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Kreisliga A Detmold

Aufstiegsrunde – Der Vorbericht

Das vielleicht größte Spiel, was der lippische Fußball in den letzten Jahren erlebt hat, findet auf dem Kunstrasenplatz in Heidenoldendorf statt.

Mutiert Hiddesen/Heidenoldendorf zu Legenden?

 

Aufstiegsrunde Detmold (hk). Das dritte und finale Spiel um den Bezirksliga-Aufstieg wird am Pfingstsonntag um 15.00 Uhr ausgetragen. Basis für eine mögliche Glückseligkeit: Die SG Hiddesen/Heidenoldendorf steigt mit einem Sieg mit zwei Toren Differenz in die Bezirksliga auf. Mindestens muss man zweimal den Ball in das gegnerische Netz befördern, hilft nur ein Sieg weiter. Lügde muss demnach auf Schützenhilfe des FC Fortuna Schlangen, für die es nur noch um die Ehre geht. Dass die Spielkonstellation sich so dargestellt hat, ist im Vorfeld zwischen den drei Aufstiegsaspiranten besprochen worden. Lippe-Kick macht einfach mal so „nebenbei“ den ausführlichen Vorbericht zu dieser jetzt schon historischen Partie. Florian Säck leitet die Begegnung, Lisa Glowatzki und Kohder Soulemain-Omairat sind an der Linie.

 

Von Henning Klefisch

 

Nach dem mehr als verdienten 1:1 beim TuS WE Lügde am vergangenen Mittwoch hält die Spielgemeinschaft alle Trümpfe in der Hand. Für den Trainerfuchs Markus Rüschenpöhler ist es ganz entscheidend, für die notwendige Mischung aus An- und Entspannung zu sorgen. Am Freitag gab es eine lockere Trainingseinheit. Wer die Fortunen nach ihrem Ausscheiden aus dem Aufstiegsrennen auf die leichte Schulter nimmt, könnte sein blaues Wunder erleben, sind die individuellen Fähigkeiten der Schlänger exorbitant. „Wir erwarten ein knallhartes, brutal schweres Spiel, in dem wir dennoch ein entsprechendes Ergebnis erzielen wollen, was uns berechtigt, aufzusteigen“, kann man dieser Wunschvorstellung von Rüschenpöhler sehr gut folgen. Die Psyche spielt in solchen Spielen stets eine ganz besondere Rolle, benötigt man die nötige Lockerheit im Kopf, auch in den Füßen. Allerdings hat der Kopf beim technisch starken Team aus Hiddesen/Heidenoldendorf stets sehr gut mitgespielt, haben sie ihr großartiges fußballerisches Potenzial auf das Spielfeld bekommen. Was nimmt die SG aus dem Spiel in der Lügder Emmerkampfbahn mit? Primär einen Zähler, aber vielmehr die Erkenntnis, dass man es in der eigenen Hand hat, vor heimischer Kulisse den letzten Schritt zu gehen. Es dürfte nicht überraschen, wenn eine vierstellige Kulisse bei diesem so wichtigen Spiel in Heidenoldendorf zu Gast sein, die Stimmung prächtig ist. Ein blau-gelber Hexenkessel dürfte Realität werden. „Ich weiß, dass die Jungs bereit sind für dieses Spiel. Auf Valentin Römisch muss verzichtet werden, hat dieser sich am Kreuzband einer Operation unterziehen müssen. Michael Reger (Rot) und Dorian Fries (Gelb-Rot) fehlen gesperrt. Für Rüschenpöhler bietet dies aber kein Alibi: „Die Spieler, die zum Einsatz kommen, brennen. Das sind Partien, wofür man Fußball spielt. Es gibt eine Menge Medien-Aufmerksamkeit, eine Menge Brisanz.“

 

Die 1:2-Heimniederlage gegen den TuS WE Lügde bezeichnet Schlangen-Betreuer Jens Riepenhausen als „etwas unglücklich, aber nicht unverdient.“ Die bittere Konsequenz: Schlangen ist vorzeitig raus aus dem Aufstiegsrennen, der Bezirksliga-Traum ist wie eine Seifenblase geplatzt. „Trotzdem möchten wir Hiddesen/Heidenoldendorf Paroli bieten und das Spiel ernst nehmen. Es sind kleine Nuancen, die entscheiden werden“, möchten die Rennekamp-Jungs sich nicht als wehrloses Opfer erweisen. Man fühlt sich an der eigenen Ehre gepackt: „Aber wir haben den einen Fehler gemacht. Jetzt erst recht zeigen, dass wir trotzdem eine sehr gute Mannschaft haben und es am Sonntag bestätigen. Und wir haben sowieso noch was gut zu machen, wegen der Rückspielniederlage gegen die SG“, hat diese Heimspielpleite erst dafür gesorgt, dass Schlangen in diese Patt-Situation gekommen ist. Im Mittelfeld wollen die Schlänger die so wichtige Hoheit gewinnen. In diesem Mannschaftsteil sieht Riepenhausen bei der SG eine großartige Qualität. Die eigene Erfolgsperspektive: „Wir müssen dann schnell umschalten und eiskalt zuschlagen.“ Auf einige Leader kann dabei Coach Uwe Hohnhold nicht setzen. Neben Arne Seehrich (Muskelfaserriss), fehlen auch Jonas Scholle (auch Muskelfaserriss), Daniel Tronich (Außenbandriss im Knöchel), Tim Wiegel (Schambeinverletzung), Bastian Tracht. Bange machen gilt aber nicht. „Wir werden trotzdem eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten.“ Obwohl die Würfel gegen die ambitionierten Schlänger gefallen sind, ist die Stimmungslage beim gestrigen Training „trotzdem einigermaßen gut“ gewesen. Dennoch ist die Vorfreude auf dieses Event groß.

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