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Kreisliga B2 Lemgo

Kreisliga B2 Lemgo – Vorbericht 17. Spieltag 2019/20

Sechs Partien zu zwei verschiedenen Anstoßzeiten. Lippe-Kick packt alles in einen Vorbericht. Gönnt euch einen Besuch auf der folgenden Seite.

Lockhausen mit Bewährungsprobe

 

Kreisliga B2 Lemgo (hk). Bereits am gestrigen Donnerstag-Abend hat die 17. Runde begonnen – mit der Begegnung der beiden TSG Holzhausen/Sylbach-Teams. Die Erstvertretung gewann 2:1. Sonntag folgen vier Spiele um 13.00 Uhr drei um 14.30 Uhr. Dann spielt nämlich der Klassenbeste TuS Lockhausen, der sich mit einem Heimsieg über die SG Hörstmar/Lieme II sehr viel Luft verschaffen kann. Auch die Aufgaben für die weiteren Häscher sind anspruchsvoll. Der TSV Schötmar hat den zuletzt stark auftrumpfenden FC Union Entrup zu Besuch, der TuS Lipperreihe II den SV Wüsten. Yunus Lemgo braucht ganz wichtige drei Punkte für den Klassenerhalt – zu holen im Auswärtsspiel beim direkten Tabellennachbarn SV Werl-Aspe II. Geht dieses Spiel verloren, wären es bereits zehn Punkte Abstand zum Nichtabstiegsrang.

 

Von Henning Klefisch

SV Werl-Aspe II vs. Yunus Lemgo

Sieben Punkte Differenz sind wahrlich verschwindend wenig in der altbekannten Drei-Punkte-Arithmetik. Zumal der SV Werl-Aspe II den Jäger Yunus Lemgo am Sonntag auch zum direkten Duell bittet. Mit einem Auswärtssieg hätten die Delphine den Rückstand schließlich auf vier Zähler verkürzt. „Also rechnen sie sich einiges aus und wollen in diesem Sechs-Punkte-Spiel alles geben. Aber auch wir wissen, dass es ein sehr wichtiges Spiel ist und wir die Punkte ganz dringend brauchen“, ordnet SV Werl-Aspe II-Ikone Marius Grimm die Sachlage vor dem Spiel kurz und treffend ein. Die Asper haben zuletzt eine wahre Tor-Orgie beim SV Wüsten gefeiert, verloren beim letztjährigen Vizemeister mit 4:7, ließen allein fünf Tore vom SVW-Torjäger Ibrahim Sory Camara zu. Nun schlägt Grimm seinem Team vor: „Das letzte Spiel gegen Wüsten dürfen wir hier nicht als Maßstab beziehungsweise Marschroute nehmen.“ Eine fleißig agierende Defensivreihe, dazu im Zentrum mit der nötigen Griffigkeit, das ist der Wunsch von Grimm, der sich ausmalt: „Hier müssen wir besser als Yunus sein. Die Spiele auf der West-Alm, auch unser Hinspiel, sind für Prognosen und Beurteilungen immer schwierig, da hier kein „normaler“ Fußball gespielt werden kann. Da ist viel Zufall und Kampf entscheidend“, nimmt er noch einmal kurz Bezug auf das gewaltige 5:0 seiner Mannschaft im Hinspiel – auf einem interessanten Rasenplatz. Es läuft am Sonntag darauf hinaus, dass sich der Untergrund kolossal ändert, geht es wohl auf dem Kunstrasenplatz im Schulzentrum Aspe zur Sache. Der entscheidende Kontrast im Vergleich zum zweiten Spieltag: „Hier gibt es eigentlich keine Zufälle, wie der Ball springt oder rollt. Daher wird hier der Kampf, Wille und Laufbereitschaft das Spiel entscheiden.“ Mit einem Remis rechnet er keineswegs, wünscht er sich ganz speziell die maximale Ausbeute vor den heimischen Fans. Ein dickes Fragezeichen steht hinter dem Mitwirken von Julian Lindheim, in dickes Ausrufezeichen hinter dem Mitwirken von Akteuren wie Maurice von Elm und Florian Rausch. Wie immer könnten sich spontan noch weitere Ausfälle ergeben.

 

Yunus Lemgo-Coach Levent Sen prognostiziert mit ganz viel Realitätsbewusstsein in seinem Wesen: „Gegen Werl-Aspe II wird es ein sehr schweres Spiel.“ Sieben Zähler Rückstand weisen die Delphine derzeit auf den Rettungsrang auf, den ausgerechnet der folgende Kontrahent besetzt. Sen hat vor Augen, dass seine Elf nun in der Pflicht ist, erfolgreich zu sein: „Wir sind gezwungen, das Spiel zu gewinnen, um die Differenz zum rettenden Ufer zu verkürzen.“ Den Schwarz-Weißen aus dem knapp 8000 Einwohner-Ort schiebt er liebend gerne die Favoritenrolle zu. „Dennoch werden wir alles dafür geben, die Punkte nach Lemgo zu entführen“, wäre dies vielleicht ein Meilenstein auf dem Weg zum erhofften Klassenerhalt. Mustafa Duru, Cüneyt Kurt und vielleicht auch Monzer Hantro setzen aus. Welche Trainingsinhalte wurden diese Woche geprobt? „Im Training haben wir diese Woche Torabschluss und Spielaufbau trainiert“, erklärt Sen bei Lippe-Kick. Die Gier nach einem Dreier ist groß, gelang dieser zuletzt am 27. Oktober 2019, als beim Nachbarn TBV Lemgo III mit 1:0 gewonnen wurde.

 

Dirk Vögeli pfeift um 13.00 Uhr dieses Spiel auf dem Kunstrasenplatz in Aspe an. Wenn es trocken bleibt, könnte auch auf den Rasenplatz am Heerser Bruch umgezogen werden.

 

TuS Lipperreihe II vs. SV Wüsten

Memorabel ist auch weiterhin die knappe Kiste beim 1:2 im ersten Aufeinandertreffen mit dem SV Wüsten. Diese innere Pein möchte Lipperreihe II-Coach Thorsten Taverner nun ausmerzen. In der Vorwoche hatten die West-Lipper spielfrei, haben somit kleinere Wehwehchen vernünftig auskurieren können, um sich mit vollem Elan in die anstehende Aufgabe zu stürzen. Es klingt ganz viel Anerkennung in der Stimme von Taverner mit, lobt er die Gäste-Mannschaft ausdrücklich: „Wüsten hat eine sehr gute Offensive und mit Achim Wenzel einen „alten Hasen“ an der Linie, der die Jungs sicherlich gut einstellen wird für dieses Spiel.“ Ein mögliches Hemmnis: Die Vorzeichen stehen aus Lipperreiher Sicht äußerst ungünstig, denn die Trainingswoche entspricht nicht den Vorstellungen vom Coach. Dieser moniert im Lippe-Kick-Gespräch: „Die Beteiligung in dieser Woche war katastrophal und wir hoffen, dass die Jungs am Sonntag zeigen, dass sie auch ohne zu trainieren fit sind. Wir werden weiterhin versuchen, unser Spiel zu spielen und den Gegner zu schlagen“, merkt man zwischen den Zeilen, dass die fehlende Vorbereitung ganz und gar nicht in seinem Sinne ist. Auf annähernd ein Dutzend Akteure muss er am Sonntag verzichten. Taverner ist aber immanent energisch, postuliert er schließlich via Lippe-Kick: „Trotzdem werden wir eine Furia Roja auf dem Platz haben, die das letzte Heimspiel im Jahr 2019 gewinnen will, damit wir einen sehr guten Abschluss machen können.“ Der Trend spricht klar für den TuS Lipperreihe II. Die letzten vier Spiele glichen immerhin einer Triumph-Fahrt. Allesamt wurden gewonnen – bei einem glamourösen Torverhältnis von 24 : 5. So kann es gerne weitergehen, doch die Wüsten-Füchse werden sich wohl nicht so leicht abschlachten lassen.

 

„Wir freuen uns auf das Duell mit Lipperreihe II, denn es waren in den vergangenen Jahren vielleicht die spannendsten Duelle“, erwartet der SV Wüsten-Fußball-Vorstand und Kicker Bastian Meißner auch nun wieder ein Spiel mit ganz viel Unterhaltungselementen. Extrem spannend ging es im ersten Saison-Aufeinandertreffen der beiden offensivfreudigen Teams zu, gewannen die Wüsten-Füchse ihr Heimspiel nur mit 2:1. Auch in Lipperreihe strebt der SVW das Optimum an. Meißner hat eine hohe Meinung, wenn ihm La Furia Roja in den Sinn kommt: „Sie haben eine der eingespieltesten Mannschaften der Liga und stehen zu Recht mit oben.“ Der Unterschied zum eigenen Team: „Die Eingespieltheit fehlt uns, die müssen wir nun hereinbekommen und da lag der Fokus im Training drauf.“ Zuletzt war man ganz bestimmt hin- und hergerissen im Lager vom SV Wüsten. Sicherlich präsentierte man seine Angriffslust mit den sieben Toren, doch offenbarte parallel einige Abwehr-Aussetzer, weshalb der SV Werl-Aspe II viermal erfolgreich war. „Nur mit Einsatz haben wir eine Chance auf den Sieg“, betont der Stratege. Er kündigt schon an: „Wir wollen Sonntag wieder alles reinhauen.“

 

Referee Bahman Kiadaliri leitet ab 13.00 Uhr dieses Duell auf dem Kunstrasenplatz in Lipperreihe.

 

TuS Leopoldshöhe II vs. TuS Ahmsen II

Die 0:4-Klatsche aus dem Hinspiel schmerzt gewaltig. Ganz besonders innerlich. Leopoldshöhe II-Akteur Max Meckelmann wünscht sich nun eine „Wiedergutmachung.“ Er verrät den Grund für seinen Unmut: „Wenn ein Team vier Punkte hat und drei davon kommen von dir, das ist schon unangenehm. Damit das nicht noch einmal passiert, werden wir im Vergleich zum Spiel letzte Woche allerdings wieder Tore schießen müssen“, klingt dies nach einem sinnvollen Vorgehen. Konkret haben die Löwen auch Torschuss-Situationen zuletzt geprobt. Allerdings: „Gleichzeitig dürfen wir nicht zu überheblich auftreten.“ 17 Punkte mehr hat die Leo-Reserve in den 16 Saisonspielen im Vergleich zum TuS Ahmsen II bisher angehäuft. Hinzu kommt der Natur-Rasenplatz im Leopoldshöher Schulzentrum. „Zu dieser Jahreszeit ist das für jedes Kunstrasen-Team ungewohnt“, gibt Meckelmann zu bedenken. Allerdings haben die Blau-Weißen sich in dieser Spielzeit nicht richtig wohl mit der Favoriten-Rolle gefühlt. Nach zwei respektablen Remis gegen die Teams aus Holzhausen/Sylbach hofft die Leo-Reserve jetzt auf den ersten Sieg seit dem 6. Oktober dieses Jahres, als sehr unvermittelt der TSV Schötmar mit 2:0 das Nachsehen hatte. Meckelmann zum Abschluss: „Ich bin allerdings überzeugt, dass wir uns nach den Leistungen der letzten Wochen erneut stark zeigen, und mit drei Punkten – zumindest zu Hause – in den Winter gehen.“

 

Um ganz viel Demut wirbt Ahmsen II-Interimstrainer Lothar Köhnemann bei seinem Team. Vor dem Gast-Spiel beim favorisierten TuS Leopoldshöhe II verkündet er: „Nun, wir treten an und spielen mit. Weder auf Augenhöhe, noch auf Niveau-Level sind wir vergleichbar, aber wir spielen Elf gegen Elf.“ Mit dem Ball geübt worden ist in dieser Woche überhaupt nichts, lag der Fokus auf einer intensiven Kommunikation bei dem einen oder anderen „leckeren Kaltgetränk“, verrät Köhnemann. 103 Gegentore in 16 Saisonspielen sind eine Zahl, die ihn gewaltig stört. Hier möchte er ganz bewusst ansetzen. Gibt es vielleicht neue Hoffnungsträger? „Mhm, nicht in Sicht, aber ich habe die Hoffnung, dass unsere Erste nicht spielen muss und somit ein paar Jungs aushelfen können.“ Der Fokus liegt derzeit vielmehr darauf, dass man sich noch in den zwei Auftritten, die bis zur Winterpause anstehen, vernünftig präsentiert. Die Flinte möchten das derzeit etwas abgeschlagen wirkende Schlusslicht noch nicht ins Korn werfen, kündigt Köhnemann mit einem Touch von Begeisterung in seiner Stimme an: „Wir kommunizieren schon fleißig mit Spielern und eventuell neuen Leuten, die uns unterstützen und wieder in die Spur bringen können.“ Der Qualitätsschub könnte in der Winterpause tatsächlich eintreffen, somit die Basis für die erhoffte Aufholjagd liefern.

 

Schiedsrichter Rolf Kißler ist ab 13.00 Uhr für die Einhaltung von Recht und Ordnung verantwortlich.

 

TBV Lemgo III vs. TuS Bexterhagen II

Erst wenige Minuten vor dem Abpfiff war die Niederlage im Hinspiel für den Aufsteiger TBV Lemgo III besiegelt. TBV III-Coach Frank Schröder berichtet mit purer Enttäuschung in seiner Stimme, dass dies „ganz doof“ gewesen sei, solch ein Spiel so kurzfristig auf äußerst bittere Art und Weise verloren zu haben. Nun möchten die Hansestädter sich für diese unglückselige Niederlage revanchieren, kündigt er nun bei Lippe-Kick an: „Das Ergebnis wollen wir auf eigenem Platz natürlich umdrehen.“ Keine Auffälligkeiten gab es aus Lemgoer-Sicht im Bereich der Übungseinheiten, hat sich hier im Vergleich zu den vergangenen Wochen nichts Gravierendes verändert. Die mehr als simple Lehre aus den jüngsten meist erfolglosen Spielen: „Wenn wir keine Tore schießen, können wir nicht gewinnen.“ Kurzfristig wird es News geben, mit wie vielen und mit welchen Akteuren das Trainer-Duo Schröder/Klaas letztlich planen kann.

 

Ein tabellarisches Nachbarschaftsduell am Jahnplatz in Lemgo. In der Hinrunde siegte der TuS Bexterhagen II knapp mit 1:0 gegen den Aufsteiger. Eine ähnlich enge Partie erwartet TuS II-Trainer Dennis Lütkehölter auch am Sonntag. „Der TBV hat sich Mitte der Hinrunde mit einem enormen Lauf aller Abstiegssorgen entledigt. Wenn ich das recht verfolgt habe, fehlten zuletzt ein paar gute Leute, sodass es zu Niederlagen kam. Wir rechnen mit dem stärksten Aufgebot und müssen daher eine absolute Topleistung abrufen, um das Spiel für uns zu entscheiden.“ Aufseiten der Gäste fehlen Mark Stühlmeyer (Muskelverletzung), Andre Gronemeier (Rippenprellung) und Firas Salih Yousif (beruflich). Nichtsdestotrotz wollen die „Roten“ drei Punkte mit auf die Heimreise nehmen. „In Asemissen haben wir uns selber geschlagen, müssen sehr bereit und aufmerksam gegen den Ball arbeiten, dazu die Konzentration hochhalten und keine dummen Fehler einbauen“, weiß der Coach, dass der Kopf bei der Sache sein muss. „Wir hatten eine Spielpause, es ist womöglich das letzte Spiel in diesem Jahr, da muss jeder nochmal an seine Grenzen und darüber hinaus gehen“, sieht man auf Bexterhäger Seite, die noch auszutragenden Heimspiele für 2019 als „mehr als gefährdet“ an. Der Gegner hat in Augen des Bex-Coaches „eine gute Raumaufteilung und einige Akteure, die über ein gutes Pass- und Abschlussspiel verfügen.“ Für Spannung sollte also gesorgt sein. „Wir werden unsere gefestigte Spielweise beibehalten. Eine Mischung aus Konter und Kombinationsspiel muss erfolgen, sonst wird es zu leicht ausrechenbar. Dazu eine hohe Aufmerksamkeit und Aggressivität in den Zweikämpfen, nur so können wir etwas Zählbares mitnehmen“, gilt es für die Gäste primär auf die erlernten Grundtugenden zu setzen.

 

Um 13.00 Uhr ist Detlef Meyer auf der Kunstrasenfläche am Jahnplatz für die Spielleitung entscheidend.

 

 

TSV Schötmar vs. FC Union Entrup

In einem sehr dramatischen Hinspiel setzte sich der TSV Schötmar so gerade noch mit 3:2 beim FC Union Entrup durch. Beide Teams befinden sich nach der jüngsten Erfolgsserie im Aufwind, weshalb abgewartet werden muss, welche Serie tatsächlich reißen wird. Eine richtige Kontinuität gab es in den Duellen der beiden Teams nicht, überwiegt eindeutig die grenzenlose Abwechslung. TSV-Boss Ersan Dargecit gibt dazu nämlich bei Lippe-Kick zu Protokoll: „In der Vergangenheit war es immer ein Hin und Her. Mal gewann Entrup und mal wir.“ Insbesondere auf den Mittelfeldpositionen agieren bei den Unionern extrem starke Zocker, hat Dargecit wohl Kenan Alp und Christian Pörtner im Fokus, die in engen Spielen den Unterschied ausmachen können. „Das ist uns bewusst, aber wirklich darauf einstellen werden wir uns nicht.“ Man möchte also auch weiterhin sein eigenes Spiel durchziehen, auf die existenten Qualitäten vertrauen. Hilfreich ist dabei sicherlich der Blick zurück Richtung Hinspiel. Anderenfalls: „Nur weil wir uns auf unseren eigenen Fußball konzentrieren wollen, heißt es aber noch lange nicht, dass wir den Gegner nicht ernst nehmen.“ Er warnt sein Team: „Wenn du zehn Minuten gegen diese Mannschaft pennst, können sie dir ganz schnell den Stecker ziehen. Diese Qualität sehe ich beim Kontrahenten definitiv“, haben die Entruper zuletzt den TBV Lemgo III (4:0), sogar den TuS RW Grastrup/Retzen (1:0), jeweils ohne Gegentor bezwungen. „Deswegen müssen wir 90 Minuten ernst und konzentriert bleiben“, macht er seinem Team deutlich. Der urlaubende Erdal Celik setzt selbstredend aus. Mithat Bozkurt gibt nach abgesessener Rot-Sperre nunmehr sein Comeback.

 

Die extrem spannende Angelegenheit im ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams ist für FC Union Entrup-Keeper Timm Lessow unvergesslich. „Das kommende Spiel wird unter anderen Voraussetzungen stattfinden“, spekuliert, der auch als Obmann für die Blau-Gelben verantwortliche Lessow. Die Ausfallliste hat wieder Zuwachs erhalten. Es sind wahrhaftige Unterschiedsspieler, die aussetzen müssen. Kenan Alp muss rotgesperrt zuschauen. Uli Bornscheuer ist verletzt. Abraham, Grote und Stukenbrok sind noch lädiert. Hier wird erst kurzfristig über das Mitwirken entschieden. Daher postuliert Lessow: „Also, wir werden mit dem letzten Aufgebot nach Schötmar fahren. Unter den Voraussetzungen muss ein Punkt ein ausreichendes Ziel sein.“ Natürlich haben die Unioner zuletzt zweimal gewonnen, dies jeweils ohne Gegentor. Dennoch ist die Kader-Qualität nicht vergleichbar.

 

Ralph Marquardt ist um 14.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz der Ahmser Werrekampfbahn für die Spielleitung zuständig.

 

TuS Lockhausen vs. SG Hörstmar/Lieme II

TuS Lockhausen-Coach Stefan Braunschweig hat zunächst einmal warme Worte für den Gast parat: „SG Hörstmar/Lieme-Coach Thomas Johannfunke hat die Mannschaft gut im Griff.“ Insbesondere die Qualitäten vom 18-fachen Saisontorschützen Konstantin Levykin haben es ihm richtig angetan. „Ein Bomben-Stürmer“, schwärmt er via Lippe-Kick. Und: „Eine Truppe, die man nicht unterschätzen darf.“ Im Hinspiel hat die Spielgemeinschaft zweimal geführt, doch am Ende behielt der Klassenbeste die Oberhand. Sie trafen durch Jan Sundermann nach einer Stunde Spielzeit zum 3:2-Sieg. Das Spiel wird mutmaßlich auf dem Ascheplatz in Lockhausen stattfinden. „Die Rückrundenspiele werden wir woanders spielen“, kündigt Braunschweig prophylaktisch an. Fleißig haben seine Jungs trainiert – in Braunschweigs Soccerhalle. Was ganz nach seinem Geschmack ist: „Hendrik Stockhecke macht nach seinem Kreuzbandriss sensationelle Fortschritte. Er schaut häufiger beim Training zu.“ Aber: „Die Saison für ihn ist gelaufen.“

Gani Yildirim pfeift ab 14.45 Uhr das Spiel in Lockhausen auf dem Sepp an.

 

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