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Kreisliga B Detmold

Vorberichte 9. Spieltag 18/19 B Detmold

Ein Spiel gibt es schon am Freitag, ein weiteres am Samstag, die übrigen sechs dann am Sonntag. Viel los in der Kreisliga B Detmold.

Istrup/Brüntrup muss ausweichen – Sportfreunde am Samstag gefordert

Kreisliga B Detmold (ab). Der neunte Spieltag ist ein wenig zersplittert. Ein Spiel findet am Freitag-Abend schon statt, der BSV Müssen empfängt den TuS Eichholz-Remmighausen. Am Samstag folgt dann das Spitzenspiel zwischen den SF Oesterholz/Kohlstädt und dem FC Augustdorf II. Die übrigen sechs Spiele folgen am Sonntag. Den Auftakt machen ab 13:00 Uhr Heiden II (gegen Sabbenhausen/Elbrinxen) und Hiddesen/Heidenoldendorf II (gegen den FSV Pivitsheide). Um 15:00 Uhr will dann der SC Augustdorf gegen Falkenhagen den zweiten Saisonsieg einfahren, während Belle/Cappel an seine tolle Form anknüpfen und nun auch den SuS Pivitsheide II schlagen will. CSL Detmold geht als Favorit in sein Duell gegen die SG Klüt/Wahmbeck. Zum Abschluss duellieren sich ab 17:00 Uhr die SG Istrup/Brüntrup und der Hakedahler SV.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

SF Oesterholz/Kohlstädt vs. FC Augustdorf II

(ab). Am Samstag bereits stehen sich die beiden Kontrahenten im Top-Spiel des Tages gegenüber. Am Samstag gibt es einen bayrischen Abend in Oesterholz und man würde lieber nach anstatt vor einem Spiel so einen Abend genießen. „Erst einmal ein Dank an Augustdorf II, für die es kein Problem war das Spiel zu verlegen“, richtet sich Obmann Björn Brinkmann direkt an die Gäste. Für die Sportfreunde geht es am Samstag darum, „wieder in die Spur zu kommen nach der bitteren Niederlage in Hakedahl, das heißt vor allem, das Spiel aus den Köpfen der Mannschaft zu bekommen um wieder gewappnet zu sein für die nächste schwere Aufgabe.“ Den FC Augustdorf II zählt Brinkmann „zu den spielstärksten Mannschaften der Liga. Sie sind zwar nicht gut in die Saison gestartet, haben sich aber gefangen, sodass die Ergebnisse wieder passen.“ Mit leuchtenden Augen und großen Hoffnungen erinnert sich Brinkmann an die Partie in der letzten Spielzeit: „Letzte Saison haben wir im Hinspiel das beste Spiel gegen sie gemacht. Ich hoffe, dieses können wir wiederholen.“ Zwar müsse man „immer davon ausgehen, dass Spieler aus der Bezirksliga-Mannschaft eingesetzt werden, aber ich habe Vertrauen in unsere Mannschaft, dass sie es auch damit aufnehmen kann.“ Er vermutet eine Portion Extra-Motivation bei den Sandhasen: „Augustdorf wird heiß sein, uns zu schlagen, jeder möchte gegen den ersten gewinnen“, weiß Brinkmann und deshalb müssen die Sportfreunde „am Samstag zeigen, dass wir trotz des kleinen Dämpfers am Sonntag zurecht da stehen.“ Er erwartet ein „spannendes, gutes Spiel von beiden Mannschaften, die sich nichts schenken werden und hoffe auf ein gutes Ende für uns, sodass wir dann abends die drei Punkte feiern können.“

Mit einer runderneuerten Mannschaft wird der FC Augustdorf II am Samstag auflaufen, weil „bei uns viele Leute fehlen“, wie Adam Penkalla preisgibt. Schon deshalb „wird es ein sehr hartes Spiel für uns.“ Man backt kleine Brötchen bei den Sandhasen. „Kohlstädt ist der klare Favorit für Samstag“, wird man versuchen, aus der Außenseiterrolle heraus die Punkte zu holen. Die exakte Marschroute steht noch nicht fest: „Wir müssen uns noch überlegen wie wir das Spiel am Samstag angehen wollen.“

Um 15:00 Uhr ist Anstoß, Bahman Kiadaliri leitet das Spiel.

 

TuRa Heiden II vs. SG Sabbenhausen/Elbrinxen

(ab). Tabellarisch und punktemäßig sind TuRa Heiden II und die SG Sabbenhausen/Elbrinxen gar nicht so weiter auseinander. Nur einen Zähler liegt der Aufsteiger hinter der SG. Die Voraussetzungen beider Teams sind dennoch recht unterschiedlich. TuRa-Coach Andreas Reil hat „sehr viel Respekt vor dem Gegner. Eine spielerisch gute Mannschaft, die letzten Ergebnisse haben gezeigt, dass sie wieder zu alter Form finden, man soll sich nicht täuschen lassen vom Tabellenplatz.“ Das wird beim Aufsteiger also gewiss nicht passieren und so, wie es im Moment aussieht, kann Reil für das Spiel „fast aus dem Vollen schöpfen.“ Deshalb rechnet er sich und seiner Mannschaft durchaus eine Chance aus, „wenn wir die Tura-Mentalität mal wieder zeigen auf dem Platz.“

SG-Trainer Sven Großmann ist mit der derzeitigen Tabellensituation „nicht zufrieden.“ Nachdem man am „Sonntag den Anfang gemacht“ hat um „da unten rauszukommen“, will man sehr gerne weitermachen. „Im Pokal haben wir sehr verdient gewonnen“, zeigt die Formkurve der SG nach oben. „Wir haben endlich wieder guten Fußball gezeigt und unsere Chancen eiskalt genutzt. Ich hoffe, die Jungs haben das im Kopf und können da weitermachen, dass wir die Chancen, die wir haben, auch mal effektiv nutzen.“ Dann wäre was möglich für seine Truppe, „aber das wird nicht einfach werden“, ist sich der Coach sicher, seine Jungs wissen, „was die Stunde geschlagen hat.“ Wir werden alles daransetzen, drei Punkte zu entführen.“

Um 13:00 Uhr geht es los, Hartmut Tegeler leitet das Spiel.

 

SG Hiddesen/Heidenoldendorf vs. FSV Pivitsheide

(hk). In diesem Derbychen ist die Favoritenrolle eindeutig. Das weiß auch Michael „Hansa“ Blanke, der mit seiner Aufsteigertruppe so stark in die Serie gestartet ist, zuletzt einige Punktverluste hat hinnehmen müssen. Noch ist das Tabellenbild nach oben wie nach unten ausgesprochen eng. Der SG Hiddesen/Heidenoldendorf II-Coach kennt die großartigen Qualitäten der FSVler, möchte aber nicht vorzeitig die Flucht antreten, sagt er doch: „Punkte werden wir trotzdem versuchen zu holen. Wenn das nicht wenigstens versucht wird, braucht man erst gar nicht antreten“, spricht er hier wahrhaftige Worte. Die Personalsituation sorgt eher für ein Dislike bei ihm, verrät er doch gegenüber Lippe-Kick: „Obwohl bei uns zurzeit die Seuche herrscht. Irgendein Zipperlein hat irgendwie jeder.“ Die Spielgemeinschaft wird es mit einer dezimierten Elf probieren, dem Tabellendritten ein Schnippchen zu schlagen.

Nicht leicht wird die Aufgabe für FSV Pivitsheide. Dies weiß auch FSV-Spielmacher Jürgen Bolinger, der an die unsägliche Bilanz aus dem Vorjahr erinnert: „Gegen Hiddesen/Heidenoldendorf II haben wir es uns letzte Saison sehr schwer gemacht, ein Spiel knapp gewonnen und das Rückspiel deutlich verloren.“ Auch diesmal rechnet er mit einer anspruchsvollen Partie für sein Team, was auf viele Ausfälle reagieren muss. Bolingers Offenbarung: „Leider Gottes muss ich das immer wieder sagen, da unser Kader sehr klein ist dieses Jahr und wir einfach zu viele Verletzungen in der noch jungen Saison hinnehmen mussten.“ Dass die Partie auf dem Rasenplatz am Hiddeser Bent angepfiffen wird, darin erkennt Bolinger keinen großen Nachteil für sein Team. Er fordert stattdessen: „Eine Wiedergutmachung ist jetzt enorm wichtig für unsere Moral in der Mannschaft“, zehrt doch die jüngste Niederlage gegen Istrup/Brüntrup noch an den Nerven. Gesucht wird die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse, mehr Coolness beim Torabschluss. „Das“, so hebt der Playmaker symbolisch den Zeigefinger, „muss sich rasch ändern.“ Auch wäre es ganz nach seinem Gutdünken, endlich einmal über die komplette Spielzeit zu überzeugen.

Der Spielleiter ist leider noch unbekannt.

 

SC Augustdorf vs. SV HW Falkenhagen

(ab). SCA-Coach Alban Bela neigt zu einem gewissen Pessimismus: „Für einen zweiten Sieg spricht ans ich nichts“, meint er, nur um dann doch noch optimistisch auf das Spiel gegen Falkenhagen zu blicken: „Wir dürfen uns selbst kein Bein stellen und müssen auch mal die zahlreichen Chancen umwandeln in Tore.“ Dann könnte es was werden mit dem zweiten Dreier der laufenden Saison. Zum Gegner kann Bela „nicht viel sagen“, grundsätzlich gilt aber: „Jeder kann jeder schlagen, deswegen macht es keinen Sinn, eine Prognose abzugeben.“ Am Sonntag muss der Coach auf einen gesperrten Spieler und drei Urlauber verzichten, „ansonsten sind alle da.“

Für den SV HW Falkenhagen bietet sich die Chance, sich in der oberen Tabellenhälfte einzuquartieren. Man spielt eine formidable Hinrunde, mit dem Abstiegskampf hat man bisher überhaupt nichts zu tun, was nach Ansicht der Süd-Ost-Lipper auch so bleiben darf.

Frank Pape hat ab 15:00 Uhr die Spielleitung.

 

CSL Detmold vs. SG Klüt/Wahmbeck

(ab). Platz zwei steht derzeit zu Buche für den CSL Detmold. In der Liga feierte man zuletzt zwei Siege, dafür gab es im Kreispokal das knappe Aus gegen den SC Türkgücü Detmold, zeigte aber eine ansprechende Leistung. Der Absteiger ist Favorit gegen die SG Klüt/Wahmbeck.

Für Lars Stöffgen ist der CSL sogar „der größte Aufstiegsfavorit.“ „Sie spielen einen guten Ball“, zollt er dem Gastgeber großen Respekt. „Man braucht einen guten Tag um zu bestehen“, hofft der Kicker, dass die SG so einen Tag am Sonntag erwischt: „Wir sind heiß und wollen das bestmögliche rausholen. Wie sich das dann in Punkte umsetzt, wird man sehen.“

Um 15:00 Uhr ist Anstoß, an der Pfeife: Matthias Gorka.

 

SG Belle/Cappel vs. SuS Pivitsheide II

(ab). Die SG Belle/Cappel kommt in Fahrt. In der Liga zwei Siege am Stück, im Pokal den SV Diestelbruch/Mosebeck am Rande des Ausscheidens gehabt, und jetzt kommt der SuS Pivitsheide II. „Wenn wir unsere Stärken ins Spiel bringen können, haben wir auch gegen Pivitsheide eine gute Chance zu punkten“, ist sich Coach Timo Welsandt sicher. Abzuwarten bleibt allerdings, „wie sich die 120 min aus dem Pokal bemerkbar machen.“ Zufall ist es nicht, dass der SuS Pivitsheide II als Tabellensechster anreist, meint Welsandt: „Pivitsheide steht nicht umsonst in der oberen Tabellenhälfte, die werden schon einen sauberen Ball spielen können.“ Das versuchen seine Jungs am Sonntag zu verhindern. Nicht dabei sind Jankowski und Reilender, der sich im Pokalspiel verletzt hat, zudem stehen hinter dem Einsatz von Schacht noch Fragezeichen. Dafür sollte der zuletzt lange ausgefallen Schulze-Terhan wieder dabei sein können.

Sören Müller hat den Gegner genau im Auge: „Am Anfang waren die relativ, von den Ergebnissen her zumindest, nicht so berauschend. Das hat sich aber jetzt geändert, vielleicht haben sie sich gefunden oder sind angekommen in der Liga. Sie haben ihre Punkte geholt, und auch im Pokal wohl gut ausgesehen.“ So rechnet Müller auch mit einem Gegner, der besser einzuschätzen ist, als der derzeitige Tabellenstand aussagt. „Wir dürfen sie nicht unterschätzen, das muss allen Spielern klar sein.“ Personell sind bei den Gästen bis auf ein, zwei angeschlagene Jungs, alle dabei. Unter den Voraussetzungen will man „die nächsten drei Punkte holen“ und sich „im oberen Mittelfeld festsetzen. Da wollen wir bleiben, so lange es geht.“ Der Spielplan hält noch den ein oder anderen Brocken bereit, deshalb müsse man „versuchen, gegen die unteren Mannschaften zu punkten, sonst wird es schwer. Man weiß ja wie das läuft. Verliert man eins, verliert man noch eins, rutscht man ein paar Plätze ab und das wollen wir vermeiden, in dem wir drei Punkte holen.“

Spielbeginn ist um 15:00 Uhr, Lukas Meier leitet die Partie.

 

SG Istrup/Brüntrup vs. Hakedahler SV

(ab). Eine „technisch und spielstarke Mannschaft“ ist am Sonntag bei der SG Istrup/Brüntrup zu Gast. Die allerdings nicht zu Hause spielen kann, sondern ins benachbarte Blomberger Stadion umziehen muss. Die Platzverhältnisse lassen keine andere Möglichkeit zu. Coach Roy Wangert hat eine hohe Meinung vom HSV: „Sobald sie ins Spiel kommen, können sie jede Mannschaft auseinandernehmen.“ Genau da gilt es für seine Mannschaft anzusetzen „und von Anfang an unser Spiel aufzuziehen. Denn auch wir können Fußball spielen und gegen spielstarke Mannschaften tun wir uns ja zurzeit leichter.“ Der Umzug nach Blomberg hat auch seine guten Seiten, denn das heißt, „wir bekommen einen guten Untergrund.“ Somit erwartet Wangert auch „ein schönes Spiel von zwei guten Mannschaften.“ Allerdings macht das Personal derzeit Sorgen, denn fünf Spieler konnten unter der Woche wegen Krankheit oder Verletzung nicht trainieren. „Doch wie bis jetzt in jedem Spiel werden wir mit elf Spielern beginnen“, so Wangert.

Der Hakedahler SV reist, zumindest von der Tabellenposition her, als Favorit an. Rang fünf hat der HSV derzeit inne, die Aufstiegsränge sind in Reichweite.

Aufgrund der Verlegung geht es hier erst um 17:00 Uhr los. Detlef Hübner hat die Spielleitung.

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