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Hallenfussball

Sportpark Lippe-Cup 2020 – SC Verl U23 als großer Triumphator

Eine köstliche orientalische Küche, tolle Preise bei der stark frequentierten Tombola, aber vor allem ganz toller Fußball. All das wurde beim diesjährigen Sportpark Lippe-Cup geboten. Lippe-Kick blickt auf dieses Turnier zurück.

Lächelnde Gesichter überall

Sportpark Lippe-Cup 2020 (hk). Gut gemacht, SC Verl. Den Nachweis als klassenhöchster Favorit hat die U23-Auswahl aus der Landesliga erbracht, sich den prestigeträchtigen Titel bei der neunten Auflage vom Sportpark Lippe-Cup ergattert. Im Endspiel wird der Titelverteidiger TBV Lemgo mit 2:0 bezwungen. Neben dem schmucken Wander- plus Sieger-Pokal ist das Preisgeld von 500 Euro für die Mannschaftskasse durchaus verlockend. Ebenso bei den Individualauszeichnungen glänzen die Jungs von der Post-Straße. Benedikt Genz wird zum besten Spieler gewählt, Timur Rieger ist der erfolgreichste Goalgetter. Im Tor weiß Oerlinghausens Christopher Niehaus besonders zu gefallen. So hat er seinen Anteil daran, dass seine Bergstädter sich mit einem 2:0-Sieg über Ligakonkurrent FC Augustdorf den dritten Rang sichern. Auch die Tombola ist ein großer Erfolg, denn Halef Mehoki Ak sichert sich das hochpreisige IPhone XR.

 

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Von Henning Klefisch

 

HSV-Tausendsassa Nuri Kurt stellt voller Wohlwollen fest: „Insgesamt ein sehr gelungener Tag. Es hat allen Beteiligten großen Spaß gemacht.“ Das fußballerisch hohe Level, das insbesondere TBV Lemgo, SC Verl U23, Nieheim oder Oerlinghausen verströmen, findet bei Kurt reichlich Anklang. Die berühmt-berüchtigte Kehrseite der Medaille soll jedoch nicht verheimlicht werden: „Die einheimischen Teams wie Post TSV Detmold, Hiddesen/Heidenoldendorf und auch Augustdorf hätte ich stärker erwartet, aber letztlich sind es immer viele Turniere, weshalb sie nicht immer mit allen Männern dabei sein können“, möchte der leidenschaftliche Fußballer nicht den Stab über die fußballerisch steigerungsfähige Leistung brechen. Wichtig ist ihm vor allem, dass sich kein Spieler schwerer verletzt hat, was bei solch einem Budenzauber nie außer Acht gelassen werden soll. Nicht vollends zufrieden zeigt er sich mit den Auftritten der Referees Bulut und Demirkutlu. „Da war ein wenig Hektik. Es wurde zu kleinlich gepfiffen. Darüber haben sich die Mannschaften ein wenig aufgeregt, da einige Sachen nicht so richtig gelaufen sind.“ Besserung tritt ein, als Torsten Pölert und Kohder Souleimann später hinzustoßen, eine „vorbildliche und supertolle Leistung“ zeigen. Nuri Kurt zollt diesen Unparteiischen seinen „größten Respekt“ und führt weiter aus: „Deshalb haben die beiden von uns auch eine kleine Anerkennung erhalten, einen Sachpreis.“ Ohne starke Partner wie primär dem Sportpark Lippe geht es nicht, möchte sich Kurt für diese Unterstützung außerordentlich bedanken. Auch Lippe-Kick kann nicht genügend Hüte vor der großherzigen Einstellung von Sportpark Lippe-Geschäftsführer

Andreas Muschick ziehen, der nach eigenen Angaben ehrenamtlich arbeitet, zudem uneigennützig den 1. RSC Detmold ins Leben gerufen hat. Lippe-Kick findet: mehr von solchen Menschen. Bitte! Es ist aber nicht nur Heiterkeit angesagt. Schlussendlich wählt Nuri Kurt nachdenkliche Worte, deutet an, dass vielleicht sogar das Ende naht. „Wer weiß, ob wir in der Form wieder so etwas wiederholen können, weil letztendlich besteht in Hakedahl nur noch eine Mannschaft. Auch die ist sehr dünn besetzt“, werden die nächsten Wochen entscheiden, ob und wie es im Detmolder Norden weitergeht. Nuri Kurt, der als Mr. HSV in die lippische Fußball-Geschichte Einzug gefunden hat, wird auch nicht mehr mit diesem Zeitvolumen seinem Herzensverein zur Verfügung stehen. Beruf, Haus und Familie, nicht zu vergessen der treueste Freund des Menschen, der Hund. All das beansprucht eine

Nuri Kurt

Menge Zeit, weshalb Kurt eine erfrischende Ehrlichkeit an den Tag legt: „Das wird in Zukunft etwas schwierig, dass es in Hakedahl so weitergeht.“ Aber – das besitzt eine außerordentliche Bedeutung für den Detmolder B-Ligisten – der aktuell nicht seine beste Zeit erlebt: „Dieses Ereignis war für den Verein ein herausragender Stern, ein Highlight. Deshalb sind wir absolut zufrieden“, übertrumpft klar das Positive.

 

Gruppe A

Den Spitzenplatz sichert sich der TSV Oerlinghausen, holt sieben Punkte, dies mit zwei Siegen und einem Remis. Einzig die Partie gegen das Schlusslicht Blomberger SV geht mit 0:2 verloren. Sehr deutlich wird der Hakedahler SV mit 3:0 in die Knie gezwungen, der favorisierte FC Nieheim mit 2:1. Ohne einen Sieger endet das Duell mit dem FC Augustdorf. TSV-Trainer Miron Tadic blickt zurück: „Wir haben eine gute Vorrunde gespielt.“ Punktgleich zieht der Liga-Rivale FC Augustdorf gleichermaßen in die K.-o.-Phase ein. Sie verlieren klar mit 0:4 gegen Nieheim, was für das Verpassen vom Gruppensieg ursächlich ist. Brüderlich wird sich mit dem ewigen Widersacher aus Oerlinghausen per 2:2-Remis getrennt. Der Hakedahler SV und der Blomberger SV haben jeweils mit einem 1:2 das Nachsehen gegen den Leuchtturm des lippischen Fußballs. Mit dem vierten Rang im Endklassement zeigen sich die Augustdorfer letztlich „zufrieden.“ Die Personal-Malaise erweist sich als sehr hinderlich für das fußballerische Wohlergehen, erklärt Heymann schließlich gegenüber Lippe-Kick: „Wir haben schon fast mit einer Not-Elf gespielt und gerade mal einen offensiven Spieler dabei gehabt. Dazu kommt, dass wir mitten in der Vorbereitung sind und dies die fünfte Einheit diese Woche war.“ Merke: Die Belastung ist enorm, werden die Schwerpunkte wohl nicht auf den Hallenfußball abgestimmt. Deshalb fehlt wahrscheinlich der Faktor Kraft in der wesentlichen Dosierung.

 

Nur knapp gescheitert ist Gastgeber Hakedahler SV, der gegen den drei Spielklassen höher situierten FC Nieheim mit 3:2 die Oberhand behält, auch den Blomberger SV mit 2:1 besiegt, doch gegen die besten Teams der Gruppe jeweils das Nachsehen hat, was sich als entscheidend herauskristallisiert. Eindeutig unterliegt der HSV dem TSV Oerlinghausen mit 0:3, knapp den Augustdorfern. Besonders die Niederlage gegen die Senne-Kicker ist für Kurt außerordentlich ärgerlich, beschreibt er: „Gegen Augustdorf führt unser Team bis 30 Sekunden vor Schluss noch mit 1:0. Dann macht Augustdorf das 2:1 und in allerletzter Sekunde, meines Erachtens ertönte zuerst die Sirene und dann schoss der Spieler von Augustdorf noch aufs Tor, also normalerweise ungültig und unser Team wäre eventuell weitergekommen. Wir waren in der Moderation nach Rücksprache mit dem Schiedsrichter sehr früh für die Zählung des Tores und somit die Punkte für Augustdorf“, so seine Begründung.

 

Nur je einen Sieg und ein Remis, dafür allerdings zwei Niederlagen. Das ist die wenig glorreiche Bilanz vom FC Nieheim. Nur beim 4:0 über den FC Augustdorf springt für den FCN der Maximalertrag heraus. Gegen den Blomberger SV gibt es immerhin noch ein 2:2-Remis zu bejubeln. Ohne Ertrag bleiben die Partien gegen die Oerlinghausener (1:2) und Hakedahler (2:3), ist hier jeweils eine bittere Niederlage zu verkraften. Was die Durchführung angeht, ist FC-Chefcoach Ufuk Basdas angetan, urteilt: „Es ist alles gut durchdacht und geplant.“ Er teilt die Ansicht, dass es die Mischung im Teilnehmerfeld ausmacht, haben doch auch unterklassige Teams die hervorragende Option, sich mit Bezirks- und sogar Landesligisten zu messen.

 

Auch beim Wettbewerb in der DBB-Halle in Detmold hängen die Trauben für den Blomberger SV zu aussichtslos. Als Schlusslicht der Gruppe A beendet das A-Liga-Spitzenteam die diesjährige Indoor-Saison. Nach den beiden 1:2-Niederlagen gegen Hakedahl und Augustdorf „war schon früh klar, dass man auch bei diesem Turnier nur die Teilnehmer-Rolle” bekleiden würde, so meint BSV-Coach Mike Winkler im Lippe-Kick-Gespräch. Die Nelken-Kicker verkaufen sich aber relativ teuer, besiegen Oerlinghausen mit 2:0, ringen Nieheim ein achtbares 2:2 ab. Das Ambiente ist voll und ganz nach seinem Geschmack, denn Winkler lobt explizit: „Ein sehr gut organisiertes Turnier mit sehr gutem Teilnehmerfeld. Kompliment von dieser Seite an den Hakedahler SV für ein tolles Turnier“, das einmal mehr ein Highlight im Hallenkalender darstellt.

 

Gruppe B

Eine ausgezeichnete Visitenkarte gibt der TBV Lemgo bei diesem Prestige-Budenzauber ab, wie zehn Punkte aus vier Begegnungen beweisen. Auch deshalb spricht TBV Co-Trainer Matthias Olfert (Bild rechts) von einem „guten Event“, das zum großen Ende der diesjährigen Hallen-Serie sich als tauglich erweist. Ungewöhnlich, aber hochinteressant gestaltet sich die Kaderzusammenstellung, die so manche Überraschung aus Lemgoer Sicht bietet: „Mit Matthias Wölk und Markus Esko im Tor, zwei A-Jugendspielern und Alexander Ritter, zum ersten Mal wieder in der Halle nach seinem Achillessehnenriss, hat es einfach viel Spaß gemacht.“ Gegen Hiddesen/Heidenoldendorf (4:3), Post TSV Detmold (3:2) und Diestelbruch/Mosebeck (2:1) sichern sie sich jeweils die volle Punktzahl, gegen den späteren Turniersieger und Final-Kontrahenten SC Verl U23 teilt man sich beim 3:3 die Ausbeute. Dieses hohe Remis bezeichnet Olfert als einen „offenen Schlagabtausch.“

 

Ungeschlagen durch die Vorrunde geht die U23-Auswahl vom SC Verl. Gegen Hiddesen/Heidenoldendorf (4:2) und speziell gegen den Post TSV Detmold (6:0) wird noch überzeugt. Weniger bei den Remis gegen Lemgo (3:3) und Diestelbruch/Mosebeck (1:1). Dementsprechend wird es auch für SCV-Trainer Mirko Leesemann offenkundig: „Wir sind schwer in das Turnier hereingekommen und haben in der Vorrunde noch nicht so guten Fußball gespielt.“ Was ihm ganz wichtig ist: Die Verler sind Stammgast, fühlen sich bei diesem Turnier pudelwohl, weil dieses „wieder top organisiert war“, betont der Familienvater.

 

Immerhin: Auch ein Zahlen-Legastheniker sollte ohne größere Probleme den Punkteschnitt der SG Hiddesen/Heidenoldendorf errechnen können. Merke: Es sind vier Zähler aus vier Partien, was einen Durchschnitt von eins ergibt. Diese Einfuhr reicht nur für den undankbaren dritten Rang in der ersten Turnierphase. Das Turnier beginnt bitter, wird das Auftaktspiel gegen den TBV Lemgo mit 3:4 verloren. SG-Coach Jörg Jöstingmeier bezeichnet diesen Spielverlauf als „ein bisschen unglücklich“, findet: „Das hätte nicht sein müssen.“ Seine Laune verbessert sich nach dem folgenden Match schlagartig. Gegen den Liga-Konkurrenten Post TSV Detmold wird mit 2:1 triumphiert. Aller guten Dinge sind nicht drei für die Spielgemeinschaft, die – mit Ausnahme von Michael Thissen – mit der vollständigen B-Liga-Reserve diesen Wettkampf bestreitet. „Wir haben es sehr gut gemacht gegen Mannschaften, die wesentlich höher spielen. Das freut mich für meine Mannschaft“, rühmt Jöstingmeier sein Team. Mit der Leistung bei der 2:4-Niederlage gegen den Turnier-Sieger SC Verl U23 kann er sich jedenfalls nicht anfreunden, weil: „Wir haben uns selber geschlagen, denn wir haben es denen sehr leicht gemacht.“ Dabei ist der Auftakt doch ansprechend gewesen, findet Hiddesen/Heidenoldendorf prompt einen guten Einstieg in diese Begegnung. Mit einer vorbildlichen Moral wartet die SG auf, als sie sich nach einem 1:3 stark in die Partie zurückfightet, am Ende „verdient“ dem SV Diestelbruch/Mosebeck ein 3:3 abtrotzt. Jörg Jöstingmeier hat eine einwandfreie Erziehung genossen, schätzt die Gastgeberfreundlichkeit sehr, betont daher: „Ein Kompliment geht natürlich auch an den Hakedahler SV als Ausrichter. Es war sehr gut organisiert.“

 

Nur eine Partie hat der SV Diestelbruch/Mosebeck verloren. Trotzdem reicht dies nur zu in Summe drei Punkten und dem vorletzten Platz im Ranking. Gegen die U23-Auswahl vom SC Verl und den Post TSV Detmold spielen die Dörenwald-Jungs jeweils 1:1, gegen Hiddesen/Heidenoldendorf gibt es ebenfalls keinen Sieger – beim 3:3-Unentschieden. Die einzige Pleite – gegen den TBV Lemgo – wird „unglücklich“ eingesteckt, wie Di-Mo-Kicker Patrick Hoffmann meint. Ihm ist aufgefallen: „Man hat gemerkt, dass die Hallensaison nun zu Ende geht, die Teams sind nicht mit ihrer A-Besetzung angetreten!“ Den Stab über diesen Sportpark-Lippe-Cup möchte er keineswegs brechen, beurteilt er doch: „Aber trotzdem war es ein gutes Turnier, unsere Spiele waren alle auf Augenhöhe und knapp. Bei den drei Unentschieden können wir auch gewinnen, gegen den TBV verlieren wir unglücklich 1:2 – aber so ist Halle, da entscheiden Kleinigkeiten“, mag man ihm hier nicht widersprechen.

 

Die K.-o.-Phase wird Ihnen präsentiert von:

Halbfinale

 

TSV Oerlinghausen vs. SC Verl U23 1:8

Was für eine Machtdemonstration vom SC Verl U23, der die mäßigen Auftritte aus der Vorrunde konterkariert und mit 8:1 den TSV Oerlinghausen nach allen Regeln der Kunst vernascht. Leesemann schnalzt mit der Zunge: „Im Halbfinale haben wir dann aber unser bestes Spiel gemacht und 8:1 gegen Oerlinghausen gewonnen.“ Diese herbe Pleite charakterisiert Tadic mit den Worten „es sei ein bisschen unglücklich verlaufen.“ Gegen einen bockstarken SC Verl schlucken die Oerlis diese Niederlage. Tadic zeigt sich trotzdem vom großen Ganzen angetan: „Das Turnier ist sehr schön.“ Ein echtes und schlechtes Merkmal, was sich im Lauf der Jahre noch weiter verstärkt hat: „Die Zuschauerresonanz ist nicht so gegeben“, bleiben viele Plätze in der DBB-Halle unbesetzt. Primär haben die teilnehmenden Teams in der schmucken Halle als Zuschauer die Reihen gefüllt, dies nur lückenhaft. Mit dem Treppchenplatz zum Ende der Hallenserie zeigt sich der Trainerfuchs absolut zufrieden. Von nun an legen die Bergstädter die volle Konzentration auf die Vorbereitung für die restliche Bezirksliga 2-Serie.

 

FC Augustdorf vs. TBV Lemgo 0:6

Was für eine prächtige Antwort auf das verlorene LZ-Cup-Finale vom TBV Lemgo. Im Halbfinale wird der Sieger der lippischen Hallenmeisterschaften

Matthias Heymann

mit einem 6:0-Kantersieg aus dem Wettbewerb gekegelt. Olfert spricht hier von einer „kleinen Revanche.“ Für Heymann von den Sandhasen bleibt allerdings neben der Einfuhr von 100 Euro für die Mannschaftskasse auch noch hängen: „Insgesamt war es eine sehr erfolgreiche Hallenrunde.“ Er berichtet mit stolzgeschwellter Brust: „Wir sind bei allen Turnieren immer mindestens ins Halbfinale gekommen und haben mit dem LZ-Cup den wichtigsten Pokal bereits zum zweiten Mal innerhalb der letzten drei Jahre geholt. Wir sind sehr zufrieden.“ Das dürfen sie auch sein, denn die Sandhasen haben sich als flinke Hallen-Zauberer entpuppt, die den Budenzauber als ein sehr beliebtes Territorium ausbaldowert haben. Im Neunmeterschießen ergattert sich der TSV Oerlinghausen nach einem 2:0-Erfolg den dritten Rang, damit einen Pokal und 150 Euro.

 

Endspiel

 

SC Verl U23 vs. TBV Lemgo 2:0

Im maßgeblichen und finalen Turnier-Spiel vermisst Olfert die „letzten Körner“ bei seinem Team gegen den Landesliga-Vertreter. Der Favorit setzt sich überzeugend mit 2:0 durch, weshalb Lemgo sich mit der Einnahme von 250 Euro und einem Sieger-Pokal zufrieden geben muss. Leesemann ist sehr angetan von dieser disziplinierten Spielweise, singt ein Loblied auf sein Team, indem er sagt: „Im Finale haben wir defensiv sehr gut gestanden und letztendlich auch verdient 2:0 gewonnen.“ Es ist allerdings nicht alles Gold, was glänzt, denn er muss zähneknirschend konstatieren: „Einziger Wermutstropfen für uns war allerdings, dass Daniel Saibert sich einen Muskelfaserriss zugezogen hat und er somit in der Vorbereitung erstmal ausfällt.“ Wie hat Olfert insgesamt das Drumherum so gefallen? „Es waren viele TBV-Fans da. Ansonsten waren wenige `reine’ Zuschauer da“, ist so etwas eine negative Entwicklung, die grundsätzlich zum Umdenken animieren sollte. Was der Veranstalter Hakedahler SV auf die Beine gestellt hat, betrachtet Matthias Olfert allerdings mit ganz viel Wohlwollen: „Das Turnier war gut organisiert. Die Ansagen von Nuri Kurt haben gut durch das Turnier geführt“, ist seine Stimme klar und laut genug gewesen. Dass der Jugendfußball bewusst in den Fokus gerückt wird, dies auch unbedingt Zukunftsfähigkeit besitzt, sollte außer Frage stehen. Auch Olfert findet Gefallen an dem E2-Jugend-Einlage-Spiel vor den Final-Partien, klassifiziert dies als eine „schöne Abwechslung.“ Hier gewinnt die Jugend-Mannschaft vom TBV, setzt sich gegen die Nachwuchshoffnungen vom TuS Eichholz/Remmighausen und vom SuS Pivitsheide durch. Nuri Kurt, die eierlegende Wollmilchsau vom Hakedahler SV, sagt abschließend zu den Preisen: „Alle drei Teams haben eine kleine Anerkennung und zusätzlich zwölf Sporttrinkflaschen für den TBV erhalten.“

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