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Kreisliga B1 Lemgo

Vorberichte 8. Spieltag 18/19 B1 Lemgo

Spieltag acht steht bereits vor der Tür, ein Spiel fand am Donnerstag statt, die übrigen sieben folgen am Sonntag.

UK bei Don/Voß – Stoppt Ben/Hoh II die SG Extertal/La/Si?

Kreisliga B1 Lemgo (ab). Nach dem Sieg des TSV Kirchheide II in Almena am Donnerstag-Abend, ist es im Tabellenkeller so richtig kuschelig geworden. Passend zum noch einmal herannahenden Spätsommer geht es auch im Abstiegskampf richtig heiß her. Der FC Donop/Voßheide II hat mit einem Sieg gegen den FC SSW die Chance, die Abstiegsränge wieder zu verlassen. Kurz über dem Strich steht die SG Talle/Westorf, die sich mit einem Dreier gegen den TBV Jahn Alverdissen Luft verschaffen will. Gleiches gilt für den TuS Brake II im Duell mit dem RSV Barntrup II. Eigentlich auch nichts da unten zu suchen haben der FC Unteres Kalletal und die SG Bentorf/Hohenhausen II, die allerdings harte Brocken vor der Brust haben. Für UK geht es zum FC Donop/Voßheide, die SG muss bei Tabellenführer SG Extertal/Laßbruch/Silixen ran.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

TuS Brake II vs. RSV Barntrup II

(ab). Nach dem 0:4 in Alverdissen am letzten Sonntag ist der TuS Brake II auf Wiedergutmachung aus, die Sehnsucht nach einem Sieg ist groß. „Wir wollen natürlich nach der Klatsche vom letzten Wochenende mal wieder ein Erfolgserlebnis“, so Timo Lesmann. „Schon letzte Woche haben wir eine starke erste Halbzeit gespielt, aber keine Tore gemacht“, wurde es am Ende beinah ein Debakel, das in der Höhe allerdings nicht verdient gewesen ist. An der Chancenverwertung wurde gearbeitet, „das ist auf jeden Fall das, was wir verbessern wollen. Wir müssen endlich wieder Tore schießen und wenn wir das hinbekommen, haben wir alle Chancen zu punkten.“

RSV-Coach Martin Schäfer ist überrascht vom schwachen Saisonstart der Gastgeber, er hat den TuS „vor der Saison unter den Top Fünf gesehen, im Moment spielen sie aber unter ihren Verhältnissen.“ Für Schäfer bleibt es aber eine „bärenstarke Mannschaft. Sie werden schnell wieder in die Spur finden“, ist die Hoffnung groß, dass dies „nicht unbedingt am Sonntag“ der Fall sein wird. Die personellen Probleme beim RSV sind allerdings keine guten Voraussetzungen. Roman Krieger feiert am Wochenende auf Sylt seine Hochzeit, ein Teil der Mannschaft ist bei den Feierlichkeiten dabei. „Der Kader ist zwar dezimiert, aber breit und groß, das ist hilfreich“, wird sich Schäfer schon eine Lösung einfallen lassen. Auch für das Problem, die Federau-Brüder in den Griff zu bekommen, ist der Coach noch auf der Suche nach einem Plan: „Die sind unberechenbar, kaltschnäuzig.“ Eine andere Frage wird sein, wie der RSV mit dem roten Rasen zurechtkommt. „Wir sind sehr gut auf Kunstrasen unterwegs“, so Schäfer, auf Rasen sieht es dagegen genau gegenteilig aus. Nun die Asche. „Wir werden es sehen“, nimmt Schäfer die Sache ganz pragmatisch. Seine Mannschaft geht mit breiter Brust ins Spiel, die letzten Ergebnisse waren mehr als positiv. Wir gehen definitiv nicht mit Angst ins Spiel. Wir sind eine starke Mannschaft, wenn die Einstellung und der Wille stimmen und wir mit der nötigen Aggressivität ins Spiel gehen, warum sollte dann nichts Zählbares für uns rausspringen“, fragt Schäfer.“ Aufgrund der Umstände, auswärts und auf Asche, wäre man auch „mit einem Punkt zufrieden.“

Meik Gronemeier hat ab 13:00 Uhr die Spielleitung.

 

SG Talle/Westorf vs. TBV Jahn Alverdissen

(ab). Die SG Talle/Westorf hat die Pause am letzten Wochenende, das Spiel in Kirchheide wurde verlegt, gut nutzen können. „Für die angeschlagenen war die Pause sicherlich sehr gut und der Tank sollte auch gut gefüllt sein“, so Spielertrainer Oliver Gehrmann. Im Heimspiel fordert er von seiner Mannschaft „mehr Leidenschaft.“ „Wir wollen den langjährigen Vereinsmitgliedern ein gutes Fußballspiel zeigen und möglichst die drei Punkte einfahren. Dafür werden wir alles versuchen“, verspricht Gehrmann. Das wird allerdings kein Selbstläufer, aber, „wenn wir von der der ersten bis zur letzten Minute mit Leidenschaft, Wille und Ehrgeiz spielen, rechne ich mir gute Chancen aus. Aus personeller Sicht war die Pause auf jeden Fall hilfreich, es gibt für Sonntag „nur noch“ drei, vier Spieler, hinter deren Einsatz ein Fragezeichen steht.

Nach der Gala am Sonntag hat sich der TBV Jahn Alverdissen vorgenommen, „an die zweite Halbzeit des Brake-Spiels anzuknüpfen.“ Betreuer Tim Rose erwartet „ein enges, intensives Spiel auf Augenhöhe. Wir werden die SG aufgrund der Tabellensituation nicht unterschätzen, letzte Saison haben wir beide Spiele verloren“, sind die Erinnerungen daran keine positiven. Personell gibt es beim TBV vier berufs- und verletzungsbedingte Ausfälle. Rose ist sicher, dass, sofern der Plan aufgeht, man „nicht mit leeren Händen zurück nach Alverdissen fahren“ wird.

Um 15:00 Uhr pfeift Denis-Toprak Kudat die Partie an.

 

SG Bega/Humfeld vs. VfL Lüerdissen II

(ab). Für die SG Bega/Humfeld geht es erneut gegen einen Tabellennachbarn und gegen einen Gegner, den nicht viele so weit oben in der Tabelle erwartet hätten. Der VfL Lüerdissen II ist für Trainer Michael Krügel aber „eine Unbekannte“, die guten Ergebnisse sind aber auch ihm nicht verborgen geblieben: „Wir­ werden sie definitiv nicht unterschätzen. Und da wird letzte Woche verloren haben, sind wir auf Wiedergutmachung aus.“ Krügel kann am Sonntag auf vier Rückkehrer zurückgreifen, einzig Marvin Kretschmann wird fehlen, er weilt im Urlaub.

VfL-Kicker Alexander Riegler geht rein aus tabellarischer Sicht von einem „Spiel auf Augenhöhe“ aus, ist aber „auf ein schweres Spiel“ eingestellt. Die SG kann er aber „derzeit auch nur schwer einschätzen“, hat aber „durchaus Respekt vor diesem Gegner.“ Dem VfL stehen am Sonntag Nils Thospann (Gelbsperre), Ingo Reibeholz, Raphael Schönhagen und Maurice Ney (verletzt) definitiv nicht zur Verfügung. „Wir können allerdings auf einen Einsatz von Sebastian Heuer hoffen“, so Riegler.

Schiri ab 15:00 Uhr: Frank Pape.

 

SG Extertal/La/Si vs. SG Bentorf/Hohenhausen II

(ab). Christian Ziereis, Trainer der bisher ohne Punktverlust durch die Saison gekommen SG, schätzt die Gäste stärker ein, als der derzeitige Tabellenstand aussagt: „Ben/Hoh II ist eine gute Mannschaft, die mit Sicherheit nicht da unten bleibt, sondern vom Potenzial zum oberen Drittel gehört.“ Entsprechend ist man auch nicht auf einen Spaziergang eingestellt, sondern „auf ein ganz schweres Spiel.“ Trotzdem gilt: „Wir wollen zu Hause gewinnen und die nächsten drei Punkte einfahren.“ Ziereis kann am Sonntag seine zuletzt an Grippe erkrankten Spieler wieder einsetzen.

Auf die SG Bentorf/Hohenhausen II wartet am Sonntag „eine Herkulesaufgabe“, wie es Christoph Güse ausdrückt. „Die neue SG ist für mich der Topfavorit für den Aufstieg. Letzte Saison in der Rückrunde war schon die Handschrift von Christian Ziereis zu erkennen und dann noch mit den neuen Spielern von La/Si dazu haben sie eine Bombentruppe zusammen.“ So sieht der Spielertrainer seine Truppe als Außenseiter ins Spiel gehen, auch, da der Kader „aufgrund der Personalprobleme der ersten weiterhin nicht gut aussieht.“ Güse backt kleine Brötchen: „Ein Punkt wäre daher schon ein Riesenerfolg.“ Der Coach ist am Freitag erst am Freitag aus seinem Urlaub zurückgekommen, hat sich dabei als Scout versucht: „Ich gucke mal, ob ich am Flughafen in Antalya noch ein Talent scouten kann, mit dem wir den Gegner überraschen können.“

Paul Koch ist ab 15:00 Uhr für die Spielleitung zuständig.

 

TuS Lüdenhausen vs. TuS Sonneborn II

(ab). Eine sehr hohe Meinung hat Tim Schauf über den kommenden Gegner seine Truppe: „Sonneborn schätze ich sehr. Die spielen auch mit ihrer zweiten Mannschaft sehr diszipliniert und gepflegt.“ Das bedeutet für seine Truppe: „Da werden wir eine sehr gute Leistung bringen müssen, um zu punkten.“ Bei dem Vorhaben wird Schauf aber auf Schönwälder, Tölle, Maase und Demirkol verzichten müssen, die dieses Wochenende nicht dabei sein können und auch die Standby-Kicker Marzog und Eimkemeier sind verhindert. Das weckt aber den Tüftler in Tim Schauf: „Das macht die Aufgabe nicht leichter, aber nochmal interessanter.“

Sich nicht verstellen wird der TuS Sonneborn II, man wird der eigenen Linie treu bleiben. „Gegen Lüdenhausen wollen wir genau so ins Spiel gehen wie in anderen zuvor auch“, stellt Rene Brinkmann klar. Zwar ist Lüdenhausen der Favorit, „aber warum sollte für uns da nichts drin sein? Gegen Talle/Westorf hat man ja gesehen, dass sie nicht unschlagbar sind und Don/Voß II hätte da auch fast für eine Überraschung gesorgt. Wieso sollte uns das nicht auch gelingen“, so die eher rhetorische Frage des Kickers. Schließlich hat seine Truppe „nichts zu verlieren, kann nur gewinnen.“ Zudem hat Brinkmann die Gastgeber schon durchschaut: „Auf Lüdenhausens Spiel kann man sich ja auch relativ schnell einstellen. Wenn wir die langen Dinger direkt unterbinden und den Strate aus dem Spiel nehmen, müssen sie sich was überlegen. Da bin ich dann mal gespannt.“ Aufgrund der Rollenverteilung wäre man in Sonneborn „mit einer Punkteteilung definitiv zufrieden.“ Dafür müsse man aber „ein anderes Gesicht zeigen als die letzten Spiele.“ „Ich rechne mit einem körperbetonten Spiel, was uns aber vielleicht jetzt auch gerade zum richtigen Zeitpunkt kommt“, muss auch dieses Spiel „erst einmal gespielt werden und wie sagt man so schön: Die kochen auch nur mit Wasser.“ Respekt ja, Angst nein. Die Gelb-Blauen werden sich nicht verstecken, sondern fahren „mit breiter Brust nach Lüdenhausen.“ Am Kader wird sich nicht viel ändern, „der eine kommt wieder, der andere ist dafür im Urlaub. Mal schauen, wer seine Blessuren der letzten Wochen auskurieren konnte und in die Startelf nominiert wird“, ist die Aufstellung ohnehin noch nicht klar.

Imdat Yumusak pfeift die Begegnung um 15:00 Uhr an.

 

FC Donop/Voßheide vs. FC Unteres Kalletal

(hk). Unter der eigentlichen Stärke sieht Ralf Ackmann den FC Unteres Kalletal tabellarisch eingenordet. Dazu kommt Mario Korf, dem der Coach des FC Donop/Voßheide attestiert „ein guter Stürmer“ zu sein. Der gebürtige Kalletaler Ackmann kennt den einen oder anderen gegnerischen Kicker noch von legendären Zeiten beim einstigen Kultverein SVA Heidelbeck „und auch einige Strategen an der Seitenlinie, diesbezüglich freue ich mich schon auf ein paar bekannte Gesichter“, ist dieses ein Duell gegen die eigene Vergangenheit. Mit einer ähnlich starken Leistung wie bei der 2:3-Niederlage in Spork, nur mit mehr Effizienz vor dem gegnerischen Gehäuse möchte Don/Voß fußballerisch unterwegs sein. Auch wichtig: „In der Defensive gilt es kleine Fehler abzustellen.“ Vor dem treuen Heimpublikum möchte Ackmann liebend gerne die volle Punktzahl verteidigen. Simon Pelz und Robin Kemena spielen nicht mit. „Außerdem gibt es noch angeschlagene und kranke Spieler, so dass der endgültige Kader spätestens am Sonntag feststehen wird.“

Gut möglich, dass Unteres Kalletal Spieler wie Kielsmeier, Kappe und Barletta einsetzen kann. Bergmann urlaubt, auch Neufeld fällt. In Summe liest sich die Personalsituation aber erträglicher als zuletzt. Bereits unter Zugzwang ist der FC Donop/Voßheide. UK-Chefcoach Sven Mingram ist sich den Fähigkeiten vom Kontrahenten bewusst, wenn er gegenüber Lippe-Kick zur Gegneranalyse ansetzt: „Mit Donop/Voßheide ist natürlich ein absoluter Kracher am Sonntag der Gegner, der viel Erfahrung aus der Kreisliga A mitbringt.“ Keine mentalen und körperlichen Pausen darf daher der Tabellenelfte der B1 Lemgo zeigen. Mingram wünscht sich eine gezielte Konzentration und Fokussierung von seinem Team, was eine Leistungssteigerung zeigen muss. „So eine erste Halbzeit wie gegen Almena wird tödlich sein, trotzdem rechnen wir uns natürlich was aus, aber dafür müssen alle an unsere Schmerzgrenze gehen“, stellt der Gästecoach dar. Als aussichtsvoll erachtet er, dass sich die Personalsituation deutlich besser darstellt. Durch mehr Spieler erhöhen sich die personellen und taktischen Variationsmöglichkeiten, UK könnte somit besser auf den favorisierten Gastgeber reagieren. Ein mögliches Manko aber bleibt: Die Fitnesswerte bei dem einen oder anderen Akteur, der aus einer Verletzungspause zurückkehrt, könnten Optimierungsbedarf aufweisen. „Ich hoffe“, drückt Mingram beide Daumen, „dass wir das etwas kompensieren können.“

Malte Arend pfeift die Begegnung ab 15:00 Uhr im Eichenstadion Donop an.

 

FC Donop/Voßheide II vs. FC SSW

(ab). Durch den Sieg des TSV Kirchheide II am Donnerstag ist der FC Donop/Voßheide II auf einen Abstiegsrang gerutscht. Die Formkurve zeigt nach oben, man hat in den letzten Spielen für Aufsehen gesorgt, hatte Lüdenhausen am Rande eines Punktverlustes, siegt davor bei Ben/Hoh II. Das schwache Spiel in Sonneborn dazwischen war ein Ausreißer nach unten. Nun soll es wieder in die andere Richtung gehen.

Für den FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen geht es nach dem Sieg gegen die erste Mannschaft nun im Anschluss direkt gegen die zweite Truppe des FC Don/Voß. Danach geht es dann gegen Lüdenhausen. Trainer Markus Kettern warnt: „Zwischen Donop/Voßheide und Lüdenhausen ist das Spiel am Sonntag auf dem Papier ein einfaches, aber gerade das macht es gefährlich.“ Man wandelt auf einem schmalen Grat, Kettern kennt die Optionen für Sonntag: „Wir können eigentlich nur gewinnen oder uns zum Affen machen.“

Ab 17:00 Uhr an der Pfeife: Ertugrul Alp.

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