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Kreisliga B Detmold

Vorberichte 18. Spieltag 18/19 B Detmold

Der 18. Spieltag hat Spitzenspiele im Doppelpack im Angebot. Der BSV müssen trifft auf den FSV Pivitsheide, CSL Detmold auf Sabbenhausen/Elbrinxen.

Top-Spiele in Müssen und Detmold

(ab). Zwei Spieltage noch, dann geht es in die wohlverdiente Winterpause. Zweimal noch alles raushauen. Das gilt natürlich für alle Partien, besonders aber in den Top-Spielen. Der BSV Müssen hat nach dem Sieg gegen Sabbenhausen/Elbrinxen nun den FSV Pivitsheide zu Gast. Die SG ist beim CSL Detmold zu Gast. Das letzte Spiel ist es jetzt bereits für Hiddesen/Heidenoldendorf II, die nun auf Istrup/Brüntrup trifft und dann schon in die Pause gehen darf. Nach zwei Auswärtssiegen in Folge will der SV HW Falkenhagen auch beim FC Augustdorf II den Dreier holen. Für die Kellerkinder Klüt/Wahmbeck (gegen SuS Pivitsheide II), TuRa Heiden II (gegen SF Oesterholz/Kohlstädt) und Belle/Cappel (beim Hakedahler SV) haben dicke Brocken vor der Brust. Außerdem trifft Hiddesen/Heidenoldendorf II auf Istrup/Brüntrup.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

FC Augustdorf II vs. SV HW Falkenhagen

(ab). Mit gemischten Gefühlen blickt FCA-Co-Trainer Adam Penkalla an das 3:1 im Hinspiel in Falkenhagen zurück, denn: „Wir haben in Falkenhagen gewonnen und es war ein hartes Stück Arbeit.“ Er erinnert sich: „Falkenhagen hat sich in jeden Zweikampf geworfen und ich gehe davon aus, dass es diesmal genauso wird.“ Für den FCA wird es darum gehen, „einfach dagegenzuhalten“, schließlich will man „aus den letzten beiden Spielen noch sechs Punkte holen.“

Gleiches Ziel wird man auch in Falkenhagen haben, nachdem man diese Ausbeute aus den letzten beiden Partien schon geholt. Mit dem Abstiegskampf hatten die Südost-Lipper in dieser Saison bislang nichts zu tun und so soll es auch bleiben.

Sebastian Termöllen pfeift das Spiel um 12.00 Uhr an.

 

SG Hiddesen/Heidenoldendorf II vs. SG Istrup/Brüntrup

(ab). Für die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II ist die Winterpause zum Greifen nahe, denn das Duell mit Istrup/Brüntrup ist bereits das letzte Spiel des Jahres für die Gastgeber. „Und das wollen wir natürlich gewinnen“, so Michael Blanke. „Das Hinspiel haben wir ja knapp gewonnen“, denkt der Coach, „dass auch das Rückspiel ein knappes wird.“ Er hofft „natürlich, dass der Dreier bei uns bleiben wird.“

Die Gäste sind aufgrund der Hinspiel-Niederlage gewarnt und wurden auch allmählich ungeduldig, denn: „Zwei Wochen auf das Spiel warten nach einer Derby-Niederlage ist schon ein sch… Gefühl“, gibt Roy Wangert offen zu. Am 3. November verlor man gegen Belle/Cappel, letzte Woche hatte man spielfrei. Den Gastgebern bescheinigt der Coach „eine gute Saison und mit ihrem Konterspiel sind sie sehr gefährlich. Da müssen wir aufpassen.“ Schließlich will man „den Anschluss nach oben nicht verlieren und in Lauerstellung überwintern.“ Zwar wird Wangert auf wichtige Spieler verzichten müssen, doch das nimmt er pragmatisch hin: „Das geht allen so. Und unser Kader ist breit genug, das zeigt die Saison. Auch wir spielen eine gute Saison.“ Am Sonntag erwartet Roy Wangert „ein enges Geduldspiel und eine schwere Aufgabe beim starken Aufsteiger.“

Ebubekir Yetis ist der Spielleiter, um 12.30 Uhr geht es los.

 

TuRa Heiden II vs. SF Oesterholz/Kohlstädt

(ab). Mit der Devise, nichts verlieren zu können, ist der TuRa Heiden II letzten Sonntag bei CSL Detmold sehr gut gefahren. Und gegen die Sportfreunde „gilt das gleiche wie letzte Woche, wir haben nichts zu verlieren, können befreit aufspielen. Oesterholz geht klar als Favorit ins Spiel“, so Coach Andreas Reil. Aber „natürlich wollen wir versuchen, an die Leistung von Sonntag anzuknüpfen. Aber jedes Spiel ist anders, schauen wir mal.“ Die endgültige Kaderplanung kann Reil erst am Samstagnachmittag machen.

Björn Brinkmann weiß ganz genau, dass Heiden II „im Abstiegskampf um jeden Punkt fighten“ wird. Ungewohnt für die Sportfreunde ist die Anstoßzeit um 13.00 Uhr, „aber auch das kennen wir mittlerweile.“ Und man kennt zwar auch „Heiden und den Platz, aber nur, wenn es gegen die erste Mannschaft ging. Aber es wird dort mit Sicherheit nicht einfacher“, vermutet der Obmann, der ganz genau weiß: „In Heiden wird nun einmal um jeden Ball gekämpft, die Zuschauer gehen immer voll mit und man muss selber eine gute Einstellung mitbringen um was zu holen.“ Er erinnert sich aber eher ungern an den letzten Auftritt in Heiden: „Das letzte Spiel in Heiden war noch in der Kreisliga A am vorletzten Spieltag 16/17. Damals gab es ein unglückliches 1:1. Hätten wir das gewonnen, wären wir zu 99 Prozent drin geblieben. Sowas vergisst man nicht und ich hoffe, dass wir solche Motivationen mit ins Spiel nehmen.“ Seitdem ist viel passiert. Am Sonntag geht Oesterholz/Kohlstädt als Favorit ins Spiel „und so wollen wir auch wieder auftreten. Die Jungs sind heiß auf die letzten beiden Spiele und wir wollen uns oben weiter festsetzen.“ Das 3:3 von Heiden II bei CSL Detmold sieht Brinkmann als Warnung. „Trotzdem glaube ich, dass wir als Sieger vom Platz gehen, weil ich absolutes Vertrauen in die Jungs habe und die haben Vertrauen in sich selber. Wir können jeden schlagen, aber wir müssen dafür rackern bis zum Umfallen.“ Mit vollem Kader können die Sportfreunde nach Heiden reisen.

Dort wird Cemil Türkoglu das Spiel leiten.

 

BSV Müssen vs. FSV Pivitsheide

(hk). Auch die stärkste Saisonleistung hat dem BSV Müssen im Hinspiel nicht zu Punkten bei FSV Pivitsheide verholfen. Mit 1:2 hat man sich geschlagen geben müssen. Das Kuriose hierbei laut BSV Co-Trainer Jan Brinkmann: „Da haben wir den Gegner rund 75 Minuten dominiert und in meinen Augen ist FSV die stärkste Truppe in der B-Liga, auf Augenhöhe mit CSL“, haben die Müssener in diesem Spiel fußballerisch ihr Meisterstück abgeliefert, sich nur bei den Gegentoren schlafmützig angestellt. Schlampig fiel Anfang September der Umgang mit den eigenen Möglichkeiten aus. Klare Worte spricht Brinkmann, wenn er anmerkt: „Insgesamt sind es immer sehr nicklige und bisweilen unfaire Spiele gegen FSV. Ich halte auch nichts von der vorgegaukelten Freundschaft, die Jürgen Bolinger im Bericht zum Hinspiel erwähnt hat.“ Dass die Pivitsheider über ein ansprechendes Potential verfügen, dessen ist sich Brinkmann bewusst, hat er doch einige der FSV-Zocker in der A-Jugend Hörste-Kachtenhausen selbst trainiert. Mit Blick auf Bolinger sagt er: „Auch kenne ich Dima sehr gut aus gemeinsamen Kachtenhauser Zeiten und ich denke, wir schätzen uns auch entsprechend, aber in so einem Derby gerät man dann auch mal aneinander. Das gehört dazu! Danach gibt man sich die Hand und das ist vergessen, das kann ich jedoch leider nicht über jeden bei FSV sagen“, so seine Feststellung. Um erfolgreich zu sein, wollen die Müssener den Geist aus dem Hinspiel erbitten, speziell im Mittelfeld die entscheidenden Duelle für sich entscheiden, um im Zentrumsbereich zu dominieren. Was aber ungünstig erscheint: „Speziell trainieren konnten wir wegen der personell angespannten Situation eher weniger.“ Mehmet Karaca muss mit einem Meniskusriss passen. Keeb und der Langzeitverletzte Kramer fehlen ebenfalls. Beim angeschlagenen Stabenow muss geschaut werden. Hier wird erst unmittelbar vor dem Anpfiff ein endgültiges Urteil gefällt. Esselmann hat sich wieder einsatzfähig gemeldet. Auch bei ihm muss man aber noch abwarten. Brinkmanns Wunsch: „Thorben Pöhl ist hoffentlich auch wieder fit.“ Nun sollte aber ein Heimsieg eingefahren werden, um auch unter dem Weihnachtsbaum selig vom Aufstieg träumen zu können. Denn: Bei einer Niederlage wären es schon zehn Punkte Rückstand.

Die Bedeutung dieser Aufgabe hat FSV-Spielmacher Jürgen Bolinger schon ausfindig gemacht, wenn er klarstellt: „Also jetzt kommen quasi unsere K.O.- Spiele. Wenn wir da sechs Punkte holen sollten, dann bin ich mit der Hinrunde durchaus zufrieden – trotz des nicht so guten Starts“, könnten die Schwarz/Gelben den Platz an der Sonne somit festigen. Hochachtungsvoll spricht er vom BSV Müssen, dem er bescheinigt, über eine „junge, gute Truppe“ zu verfügen, „die es uns in den letzten Begegnungen immer sehr schwer gemacht hat.“ So habe man die jüngsten Partien auf Augenhöhe stets zu seinen eigenen Gunsten fixiert. Bolingers Vermutung: „Ich gehe davon aus, dass es am Sonntag ähnlich sein wird.“ Etwas überraschend wirkte der neueste 2:1-Sieg des BSV Müssen über die Spielgemeinschaft aus Sabbenhausen/Elbrinxen für den Regisseur. Selbst kennt man seine Qualitäten aber nur allzu gut, weshalb der Team Detmold-Auswahlspieler aus dem Jahr 2017 durchaus selbstbewusst formuliert: „Wir wollen unsere Serie aber weiterführen! Momentan sind wir echt gut drauf und lassen hinten nichts anbrennen und sind vorne stärker geworden.“ Vier Dreier haben die Pivitsheider in den vergangenen vier Wochenenden eingefahren. Eine bessere Bilanz hatte hier wohl nur Gina-Lisa Lohfink. Daher: „Den Wind aus den letzten Spielen nehmen wir natürlich mit und wollen die drei Punkte einfahren.“ Auch im Personalsektor gibt es gute Nachrichten, kann doch Coach Dima Charov aus einem reichhaltigen Angebot auswählen. Ergo gilt für seinen Strategen: „Wir sind bereit für das Topspiel!“

An der Pfeife ab 14.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Müssen: Eleftherios Kurtis.

 

Hakedahler SV vs. SG Belle/Cappel

(ab). „Im Hinspiel konnten unsere Jungs noch drei Punkte mitnehmen“, denkt Nuri Kurt gerne an da 4:1 Ende August zurück, meint aber: „Das Rückspiel wird schwieriger für uns.“ Denn: „Durch Verletzungen ist der Kader dezimiert und wir können als Team im Moment unsere Leistung nicht abrufen.“ Die Formkurve zeigt beim HSV nach unten. „Trotzdem werden wir alles geben, um nach dem enttäuschenden letzten Heimspiel gegen Falkenhagen wieder drei Punkte zuhause einzufahren“, zeigt Kurt Kampfgeist. Sicher fehlen werden am Sonntag Amara Sambake und Emir Tiganj.

Für die SG Belle/Cappel gilt am Sonntag nur eines: „Wir möchten es besser machen als im Hinspiel.“ Aber Coach Timo Welsandt äußert sich ähnlich wie zuvor Nuri Kurt: „Das wird nicht leicht, denn Hakedahl ist eine sehr spielstarke Mannschaft mit technisch guten Kickern in ihren Reihen.“ Die Marschroute für die SG wird wie folgt aussehen: „Wir werden versuchen die Räume möglichst eng zu halten und dann unser Konterspiel aufzuziehen.“ Allerdings ist der Aufsteiger personell „immer noch sehr stark gebeutelt. Mit Glapa, Färber, Jankowski, Schäfer und Reilender muss Weilandt ein Quintett ersetzen.

Um 14.30 Uhr ist Anstoß, Gani Yildirim leitet die Partie.

 

SG Klüt/Wahmbeck vs. SuS Pivitsheide II

(ab). Bei der SG Klüt/Wahmbeck ist die Hoffnung groß, noch vor der Winterpause einen Dreier einfahren zu können. „Wir wollen unser Heimspiel gewinnen und den negativen Lauf beenden“, so Lars Stöffgen. Der hält seit zehn Spielen bereits an, so lange wartet man auf einen Sieg. In den letzten vier Spielen gelang sogar kein eigener Treffer mehr. Man zieht Mut aus dem Hinspiel, in dem man „drei Punkte mehr als ärgerlich liegen gelassen“ hat. „Das wollen wir Sonntag ändern.“

SuS-Coach Sören Müller kann bis auf ein, zwei Spieler, auf den gesamten Kader zählen. Ziel ist es, „gegen Klüt zu punkten, auch, wenn wir relativ sicher dastehen, wollen wir dennoch weitermachen und die Hinrunde gut abschließen, wie wir sie angefangen haben, um mit Selbstvertrauen in die Rückründe zu gehen.“ Die Planungen für die Rückrunde sind so gut wie abgeschlossen. Der Fokus gilt zunächst aber dem Spiel bei der SG Klüt/Wahmbeck: „Klüt ist immer kampfstark, sie werden alles geben, um punkte zu holen. Und die müssen sie holen, um unten rauszukommen.“ Er bezweifelt aber, dass es ein spielerisch hochklassiges Spiel wird, denn; „Gewohnheitsmäßig ist der Platz Katastrophe, das Spiel wird über den Kampf entschieden. Wir werden alles reinhauen, um den Sieg und die drei Punkte zu holen.“

Klaus Frassa ist der Schiedsrichter der Partie, los geht es um 14.30 Uhr.

 

CSL Detmold vs. SG Sabbenhausen/Elbrinxen

(ab). Das 3:3 gegen TuRa Heiden II war wieder eines der eher schwächeren Spiele des CSL Detmold. „Wir erwarten am Sonntag einen starken Gegner, die SG spielt bisher eine ganz solide Saison und wird mit Sicherheit nicht leicht zu bespielen sein“, befürchtet CSL-Kicker Alfred Leingang und sagt: „Durch das Unentschieden letzte Woche wollen wir wieder an unsere Leistungen und unser Spiel von davor anknüpfen.“ Immerhin sieht es personell besser aus als noch am Sonntag, „so dass wir hoffentlich wieder aus dem Vollen schöpfen können.“ Die Marschroute: „Wir werden versuchen von Anfang an Druck auf unseren Gegner auszuüben und durch ein direktes Spiel schnell zu zwingenden Torchancen zu kommen. Insgesamt müssen wir unsere Leistung kontinuierlich über 90 Minuten bringen.“

Die SG Sabbenhausen/Elbrinxen hat am Sonntag in Müssen allerdings selbst nicht die Best-Leistung abrufen können, verlor verdient mit 1:2. Nun will man „versuchen, was von CSL Detmold mitzunehmen“, kündigt Coach Sven Großmann an. Er muss auf den gelbrotgesperrter Marius Gellner verzichten, ansonsten sind aber alle an Mann an Bord.

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