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Kreisliga A Detmold

FC Fortuna Schlangen – Gründe für das Roggensack-Aus

Aus allen Wolken fiel Fortuna Schlangen-Coach Oliver Roggensack, als er von seiner Entlassung erfuhr. Lippe-Kick hat den Bericht dazu.

„Die Mannschaft war nicht bei 100 Prozent“

Kreisliga A Detmold (hk). Was ist denn nur mit dem FC Fortuna Schlangen los? Das fragt man sich in vielerlei Hinsicht. Sportlich läuft es schlecht, auch auf der Trainerposition herrscht keine richtige Konstanz. Uwe Hohnhold ging zum Saisonstart freiwillig, sein Nachfolger Oliver Roggensack wurde gegangen. 16 Punkte nach 14 Partien sind eine mehr als durchwachsene Bilanz für die traditionell so ambitionierten Blau-Weißen, die offenbar den Abgang von Offensiv-Monstern wie Mamadou Diallo und Arne Seehrich nie richtig verkraften konnten.

 

Von Henning Klefisch

 

Klar, die Bilanz vom sympathischen Roggensack war sehr ausbaufähig. Einst wurde er bei Arminia Bielefeld fußballerisch ausgebildet, coachte als Trainer unter anderem solche Traditionsvereine wie Hessen Kassel und SV Lippstadt, schaffte sogar den Oberliga-Aufstieg. Nun endet sein Engagement bei der Fortuna nach nicht einmal einem Viertel-Jahr. FC-Betreuer Jens Riepenhausen hat dafür eine Erklärung parat: „Wegen Erfolglosigkeit und wegen einem reduzierten Training – beziehungsweise Trainingsablauf – war es ein Punkt, dass die Mannschaft nicht fit genug war und viel an Spritzigkeit verloren hat“, benennt er diese Punkte als „Hauptgründe“, dass eine Neu-Aufstellung angebracht ist. Nach dem ersten Mittwochs-Training im Dezember hat sich der Vorstand mit Roggensack zusammengesetzt, ihm deutlich gemacht, dass er mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als FC-Coach entbunden ist. „Er war natürlich etwas überrascht und enttäuscht“, schildert es Riepenhausen. Er gibt zu: „Natürlich hat die Mannschaft selbst die Spiele verloren, aber man war nicht bei 100 Prozent, dass man gegen starke Mannschaften mithalten konnte.“ Ein exaktes Defizit: „Die einfachen Laufwege und das Kombinationsspiel waren einfach nicht so vorhanden.“ Die bis zu sieben verletzte Kicker taten ihr Übriges. Als diese aus ihrer Verletzungsabstinenz in den Spielbetrieb zurückkehrten, dauerte es seine Zeit, bis wieder die erforderliche Leistung gebracht wurde.

 

Engere Verbindung zwischen Junioren und Senioren ist geplant

 

Die Nachfolge-Regelung hat die Fortuna-Führungsetage schnell geklärt, ist es Eugen Kubi, der für ein Halbjahr als Coach der Erstvertretung

Jens Riepenhausen

verantwortlich zeichnet. Jens Riepenhausen ist ganz verzückt: „Seine Erfolge im Jugendbereich sprachen für ihn. Er hat einige Meisterschaften und einmal sensationell den Pokal geholt“, was ihn für den Interimstrainer-Job offensichtlich prädestinierte. In der Wintervorbereitung wird es darauf ankommen, spritziger zu agieren, geschickter zu kombinieren, schneller umzuschalten. Alles Elemente, die Schlangen in den letzten Spielzeiten so ausgezeichnet haben. Nicht nur wegen der Inthronisierung von Kubi soll die Verzahnung zwischen Junioren und Senioren noch enger verlaufen. Auch möchte Schlangen den Kampfgeist auf anderer Ebene beweisen. Riepenhausen kündigt im Lippe-Kick-Gespräch vorab an: „Der Verein geht in die nächste Instanz wegen dem abgebrochenen Spiel gegen den SC Türkgücü Detmold.“

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