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Kreisliga B Detmold

Kreisliga B Detmold – Vorbericht 12. Spieltag 2019/20

Spieltag zwölf steht vor der Tür und hat unter anderem das Spitzenspiel zwischen Müssen und Oesterholz/Kohlstädt im Angebot.

 

Top-Spiel in Müssen – Derby in Belle

Kreisliga B Detmold (ab). Einige interessante Spiele hat der zwölfte Spieltag im Gepäck. Im Fokus steht das Top-Spiel zwischen dem BSV Müssen und den SF Oesterholz/Kohlstädt, aber auch das Derby zwischen der SG Belle/Cappel und dem Blomberger SV II dürfte es in sich haben. Tabellenführer Eichholz/Remmighausen fährt nach Falkenhagen, CSL Detmold trifft am Samstag bereits auf Sabbenhausen/Elbrinxen, Istrup/Brüntrup wie gewohnt am Sonntag auf den Hakedahler SV. Im Tabellenkeller ist der SuS Pivitsheide II auf drei Punkte angewiesen. Zu Gast ist der FC Augustdorf II. Das Team der Stunde, die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II, die zuletzt sechsmal in Folge als Sieger vom Platz ging, gibt seine Visitenkarte bei der SG Kachtenhausen/Helpup ab. Ebenfalls sechsmal in Folge nicht verloren hat der SuS Lage. In Spiel eins ohne Coach Trailovic trifft man auf den SV Diestelbruch/Mosebeck II.

 

Von Andre Bell & Henning Klefisch

 

CSL Detmold vs. SG Sabbenhausen/Elbrinxen

(ab). Der weiterhin ungeschlagene CSL Detmold wartet auf heimischem Geläuf seit drei Spielen auf einen Sieg, zuletzt gab es nur Unentschieden. „Es wird ein spannendes Spiel für uns“, meint Alfred Leingang, denn „in den letzten Spielen waren wir nicht gerade heimstark. Und das wollen wir schnellstmöglich wieder ändern und die drei Punkte auch wieder zu Hause behalten.“ Doch mit der SG Sabbenhausen/Elbrinxen kommt ein Gegner, der „auch immer wieder für eine Überraschung gut sein kann, daher bedeutet es für uns, konzentrieren und dem Gegner möglichst wenig Fehler anbieten“, so Leingang. Genau die Fehler, die man zuletzt gegen Augustdorf II gemacht hat, sollen „vermieden“ und das Spiel „möglichst früh entschieden“ werden. Dafür wird CSL Detmold „wie in den letzten Spielen auch versuchen, sicher zu stehen und durch schnelles Verschieben den Gegner etwas mehr laufen zu lassen.“ Unter der Woche wurde auch an der Chancenverwertung gearbeitet. Leingang hofft, „dass wir dies auch im Spiel schaffen umzusetzen.“

 

Auch die Gäste wollen „nach dem Derbysieg vergangene Woche gegen Falkenhagen die nächsten drei Punkte“, so Julian Will, der auch weiß, dass „das Spiel alles andere als leicht“, wird. Denn zumindest letzte Saison gehörte CSL Detmold nicht zu den Lieblingsgegner der SG. Zu Hause gab es eine 2:5-Packung. „Doch im Rückspiel vergangene Saison konnte man schon sehen, dass wir mit ihnen mithalten können. Eine knappe 2:3-Niederlage gab es in Detmold. Wobei wir uns schon bei dem Spiel die Dinger selber reingehauen haben“, erinnert sich Will. Den Gastgeber erwartet er am Sonntag „noch stärker als letztes Jahr“ und CSL zählt für Julian Will „zu den absoluten Aufstiegsfavoriten.“ Anerkennend fügt er noch hinzu: „Die haben einen starken Sturm.“ Doch der SG-Kicker ist auch „davon überzeugt, wenn wir so auftreten wie in den letzten Spielen, dass wir von dort etwas Zählbares mitnehmen können. Jeder muss wieder 100% geben und um jeden Ball kämpfen.“ Zu den am Samstag fehlenden Spielen gehört unter anderem auch Torjäger Kai Gast, „das soll uns aber nicht davon abhalten, dort drei Punkte zu holen.“

 

Jakob Kasper pfeift das Spiel am Samstag um 15.00 Uhr an.

SuS Pivitsheide II vs. FC Augustdorf II

(hk). Mit einer unsäglichen Personalsituation geht der SuS Pivitsheide II in das folgende Heimspiel gegen den FC Augustdorf II. Vier Spieler gesellen sich urlaubsbedingt auf die Liste der Fehlenden dazu. „Das wird eine ganz enge Kiste“, muss Coach Sören Müller dabei ganz kräftig durchpusten. Er sehnt sich die nahende Erholungsphase herbei, sagt: „Ich bin froh, wenn die Winterpause anfängt.“ Den heimischen SuS-Anhängern möchte das Schlusslicht dennoch ein gutes Spiel auf dem Rasenplatz an der Hebbelstraße liefern. Dass die Sandhasen zuletzt gegen Müssen mit 1:8 ihr persönliches Waterloo erlebten, dem möchte Müller nicht zu viel Bedeutung beimessen. „Augustdorf II ist trotzdem eine spielstarke Mannschaft, die uns reichlich Probleme bereiten wird“, erwartet er eine harte Nuss, die zunächst einmal geknackt werden muss. Für die Pivitker geht es sehr eng zu im Tabellenkeller, sind sie doch punktgleich mit dem Blomberger SV II, der nur wegen der besseren Tordifferenz einen Rettungsrang belegt. Mit einem Heimsieg könnten die Müller-Männer daher die Wahrscheinlichkeit dafür steigern, dass sie auf dem rettenden Ufer stehen. „Wir wollen eine gute, kämpferische Leistung anbieten. Wir möchten das komplette Gegenteil zeigen, was wir gegen den Blomberger SV II gemacht haben, uns anders präsentieren“, hat Sören Müller im Bereich der Einstellung und Motivation erheblichen Verbesserungsbedarf bei seinem Team erkannt. Beim 0:4 im Kellerduell in der Nelkenstadt erwischten die Lila-Grünen einen gebrauchten Tag, offenbarten gewaltige Schwächen, fanden nie richtig zu ihrem Spiel. All das möchten die Hausherren mit einem beherzten Auftritt am Sonntag wiedergutmachen.

 

Kuschelig eng geht es im Tabellenkeller zur Sache. Es sind sicherlich sechs Plätze, aber nur zwei Zähler, die der FC Augustdorf II besser als das Schlusslicht SuS Pivitsheide II dasteht. Aus diesem Grund stellt FCA II-Schnapper Raphael Kampmeier treffend fest: „Das Spiel gegen Pivitsheide ist ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel.“ Er geht ins Detail: „Gewinnen wir, verschaffen wir uns etwas Luft zu den unteren Plätzen“, wollen die Sandhasen diesem Abstiegssmog davon hoppeln. Alles auf null setzen, das ist das Resultat einer klaren Kommunikation bei den Augustdorfern in dieser Woche. Kampmeier frohlockt: „Wir haben danach gut trainiert und sind bereit für Pivitsheide!“ Der Langzeitverletzte Rudi Petker muss ferner aussetzen. „An dieser Stelle weiterhin beste Genesungswünsche“, so Kampmeier. Petker ist der einzige Ausfall für das Senne-Team aus der 10.000 Einwohner-Gemeinde.

 

Um 13.00 Uhr erfolgt auf dem Rasenplatz in Pivitsheide VH der Anpfiff. Schiedsrichter Paul Koch ist dafür, jedoch auch für die Spielleitung verantwortlich.

 

SG Kachtenhausen/Helpup vs. SG Hiddesen/Heidenoldendorf II

(hk). Das torlose Remis beim SV Diestelbruch/Mosebeck II hat die Stimmung im Lager der SG Kachtenhausen/Helpup weiter verbessert. Die Voraussetzungen für den erhofften Heimsieg sind bestens. Der Rasen ist gemäht, die Spieler sind willig und motiviert bis in die Haarspitzen. Klar, die Abstiegsgefahr ist für den A-Liga-Absteiger noch längst nicht gebannt. Der Spielgemeinschaft kann das gleiche Schicksal wie dem Nachbarn SpVg Hagen/Hardissen widerfahren, die direkt von der A- in die C-Klasse abgestiegen sind. Dennoch ist der Trend sehr positiv, weil die SG-Spieler fleißig trainieren, die Spielidee von Trainerfuchs Jörg Horstkötter immer besser annehmen und umsetzen. „Ich möchte meine Jungs fußballerisch weiterbringen“, erklärt der erfahrene Coach gegenüber Lippe-Kick. Auf Maik Horstkötter, Markus Witt und Boris Phillippsen müssen die Hausherren allerdings verzichten. Simon Wittmann gibt jedoch sein Comeback. „Devise heißt, wohl auch nicht anders erwartet, Heimsieg gegen die Zweitvertretung der SG“, verrät Horstkötter im Lippe-Kick-Gespräch. Er dämpft die Erwartungen: „Mal sehen, wie der Kader durch die Erste aufgefüllt wird, dann wird es natürlich sehr schwer.“ Er sagt das nicht ohne Grund. Zuletzt haben nämlich insbesondere die Leih-Kicker der SG HH-Erstvertretung echte Akzente gesetzt, waren sie doch für den jüngsten Aufwärtstrend entscheidend mitverantwortlich.

 

SG Hiddesen/Heidenoldendorf II-Coach Jörg Jöstingmeier könnte jetzt spontan keine Power-Point-Präsentation über die SG Kachtenhausen/Helpup anfertigen, gab es für sein Team noch kein direktes Duell. Als Beobachter hat er das Aufeinandertreffen eine Etage höher zwischen der Spielgemeinschaft aus Kachtenhausen/Helpup und seiner eigenen Erstvertretung verfolgt, erklärt er dazu im Lippe-Kick-Gespräch: „Ich habe den Gegner nur in der A-Liga gesehen, gegen unsere erste Mannschaft und die haben es nicht leicht gehabt.“ Im gleichen Atemzug erwähnt Jöstingmeier jedoch, dass man zuvorderst die eigene Leistung auf der Prioritätenliste ganz weit oben ansiedelt. Die Mitnahme von drei Punkten ist beim Gastspiel auf dem Rasenplatz in Kachtenhausen das erklärte Ziel. Was die Laune senkt. Der zuletzt stark aufspielende Tabellensechste hat für Sonntag einen personellen Aderlass zu verkraften. Berufliche Gründe, Krankheiten oder der Besuch von einem Fußball-Spiel in Madrid sind dafür kausal. Bei Michael Reger steht noch etwas deutlich Wichtigeres an, kann er jeden Tag und jede Stunde Vater werden. Er könnte demnach spontan absagen. Man kann sich vorstellen, dass die Trainingsbeteiligung eher mau war. Ein Duo steht wieder zur Verfügung. Simon Knöllner hat seine Ampelkarte abgesessen, Christopher Jabs kehrt aus dem Urlaub zurück. Wegen der insgesamt ungünstigen Personalsituation befürchtet Jöstingmeier: „Es wird kein Zuckerschlecken.“ Zugleich bietet sich auch eine Chance für andere Akteure: „Jetzt können andere mal beweisen, was sie so drauf haben, die nicht so viel zum Einsatz kommen werden.“ Das nennt man wohl Bewährungsprobe.

 

Um 15.00 Uhr geht es los. Sükrü Bulut leitet diese Partie.

 

SG Belle/Cappel vs. Blomberger SV II

(ab). Irgendwas läuft da unrund bei der SG Belle/Cappel. Vier Niederlagen in Folge ließen die Welsandt-Elf auf Rang 13 abstürzen. Besonders die Defensive macht Sorgen, kassierte man in diesen vier Spielen doch satte 23 Gegentore. Mit Blick auf die Tabelle wird auch schnell klar, dass das „ein sicherlich sehr wichtiges Spiel wird, das wir gewinnen wollen. Hinzu kommt, dass es für uns ein kleines Derby ist“, so Coach Timo Welsandt. „Man kennt sich, das heißt, es werden viele Emotionen im Spiel sein.“ Die Blomberger kennt der Coach „als eine körperlich sehr starke Mannschaft.“ Außerdem sind „viele erfahrene Spieler dabei. Gerade gegen uns werden wahrscheinlich viele Altinternationale dabei sein“, so seine Vermutung. Nichtsdestotrotz muss die SG „den Bock endlich umstoßen“ und dazu braucht es „ein perfektes Spiel.“ Personell muss Welsandt aber noch einige wichtige Spieler ersetzen. Hinter den Einsätzen von Pagel, Cabuk und Reilender stehen noch Fragezeichen.

 

BSV-Coach Alexander Wolf macht keinen Hehl daraus, dass dieses Spiel, „weil es ein Derby ist und man viele Leute kennt und teilweise auch die Brüder einiger unserer Spieler da spielen, etwas Besonderes“ ist. Und „natürlich hat man einige Erinnerungen an den Gegner“, so Wolf weiter. „Vor allem sind wir vor einigen Jahren gemeinsam aus der Kreisliga B abgestiegen und auch der direkte Wiederaufstieg wurde uns von der SG vor der Nase weggeschnappt“, erinnert sich Wolf aber „alles in allem an faire Duelle und einen angenehmen Gegner.“ Ehemalige Spieler wie Marco Färber sind noch bestens bekannt, ebenso wie Wilhelm Bussemeier, den Wolf als „sehr guten und cleveren Stürmer in Erinnerung“ hat. Der Aufsteiger will aber viel mehr auf sich selbst schauen und „das letzte positive Ergebnis mitnehmen und darauf aufbauen.“ In Sachen Kader kehren Niklas Stohlmann und Vincenzo Bär aus dem Urlaub zurück und verbreitern den Kader wieder stark. „Im Training legen wir weiterhin den Fokus auf Pressing, Torabschluss und Spielaufbau“, so Wolf, der hofft, „das erarbeitete Selbstbewusstsein mitzunehmen und auszubauen und am Sonntag den ein oder anderen Punkt entführen zu können.“

 

Wolfgang Fehr ist ab 15.00 Uhr der Unparteiische auf dem Sportplatz in Belle.

 

BSV Müssen vs. SF Oesterholz/Kohlstädt

(ab). Mit breiter Brust geht der BSV Müssen in das Top-Spiel des Tages. Auch, wenn letztes Jahr beide Spiele gegen die Sportfreunde verloren gingen. „Was letzte Saison war, interessiert uns nicht. Wir erwarten einen starken Gegner“, so Tobias Brokmann, der bei einem Blick auf das Torverhältnis feststellt, dass „Oesterholz eine Mannschaft ist, die Tore schießt aber auch hinten wenig kassiert.“ Verstecken will sich der BSV Müssen auf keinen Fall, „denn unsere Trainingsinhalte in der Offensive fruchten, das zeigen die Ergebnisse der letzten beiden Spiele. Und auch hinten stehen wir nicht so schlecht.“ Das will man auch am Sonntag umsetzen. „Im Training haben wir wieder viel taktisch gearbeitet, ohne das Spielerische aus den Augen zu verlieren“, so Brokmann. Nach wie vor muss der BSV auf den ein oder anderen Kranken und Verletzten verzichten, „was uns aber nicht stört“, so der Co-Trainer. „Unser Kader ist so breit, dass wir auch immer noch Spieler an die zweite abgeben können. Wir sind bereit und erwarten ein schönes Spiel.“

 

Nachdem die Sportfreunde am letzten Wochenende tatenlos zugucken mussten, freut man sich nun „auf das nächste Highlight im Oktober. Fest steht schon einmal, dass wir diesmal auf jeden Fall spielen, Kunstrasen eben“, so Obmann Björn Brinkmann. „Wir hätten aber allzu gerne letzte Woche gespielt, da man so jetzt ein bisschen aus’m Rhythmus ist und das letzte Spiel mehr als zwei Wochen her ist.“ Wenn die Sportfreunde verletzte oder angeschlagene Spieler gehabt hätten, „wäre die Pause zur richtigen Zeit gekommen, aber da wir im Moment aus’m Vollen schöpfen können, kam die Pause eher ungelegen“, muss Brinkmann zugeben. Den BSV Müssen zählt er zu den „Aufstiegsaspiranten, gegen die wir uns wehren müssen. Sie standen letztes Jahr schon im Kreis der Aufsteiger und da zähl ich sie auch diesmal zu. Beide Mannschaften haben eine hervorragende Abwehr und die wenigsten Gegentore vorzuweisen.“ Das zeigt Brinkmann, „dass beide aus einer gesicherten Abwehr den Weg nach vorn suchen. Es wird spannend sein, wie die Mannschaften vorn zum Tor kommen wollen“, denn: „Auch da sieht es alles andere als mau aus. Beide haben das Zeug, den Gegner abzuschießen.“ Der Kunstrasen kann für den BSV „ein kleiner Vorteil sein“, so der Obmann, „aber auch letztes Jahr haben wir dort gut ausgesehen und 2:1 gewonnen.“ Brinkmann freut sich „tierisch auf das Spiel. Der Sieger wird weiter oben dranbleiben, der Verlierer ein bisschen hinterherhinken. Hop oder Top, es ist angerichtet.“ Bei den Sportfreunden fällt Philipp Pucker weiter aus. Fraglich ist Alex Herzig, ob er es schafft.

 

Schiedsrichter dieses Top-Spiels ist Marvin Schnee, um 15.00 Uhr geht es los.

 

SV HW Falkenhagen vs. TuS Eichholz/Remmighausen

(ab). Falkenhagen ist „immer ein schweres Pflaster“, findet TuS-Coach Tim Hosch. „Spezieller Untergrund, kompakte Mannschaft und wenn das Team Lunte riecht, dann sind oft auch die Zuschauer da.“ Der Coach erinnert sich an letzte Saison, als man „äußerst skurril verloren hat, durch den 90-Meter-Windball. Diese Saison scheint das Team nicht in jedem Spiel das nötige Spielglück zu haben.“ Wenn das so weitergeht, wäre das ganz nach dem Gusto von Tim Hosch. „Wir wollen und müssen aber auf uns gucken und das gelernte umsetzen“ fordert der Coach, der seine Truppe „dieses Mal wieder als Favorit ins Spiel“ gehen sieht. Er fordert: „Wir wollen das, was wir gegen Lage schlecht gemacht haben, besser machen.“ Personell sind alle an Board, aber Hosch wird „taktisch sicher etwas ändern, um die passive Spielweise des Gegners besser zu kontrollieren.“

 

Bahman Kiadaliri ist der Spielleiter, los geht es um 15.00 Uhr.

 

SG Istrup/Brüntrup vs. Hakedahler SV

(ab). Nach aktuellem Stand kann Roy Wangert sagen, dass das Spiel stattfindet. „Der Platz wurde gestern nochmal in Schuss gebracht.“ Mit dem Hakedahler SV kommt „wieder so eine Wundertüte“, nach Brüntrup. „Wenn sie wollen, sind sie gefährlich. Letztes Spiel haben sie gegen stark gewordene Lagenser einen Punkt geholt. Wir sind gewarnt“, so Wangert. Die SG will „die Niederlage aus Remmighausen schnell vergessen machen. Das geht am besten mit einem Sieg.“ Der Coach setzt auf den Heimvorteil: „Zu Hause sind wir stark und wir wollen die punkte am Platz behalten.“

 

Wie schnell sich die Vorzeichen manchmal ändern können. „Vor ein, zwei Saisons waren wir in solchen Begegnungen der Favorit“, meint HSV-Ikone Nuri Kurt. „Das hat sich gedreht, Istrup ist stärker als die letzten Jahre und wir können derzeit unser Potential nicht abrufen.“ Dennoch spielt der HSV „auf Sieg“ und benötigt „dringend die drei Punkte.“ Was Kurt besonders imponiert: „Istrup hat sich Konstant unter Roy Wangert verbessert und ist ein Meisterschaftsfavorit.“ Seine Truppe hingegen kommt „diese Saison noch nicht in Rhythmus“ und muss aufpassen, „nicht auf die Abstiegsplätze abzurutschen.“ Personell sind „alle Spieler dabei und wir versuchen, die drei Punkte zu holen“, so Nuri Kurt.

 

Schiedsrichter ab 15.00 Uhr: Alexander Schnüll.

 

SuS Lage vs. SV Diestelbruch/Mosebeck II

(ab). Ohne Branko Trailovic, der auf unbestimmte Zeit nach einer OP nicht zur Verfügung steht, geht der SuS Lage in das Spiel gegen den Aufsteiger. Aykut Kahyaoglu, Co-Trainer von Trailovic, übernimmt interimsweise auf Aufgabe. Über den kommenden Gegner kann Kahyaoglu „nicht sehr viel sagen.“ Nur die erste Mannschaft kennt er „sehr gut“ und geht davon aus, „dass da mal ein paar aushelfen werden.“ Doch ohnehin blickt man eher auf sich selbst. Die Trainingsbeteiligung unter der Woche bezeichnet Kahyaoglu als „ganz gut. Die Jungs ziehen sehr gut mit.“ Am gestrigen Donnerstag wurde ein Testspiel gegen Hagen-Hardissen mit 2:0 gewonnen. Kahyaoglu ist „guter Dinge“, dass die Serie von sechs ungeschlagenen Spielen am Sonntag fortgesetzt werden kann, auch, wenn das 2:2 in Hakedahl am vergangenen Sonntag „nicht so berauschend gewesen ist.“ Doch der Interimscoach ist der Meinung, das Spiel „so schnell wie möglich abzuhaken und nach vorne zu schauen.“ Drei Punkte sind „Pflicht“, so Kahyaoglu, „wir spielen zu Hause. Die Jungs sind heiß.“ Und bis auf „ein, zwei Ausfälle“ hat er auch alle Mann an Bord.

 

Die Gäste hingegen müssen „schauen, wer alles zur Verfügung steht. Aber wir werden eine schlagfertige Truppe auf den Platz bringen“, so Niclas Hergt. Der SuS Lage ist „gerade mit der Serie ein sehr schwerer Gegner. Dazu noch auswärts keine leichte Aufgabe.“ Doch man erstarrt nicht in Ehrfurcht. Schließlich ist der SV Di/Mo II „voll im Soll mit der bisherigen Tabellenposition und Punkteausbeute, auch, wenn es hier und da natürlich ein Punkt mehr hatte sein können.“ Von daher geht der Aufsteiger „ohne größeren Druck ins Spiel“ und freut sich „auf ein Duell auf Augenhöhe, was wir mit richtiger Spielintelligenz und durch die Vermeidung von Fehlern durchaus für uns entscheiden können.“ Als Orakel will sich Hergt allerdins nicht versuchen: „Mal schauen wie das Spiel verläuft, aber mit einem guten Start in die Partie dürfte vieles möglich sein.“

 

Auf dem Kunstrasen am Werreanger geht es um 15.00 Uhr los. Niklas Skora ist der Unparteiische.

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