stehen ihm zur Verfügung, weshalb er aus einem reichhaltigen Angebot auswählen kann. Auf den Rasenplatz nach Pottenhausen möchten die Lipperreiher viel Selbstvertrauen nach dem Sieg in Lockhausen transportieren. Im dritten Auswärtsspiel in Serie möchten die Taverner-Jünger unbedingt wieder punkten.

FC Union Entrup vs. SV Werl-Aspe II

Absolut zufrieden zeigt sich Union Entrup-Coach Peter Lewecke mit der zuletzt gezeigten Leistung beim 2:2 in Leese. Nun wartet die nächste anspruchsvolle Aufgabe auf den Tabellenvorletzten, der weiterhin auf den ersten Saisonsieg wartet. Lewecke ist sich bewusst, dass die Asper eine „spielstarke Mannschaft“ darstellen, die grundsätzlich immer schwer zu bewerten ist. Der Grund: Es ist stets unklar, welche Akteure von der A-Ligatruppe herunterkommen. Bei den Unionern hat sich jüngst ein Akteur verletzt. Für Lewecke ist die Tagesform in diesem Spiel entscheidend. Und: „Inwieweit sich die anderen Spieler erholen konnten nach dem Derby gegen Leese.“ Trotzdem zeigt er sich kämpferisch, wenn er sagt: „Wir werden aber alles geben, um die Punkte in Entrup zu behalten“, könnten die Blau-Gelben damit auch den ersten Abstiegsplatz verlassen.

Nach einjähriger Pause gibt bekanntlich der FC Union Entrup sein Comeback in der zweiten B-Klasse. Werl-Aspe II-Defensivspieler Marius Grimm betont jedoch, dass er die Unioner bereits gut genug aus den vorherigen Spielzeiten kennt. Leicht wird diese Aufgabe auf der Ilsekampfbahn keineswegs, haben die Unioner mit dem 2:2 beim Aufstiegskandidaten aus Leese doch auch kräftig Selbstvertrauen tanken können. Grimm hofft, nach der „bitteren Niederlage“ beim 2:3 gegen Ahmsen II nun eine deutliche Botschaft auszusenden. Die schlechte Personalsituation könnte aber einen Strich durch diese Rechnung machen. Grimm erklärt nämlich: „Zum Unmut vom Trainer Alexander Ruge hat sich eine kleine Gruppe an Spielern in den Urlaub verabschiedet, was für den Sonntag leider die Personaldecke recht stark dezimiert.“ Die Asper sind jedoch bekannt dafür, dass sie neue Spieler entdecken und einsetzen. Bei Lippe-Kick möchte Grimm aber keine Details preisgeben, sagt nur: „Wer es sein und wie die Marschroute aussehen wird, werden wir dann am Sonntag sehen.“ Die Punkte vorab abzugeben, kommt für die Schwarz-Weißen nicht in die Tüte, möchte der noch sieglose Drittletzte dennoch punkten.

SG Hörstmar/Lieme II vs. TSV Schötmar II

Hannes Hildebrandt, der Coach der SG Hörstmar/Lieme II, prognostiziert bei Lippe-Kick: „Das wird kein leichtes Spiel gegen Schötmar II, aber wenn wir unsere Möglichkeiten gleich nutzen und reinmachen haben wir eine Möglichkeit die drei Punkte bei uns am Platz zu lassen.“ Für die Hildebrandt-Jungs sollen aller guten Dinge drei sein. Im dritten Saisonspiel hofft die Spielgemeinschaft auf die ersten drei Zähler. Auch das erste Tor haben sie noch nicht bejubeln dürfen. Nach einer 0:1-Auftaktniederlage in Lockhausen, gab es zuletzt die Torlosigkeit gegen die Zweitvertretung aus Lipperreihe.

Trotz der Sieglosigkeit und des bescheidenen 13. Tabellenplatzes der SG Hörstmar/Lieme II warnt Schötmar II-Spielführer Ersan Dargecit vor dem anstehenden Spiel: „Hör/Lie II ist sehr gefährlich einzuschätzen.“ Vor allem die unzureichende Tabellensituation macht die Spielgemeinschaft zu einer schweren Aufgabe. Schließlich möchte das Team aus der Nähe von Lemgo speziell in solchen Partien die nötigen Zähler einheimsen, daher alles investieren, um die gut gestarteten Schötmaraner – Platz sechs mit sechs Zählern – zu bezwingen. Auch die Kaderqualität der Hör/Lie-Reserve ist keineswegs zu unterschätzen. „Wir wollen diese Kicker nicht in Aktion kommen lassen“, fordert Dargecit deutlich. Für die Schötmaraner gibt es jedoch auch den Wiedergutmachungswillen zu betreiben, agierten sie in den letzten Jahren doch stets auf Augenhöhe, hatten sie aber bei den Ergebnissen aber meist Pech. „Das“, so der Wunsch von Dargecit, „gilt es dieses Mal natürlich zu ändern.“ Die Personalsituation im Gästelager ist unzureichend. Fatih Gürel, Cagri Yildirim, Kerem Erol und Metehan Ucar sind immer noch in der türkischen Heimat im Urlaub. Murat Incekara ist verletzt. Ob Kadir Demir und Abaz Isufi mitspielen können, ist unklar. Trotz dieser Hiobsbotschaften gibt es noch einen kleinen Hoffnungsschimmer, denn Utku Karacan feiert nach seinem Urlaub sein Comeback.

Yunus Lemgo vs. TuS RW Grastrup/Retzen

Beim ordentlich gestarteten Tabellenneunten Yunus Lemgo ist die Vorfreude groß vor dem Heimspiel gegen Grastrup/Retzen. Dies ist auch damit begründet, dass sich nun eine verbesserte Personalsituation darstellt. Ahmet Tümenci Kadir Eyigün, Mert Yilmaz und Spielertrainer Cüneyt Kurt geben ihr Comeback nach dem Urlaub. Halid Tufan kehrt aus einer Verletzungsphase zurück. Fehlen werden aber der gesperrte Volkan Erdem und der am Rücken verletzte Engin Eroglu. Kurt zeigt sich voll der Anerkennung, wenn er über den einen Punkt und zwei Plätze besser dastehenden Kontrahenten spricht: „Retzen ist eine sehr starke Truppe, welche oben mitspielen wird.“ Die jüngst erlittene 3:4-Heimniederlage gegen den TSV Schötmar II bezeichnet Cüneyt Kurt als „ärgerlich“, erkennt darin aber auch eine zusätzliche Motivationsspritze: „Wir wollen diesmal die Punkte zuhause behalten und unser Konto auf sechs Zähler ausbauen“, könnte der Punktestand damit sogar verdoppelt werden.

Auf ein Duell gegen die „Wundertüte der Liga“ freut sich RW-Kicker Niklas Prante ein. Er präzisiert: „Wir schätzen Yunus als guten und fairen Gegner, der besonders durch sein Mittelfeld aufzutrumpfen weiß.“ Dort ist die Qualität durch Verstärkungen von einigen höherklassig agierenden Spielern ausgesprochen groß. Um diese individuelle Qualität aufzuhalten, fordert Prante eine gute Taktik und eine schnelle Balleroberung, um die Bosporus- Zauberer nicht in den Spielfluss kommen zu lassen. „Gerade gegen technisch gute Spieler wollen wir uns allzeit bereit zeigen“, so der Wunsch von Niklas Prante. Der Erfolg fördert die eigene Entwicklung, so viel steht für Prante fest, der als grundsätzliche Marschroute festlegt: „Wir wollen lernen und besser werden und am besten geht das durch hart erarbeiteten Erfolg“, erwartet er eine komplizierte Aufgabe auf der Westalm.

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