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Kreisliga A Lemgo

Vorberichte 27. Spieltag 18/19 A Lemgo

Aufgeregtheit herrscht oben wie unten. Lippe-Kick weiß das, blickt auf den drittletzten Spieltag.

TBV Lemgo II kann den Klassenerhalt klarmachen

Kreisliga A Lemgo (hk). Schon heute Abend wird die 27. Runde in der Lemgoer Elitekreisklasse eröffnet. Um 19.30 Uhr pfeift Eleftherios Kurtis das Spiel zwischen dem TuS Ahmsen und dem Namensvetter aus Leopoldshöhe an. Am Tabellenende scheint eine Entscheidung gefallen zu sein. Rechnerisch ist es zwar noch möglich, aber faktisch braucht der TSV Schötmar ein mittelgroßes Fußballwunder, um die sieben Punkte Rückstand zum rettenden Ufer wettzumachen. Angefangen werden sollte damit im Gastspiel beim Nachbarn und ehemaligen Bezirksliga-Rivalen SV Werl-Aspe.

 

Von Henning Klefisch & André Bell

TuS Ahmsen vs. TuS Leopoldshöhe

(hk). Teambuildingmaßnahmen stehen am Sonntag für die erste Mannschaft des TuS Ahmsen an, weshalb die Partie um zwei Tage vorgezogen worden ist. Ahmsen-Obmann Lothar Köhnemann bedankt sich ausdrücklich dafür, dass die die Leos diesem Wunsch entsprochen haben. „Allerdings dann wohl auch nicht so ganz ohne Eigennutz, wie mir scheint. Denn jetzt können die Jungs, die sie aus der Ersten in die Zweite integriert haben, auch Freitag volle Pulle spielen und haben dann immer noch zwei Tage zum Erholen“, können die blau-weißen Löwen damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Hätten diese umtriebigen Kicker am Sonntag zwei Spiele nacheinander bestreiten müssen, hätte die Aktivität wohl etwas drunter zu leiden gehabt. Köhnemann hat dazu eine klare Meinung: „Alles legitim, aber ich sehe diese Situation ein wenig anders. Zumindest schon zweifelhaft.“ Die Hinspielniederlage wettmachen, daran glaubt der Ahmser, wenn er über die Motivation der Leopoldshöher spekuliert. Der TuS Ahmsen hat mit viel Glück im Bunde diesen Sieg verbucht, hätte eine Punkteteilung wohl eher den Spielverhältnissen entsprochen. Lothar Köhnemann bewertet dies ein Stück weit als ausgleichende Gerechtigkeit, wenn er sinniert: „Allerdings hat damals unsere Zweite mit 1:0 dort verloren, was wiederum auch ein Unentschieden hätte sein müssen, also irgendwie und irgendwo gleicht sich doch immer wieder alles aus, wie mir scheint“, ist der Fußball doch wie das Leben. Mit einem ähnlichen Kader im Vergleich zum 3:1-Auswärtssieg in Lipperreihe gehen die Grün-Weißen ins Rennen. Tobias Frenzel fällt immer noch aus, Sören Seifert kehrt wohl wieder zurück. Köhnemann hofft auf ein Bündnis mit dem Wettergott Petrus. Jedenfalls sind doch Sonntag ab 10.00 Uhr die U15-Mädchen-Auswahlteams der Kreise Gütersloh, Paderborn, Bielefeld und Lemgo auf der Werrekampfbahn zu Gast. Köhnemann klärt auf: „Auch aus dem Grund hatten wir um eine Verschiebung gebeten. Allerdings zuerst nur wegen der Zweiten“, lässt er sich vom kommenden Wochenende liebend gerne überraschen.

 

Wie die Zeiten sich doch ändern können. Als der TuS Leopoldshöhe dem Ahmser Wunsch auf Spielverlegung zugestimmt hat, las sich die Kadersituation noch deutlich ansprechender. „Jetzt ist das passiert, was unter der Woche mal passieren kann. Kollegen können aufgrund von beruflichen Tätigkeiten nicht mitwirken“, ist die Konsequenz, dass Leo-Trainer Sebastian Brosch auf mehrere Stammkräfte verzichten muss. Welche Spieler tatsächlich ausfallen, davon wird er sich überraschen lassen. „Nach Asemissen und Barntrup stellt Ahmsen die beste Mannschaft“, wird diese Aussage von Brosch auch durch den dritten Tabellenrang der Tönsmänner bestätigt. Es sind nicht nur die Individualisten, auch die mannschaftliche Kompaktheit, die ihn fast schon fasziniert. Ergo: „Das ist ein ganz dickes Brett, was wir durchbohren müssen. Mal sehen, was uns gelingt am Freitagabend“, wird die Aufgabe gegen den favorisierten Gastgeber außerordentlich heikel werden. Brosch verspricht: „Wir werden alles in die Waagschale werfen, um Ahmsen ein gutes Spiel zu liefern. Mit ein bisschen Glück und Können holen wir vielleicht einen Punkt. Oder es sind sogar drei drin“, kann oder möchte sich Brosch nicht konkret darauf festlegen.

 

TuS Asemissen vs. TuS Bexterhagen

(ab). Beim TuS Asemissen bereitet man sich auf das Derby gegen Bexterhagen vor. Kicker Gerrit Barthelmeus sagt vor dem Spiel: „Bexterhagen ist eine junge und talentierte Truppe, die zwar spät, aber immer noch rechtzeitig in der Liga angekommen ist. Dass sie mit den Großen mithalten können, haben sie gegen Barntrup gezeigt, wir sind gewarnt und wollen unbedingt gewinnen, um weiter an der Spitze zu bleiben.“ Das letzte Spiel beim TuS Brake darf dabei kein Maßstab sein: „Die haben es uns zu leicht gemacht, Bexterhagen wird uns ärgern wollen und uns keine Geschenke machen.“ Die Devise ist die gleiche wie eigentlich jede Woche: „Wenn wir konzentriert spielen und unsere Qualität auf den Platz bringen, werden wir auch dieses Spiel gewinnen und weiter auf Platz eins stehen.“ Aus personeller Sicht gibt es eine Hiobs-Botschaft. Christoffer Loges hat sich im Donnerstags-Training verletzt und wird ausfallen.

 

Auf den TuS Bexterhagen wartet „gegen den Tabellenführer auf deren Platz ja mal ein richtiges Pfund“, sagt Bexterhagen-Betreuer Uwe Wehmeyer vor dem Spiel. „Einerseits steht uns das schwerste Spiel der gesamten Saison bevor. Andererseits haben wir in diesem Spiel aber auch nichts zu verlieren.“ Denn niemand erwartet, dass der Aufsteiger „dem Ligaprimus Paroli bieten“ kann. Aber „genau das müssen wir versuchen.“ Allerdings müssen die Roten auf drei, vier Stammkräfte aus verschiedenen Gründen verzichten. Dafür kehrt Gentile nach seiner abgesessenen Sperre wieder in den Kader.

 

Fynn Heymann leitet das Spiel, los geht es um 15.00 Uhr.

 

SG Bentorf/Hohenhausen vs. TuS Brake

(hk). Coach Naki Sevgül nimmt kein Blatt vor den Mund. „Peinlich“, aber zugleich auch „verdient“ fiel die jüngst erlittene 0:3-Niederlage der SG Bentorf/Hohenhausen gegen den TBV Lemgo II aus. Gegen den TuS Brake fühlt sich die Spielgemeinschaft nun dazu „verdammt“, erfolgreich zu sein, soll auch die Zielstrebigkeit im Torabschluss eine Tugend darstellen. Auch soll die Gerüchteküche rund um die Kalletaler keineswegs brodeln, betont Sevgül doch gegenüber Lippe-Kick: „Wir müssen die restlichen Spiele gewinnen, um kein Gerede in der Fußballbevölkerung aufkommen zu lassen. Schließlich geht es in den letzten vier Begegnungen gegen Mannschaften, die alle noch eine Klasse tiefer fallen können.“ Das hohe Remis – 3:3 – aus dem Hinspiel hat ihn nicht in den Status der völligen Glückseligkeit versetzt, strebt Sevgül auch am Sonntag den dreifachen Punktgewinn an. „Wir wollen gewinnen und werden unsere Offensivhunde Westhoff/Brand auf die Abwehr der Bräker hetzen“, muss Sevgül nur hoffen, dass die beiden ehemaligen Team Lemgo-Auswahlspieler auch torhungrig genug sind. „Wenn dadurch das Standardergebnis der letzten beiden Spiele für die Gäste herausspringt, dann haben wir alles richtiggemacht. Nur Verlieren ist nicht gestattet“, will man seinem treuen Publikum auf dem Rasenplatz in Bentorf keine Nullrunde anbieten.

TuS Brake-Coach Axel Wehmeier befürchtet: „Am Sonntag haben wir mit Ben/Hoh nochmal ein richtiges Brett vor der Brust! Wir müssen versuchen, nach den zwei letzten Klatschen auch als Außenseiter wieder irgendwie in die Spur zu kommen und dafür wäre ein Erfolgserlebnis sehr wichtig!“ Bereits mit einem Punktgewinn wäre er durchaus zufrieden, bezeichnet er dies doch als „die richtige Medizin.“ Auch er hat solche Scharfschützen wie Severino Valentino Westhoff und Niklas Brand im Blick, wenn er warnt: „Der Gegner hat mit die beste Offensive der Liga und da müssen wir – gerade von der Einstellung – eine Top-Performance bringen!“ Ihre Rückkehr in den Kader feiern Deppe, Isaak und Kerkhoff. Kunze und Schulz urlauben jedoch – Klocke ist verletzt. Wehmeier vertraut seinem Team, sagt deshalb auch: „Wir haben es nach wie vor selber in der Hand und ich erwarte eine Reaktion meiner Truppe“, könnte er hier auch beliebig viele Ausrufezeichen setzen.

 

Marcel Liesegang ist ab 15.00 Uhr der Spielleiter dieser Partie.

 

SG Kalldorf vs. TBV Lemgo II

(ab). Es sind besonders diese direkten Duelle, auf die es im Abstiegskampf ankommt. Diese sogenannten Sechs-Punkte-Spiele. Für die SG Kalldorf steht so eines auf dem Programm. „Dieses Spiel hat natürlich eine besondere Wichtigkeit für uns“, weiß selbstredend auf Stephan Brill. „Allerdings ist es nichts neues in unserer Situation.“ Zuletzt hat man gegen Sonneborn „zwei Punkte liegen lassen, sonst wären wir schon über dem Strich.“ Auch, wenn noch nicht klar ist, wo dieser ominöse Strich am Ende sein wird. Ob Rang 14 ein Abstiegsplatz wird oder nicht hängt an den Lemgoer Bezirksligisten. Kommt nur einer runter, reicht Rang 14 für den Klassenerhalt. Coach Stephan Brill erinnert sich an das Hinspiel, das war nämlich „eine Vollkatastrophe“ und endete nach unfassbar schwachen 90 Minuten beider Teams mit 1:1. Als Vorteil sieht Brill „eventuell unseren Platz. Ansonsten sehe ich Lemgo, die eine beachtliche Rückserie spielen, im Vorteil.“ In Kalldorf bleibt der Schuster aber noch bei seinen Leisten. „Wir bleiben unseren Tugenden treu und werden alles Mögliche dafür tun, um zu gewinnen“, so Brill. Denn: „Alle wissen, dass die Messe noch nicht gelesen ist und uns alle Tore offen stehen.“

 

Die Wichtigkeit gilt natürlich nicht nur für Kalldorf, sondern entsprechend auch für den TBV Lemgo II. „Am Sonntag steht ein ganz entscheidendes Spiel auf dem Programm“, sagt auch Benjamin Rawe, der den Rechenschieber bemüht hat und feststellt: „Die Rechnung ist einfach: verlieren wir in Kalldorf, wird es nochmal richtig brenzlig; gewinnen wir, sind wir quasi durch. Deswegen wird das für beide Teams eine ganz schwierige Aufgabe.“ Auch Rawe sieht im Platz einen Vorteil für Kalldorf, „aber wir haben die letzten Auswärtsspiele auf Rasen erfolgreich gestaltet.“ Ohnehin spricht „viel für ein packendes und enges Duell, bei dem vielleicht Kleinigkeiten, auch die Frische im Kopf und mit Sicherheit der Spielverlauf entscheiden können“, denn: „Kalldorf hat in den letzten drei Spielen Selbstvertrauen getankt, wir kommen mit einer starken Serie.“ Dem TBV Lemgo II würde im Gegensatz zu den Hausherren auch eine Punkteteilung zugutekommen, aber „von vornherein auf Unentschieden spielen wäre viel zu riskant.“ Personell sieht es eigentlich gut aus beim TBV, „aber Mika Gatzke ist angeschlagen und es ist noch offen, wer unsere Erste unterstützen muss“, so Rawe.

 

Um 15.00 Uhr geht es los. Über den Unparteiischen gibt es keine Infos.

 

TSV Kirchheide vs. TuS Sonneborn

(ab). Nach zwei Siegen in Serie ist der TSV Kirchheide auf dem besten Weg zum Klassenerhalt. Coach Andre Plaß stellt vor dem Spiel gegen Sonneborn die Anforderung an seine Mannschaft: „Im Hinspiel sind wir derbe unter die Räder gekommen. Das wollen wir am Sonntag besser machen.“ 0:4 hieß es Mitte Oktober nach 90 Minuten. Am Sonntag fallen Rapier und Kurz aus. Dafür rückt Laqua wieder in den Kader. Ansonsten sind alle an Bord.“

 

Der TuS Sonneborn erwartet mit Kirchheide „die nächste schwierige Aufgabe“, so Oliver Drawe, „da sie noch mitten im Abstiegskampf stecken und dringend Punkte brauchen.“ Deshalb, so seine Vermutung, „werden sie mit Volldampf nach vorne in das Spiel gehen.“ Das bedeutet für die Blau-Gelben, „konzentriert zu verteidigen und körperlich gut dagegen zu halten. Zudem wollen wir wieder Fußball spielen und Ball und Gegner laufen lassen, gerade das hat uns in den letzten Spielen gefehlt.“ Drawe stellt klar: „Wir müssen endlich mal wieder dreifach punkten und auswärts deutlich bessere Spiele abliefern.“ Auf fremden Plätzen wartet man seit sieben Spielen auf einen Sieg, in dem Zeitraum erzielte man auch nur drei Tore. Viel Luft nach oben für Sonneborn. Personell sieht es wie folgt aus: Elsner ist weiterhin im Urlaub. Faße, Greimeier, Niemeier und Quast fehlen verletzt.

 

Um 15.00 Uhr ist Spielbeginn, geleitet wird das Spiel von Herbert Indenbirken.

 

SV Werl-Aspe vs. TSV Schötmar

(hk). Wer schon mal gegen Axel Schulz gekämpft hat, der weiß: Angeschlagene Boxer sind immer am gefährlichsten. Dies gilt auch für den Tabellenletzten TSV Schötmar, der bereits etwas Luft zwischen sich und die Abstiegsränge geschaffen hat. Sieben Punkte, um genau zu sein. Aspe-Co-Trainer Carsten Voelzke ist überzeugt: „Gegen Schötmar erwartet uns eine schwere Aufgabe! Schötmar muss zwingend bei uns gewinnen, um nicht abzusteigen. Daher stellen wir uns auf einen stürmischen Gegner ein.“ Bisher wehte rund um das Lohfeld eher ein laues Lüftchen, hat der ehemalige Bezirksligist erst 45 Tore selbst erzielt, dafür aber schon 95 kassiert. Mit Abstand ist dies gleichbedeutend mit dem schlechtesten Wert der gesamten Liga. „Dennoch wollen wir die drei Punkte am Platz behalten und so werden wir auch auftreten“, so Voelze. Der Tabellenachte wird auf den gesperrten Gießelmann und die verletzten Jablonsky und Allevato verzichten müssen.

Es gibt nicht wirklich viele Dinge, über die man sich als Tabellenletzter freuen kann. TSV Schötmar-Schriftführer Yasin Altinisik benennt via Lippe-Kick aber einige Argumente, die ihn in Derbystimmung versetzen: „Es ist auf jeden Fall das Derby schlechthin. Ich liebe die Begegnungen gegen Aspe, weil sie immer sehr spannend und gut besucht sind.“ Die Beziehung zum ehemaligen Bezirksliga-Rivalen ist fast schon freundschaftlich, hat sich einzig in diesem Jahr eine Sache etwas verändert: „Sportlich sind wir dieses Jahr nicht auf Augenhöhe.“ Als Team aus dem Tabellenmittelfeld haben die Asper 18 Punkte mehr auf dem Konto, was sie automatisch in die Favoritenrolle hievt. Trotzdem: „Allerdings haben Derbys ihre eigenen Gesetze“, erklärt Altinisik, der fortführt: „Daher schreibe ich uns eine große Chance auf einen Sieg zu“, sind alle Schötmaraner voller Vorfreude vor diesem Nachbarschaftsduell.

Justin Grob leitet das Kurstadt-Derby. Ab 15.00 Uhr auf dem Rasenplatz im Heerser Bruch.

VfL Lüerdissen vs. TuS Lipperreihe

(hk). In der Favoritenrolle sieht VfL-Coach Tim Steffen die Lipperreiher, sind es die Personalnöte, die diese Annahme noch verstärken. Christopher Bailis, Ferhat Havadir, auch Marcel Segebrecht, fallen allesamt verletzungsbedingt weiterhin aus. Klewe, Krüger und Blübaum sind immer noch langzeitverletzt. „Das ist echt hart.“ Besser wird seine Laune, als er über die Trainingswoche spricht, hat ihm speziell das Donnerstagstraining gefallen. Dort ist im Offensivbereich einiges ausprobiert worden, auch der Umgang mit den Tormöglichkeiten. „Das ist ganz klar eine Baustelle“, legt Steffen den Finger in die Wunde. In den folgenden drei Heimspielen wollen die Lüerdisser so wenig Punkte abgeben wie möglich. Dass sich Lipperreihe aber maßgeblich besserte, die leichte Schwächeperiode hinter sich gelassen hat, dessen ist sich Steffen bewusst. „Sie haben eine sehr junge Mannschaft, mit dem Spielertrainer Westermeier einen sehr spielstarken Akteur, der die Fäden zieht. Wenn wir kompakt und geordnet stehen, bekommen wir in jedem Spiel Torchancen.“ Das im Training Erlernte dann im Spiel umzusetzen, darauf wird es ankommen. Wichtig für Steffen: Der VfL Lüerdissen möchte alles investieren, um trotz der Personalmisere, die volle Punktzahl im Waldstadion zu behalten.

 

Wie fällt eigentlich die Analyse von Lipperreihe-Coach Timo Blodow über den Gegner aus Lüerdissen aus? „Lüerdissen ist eine sehr zweikampfstarke Mannschaft. Sie haben sehr schnelle und gute Außenspieler und leben von den Aktionen des Spielertrainers“, ist damit der ehemalige Verbandsligaspieler Tim Steffen gemeint. Unabhängig von der gegnerischen Stärke ist für den Viertplatzierten außerordentlich entscheidend: „Für mich ist es wichtig, dass wir weiter unseren Fußball spielen und kaltschnäuziger vor dem Tor sind“, will man sich im Offensivbereich für die Arbeit in Abwehr und Mittelfeld schließlich belohnen. Was für die Hausherren spricht. Der Naturrasenplatz, der sich als ein Vorteil gegen eine Kunstrasentruppe erweisen könnte.

 

Alles spielt nach der Pfeife von Carsten Grandt. Um 15.00 Uhr ertönt sein Anpfiff im Waldstadion.

RSV Barntrup vs. TSV Oerlinghausen II

(hk). An eine Wiederholung des 10:0-Hinspieltriumphes glaubt Barntrup-Trainer Daniel Barbarito keineswegs. Er rechnet vielmehr mit einem starken Gast, weil: „Ich denke, da wird viel Wut im Bauch der Spieler sein und sie werden auf Wiedergutmachung aus sein.“ Die Barntruper haben sich jedoch zu einer gewissen Heimmacht entwickelt, sieht er seine Mannschaft in der eindeutigen Favoritenrolle. An einen Spaziergang glaubt er nicht, begründet er diese Skepsis auch im Lippe-Kick-Gespräch: „Aber ich gehe von einem engen, kampfbetonten Spiel aus, bei dem uns nichts geschenkt wird.“ Ausgerechnet in der heißen Serienschlussphase fallen fundamentale Spieler beim Bezirksliga-Absteiger aus. Ingo Brand muss auf ein Wunder hoffen, wenn er in dieser Saison seine Fußballschuhe noch schnüren möchte. Christian Franz genießt den Urlaub, Lucas Schmidt ist bei einer Hochzeit zu Gast und Jakob Funk muss eine Verletzung auskurieren. Ob Spielführer Dennis Meier tatsächlich bis zum Anpfiff einsatzfähig ist, steht noch in den Sternen.

 

Mit der Underdogrolle kann sich Oerlinghausen II-Coach Sebastian Boer hervorragend anfreunden, begründet er: „Wir gehen gegen Barntrup als absoluter Außenseiter ins Rennen, aber das Gute daran ist, dass wir frei aufspielen können!“ Mit welcher Marschroute gehen die Bergstädter denn in dieses Gastspiel in Nordlippe? „Ziel ist es, eine deutlich bessere Figur als im Hinspiel zu zeigen!“ Eine schlechtere Figur als beim 0:10 abzugeben, wird auch eher schwer sein.

 

Auf dem Kunstrasenplatz im Barntrup ist Stefan Wattenberg ab 15.00 Uhr als Schiedsrichter aktiv.

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