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Fanstory – FC Fortuna Schlangen

Dirk Weber hat schon viele Posten ausgefüllt. Auf und neben dem Platz. Sein Herz schlägt blau-weiß, sorgt er vielleicht auch deshalb für das nötige Infotainment als Stadionsprecher der Fortuna.

 

Die Fortuna-Stimme brilliert mit Polyvalenz

 

Fanstory (hk). „Blau und weiß, wie lieb ich dich; blau und weiß, verlass mich nicht“, so hat es wohl das eine oder andere Mal der ehemalige Fortuna Schlangen III-Coach Jens Kempf mit Inbrunst gesanglich geschmettert, dabei eher an seinen geliebten FC Schalke 04, aber vielleicht auch an die Fortuna gedacht. Zumindest die ersten Zeilen könnte auch Stadionmoderator Dirk Weber bei Heimspielen am Rennekamp spielen, schlägt sein Herz seit knapp  sieben Jahren für die Fortuna aus Schlangen. Was war der Startschuss für diese ganz besondere Beziehung? Es war zu harmonischen D-Jugend-Zeiten, als Weber vom benachbarten BV Bad Lippspringe ursprünglich als Fänger in die blau-weiße Jugend wechselte. Dies war zumindest der Nachrichtenwert, der ihm von einem Ex-Mitschüler und Kumpel zugetragen wurde. Die Wahrheit folgte auf dem Fuß: „Jedoch stellte sich heraus, dass die Fortuna diese Suche bereits abgeschlossen hatte. Somit reihte ich mich nach langer Zeit mal wieder in die Position des Feldspielers ein, wo ich bis heute wieder Gefallen daran gefunden habe, jedoch zwischendurch mal als Torwart, bei Bedarf, eingesetzt werde“, erklärt Weber im Lippe-Kick-Fanreport. Schnell hatte der 19-Jährige den Ruf als „Allrounder“ auf dem Platz weg, war der polyvalente Kicker doch als Fänger ebenso tauglich wie als Angreifer, hat in der Schlussphase sogar noch die Abwehr geordnet, temporär sogar das verantwortungsvolle Kapitänsamt bekleidet.

 

 

Etablierung einer Fortuna-Fan-Szene schlägt fehl

Zurzeit ordnet der Beute-Fortune die A-Jugend-Defensive der Fortuna, belegt mit seinem Team den mittelmäßigen achten Rang in der Kreisliga A. Das impliziert eine ähnlich ausbaufähige Platzierung wie für das jahrelange Spitzenteam, die Fortuna-Erstvertretung im Detmolder Kreis-Oberhaus. Zudem beweist er seine Variabilität als Reserve-Schnapper vom FC Fortuna Schlangen II, die beherzt und aussichtsreich im Aufstiegskampf in der C2 Detmold mitmischt. Wie nahm denn die derzeitige Tätigkeit als Stadionmoderator ihren Anfang? Drei Jahre ist es mittlerweile her, als der FC-Vorstand nach deren erfolgreicher Trainerschein-C-Lizenz auf seinen Freund Maurice Pauly und Weber zukam, mit der Bitte, die Mini-Kicker zu coachen, zugleich den Posten für das Stadionmanagement zu besetzen. Neben der Moderationstätigkeit geht es hier darum, die Anzeigetafel zu bedienen, die Turniere und Spieltage mit zu organisieren. Stress pur war die Konsequenz für Weber, der auf vielen Hochzeiten tanzen musste. Der Schulabschluss lief parallel, dazu die Bewältigung vom Arbeitsalltag und die Trainertätigkeit. Der Erfolg war schnell zu beobachten, doch nach einer Spielzeit mussten Pauly und Weber ihren Trainerdienst aus zeitlichen Gründen quittieren. Die Aufgaben für das Stadionmanagement erfüllten sie auch weiterhin mit viel Herzblut, taten dies im Winter bei unzähligen Hallenturnieren, natürlich auch während der Freiluft-Serie. „Dabei tragen wir immer einen guten alten Trainingsanzug der Fortuna und ein blau-weißer Schal liegt vor uns auf unserem Tisch“, wird hier die Identifikation auch für alle sichtbar gelebt. Dass diese auch mit der Etablierung einer Fan-Szene auf größerer Bühne voranschreitet, das hat sich Dirk Weber auf die Fahne geschrieben, doch hatte damit letztlich keinen bahnbrechenden Erfolg.

Bundesliga-Feeling am Rennekamp

Für Maurice Pauly wurde das alles in der Serie 2017/18 zu viel des Guten, kamen für ihn andernorts zeitaufwendige Aufgaben dazu. Zudem erlitt er auch noch eine gravierende Sportverletzung, weshalb er schweren Herzens die Aufgabe im Stadionmanagement aufgeben musste. Seitdem leistet Dirk Weber meist allein treu seinen Dienst ab, wird von Freunden, auch dem Vorstand, dabei tatkräftig unterstützt. Gänsehautfeeling ist angesagt, wenn die wahre Fortuna Schlangen-Vereinshymne https://www.youtube.com/watch?v=I6_jTODKwtA, gespielt, zudem die Mannschaftsaufstellungen samt Trainerteams und die Benennung der Schiedsrichter als wichtige Information durchgegeben wird. Im lippischen Fußball ist solch ein Unterhaltungsprogramm extrem selten, daher besonders, denn dadurch ist Bundesliga-Feeling am Rennekamp angesagt: Bei jedem Fortuna-Tor wird die Hymne gespielt, der Torschütze, die Trikotnummer, der aktuelle Spielstand und die passende Minute verkündet. Arbeiten macht hungrig. Während der Matchbeobachtung gibt es die obligatorische Manta-Platte und ein Erfrischungsgetränk. Unvergesslich ist für Weber das Testspiel 2018 zur Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes gegen den aktuellen Bundesliga-Aufsteiger aus der Pader-Metropole: „Mein persönliches Highlight waren die Freundschaftsspiele, bei denen Maurice und ich mit den Profis eng zusammenarbeiten und am Ende für unsere getane Arbeit mit ihnen das Abendessen zu uns nehmen durften und beide haben von einem Spieler des SC Paderborn ein Trikot erhalten“, hat dieses einzigartige Erlebnis für einige Mühen entschädigt. Aktuell ist viel Verdruss beim so lebensbejahenden Dirk Weber angesagt, erklärt er doch im Lippe-Kick-Gespräch unverblümt: „Die fußballfreie Zeit aufgrund des Corona-Virus ist für mich eine sehr schreckliche Zeit. Jedoch versuche ich mich, neben der Arbeit durch Lauftraining und Fahrrad fahren fit zu halten, was ich nicht nur für den Fußball brauche, sondern auch für mein anderes Hobby, für dass ich wortwörtlich brenne und gerne zum Beruf machen möchte, die Freiwillige Feuerwehr.“ Damit sein Leben auch wieder mit seinen heißgeliebten Hobbys ausgefüllt wird, wünscht er sich ein baldiges Ende dieser Pandemie und sagt: „Ich hoffe sehr, dass wir uns bald wieder am Sportplatz am Rennekamp zu unseren Heimspielen der Fortuna wiedersehen. Bleibt gesund.“

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