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Kreisliga B1 Lemgo

RSV Schwelentrup – Hummeln im Hintern

Die Kicker des RSV Schwelentrup würden lieber heute als gestern auf den Trainingsplatz zurückkehren, doch Corona zwingt auch den Aufsteiger in die Knie.

 

Dinkelbach: „Wir sitzen alle in einem Boot“

Kreisliga B1 Lemgo (ab). RSV-Coach Norman Dinkelbach bewertet die derzeitige Lage als eine „Situation, wir alle absolut nicht brauchen“ und als einen „Ausnahmezustand.“ Aus gesellschaftlicher Hinsicht tut uns die Pause zwar vielleicht mal ganz gut, dennoch ist „Covid-19 ein ernstzunehmender Virus.“ Bei allen schlechten Nachrichten gibt es auch positive Entwicklungen in den letzten Tagen. Die Hoffnung auf ein normal geregeltes Leben in nicht allzu ferner Zukunft ist berechtigt. Auch die Kicker des RSV Schwelentrup hoffen, schon bald wieder auf den Platz zu dürfen.

 

 

„Und wenn alle mitwirken, hoffe ich, dass wir diesen Virus in Deutschland gedämpft bekommen“, appelliert Dinkelbach an die Gemeinschaft: „Gemeinsam sind wir stark. Wir sitzen alle in einem Boot.

Norman Dinkelbach

Und nur so schaffen wir das.“ Gute Nachrichten machen zum Glück ja auch die Runde: „Einige Infizierte in Deutschland sind schon wieder genesen.“ Und auch innerhalb des Vereins gab es bislang keinen Fall. Klar: „Wir haben natürlich unseren Trainingsbetrieb sofort eingestellt, um Risiken zu vermeiden“, meint der Coach, aber: „Viele meiner Spieler haben Hummeln im Hintern.“ Doch Dinkelbach mahnt: „Wir müssen zur Zeit Ruhe und Vorsicht bewahren. Schauen wir mal, wie lange es wirklich dauert, bis wir wieder den Trainings- und Spielbetrieb aufnehmen dürfen.“ Dass es nach den Osterferien weitergehen kann sieht der Coach „in der momentanen Situation noch nicht so“, glaubt stattdessen, dass sich „das noch ein wenig nach hinten zieht.“

 

Die Frage lautet: „Wie wird die restliche Saison ausgetragen?“

Eine „schwierige Frage“, die Dinkelbach „zu Glück nicht beantworten“ muss. Er geht sogar schon so weit, dass er Überlegungen anstellt, sich „schon auf die neue Saison vorzubereiten.“ Denn er würde „diese Saison nicht mit biegen und brechen zu Ende spielen.“ So schlägt er eine Aufstiegsrunde der derzeitigen ersten Vier der Tabelle vor, die „in einer KO-Runde um den Aufstieg spielen.“ Äquivalent dazu duellieren sich die letzten vier um den Klassenerhalt. Das wären wenige Spiele, die man innerhalb kürzester Zeit austragen und sich „dann auf die neue Saison vorbereiten“ könnte. Denn Dinkelbach findet nicht, dass man diese Spielzeit über den 30.06. hinaus verlängern sollte, „damit diese Saison noch normal zu Ende gespielt werden kann. Ich hoffe auf eine vernünftige Lösung unserer Verantwortlichen.“ Innerhalb des RSV hält sich „den Umständen entsprechend jeder selber fit.“ Dinkelbach braucht den Fußball als Ausgleich, entsprechend fehlt ihm „im Moment schon was.“ Doch er ist auch froh, dass seine Familie und er gesund sind. „In diesem Sinne, bleibt alle gesund.“

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