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Kreisliga A Lemgo

Vorberichte 8. Spieltag 18/19 A Lemgo

Lippe-Kick hat gefragt, die Protagonisten der A Lemgo haben geantwortet. Resultat: Umfangreiche und informative Vorberichte.

Lüerdissen vor nächster Bewährungsprobe

Kreisliga A Lemgo (hk). Im zwei-Punkte-Abstand sind die drei besten Teams in der Tabelle voneinander getrennt. Asemissen führt mit 21 Punkten die Tabelle an, es folgen Nachbar TuS Lipperreihe (19) und der RSV Barntrup (17). Das Trio eint, dass sie noch ungeschlagen durch die sieben Spieltage marschiert sind. Das soll im besten Fall auch nach der achten Runde so bleiben. Asemissen hat den unbequemen Gegner Lüerdissen vor der Brust, Lipperreihe empfängt den Aufsteiger SG Kalldorf und Barntrup begrüßt die Wundertüte SG Bentorf/Hohenhausen. Interessant: Das Derby vom Aufsteiger und Schlusslicht TuS Bexterhagen gegen den Tabellensechsten SV Werl-Aspe.

Von Henning Klefisch & Andre Bell

 

TuS Bexterhagen vs. SV Werl-Aspe

(hk). Der sechste Tabellenplatz und zehn von 21 möglichen Punkten sind Zahlenwerte, die Bexterhagen Co-Trainer Uwe Wehmeyer etwas verwirren. Zumal sie im Zusammenhang mit dem SV Werl-Aspe zu bringen sind. Kurzum: „Sie sind eine Mannschaft, die alle weiter oben in der Tabelle erwartet haben. Das geht uns genauso“, sollten sich die Reds in ihrer derzeitigen Lage aber nicht wählerisch im Umgang mit der Punktejagd zeigen. Der Aufsteiger sollte das nehmen, was kommt, um einen Abstiegsrang nicht dauerhaft einzunehmen. Wehmeyer mahnt jedoch an: „Eine junge Truppe, die, wenn sie einmal ins Rollen kommt, so einen Neuling wie uns auch schnell mal überrollt“, soll eine ausgeklügelte Taktik von Chefcoach Achim Wenzel genau dies verhindern. Sein Assistenzcoach hofft auf ein Bündnis mit dem Quäntchen Glück, damit auch der ehemalige Bezirksligist im Nachbarschaftsduell Zähler liegen lässt. Die Tatsache, dass drei Urlauber in den Kader zurückkommen, wiegt nur wenig erfreulich, denn zwei fliegen eben dorthin. Ergo: „Also keine große Veränderung zu den Vorwochen“, so die Erklärung von Uwe Wehmeyer.

Siege schmecken doch so schön. Das weiß auch der SV Werl-Aspe, der nach dem hart erkämpften Dreier im Walkenfeld nun die volle Punktzahl in Bexterhagen anstrebt. Aspe Co-Trainer Carsten „Kaiser“ Voelzke befürchtet aber vor dem Duell beim Schlusslicht: „Es wird nicht leicht werden , ich bin aber guter Dinge, dass wir dort gewinnen“, bekommt er doch noch die Kurve in Richtung positives Denken. Auch die familiäre Bande könnte als zusätzliche Motivationsspritze dienen. „Wir spielen gegen Bonzo’s Schwiegervater Achim Wenzel, da sind unsere Jungs doppelt motiviert“, wird dieses Spiel hoffentlich nicht den seligen Familienfrieden stören. Kein Novum, dass den Schwarz/Weißen zahlreiche wichtige Akteure fehlen. Lang, Krencky, Tornau, Allevato, Fröhling , Weber, Jablonsky fallen unter anderem aus.

Niklas Pankoke übernimmt ab 15.00 auf dem Rasenplatz am Alten Postweg die Spielleitung.

 

TuS Brake vs. TuS Ahmsen

(hk). Obwohl viele Tage ins Land gezogen sind, ist bei Axel Wehmeier der Ärger über die knappe Niederlage in Aspe nicht verraucht. Was den TuS Brake-Coach etwas beruhigt: „Von daher ist es gut, dass am Sonntag gegen TuS Ahmsen ein „leichtes“ Spiel für uns ansteht. Leicht daher, weil wir da nur gewinnen können. Es rechnet keiner damit, dass wir punkten und von daher können wir ganz befreit aufspielen“, liegt der Druck klar auf Seiten der Ahmser. Wichtige Erfahrungswerte kann der TuSB in solchen Partien sammeln, sich dadurch auch positiv weiterentwickeln. Korrekterweise stellt Wehmeier bei Lippe-Kick fest: „Es geht gegen ein Top-Team der Liga und meine Wertschätzung ist nicht nur wegen meines guten Verhältnisses und der alten Vergangenheit mit Obmann Lothar Könnemann riesengroß. Ahmsen ist das beste Beispiel, wie man mit eigenen Spielern und gezielten Verstärkungen sehr erfolgreich in der Kreisliga A mitmischen kann“, sind die Grün/Weißen doch erst 2017 in das Kreis-Oberhaus aufgestiegen. Der Coach der Hausherren findet auch die gegnerische Mannschaft grundsätzlich „sympathisch.“ Ein Spieler wie Moritz Brünger, um einen herauszuheben, genießt bei Wehmeier eine hohe Wertschätzung, hat er doch einst gegen Brüngers Dad selbst gezockt. „Ich glaube aber behaupten zu können, das beruht auf Gegenseitigkeit.“ Axel Wehmeier hofft auf „möglichst wenige Fehler“, eine gute Kampfbereitschaft und ein hohes Investment, damit man den Kontrahenten ärgern, vielleicht sogar besiegen kann. Auf vier Spieler müssen die Walkenfeld-Jungs verzichten. Dennoch ist der Kader ausreichend besetzt, um dies zu kompensieren.

Enorm ist die Vorfreude auf das Gastspiel im Walkenfeld in Brake. Ahmsen-Obmann Lothar Köhnemann schwärmt vom „tollen Rasenplatz.“ Das Wiedersehen mit Brake-Coach Axel Wehmeier und einigen Akteuren fällt wohl ganz besonders herzlich aus, „haben wir einen sehr guten und freundschaftlichen Kontakt“, erklärt er gegenüber Lippe-Kick. Köhnemann selbst kann diesen Kontakt nicht persönlich wahrnehmen, weilt er doch bis Anfang Oktober fortan im Urlaub. Der TuS Brake gleicht in diesen Tagen einem Überraschungsei, hat der Verein doch jeweils dreimal gewonnen und verloren. Grundsätzlich besitzt für ihn jedoch Gültigkeit: „Ein wirklich unangenehmer Gegner, der dir das Leben sehr schwer machen kann und uns genau darum eigentlich keine so große Freude bereitet“, müssen solche Hürden schließlich erst einmal übersprungen werden. Ein bitterer Ausfall: Spielführer Tobias Frenzel muss wegen eines Muskelfaserrisses im rechten hinteren Oberschenkel passen. Auch Zur Heide, Florian Ewert sowie Artak Apresjan fehlen. Köhnemann verrät: „Bei Ewert besteht etwas Hoffnung, wurde er doch auf dem Trainingsplatz gesichtet und dieses nicht nur als Zuschauer, sondern mittendrin statt nur dabei“, ist das alte DSF-Motto auch bei ihm noch präsent. Der Gäste-Manager rechnet mit einer „optimal vorbereiteten Mannschaft“, die alles investieren wird, um den Favoritensturz zu realisieren. Schließlich könnte Brake doch mit einem Sieg bis auf einen Zähler an Ahmsen heranrücken. Sie sind bereit und wollen die Möglichkeit nach zwei engen, aber dennoch sieglosen Spielen wieder mal Punkte einzufahren, auch nutzen.“ Das Führungstrio soll doch bitte sehr nicht allzu weit davongaloppieren. Lothar Köhnemann verweist nämlich ganz geschickt auf Erfahrungswerte: „Man hat ja definitiv gegen Barntrup sowie Asemissen gesehen, dass es möglich ist, auch gegen diese Top-Mannschaften mitzuhalten.“

Rainer Lengert ist als Spielleiter ab 15.00 Uhr im Walkenfeld zuständig.

 

TuS Asemissen vs. VfL Lüerdissen

(hk). Hello Top-Team lautet die Devise beim TuS Asemissen. Mit dem VfL Lüerdissen gastiert wieder eine hoch eingeschätzte Truppe in Asemissen. Dabei scheint es mit Blick auf die vergangenen Spielzeiten fast schon eine kleine Tradition zu sein, dass der Ligastart eher so mittelgut verläuft. Platz zwölf und sieben Zähler sind eine enttäuschende Zwischenbilanz. Vielleicht nehmen sie auch nur etwas Anlauf, was Asemissens Michael Kastner erwartet: „Aber man weiß, dass sie im Laufe der Serie immer stärker werden und am Ende wieder unter den ersten Plätzen vertreten sein werden.“ Dem Tabellenzweiten aus Asemissen könnte entgegenkommen, dass Lüerdissen auch mitspielen möchte, was den Seinen den nötigen Platz bietet. Zudem werden die Zuschauer rund um den Kunstrasenplatz in Greste wohl bestens unterhalten, sind wohl viele gefährliche Abschlussaktionen garantiert. „Die Spielstärke der A-Liga ist in meinen Augen wieder viel besser geworden, da sich viele Vereine deutlich verjüngt haben und viel mehr Tempo gehen“, ist die Entwicklung als positiv zu betrachten. Bis auf die Langzeitausfälle können die Asemisser ihre beste Formation aufbieten. Alle 18 Akteure sind einsatzfähig. Kastner lobt: „Auch die Neuzugänge und A-Jugendlichen wurden vom Trainer Flo Müller super in die Mannschaft integriert.“

Die Wochen der Wahrheit nehmen kein Ende für den VfL Lüerdissen. Es geht zum Tabellenführer TuS Asemissen, der mit Blick auf die enge Tabellenspitze nichts zu verschenken hat. „Eine Mannschaft mit viel Dynamik, sie sind eingespielt, viele spielerische Dinge sind automatisiert, sehr gute Einzelspieler, das wird eine enorme Herausforderung“, so die Prognose von VfL-Spielertrainer Tim Steffen. Zuversicht verströmt bei ihm allerdings die Tatsache, dass seine Mannschaft gegen Spitzenteams wie Ahmsen oder Barntrup absolut mithalten konnte. Deshalb ist die Zielsetzung auch definitiv realistisch, verrät er doch Lippe-Kick: „Chancenlos treten wir also nicht an und wir treten sicherlich nicht an, um mit null Punkten nach Hause zu fahren!“ Die Urlauber geben ihr Comeback, die Lüerdisser haben gut trainiert. In Summe: „Die Mannschaft ist gewillt, am Sonntag das Optimum rauszuholen!“ In den Sternen steht allerdings noch, ob Bailis und Batzer mitspielen können.

Moritz Busch-Tolkemit pfeift das Spiel um 15.00 Uhr an.

 

RSV Barntrup vs. SG Bentorf/Hohenhausen

(hk). Als Tabellendritter und letztjähriger Bezirksligist geht der RSV Barntrup favorisiert in das Heimspiel gegen die fünf Plätze und acht Punkte schlechter dastehende SG Bentorf/Hohenhausen. RSV-Trainer Daniel Barbarito möchte auch gar nicht die Favoritenrolle abstreiten, hebt eher mahnend den Zeigefinger: „Gerade die letzten Spiele haben gezeigt, dass wir ohne harte Arbeit nichts geschenkt bekommen.“ Auch im Spiel der SG Ben/Hoh rechnet er mit dem Phänomen, dass die Motivation gegen den Absteiger besonders stark ausgeprägt sein wird, weshalb dadurch ein paar Prozente gesteigert werden können. Lippe-Kick verrät er: „Höchste Konzentration, gradliniges, einfaches Kombinieren und schnelles nach vorne spielen sind unsere Zielsetzungen, um zum Erfolg zu kommen.“ Sehr erfreulich liest sich die Kaderstärke, stehen Barbarito doch gleich 24 Spieler zur Verfügung. Daher gibt es das demokratische Prinzip zur Stammelfbildung: „Die Trainingsleistung wird entscheidend sein.“

Bentorf/Hohenhausen-Coach Naki Sevgül kennt keine Angst. Weder als Privatperson, noch als Coach der SG. „Der RSV kommt uns gerade recht“, ist er froh, dass ein Großkaliber sich seinem Team in den Weg stellt. Mit einem schelmischen Grinsen ausgestattet, kündigt er tatendurstig an: „Da können wir unsere Auswärtsstärke demonstrieren. Da Barntrup (nur sieben Punkte aus drei Spielen) heimschwach ist, sollte was drin sein“, tropft diese Aussage nur so vor Ironie. Mehr  Konzentration, mehr Fokussierung auf das Wesentliche. Auch verspürt Sevgül große Lust auf eine intensive Affäre, hofft er doch bei Lippe-Kick: „Wenn uns dann die hübsche Fortuna endlich zur Seite steht, sollten wir mit der Qualität meiner Truppe gegen Barntrup zu Punkten kommen können“, vertraut er seinem Team. Urlaub, Krankheit und Verletzungen sind als Ursache für das Fehlen von einigen Akteuren auszumachen. Sevgül hat aber Großes vor: „Wir sind entschlossen, endlich einen Bigpoint zu machen. Einfach wird die Partie für uns sicherlich nicht, aber dafür sehr reizvoll“, wächst man doch auch als Fußballer mit seinen Aufgaben.

Michael Pelster pfeift diese Begegnung ab 15.00 Uhr im Waldstadion Barntrup an.

 

TSV Schötmar vs. TuS Sonneborn

(hk). Dem TSV Schötmar empfiehlt man getrost den Blick in den Rückspiegel. Es sind schließlich nur drei Zähler Vorsprung auf die Abstiegsränge. Da kommt es gelegen, dass zum Spiel gegen Sonneborn einige Urlauber zurückkehren, wie etwa Trainer Mithat Bozkurt und Ugur Cikdemtepe. TSV-Schriftführer Yasin Altinisik atmet tief durch: „Wir sind wieder fast komplett.“ Im Heimspiel möchte der Tabellenvierzehnte nach einer ansprechenden Trainingswoche gut vorbereitet in dieses Spiel gehen. Altinisik weiß um die Bedeutung dieser Partie, sagt er folglich: „Für uns zählen ab jetzt nur noch Punkte. Wir haben schon einige unnötig abgegeben“, soll dies zukünftig nicht mehr so einfach passieren. „Am Sonntag werden wir damit anfangen und die drei Punkte zu Hause behalten, dennoch haben wir Respekt vor Sonneborn“, ist dieser auch vonnöten.

Die Schötmaraner möchte Sonneborn-Kicker Jan-Oliver Drawe keineswegs spielen lassen. Schließlich sei der TSV Schötmar eine äußerst spielstarke Truppe, eine Defensivreihe „mit links aushebeln.“ Nach dem überzeugenden Auftritt gegen Leopoldshöhe soll im Lohfeld der nächste Sieg verbucht werden. „Vorsicht gilt jedoch, da sie zwar viele Tore kassiert haben, aber auch viele geschossen haben, daher ist auf jeder Position 100 Prozent Konzentration gefordert“, könnte sich vielleicht sogar ein torreiches Spiel entwickeln. Auf die verletzten Niemeier, Quast, Greimeier und Westphal müssen die Sonneborner auch weiterhin verzichten. Marter weilt auf einem runden Geburtstag und Husmann muss eine Gelbsperre verbüßen. Trainer Heiko Taube genießt seinen Urlaub. Kamlah und Steffen stoßen aber wieder zum Team dazu.

Patrick Elfers ist der Schiedsrichter für diese Begegnung auf dem Rasenplatz auf dem Bad Salzufler Lohfeld.

 

TuS Leopoldshöhe vs. TBV Lemgo II

(hk). Eine Aussage, die jeder gegnerische Trainer vor dem Spiel gegen den TBV Lemgo II liefert: „Lemgo ist besser, als der Tabellenplatz es ausgibt“, so Leopoldshöhe-Coach Sebastian Brosch. Und: „Es ist eine Kunstrasenmannschaft“, ist diese Aussage per se nicht überraschend. Da in Leopoldshöhe jedoch auf Naturrasen munter gekickt wird, könnte dies einen Vorteil für die hungrigen Löwen darstellen. Zuletzt fiel die Beute eher auf Schmalhans Küchenmeister-Niveau aus, haben sie doch einige Nullrunden in Serie hingelegt. Optimismusfördernd ist sicherlich die Tatsache, dass viele Akteure ihren Trainingsrückstand aufgeholt haben, wieder zum Team dazustoßen. „Es wird ein enges Spiel. Mit der richtigen Einstellung bleiben die Punkte in Leo“, hofft Brosch.

Gut gelaunt zeigt sich Lemgo II-Coach Benjamin Rawe, dass sein Team zuletzt endlich mal wieder weniger in Spielen belastet war. Nach den vielen englischen Wochen zeigt sich Rawe nun erleichtert: „Es ist schön, dass jetzt endlich ein normaler Rhythmus einkehrt.“ Schwer zu greifen ist sicherlich der TuS Leopoldshöhe, haben die Leos doch einen exzellenten Saisonstart hingelegt, zuletzt aber klare Niederlagen kassiert. „Den Berichten zufolge darf man die letzten Ergebnisse aber nicht überbewerten“, liest Rawe offenbar fleißig Lippe-Kick. Den Leos bescheinigt er spielerisch und kämpferisch einige Qualitäten, die auch individuell gut besetzt sind: „Mit Marcel Heisler als Taktgeber, Benjamin Holt in der Defensive und schnellen Offensivspielern sind sie auch insgesamt gut aufgestellt.“ Den vorletzten Tabellenplatz nach sieben Partien hätten sich die Hansestädter wohl auch nicht in ihren kühnsten Albträumen ausmalen können. Mit einem Auswärtssieg könnte die Punktzahl sogar verdoppelt werden. Man war zuletzt stets nah dran an einem Punktgewinn: „Unsere letzten Spiele gingen allesamt knapp verloren und es wird Zeit, dass wir uns endlich mal belohnen“, weiß Rawe. Verletzt fallen Jan-Mika Gatzke, Jonas Hildebrand und Jannis Gronemeier aus. Thomas Prachnau, Mathias Wellmann und Kristian Wolf sind Sonntag außer Landes. Julian Diedrich und Afrid Hossain konnten immerhin die Rückkehr ins Mannschaftstraining feiern.

Michael Joyce ist bei diesem Duell ab 15.00 Uhr an der Pfeife.

 

TuS Lipperreihe vs. SG Kalldorf

(ab). Der nach sieben Spielen noch ungeschlagene Tabellenzweite aus Lipperreihe stellt sich auf ein Geduldsspiel gegen den Aufsteiger aus dem Kalletal ein. Co-Trainer Timo Blodow meint: „Wir gehen davon aus, dass SG Kalldorf sehr tief steht und mit langen Bällen agiert.“ Die Anfangsphase des Spiels dürfe man nicht verschlafen, fordert Blodow: „Wir müssen die Zweikämpfe von der ersten Minute annehmen, hellwach und geduldig unseren Fussball spielen.“ Mit welchem Kader der TuS das tun wird, steht aber „noch nicht fest.“

Als einen „ganz schwerer Brocken“ bezeichnet Kalldorf-Coach Stephan Brill den kommenden Gegner. „Lipperreihe ist sehr gut gestartet und nicht umsonst ungeschlagen.“ Nur in Leopoldshöhe hat Lipperreihe Punkte liegen gelassen, hat die anderen sechs Spiele teils sehr souverän gewonnen. Brill will mit seiner Mannschaft die zweite Truppe sein, die dem TuS Punkte abluchst. Schließlich nimmt man die weiter Fahrt nicht auf sich, „um kampflos die Punkte abzugeben.“ Auch mit dem künstlichen Untergrund kann man sich bei den Schwarz-Gelben anfreunden: „Eigentlich haben wir auf Kunstrasen immer ganz gute Spiele abgeliefert und werden es auch am Sonntag versuchen.“ Mit Punkten im Gepäck will man dann anschließend die Heimreise antreten.

Um 15:00 Uhr ist auch hier Anstoß, Marco Ehrlich leitet die Partie.

 

TSV Oerlinghausen II vs. TSV Kirchheide

(hk). Auf dem Sportplatz am Kalkofen findet um 15.00 Uhr eine Begegnung zwischen zwei punktgleichen Tabellennachbarn statt. Der gastgebende TSV Oerlinghausen II steht mit einer um zwei Toren besseren Torbilanz auf zehntem statt elftem Rang. Nach erträglichen Partien zuletzt wünscht sich TSV II-Coach Sebastian Boer: „Wir wollen den Schwung aus den letzten Spielen mitnehmen“, weiß er, dass Kirchheide zuletzt ähnlich erfolgreich gewesen ist. Ergo: „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe!“ Die Maßgabe ist jetzt nicht gänzlich überraschend aus Sicht der Bergstädter. „Wir wollen natürlich die Punkte auf unserem heimischen Kunstrasen behalten!“ Bis auf Marcel Berkemeier und Yannick Danneberg tritt der TSV Oerlinghausen II mit seiner besten Formation an.

Gern erinnert sich TSV-Trainer Andre Plaß an die beiden Duelle aus der Vorsaison zurück: „In der letzten Saison konnten wir beide Spiele gegen Oerlinghausen knapp für uns entscheiden“, rechnet er auch diesmal wieder mit einer „engen“ Angelegenheit. Andre Bultmann muss bis zu sechs Wochen mit einer Bänderverletzung passen. „Ich bin aber sehr froh, dass wir mit Andreas Siebert gleichwertigen Ersatz haben“, beruhigt ihn dies doch sehr.

An der Pfeife: Referee Marcel Liesegang.

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