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Kreisliga A Detmold

Vorberichte 5. Spieltag 18/19 A Detmold

Ganz viele Stimmen zum kommenden Spieltag in Detmolds A-Klasse liefert euch Lippe-Kick. Schaut mal rein.

Lügde vs. Schlangen: Welche Serie bricht?

Kreisliga A Detmold (hk). Hektische Betriebsamkeit herrschte beim Gros der A Detmold-Mitglieder unter der Woche. 14 der 16 Teams sind in den Erstrundenpartien des Kreispokals involviert gewesen. Der Post TSV Detmold II durfte als Zweitvertretung nicht teilnehmen, während dem TuS Horn-Bad Meinberg bereits in der Qualifikation gegen die SG Hiddesen/Heidenoldendorf das Aus ereilte. Die Horner dürfen bereits am heutigen Freitag wieder in den Ligabetrieb eingreifen, führt die Reise doch zum TSV Rischenau, der noch punktlos ist.

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

TSV Rischenau vs. TuS Horn-Bad Meinberg

(hk). Einen leichten Freudenschrei stößt TSV-Obmann Sebastian Tunke im Lippe-Kick-Gespräch aus, als er schildert, dass die Mehrheit vom Rischenauer Kader wieder zur Verfügung steht. „Auch“, müssen doch die Wehwehchen noch etwas versorgt werden, „wenn es nach den beiden Brocken von Sonntag und Dienstag sicher hier und da noch zwickt“, verbreitet Tunke. Dass das Startprogramm mit all den fußballerischen Schwergewichten kein Zuckerschlecken wird, ist den TSV-Schützlingen schon vorab klar gewesen. Die Bilanz mit null Punkten nach vier Spielen liest sich aber ernüchternd. Da auch Tunke weiß, dass Fußball ein knallharter Ergebnissport ist, weshalb das aktuelle Zahlenwerk auch Bände spricht: „Die Tabelle setzt uns sicher etwas unter Druck, aber wir wissen vor allem nach Dienstag, was wir leisten können“, zeigt er sich immer noch spürbar angetan von der Leistung seiner Mannschaft gegen den FC Augustdorf (0:2). Tunke fordert: „Freitag sollen die ersten Punkte her“, könnten sie doch damit Tuchfühlung zum unteren Tabellenmittelfelf aufnehmen. Er rechnet mit einer engen Partie, sieht er die Horner doch grundsätzlich „mit uns auf Augenhöhe.“ Immerhin steht im Rischenauer Lager am Samstag die Hochzeit an. Beim Lage-Spiel hat bekanntlich der Junggesellenabschied stattgefunden. Sebastian Tunke empfiehlt daher ganz fachmännisch: „Also erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, gilt dieses Sprichwort doch für viele Lebensphasen.

Auch vor dem heutigen Opener der fünften Runde beschäftigt TuS-Trainer Richard Soethe die Personalsituation sehr, führt er doch an: „Wie immer bei den Wochenspielen, muss man erst einmal schauen, was für ein Personal ist wann an Bord, um seine Ausrichtung festzulegen, aber es trifft ja nicht immer nur auf Wochenspiele zu“, so Soethe schmunzelnd bei Lippe-Kick. Die Begegnung besitzt eine vorentscheidende Bedeutung, könnten doch die Kurstädter mit einem Auswärtstriumph bis auf sieben Zähler Bonus auf die Rischenauer erspielen. Mit Blick auf den Gegner gibt er via Lippe-Kick zu: „Rischenau ist sicher ein Gegner auf Augenhöhe, der wie wir auch noch nicht so richtig in die Serie gestartet ist, aber wir werden uns auf ein intensives Spiel einstellen müssen, denn in Rischenau wird erfahrungsgemäß dem Gegner nichts geschenkt“, kennt er die Bedingungen noch aus eigener Erfahrung. Eine gutgemeinte Empfehlung spricht er an seine Schützlinge aus: „Wer nicht bereit ist, 100 Prozent auf den Platz zu bringen, der sollte besser zu Hause bleiben.“ Beruflich unterwegs sind Mete Akyazi, Sabri Metin und Daniel Rellmann, die folglich fehlen. Niklas Bohlmann ist im Urlaub und Oliver Dombrowski noch verletzt. Für den angeschlagenen Marco Bovino könnte ein Mitwirken möglicherweise zu zügig kommen. Soethe prophezeit in Richtung seiner Mannschaft: „Wenn wir nicht in jedem Spiel an unsere Grenzen gehen oder gehen können, werden wir nichts Zählbares einfahren“, fordert er die maximale Leistungsfähigkeit.

Ab 19.30 Uhr ist Carsten Grandt für die Spielleitung auf dem Rischenauer Rasenplatz zuständig.

 

Post TSV Detmold II vs. Blomberger SV

(ab). Der Post TSV Detmold II sieht am Sonntag ein ganz großes Kaliber auf sich zukommen. Der Blomberger SV ist für die Residenzler ein Gegner, mit dem man sich an der Werre nicht vergleichen will, denn „sie sind definitiv als Absteiger mit ganz anderem Ziel in die Saison gestartet als wir als zweite Mannschaft“, sieht Anton Brum, Co-Trainer der Mannschaft, seine Truppe in der Rolle des Außenseiters. Zu fehlerbehaftet ist das Spiel der Hausherren, um gegen den BSV eine siegessichere Parole raushauen zu können. „Wir wollen endlich sicher hinten stehen und einfache Ballverluste abstellen“, so Brum, erst „dann haben wir gute Chancen gegen jeden Gegner was Zählbares zu holen.“ Am Sonntag sind die Zauberkünste von Anton Brum und Chefcoach Jens Kaiser gefragt, denn acht verletzte Spieler, zwei Urlauber und fünf, die beruflich unterwegs sind, sind zu ersetzen, zudem konnte man ohne diese 15 (!) Spieler auch nicht vernünftig trainieren. Brum hat trotzdem eine vage Hoffnung: „Wir treten Sonntag an um Punkte zu holen.“

Auch Blomberg-Obmann Michele Caporale beurteilt die Rollenverteilung: „Nach der Tabelle zu urteilen müssen wir mit drei Punkten nach Hause.“ Wenn da nicht die Sache mit dem „Aber“ wäre. Das erste Aber: „Wir müssen erstmal mit dem Platz klarkommen.“ Und dann das zweite Aber: „Ich schätze Post vorne sehr stark ein, daher gilt die ganze Konzentration darauf, die Defensive dicht zu halten.“ Somit werden sich die Winkler-Brüder etwas überlegen muss. Auch, was die Aufstellung angeht, denn definitiv werden Türe, Wilhelmi, Kocak und Retzlaff fehlen. Hinter Tuzakci steht ein Fragezeichen, ebenso hinter Reuter.

Florian Günnewich behält als Schiedsrichter die Übersicht, pfeift die Partie um 13:00 Uhr an.

 

SG Brakelsiek/Wöbbel vs. SC Türkgücü Detmold

(ab). Nach dem ersten Saisonpunkt am vergangenen Sonntag beim TuS Horn-Bad Meinberg strebt der Aufsteiger den ersten Dreier der Spielzeit an. Mit dem SC Türkgücü Detmold kommt ein spielstarker Gegner an die Emmer-Kampfbahn. Falk Weskamp sieht seine Mannschaft aber „ganz gut vorbereitet“ sein. Auch der Coach rechnet mit einem „sicherlich spielerisch starken“ Gegner, aber genau darauf hat er seine Mannschaft eingestellt. „Natürlich werden wir versuchen was Zählbares mitzunehmen“, hat man als Aufsteiger noch weniger Geschenke zu verteilen als ohnehin.

Weiter fleißig Meilen sammelt der SC Türkgücü Detmold, der immer noch kein Heimspiel absolvieren konnte. Es ging bereits nach Heiligenkirchen, nach Hörste, zu den Nachbarn an die Werre und im Pokal nach Falkenhagen. Nächster Halt: Wöbbel. „Auch keine einfache Aufgabe für uns“, sagt Erhan Eksioglu, der den Gegner „auf keinen Fall unterschätzt. Sie haben eine junge und laufstarke Mannschaft“ und obendrein „die Zuschauer im Rücken“, weshalb der Coach davon ausgeht, dass seiner Mannschaft „alles abgefordert wird.“ Nach aber zuletzt vier Punkten aus zwei Spielen in der Liga und dem souveränen Einzug ins Pokal-Achtelfinale ist der SC gut drauf. „Wir wollen unser Spiel machen und werden nichts zu verschenken haben. Wir wollen unsere Serie weiter ausbauen“, ist die Wunschliste von Eksioglu überschaubar, aber von großem Siegeswillen. Ob Erdem Cömert und Gökhan Ak am Sonntag mitwirken können, entscheidet sich im Abschlusstraining am Freitag. Es sei aber auch völlig egal, wer spielt, findet der Coach, „die Mannschaft ist gut drauf und wird Vollgas geben.“ Abschließend wünscht sich Erhan Eksioglu „ein faires Match“ und hofft „auf zahlreiche Unterstützung unserer Anhänger wie bei den letzten Spielen.“

Dass es ein faires Match wird liegt auch in den Händen des Unparteiischen Ulrich Multhaup, der um 15:00 Uhr anpfeift.

 

RSV Hörste vs. SG Kachtenhausen/Helpup

(hk). Konstanz wünscht sich Hörste-Kicker Dennis Gerstenberg Guerreiro von seinem Team: „Wir werden nicht von unserer Spielidee aus den letzten Spielen ablassen, denn bisher sind wir damit gut gefahren“, soll Gutes doch nicht verändert werden. Drei lange Jahre ist es mittlerweile her, dass die Hörster auf die Kachtenhauser in einem Ligaspiel getroffen sind. Alle wissen, was die Stunde geschlagen hat. „Die Kicker aus Helpup haben wohl noch nie gegen den RSV gespielt, werden aber vom ehemaligen Hörster Coach gut darauf eingestellt werden“, lobt Gerstenberg Guerreiro den SG-Trainer Manuel Roßblatt im Lippe-Kick-Gespräch. Was den Hörste-Spieler aber ein wenig überrascht: „Mit den vielen Neuzugängen hätte ich die SG in der Tabelle zu diesem Zeitpunkt schon etwas stabiler gesehen, denke aber ,am Sonntag werden sie heiß sein auf die ersten Zähler“, so Gerstenberg Guerreiro. Für einige Spieler des Aufsteigers besitzt diese Partie eine ganz besondere Bedeutung, haben sie doch in der Vergangenheit für den TuS ihre Fußballschuhe geschnürt. Der Hörste-Kicker führt weiter aus: „Da sich diese Jungs mittlerweile als echte Hörster etabliert haben, stehen alle hinter ihnen und wollen das Derby mit Punkten krönen.“ Die gewohnt stimmungsvolle Kulisse im Hörster Waldstadion soll dafür sorgen, dass die Linnemann-Jungs die Saisonzähler fünf bis sieben einfahren.

Richtig bitter für die Spielgemeinschaft aus Kachtenhausen/Helpup, dass Pius Kessey Nana nicht zur Verfügung steht. Sein Coach Manuel Roßblatt spricht in diesem Zusammenhang von einem „sehr großen Ausfall.“ Was auch mit Blick bei Tageslicht auf das Tabellenbild hinzukommt: „Zudem stehen wir mit dem Rücken an der Wand“, muss das Schlusslicht aus dieser Position heraus nun agieren. „Wir müssen in den nächsten Spielen punkten, um den Anschluss nicht zu verlieren“, so Roßblatt, der weiß: Das rettende Ufer ist nur einen Zähler entfernt. In diesem Nachbarschaftsduell fordert der Ex-Hörster Roßblatt „unsere Tugenden wie Kampf und Leidenschaft.“ Diese sollen gewinnbringend eingesetzt werden.

Cumali Colak pfeift dieses Derby um 15.00 Uhr an.

 

SF Berlebeck/Heiligenkirchen vs. TuRa Heiden

(hk). Eine ausgeglichene Partie erwartet Berlebeck/Heiligenkirchen-Obmann Matthias Kuhlmann, sagt er doch mit Blick auf den TuRa Heiden: „Sie sind ähnlich gestartet, haben eine ähnliche Zielsetzung wie wir.“ Im Ligabetrieb ist die Heimbilanz der Sportfreunde ansprechend. Gegen den SC Türkgücü Detmold wurde zum Auftakt mit 2:1 gewonnen, dem Bezirksliga-Absteiger Blomberger SV ein achtbares 2:2 abgetrotzt. Über die jüngste 2:9-Demütigung im Kreispokal gegen das Bezirksliga-Spitzenteam sollte man lieber den Mantel des Schweigens werfen. Die Zielsetzung: „Wir wollen definitiv nicht verlieren. Aber es ist ein Heimspiel. Wir wollen die drei Punkte und fertig.“ Mit einer „kompakt“ agierenden Heidener Truppe rechnet er, weiß, dass auf TuRa-Außenbahnspieler Acht gegeben werden muss. Kuhlmann zeigt sich als kein Freund der ausgeprägten Spielplangestaltung mit der Orgie an englischen Wochen. „Das ist für einen Breitensportler nicht mal eben so abzudecken“, erklärt Kuhlmann. Verständnis zeigt der Manager dafür, dass die Vielzahl an Spielen absolviert werden müssen, bezeichnet er den knackigen Saisoneinstieg mit der Vielzahl an englischen Wochen als „ein bisschen hart für den Einstieg.“ Ein Opfer dieser Entwicklung ist Florian Kersting, der langzeitverletzt ist. Seine Wadenverletzung hat sich als schwerwiegender darstellt, bei ihm besteht die Hoffnung, dass er in zwei bis drei Wochen sein Comeback feiert. Roman Reger hat Probleme am Meniskus, auch er wird wohl künftig passen müssen. „Er war einer der entscheidenden Motoren im Mittelfeld“, klagt Kuhlmann.

Für TuRa-Trainer Thorsten Geffers ist es eine Rückkehr an die ehemalige Wirkungsstätte. „Es ist richtig, dass es zu meinem Ex-Verein SF BHK geht. Aber auch in diesem Spiel geht es nur um drei Punkte. Nicht mehr und nicht weniger.“ Die Analyse über die gegnerischen Stärken und Schwächen sollte Geffers nicht allzu schwerfallen, kennt er doch die meisten der Kicker. Trotzdem ruft er sein Team in Erinnerung: „Aber sie haben auch ein paar Neuzugänge, auf die es zu achten gilt.“ Sein Team ist mit vier Zählern auf dem neunten Rang platziert, hat somit drei Punkte weniger als die Sportfreunde. Mit einem Sieg könnte der kommende Gegner tabellarisch überholt werden, was Geffers Ziel ist. Seine Marschroute ist eindeutig: „Unabhängig davon, wollen wir unsere eigene Spielidee weiter verbessern und diese auch über 90 Minuten auf die Platte bringen. Die vielen sehr guten Ansätze müssen wir nur noch konstanter zu Ende bringen.“ Faktoren wie die Tagesform, auch das nötige Quäntchen Glück, werden beim Kampf um die volle Punktzahl nach seinem Dafürhalten entscheidend sein. Der erkämpfte Sprung in die zweite Pokalrunde hat Spuren hinterlassen. Nach dem 3:1-Sieg beim B-Ligisten TuS Eichholz/Remmighausen fehlen Böke, er befindet sich im Urlaub. Di Paterniano (beruflich verhindert), Hillmann, Grabosch und Nispel (alle verletzt), Peuker, König und Weiser angeschlagen.

Wilhelm Hackl leitet diese Begegnung ab 15.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Heiligenkirchen.

 

SG Hiddesen/Heidenoldendorf vs. SV Diestelbruch/Mosebeck

(hk). Viel Respekt offenbart Hiddesen/Heidenoldendorf-Coach Markus Rüschenpöhler vor dem 39-fachen Torschützen der Vorsaison, Joel Weber. Auch chronisch torgefährliche Akteure wie Jevsovar oder Richts bürgen für eine gewisse Qualität. Diese individuelle Qualität in Kombination mit der mannschaftlichen Stärke stellt für Rüschenpöhler ein „Top-Fünf-Team“ in der Liga dar. Immerhin weiß er doch, dass die Rot/Weißen eine starke Entwicklung hingelegt haben. Wachsamkeit fordert daher der SG-Trainer von seinem Team. Trotz der Stärke des Kontrahenten streben die Hausherren auf dem Rasenplatz am Bent die volle Punktzahl an. Im und nach dem Trainingsbetrieb muss abgewartet werden, wie sich die Kaderzusammenstellung ergibt. „Von der Bundes- bis zur Kreisliga ist es immer so, dass man kurzfristig schauen muss, welche Spieler fit sind“, so Rüschenpöhler, der möglicherweise dem einen oder anderen vielbelasteten Spieler eine Pause gönnt.

Das Gefühl einer Niederlage kennt die SG Hiddesen/Heidenoldendorf bis dato noch überhaupt nicht. Sie haben sich nach Ansicht von Di/Mo-Co-Trainer Lennart Rethmeier sogar in eine „Geheimfavoritenrolle“ gespielt. Eine Gemeinsamkeit zwischen den beiden Teams besteht in der Juvenilität. Rethmeier lobt: „Sie haben technisch starke und vor allem schnelle Spieler. Mit Jan Block und Robin Jöstingmeier haben sie zwei richtig gute Kicker in der Offensive. Aber auch die hinteren Reihen haben enormes Potenzial“, fällt es daher schwer, echte Schwächen zu erkennen. Dennoch möchte sich der auf dem sechsten Rang befindliche SV Diestelbruch/Mosebeck mit einem Punktgewinn auf dem Hiddeser Bent belohnen. Nach einem eher so mittelprächtigen Start mit einem Zähler aus zwei Partien haben sich die Dörenwald-Jungs wieder gefangen, zuletzt zwei Siege in der Liga und einen Erfolg im Kreispokal eingefahren. Die jüngsten punktereichen Partien haben das Selbstbewusstsein deutlich wachsen lassen. Timo Schiewe fällt weiterhin aus, auch Christian Zimmermann spielt nicht mit. Rethmeier strahlt: „Die letzten Duelle waren für den Zuschauer ein Leckerbissen“, möchte er aber den Wermutstropfen nicht unerwähnt lassen: „Schade, dass der Bent in keinem guten Zustand ist.“

An der Pfeife: Niklas Skora ab 15.00 Uhr.

 

SuS Lage vs. SuS Pivitsheide

(hk).  Voll des Lobes zeigt sich Lage-Kicker Manuel Eßer mit Blick auf den Gegner: „Pivitsheide hat sich extrem gut verstärkt diese Saison und ich denke, sie werden oben dick mitmischen!“ Die Lagenser haben bislang eine schwache Runde absolviert, holten sie ihre einzigen drei Zähler doch dadurch, dass Rischenau nicht antrat. Dennoch wollen die Zuckerstädter ihre Chance nutzen. Defensiv-Ass Eßer gilt grundsätzlich als Optimist, sagt daher auch: „Für uns wird es schwer, aber nicht unmöglich, wenn wir endlich in die Spur finden!“ Beim Pokalspiel bei Klüt/Wahmbeck haben die Schützlinge von Coach Christian Martens sieben Mal das Runde in das Eckige befördert. Das fördert das Selbstbewusstsein gewiss. Die gesperrten Benjamin Borchert und Fatih Yörüs fehlen. Verletzt sind Esteban Gonzalez und Aykut Kahyaoglu.

Eine traditionelle Schwierigkeit erkennt Pivitsheide-Kicker Daniel Wichmann darin, beim Namensvetter aus Lage zu spielen. Dafür liefert er auch eine fachliche Begründung: „Eine kämpferische Truppe, die immer alles reinwirft. Da gilt es natürlich genauso kämpferisch dagegen zu halten“, werden die Primärtugenden erforderlich sein. Mit maximaler Willenskraft wollen die Pivitker die Saisonzähler zehn bis zwölf verbuchen, sich damit in der elitären Spitzengruppe der A Detmold positionieren. Auf dem Teppich am Werreanger möchten die spielstarken Skarupke-Jungs aber auch ihre fußballerischen Fähigkeiten offenbaren. Wichmann weiß nämlich: „Auf dem neuen Kunstrasenplatz ist das wunderbar möglich.“ Bis auf den urlaubenden Lucas Stölting kann Coach Carsten Skarupke in Bestbesetzung auflaufen. Nach der jüngsten 0:2-Heimpleite gegen den Primus TuS WE Lügde ist die Sehnsucht nach der maximalen Ausbeute groß beim Team von der Hebbelstraße.

Garrit Kniekamp pfeift diese Begegnung ab 15.00 Uhr an.

 

TuS WE Lügde vs. FC Fortuna Schlangen

(hk). Das Duell der Giganten findet um 15.00 Uhr in der Emmerkampfbahn statt, wenn die verlustpunktfreien Führenden divergieren. Die Meinung von Westfälische Eiche-Coach Andreas Hoffmann ist hoch über den Tabellenzweiten: „Fortuna Schlangen ist eine sehr starke Mannschaft, vor der wir Respekt haben und die zu Recht um den Aufstieg spielt. Ich denke, dass es ein Spiel auf Augenhöhe sein wird und der Gegner uns alles abverlangt“, erwartet er eine strapaziöse Partie für seine Truppe, die ein klares Ziel verfolgt: „Das Heimspiel gewinnen.“ Fehlen werden Fabian Deppe und Jens Kröger.  Unklar ist noch, ob Jagalla, Philipp Deppe und Marcel Walek in diesem Top-Spiel dabei sind.

Wenig überraschend ist die Schlänger Gefühlslage, die Sturmführer Arne Seehrich bei Lippe-Kick postuliert: „Wir freuen uns auf das Spiel!“ Die Fähigkeiten des Kontrahenten sind auch dem Spitzenteam aus dem Detmolder Süden keineswegs verborgen geblieben. Konstanz auf gutem Niveau, das ist für Seehrich doch ganz entscheidend, erklärt er doch via Lippe-Kick: „Lügde ist in der letzten Saison schon sehr souverän aufgetreten und tut es in der aktuellen Spielzeit als Spitzenreiter ebenfalls!“ Dies ist auch der Grund, warum Seehrich der Truppe von seinem diesjährigen Auswahlcoach ganz geschmeidig die Favoritenrolle zuschiebt: „Daher sind sie gerade zu Hause der Favorit in diesem Spiel.“ Auf die fußballerischen Primärtugenden wird es für die Hohnhold-Männer ankommen, müssen sie kampfstark agieren, zugleich „alles aus uns herausholen“, so der Vorschlag von Arne Seehrich.

Michael Knöner ist der Spielleiter dieser Partie.

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