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Alemannia Aachen – Vorfreude vor dem rheinischen Derby

Mit einer vorgezogenen Partie des 26. Spieltags eröffnet die Alemannia am Freitagabend das Jahr 2019 in der Regionalliga West. Zu Gast auf dem Tivoli ist um 19.30 Uhr die U21 des 1. FC Köln.

„Eine harte Nuss zu knacken“

 

Regionalliga West. „Klar freut man sich darauf, wieder loszulegen“ sagt Fuat Kilic, vor dem Frühstart seiner Elf. Die Partie war eigentlich für das Länderspielwochenende Ende März vorgesehen, musste aufgrund von Sicherheitsauflagen aber parallel mit einem Spiel der Kölner Zweitligakicker stattfinden. „Uns fehlt dadurch eine Woche in der Vorbereitung, aber die Ausgangslage für unseren Gegner ist die gleiche“. Wichtig sei, dass sein Team „zu Beginn gleich zwei Heimspiele bestreiten kann und vor heimischem Publikum idealerweise wieder punktet“, ergänzt Kilic. Neben den beiden Langzeitverletzen Kai Bösing und Sebastian Schmitt wird auch Winterneuzugang Florian Rüter mit einem Bänderriss zusehen müssen.

Die rund fünfwöchige Vorbereitungsphase umschreibt Aachens Coach als „durchwachsen.“ Die ersten zwei Wochen verliefen gut. „Da haben wir vieles umsetzen können, weil von den Trainingsbedingungen alles möglich war.“ Es folgten zwei Wochen mit Frost und Schnee, in denen das Trainerteam zum Improvisieren gezwungen war und die Trainingsinhalte verändern musste. In der aktuellen Woche konnten die Schwarz-Gelben dann wieder spezifischer arbeiten und sich gezielt auf den Gegner vorbereiten. „Es gilt eine sehr gute Einstellung auf den Platz zu bringen, auch wenn spielerisch noch nicht alles zu 100 Prozent klappt“, formuliert Kilic seinen Anspruch.

Von der Tabellenkonstellation wird sich am Tivoli niemand blenden lassen. „Das wird eine harte Nuss zu knacken. Die U21 des FC gehört von der Qualität des Kaders nicht in diese Tabellenregion“, warnt Fuat Kilic. Durch zwei Siege vor der Winterpause findet die Kölner U21 das rettende Ufer wieder in Reichweite. Die Mannschaft von Andre Pawlak, der den Ex-Alemannen Markus Daun zum Ende der Hinserie am Geißbockheim ablöste, konnte zudem jedes seiner fünf Testspiele für sich entscheiden. „Köln hat die Spielweise umgestellt und agiert jetzt nicht mehr wie eine reine Nachwuchsmannschaft“, schildert Kilic die Eindrücke und hat sein Team entsprechend auf die Aufgabe eingestellt.

Zum ersten Heimspiel des Jahres 2019 rechnet die Alemannia mit rund 5.000 Zuschauern. 3.200 Tickets konnten bis Donnerstagmittag im Vorverkauf abgesetzt werden. Die Partie steht unter der Leitung von Lukas Sauer aus Bergkamen. Er wird bei seiner Arbeit durch Tim Zahnhausen und Leonidas Exuzidis an den Seitenlinien unterstützt. 17-mal trafen Alemannia Aachen und die zweite Mannschaft des 1. FC Köln zum kleinen Mittelrheinderby aufeinander. Dabei konnten die Tivoli-Kicker bislang zehn Siege verbuchen. Ein Duell endete unentschieden und 6-mal waren die jungen Geißböcke am Ende erfolgreich.

 

Auch Vincent Boesen verlängert

 

Die Alemannia kann die nächste Vertragsverlängerung präsentieren. Angreifer Vincent Boesen bleibt eine weitere Spielzeit am Tivoli.

Der 20-jährige kam in dieser Saison in 12 Meisterschaftsspielen zum Einsatz, in denen ihm drei Treffer gelangen. Drei weitere Tore gelangen Boesen im Verbandspokal.

„Vincent ist ein Spieler, bei dem noch ein großes Entwicklungspotential vorhanden ist. Wir wollen ihn auf seinem Weg unterstützen und hoffen, dass er uns in der kommenden Saison mit seinen Toren noch viel Freude bereitet“, freut sich Fuat Kilic über die weitere Zusammenarbeit.

„Ich fühle mich sehr wohl in Aachen und bin froh, mich hier weiterentwickeln zu dürfen. Für die zukünftigen Ziele des Vereins möchte ich meinen Beitrag leisten“, sagt Vincent Boesen.

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