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Kreisliga B1 Lemgo

Vorberichte 16. Spieltag 18/19 B1 Lemgo

Sechs Spiele finden am Sonntag noch statt. Denn eines fällt aus und eins geht am Freitag bereits über die Bühne. Hier sind die Vorberichte.

Top-Spiel an der B 66 – Kellerduell in Almena

Kreisliga B1 Lemgo (ab). Machen wir einen Strich unter die Hinrunde und stellen fest: Der FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen war in der Hinrunde das Maß aller Dinge, sicherte sich mit fünf Zählern Vorsprung die Herbstmeisterschaft. Am Sonntag ist die Kettern-Elf allerdings zum Zugucken verdammt, denn das Spiel beim VfL Lüerdissen II fällt aus. Somit können die Verfolger zumindest temporär näher kommen. Mit Bega/Humfeld und Lüdenhausen stehen sich zwei im direkten Duell gegenüber. Und Extertal/Laßbruch/Silixen will gegen Sonneborn II wieder in die Spur finden. Die Hinrunde am liebsten vergessen will man beim FC Unteres Kalletal. Mit einem Sieg beim RSV Barntrup II soll die Rückrunde eingeleitet werden. Im Kellerduell stehen sich Almena und Bentorf/Hohenhausen II gegenüber. Schlusslicht TSV Kirchheide II geht guter Dinge ins Spiel beim TBV Jahn Alverdissen. Außerdem empfängt Talle/Westorf den FC Donop/Voßheide.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

RSV Barntrup II vs. FC Unteres Kalletal

(ab). Nach der Klatsche gegen den FC SSW am vergangenen Sonntag musste man sich beim RSV Barntrup II „erstmal sortieren“, verrät Coach Martin Schäfer. „Am Sonntag hat man klar gesehen, dass wir noch nicht so weit sind, gegen so ein Team mitzuhalten.“ Mit dem FC UK kommt nun ein Gegner, der auch „immer besser in die Saison kommt. Sie haben sich sicher mehr ausgerechnet, aber die letzten Ergebnisse sprechen auch nicht gegen sie.“ Um gegen die Gäste zu bestehen gilt es, die „Zweikämpfe zu gewinnen und spielerisch auf unserem Platz zu versuchen, den Gegner laufen zu lassen. UK wird sauer sein, sie haben sich das anders vorgestellt und nicht, dass wir den ersten Spieltag da gewinnen. So kann man dann auch so einen Saisonverlauf haben, für sie ging es in die falsche Richtung, für uns in die richtige. Sie werden alles daransetzen, dass die Rückrunde für sie in die richtige Richtung läuft und für uns anders.“ Doch man wird „voll dagegenhalten und wir werden eine gute Mannschaft zur Verfügung haben, um dem Gegner Paroli bieten zu können. Aber bei uns muss alles stimmen. Der Wille muss da sein, die Konzentration und auch die Spielfreude.

Beim FC Unteres Kalletal will man die Hinrunde, die man auf einem enttäuschenden siebten Rang abgeschlossen hat, schnellstmöglich vergessen. „Wir konnten eigentlich in der gesamten Hinrunde überhaupt nicht überzeugen, eigentlich haben wir, bis auf Lüdenhausen, gespielt wie ne Schaufel voller Mist“, wird Trainer Sven Mingram sehr deutlich. Auch am Sonntag sieht er seine Mannschaft als „krasser Außenseiter, dann noch auf Kunstrasen. Barntrup II hat sich sehr gut weiterentwickelt. Sie spielen einen guten Ball, arbeiten sehr gut gegen den Ballverlust.“ „Eine sehr schwere Aufgabe für uns“, vermutet Mingram, der die Hoffnung hegt, dass „die Rückrunde ja vielleicht besser läuft als die Hinrunde“, denn: „Zufriedenheit sieht bei uns anders aus.“ In der Winterpause wird es definitiv Gespräche geben: „Vielleicht müssen wir unsere Zielstellungen etwas zurückschrauben. Wir müssen anfangen kleine Brötchen zu backen.“ Der Coach verrät: „Verstärkungen werden dringend gebraucht und gesucht. Nur, wenn wir da hinkommen und anfangen, dass sich jeder hinterfragt, nur dann kommen wir auch weiter.“

Um 12.30 Uhr pfeift Lukas Wessel die Partie an.

 

TuS Almena vs. SG Bentorf/Hohenhausen II

(ab). Dieses Spiel ist ein echtes Kellerduell, was so nicht unbedingt zu erwarten war. Doch hier trifft der 14. auf den Zwölften. Für Christian Brandt ist Ben/Hoh II „eine Mannschaft, die potenziell jeden Gegner in der Liga schlagen kann.“ Der TuS ist „jedoch gewillt, die drei Punkte in Almena zu behalten.“ 16 Spieler waren im Abschlusstraining, sodass die Hausherren eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken können. Thoben wird ausfallen, bei Bünte wird sich erst am Sonntag zeigen, ob es reicht. Brandt freut sich darüber, „dass wir in diesem Jahr schon Rückrundenspiele bestreiten können, waren es in der letzten Saison doch nur elf Spiele, die wir vor der Winterpause gespielt haben.“

„In Almena waren es immer enge Spiele“, erinnert sich Christoph Güse. Um genau zu sein konnte die SG in Almena noch nie gewinnen. Zwei Niederlagen und zwei Unentschieden, so sieht die Bilanz der SG im Bükerfeld aus. Auch für Sonntag rechnet Güse mit so einem engen Spiel, denn „Almena ist eine kampfstarke Mannschaft.“ Von seiner Mannschaft erwartet der Coach, „dass wir endlich auch mal auswärts ein richtig gutes Spiel machen. Das Ergebnis kommt dann von alleine.“ Lüftner und Fuchs kehren am Sonntag in den Kader zurück, dafür fallen Klemme und Engelking mit Verletzungen aus.

Thomas Pauls hat ab 14.30 Uhr die Spielleitung.

 

SG Extertal/Laßbruch/Silixen vs. TuS Sonneborn II

(ab). Bei der SG Extertal/Laßbruch/Silixen ist der Wurm drin. Nach zwei Niederlagen in Folge will man gegen den TuS Sonneborn II wieder in die Erfolgsspur. Das Hinspiel gewann die SG auch klar mit 3:0. „Im Hinspiel war es vom Ergebnis klar, aber das haben wir uns auch erkämpft und dort ein gutes Spiel gemacht.“ „Und das müssen wir Sonntag auch wieder machen und an unseren Stärken glauben und das endlich wieder auf den Platz bringen“, fordert Coach Christian Ziereis. „Es ist aber auch immer schwer, eine zweite Mannschaft einzuschätzen“, findet er. Personell wird im Vergleich zu den letzten Spielen ein wenig rotiert.

Bei den Gästen hält sich die Vorfreude in Grenzen. „Schön auf dem roten Rasen, was Schöneres kann ich mir kaum vorstellen“, sagt René Brinkmann mit einer gehörigen Portion Ironie. „Aber immerhin findet das Spiel statt. Wenn ich daran denke, wie viele Spiele letztes Jahr ausgefallen sind…“ Die Blau-Gelben gehen „als Underdog ins Rennen, aber wir haben aus dem Hinspiel noch was gutzumachen und wir werden mit Sicherheit nicht die drei Punkte vorher schon kampflos abschenken.“ Und zudem hat man „in Extertal auf Asche bisher auch nie wirklich schlecht ausgesehen, also muss das Spiel auch erstmal gespielt werden.“ „90 Minuten kompakt stehen und geschlossen verteidigen. Nach Möglichkeit individuelle Fehler vermeiden und unsere eigenen Torchancen dann einfach konsequent zu Ende bringen“, lautet die Devise. „Schneider müssen wir natürlich aus dem Spiel nehmen, mit ihm steht und fällt die Offensiv-Abteilung von SG Extertal/La/Si“, so Brinkmann. Wer beim TuS spielen kann, wird man abwarten müssen. Definitiv zurückkehren wird Rene Bruckschen, der nach seiner Gesichts-OP die Abwehrreihe wieder verstärken wird. „Das freut mich wirklich sehr, hätte nicht gedacht, dass er nach dem Lüdenhausen-Spiel so schnell wieder auf dem Feld stehen kann“, jubiliert Brinkmann. Einen kleinen Vorteil sieht er zudem in der Tatsache, dass die SG am Donnerstag noch gegen Bega/Humfeld ranmusste. „Wir werden es der SG auf jeden Fall so schwer wie möglich machen. Je länger die Null steht, desto besser. Meinetwegen auch gerne bis zum Schlusspfiff. Damit wären wir mehr als zufrieden“, so der TuS-Kicker.

Denis-Toprak Kudat leitet das Spiel, um 14.30 Uhr ist Anstoß am Schulzentrum Bösingfeld.

 

SG Bega/Humfeld vs. TuS Lüdenhausen

(ab). Es läuft bei der SG Bega/Humfeld. Das 2:0 am Donnerstag bei der SG Extertal/La/Si war der achte Sieg in Folge. Sollte am Sonntag der neunte folgen, würde man ganz vorne mitmischen im Aufstiegsrennen. Dass TuS-Coach Tim Schauf die SG als „klaren Favoriten sieht“, nimmt SG-Trainer Michael Krügel so hin: „Damit kann ich leben.“ Er erwartet allerdings „ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Tagesform entscheiden wird. Und je nachdem, wer auf dem Platz besser zurechtkommt.“ Was das angeht, sieht Krügel nämlich den TuS im Vorteil, „da sie mehr über das kämpferische kommen, während wir spielerische Lösungen suchen.“ Krügel muss auf den gelbrotgesperrten Stefan Schenkstedt verzichten, Patrick Besch musste am Donnerstag angeschlagen vom Platz und steht auf der Kippe. Dafür kehrt Oguz Erk in den Kader zurück.

Tim Schauf hat eine ganz plausible Erklärung dafür, dass er den Gastgebern die Favoritenrolle zuschiebt: „Im Hinspiel waren sie schon deutlich besser als wir und da hatte unter anderem der starke Besch bei den Dörentrupern noch gefehlt.“ Außerdem muss Schauf auf fünf Spieler verzichten, die im Hinspiel noch dabei gewesen sind: „Fricke, Pröhlemeier, Tölle und Patrick Strate sind verletzt, Maase ist dienstlich in Leipzig.“

Um 14.30 Uhr wird die Unparteiische Heike Schnittcher die Partie anpfeifen.

 

SG Talle/Westorf vs. FC Donop/Voßheide

(hk). Eine Glaskugel hat Talle/Westorf-Spielertrainer Oliver Gehrmann nicht in seinem Wohnzimmer stehen, weshalb er zugeben muss: „Es ist schwierig zu sagen, wie das Spiel wird.“ Was sich als stimmungsfördernd für den Außenseiter auswirken könnte: „Gegen spielerisch bessere Mannschaften sehen wir in der Regel ja auch nicht so schlecht aus.“ Dennoch will er nicht den Eindruck erwecken, dass die Tabelle möglicherweise Unfug erzählt, weil: „Allerdings steht Don/Voß oben und wir unten, und das nicht ohne Grund.“ Seinen treuen eigenen Anhängern möchte die SG gegen den letztjährigen A-Ligisten sicherlich einen Sieg schenken, glaubt Gehrmann allerdings ebenso: „Don/Voß wird das Spiel auch nicht abschenken.“ Was seinen Mundwinkel nach unten zieht: „Die personelle Lage ist eine mittelschwere Katastrophe: mehrere Verletzte, mehrere Fragezeichen!“

Man muss wohl nicht befürchten, dass man mit rohen Eiern beworfen wird, wenn man deutlich macht: Die bisherige Serie ist unter den Ansprüchen des FC Donop/Voßheide. Sicherlich wusste jeder, dass der A-Liga-Absteiger sich in der neuen Spielklasse erst zurechtfinden muss, ist die Spielweise doch mit der alten Spielklasse nicht zu vergleichen. Dass die Ackmänner dann aber als Tabellenfünfter die stattliche Anzahl von 16 Punkten weniger als der Spitzenreiter FC Schwelentrup-Spork/Wendlinghausen aufweist, das ist dann doch schon ziemlich überraschend. Vielleicht wiegen aber auch die Abgänge von Bennet Fiedler und Dominic Linnenbrügger so schwer. Im Gastspiel beim Tabellendreizehnten SG Talle/Westorf, die nur halb so viele Zähler wie die Don/Voß-Kicker auf der Habenseite haben, sind die vollen drei Punkte auf der Agenda ganz weit oben. Auch Spielführer Marvin Wittelmeyer weiß, dass die zuletzt gezeigten Leistungen nicht die gesteckten Erwartungen erfüllen: „Unsere letzten Spiele und Ergebnisse können uns nicht zufrieden stellen! Mit dem Beginn der Rückrunde wollen wir mit Sicherheit mehr Punkte holen als in der Hinrunde und uns gerade auswärts etwas besser präsentieren und weiter steigern“, gibt es hier viel Luft nach oben. Die Kalletaler möchte der FC keineswegs auf die leichte Schulter nehmen, hat es doch im Hinspiel nur einen dürftigen 2:1-Erfolg gegeben. Der Tabellendritte SG Extertal/LaSi erlebte sein persönliches Waterloo gegen Ta/We, kassierte eine der beiden Saisonniederlagen gegen das Kellerkind. Zudem stehen die Gäste auch der eigenen Reserve gegenüber in der Pflicht: „Auch im Hinblick auf die Tabelle sollten wir unserer Zweiten einen Gefallen tun und das Spiel siegreich gestalten.“ Aktuell steht Donop/Voßheide zwischen Baum und Borke. Man hat als Fünftplatzierter (26 Punkte) jeweils fünf Zähler Differenz auf den Vierten SG Bega/Humfeld und auf den Sechsten RSV Barntrup II. Die Offensiv-Virtuosen Robin Kemena und Jan Lüpke fallen auch weiterhin aus.

Justus Lüninghöner ist der Spielleiter in dieser Partie ab 14.30 Uhr in der Ilsetal-Arena in Talle.

 

TBV Jahn Alverdissen vs. TSV Kirchheide II

(ab). Beim TBV Jahn Alverdissen hat man sich nicht weniger als „den nächsten Heimsieg“ für Sonntag vorgenommen. Denn „dann“, so Betreuer Tim Rose, „hätten wir ein wenig Luft nach unten und könnten entspannter in die letzten beiden Spiele des Jahres gehen.“ Allerdings wird man den Gegner, „nicht zuletzt aufgrund des Hinspiels, nicht unterschätzen.“ Aber: „Wenn wir mit der gleichen Einstellung wie letzten Sonntag auftreten, bin ich überzeugt, dass wir die drei Punkte am Hettberg behalten.“ Und auch, wenn die personelle Lage angespannt bleibt, wird der Jahn am Sonntag „eine schlagkräftige Truppe auf den Platz bekommen.“

TSV-Coach Julian Meise erinnert sich gerne an das Hinspiel, welches 1:1 endete. „Gegen Alverdissen haben wir eines unserer besten Spiele gehabt“, meint der Coach. Er hofft auf ein ähnliches Ergebnis auch für das Rückspiel: „Mit einer engagierten Teamleistung ist auch dort was drin.“ Und sehr erfreulich gestaltet sich auch die personelle Situation. „Es sieht nicht schlecht aus, außer unser Langzeitverletzter Kapitän Carsten Brakhage und ein, zwei weiteren, die anderweitig unterwegs sind, dürften alle zur Verfügung stehen“, freut sich Meise.

Für die Spielleitung ist ab 14.30 Uhr Melih-Ahmet Güler zuständig.

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