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Kreisliga B2 Lemgo

TSV Schötmar – Die nächsten Raketen nehmen Kurs auf das Lohfeld

Man darf auf den Kader in der kommenden Spielzeit gespannt sein. Nominell baut sich der TSV Schötmar eine äußerst interessante Mannschaft zusammen.

Turp ist die reale Version von Tsubasa Ozora

 

Kreisliga B2 Lemgo (hk). Der TSV Schötmar nutzt die Corona-Pause und rüstet zielgerichtet seinen Kader auf. Für das Tor ist Mehmet Can Akin verpflichtet worden, für die Kreativ-Zone Volkan Turp. TSV-Vereinsboss Ersan Dargecit freut sich sehr über diese beiden Qualitäts-Spieler, die das Kaderniveau weiter anheben werden. Klar sollte auch sein: Mit dem neu zusammengestellten Team sollten die vorderen Plätze ins Visier rücken.

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Von Henning Klefisch

 

Vom Detmolder A-Liga-Spitzenteam Türkischer SV Horn wechselt zur neuen Saison Mehmet Can Akin (Bild rechts) eine Spielklasse tiefer in den FuL-Kreis Lemgo. Dargecit sieht damit eine Schwachstelle im eigenen Kader behoben: „Wer uns etwas genauer verfolgt hat, die letzten zwei Jahre, der hat gesehen, dass wir im Tor überhaupt keine Konstanz hatten. Es mussten immer wieder gelernte Feldspieler ins Tor, weswegen diese Position für uns eine große Baustelle war“, entsprechen die 33 kassierten Gegentore in 18 Partien keineswegs dem Anspruchsdenken der rot-schwarzen  Panther. Mit Akin ist die Wunschlösung verpflichtet worden. Das Ambiente und die Mitspieler kennt er allzu gut, kickte er schon einmal für den Türkischen Sportverein aus Schötmar. „Außerdem bringt er viel Erfahrung mit, hat unter anderem in der Bezirksliga gespielt. Er ist fleißig und ehrgeizig. Darüber hinaus hat er starke Reflexe, ist immer anspielbar, weil er auch mit dem Ball am Fuß umgehen kann. Außerdem beweist er Nervenstärke und kann die Mannschaft auch in kritischen Situationen im Spiel halten“, zählt Dargecit die Attribute auf und kommt zu der Schlussfolgerung: „Mit ihm fühlt man sich beim Spiel sicher im Tor.“

 

„Alles, was Turp macht, sieht so einfach aus!“

 

Mit Volkan Turp kehrt ein begnadeter Ballstreichler zurück zum TSV Schötmar. Seine Technik ist ausgezeichnet, ist er offenbar in die Artisten-Schule gegangen, so liebevoll und kunstvoll, wie er das Objekt der Begierde behandelt. Selbst in der Bezirksliga haben die Gegner oft vergeblich Schritte eingeleitet, um diesen Edeltechniker zu stoppen. Dargecit schnalzt mit der Zunge, beschreibt ihn bei Lippe-Kick: „Ein absoluter Führungsspieler mit vielen individuellen Qualitäten. Er ist sehr ballsicher und setzt seinen Körper brillant ein. Wenn er den Ball nicht verlieren möchte, dann verliert er ihn auch nicht. Die Anzahl der angreifenden Gegenspieler ist ihm in dem Moment völlig egal“, verfügt er über das perfekte Gefühl für Raum, Zeit und Spielsituation. Zugleich überzeugt er mit einer ausfüllenden Präsenz, kann Gegenspieler wie Statisten aussehen lassen, bewahrt auch in hektischen Situationen auf dem Spielfeld meist einen kühlen Kopf. „Er ist schnell und hat Kondition für drei Spiele am Stück.“ Dies hat er hinlänglich bewiesen, da er in seinem letzten TSV Schötmar-Gastspiel oft zwei komplette Spiele hintereinander für die beiden TSV-Reserveteams bestritten hat. Dargecit wählt einen prominenten Vergleich mit einer fiktiven Fußball-Legende: „Ich persönlich sehe in ihm die reale Version vom Anime-Helden Tsubasa Ozora, da man ihm einfach ansieht, wie viel Spaß er am Fußball hat.“ Dienlich, dass Turp bereits seit gemeinsamen Sandkastentagen zum engen Freundeskreis von Ersan Dargecit zählt. „Ich war ein großer Bewunderer seines Könnens. Einfach, weil alles, was er macht, so einfach aussieht, wenn er es macht.“ Das ist auch der Grund dafür, dass er extrem stolz ist, „seine Fähigkeiten nächste Saison in unserem Dress bewundern zu dürfen.“

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