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Kreisliga A Detmold

Bollwerk-Report – Kreisliga A Detmold

Der Aufstieg führt über eine kompakte Defensive. Das weiß selbstredend auch der fußballerische Hochadel in Detmolds Elite-Kreisliga.

„Gute Defensive bietet erst die Möglichkeit, oben mitzuspielen“

Bollwerk-Report (hk). Diese Marke ist definitiv bemerkenswert. In 45 Begegnungen kassierten der SV Eintracht Jerxen/Orbke (neun Gegentore), der Blomberger SV (11) und der TuS WE Lügde (13) 33 Gegentreffer. Damit beweist das Spitzentrio seine Ausnahmestellung. Das viertbeste Team in diesem Zahlenwerk sind die Sportfreunde Berlebeck/Heiligenkirchen, die 28 mal die Kugel aus dem eigenen Netz fischen mussten, damit mehr als dreimal so oft wie etwa die „Junx“ aus Jerxen/Orbke. Interessant: Auch in Lemgos höchster Kreisklasse besitzen die drei besten Teams ebenfalls die ausgereifteste Defensive. Lippe-Kick nimmt die sichersten beiden Verteidigungslinien unter die Lupe. Der Blomberger SV wollte sich, nach dem unglücklichen Verpassen vom Bezirksliga-Aufstieg, nicht äußern.

Dieser Bericht wird präsentiert von:

 

 

Von Henning Klefisch

 

SV Eintracht Jerxen/Orbke, 17 Spiele, neun Gegentore.

 

(hk). Häufig stand die Abwehr bombenfest. Gegen den SV Diestelbruch/Mosebeck, den RSV Hörste (jeweils 9:0), die FSV Pivitsheide, den TuS Horn-Bad Meinberg (jeweils 1:0), den SC Türkgücü Detmold, den Post TSV Detmold II (jeweils 4:0), die SG Brakelsiek/Wöbbel, die FSV Pivitsheide (jeweils 3:0), und den Post TSV Detmold II, den SuS Pivitsheide, den SC Türkgücü Detmold (jeweils 5:0) schluckte die SVE-Abwehr kein Gegentor. Somit behielten sie in elf von in Summe 17 Saisonspielen eine weiße Weste. Bei der 2:3-Heimniederlage gegen den Blomberger SV erlitten sie

Marco Schlobinski

die einzige Saison-Niederlage, kassierten bei dieser ein Drittel ihrer Einschläge. Für Jerxen/Orbke-Coach Marco Schlobinski steht unzweifelhaft fest: „Grundsätzlich bietet eine gute Defensive erst die Möglichkeit, „oben” mitzuspielen.“ Aus diesem Grund werden sämtliche Kicker zunächst einmal in die originäre Verantwortung genommen, das eigene Hab und Gut, das Gehäuse, mit allen Sinnen zu verteidigen. „Das ist einer unserer Kernaspekte, dass wir nach hinten versuchen, gut zu schieben, als Team den Gegner in bestimmte Räume zu bewegen und dann durch Überzahl den Ball zu erobern“, zeigt Schlobinski hier enorme Mühen, einzelne Akteure konkret herauszupicken. Die Kernqualifikation vom allgemeinen Defensivdenken besitzt bei Schlobinski eine höhere Wertigkeit als Individual-Leistungen.

 

Rühlemann als mitspielender Torwart

 

Der Verletzungsteufel hat die Eintracht heimgesucht, weshalb die Rotation mächtig ins Rollen kommt. Auch deshalb erkennt Schlobinski hier eine höhere Bedeutung, dass seine „Junx“ als einzige Mannschaft in der A Detmold eine Einstelligkeit bei der Gegentor-Schluckerei angeben können. „Das macht mich auch stolz, dass hier immer alle bereit sind, fürs Team zu agieren“, formuliert er erleichtert bei Lippe-Kick. Lennart Rühlemann (Bild links) strahlt als Schnapper eine Bärenruhe aus, geht im direkten Duell meist als Sieger hervor, ist on point in den Spielen voll da. Zudem weiß er auch mit seinen langen Gräten umzugehen, kickt sehr anständig, dient als erster Aufbauspieler. „Da wir uns auch in Drucksituationen spielerisch befreien wollen, ist das “Gold wert„, vermerkt sein Trainer. Je älter er wird, umso besser tritt er auch als Motivator in Erscheinung, dient als vorzeigbares Vorbild für die talentierten Thron-Nachfolger Ole Kretzschmann und Dennis Deli. Diese „können sich hier gut Dinge abschauen. Auch ihre Leistungen stimmen und gerade Dennis Deli war diese Saison sonntags oft zweimal auf dem Feld, erst A-Jugend und dann bei uns, Hut ab“, vor dem Protagonisten der Lippe-Kick-Fanstory.

 

Nicht nur gegen die Top-Teams brillieren

 

F. Meier

Die Konstitution in der Abwehrkette bietet mehr Chance als Risiko, wird von Match zu Match entschieden, welche Fähigkeiten von welchem Akteur am dringendsten benötigt werden.
Schlobinski stellt sich ständig die Frage: „Wann ist der Druck vielleicht höher und erfahrene Leute wie Meier, Bertram, Kanne oder Olschi gefragt und wann kann man den Blick auf Weiterentwicklung für Spieler wie Merz oder Waschkies – der ja lange Stürmer war – legen?“ Auch hier wird ein hoher

T. Bertram

Zufriedenheitswert im Stimmungsbarometer erreicht. Als Architekt im Jerxer-Spielaufbau gilt Fabian Meier, der sich enorm gesteigert hat, ein hohes Leistungslevel demonstriert. Per se ist eine deutliche Rhetorik entscheidend im Abwehrbereich, müssen die einzelnen Spieler vertrauensvoll und tatkräftig zusammenarbeiten. Das alarmierende Ausrufezeichen, das Marco Schlobinski anmerkt: „Hier haben wir noch Luft nach oben beziehungsweise haben das von mir geforderte Niveau oft nur in Spielen gegen die Top-Teams.“ Mit viel

Lukas Kanne

Zweikampfstärke, eingespielten Abläufen, anständigen Tempowerten und einer hohen taktischen Disziplin wartet die SVE-Defensive auf. Nicht nur im Liga-Alltag überzeugte die Eintracht. Ebenso in den Pokal-Duellen gegen den starken Bezirksligisten SG Hiddesen/Heidenoldendorf (5:1) und das A-Spitzenteam TuS WE Lügde (4:1) bewies man seine defensive Sorgfaltspflicht. Auch deshalb darf der letztjährige und künftige Bezirksligist auf eine tolle Saison zurückblicken.

 

TuS WE Lügde, 13 Spiele, 13 Gegentore.

 

(hk). Pro Spiel einen Gegentreffer, das ist die Bilanz vom TuS WE Lügde, was zum dritten Rang im Bollwerk-Report der Kreisliga A Detmold berechtigt. So einige Male verhinderten die Eichen einen gegnerischen Torerfolg. So beim 9:0 bei der FSV Pivitsheide, den 4:0-Siegen über den FC Fortuna Schlangen, den RSV Hörste und den TuS Horn-Bad Meinberg. Bei der einzigen Saisonpleite, einem 1:3 bei den Sportfreunden Berlebeck/Heiligenkirchen, schluckte Lügde die meisten Gegentore. Zweimal kassierten die Osterräderstädter zwei Gegentore, beim 6:2 über die FSV Pivitsheide und beim 7:2 beim Post TSV Detmold II. Bleiben noch sechs Gegentreffer, die sich auf die Spiele gegen den TSV Horn (2:1), den SC Türkgücü Detmold , TuRa Heiden (je 6:1), SG Brakelsiek/Wöbbel und SuS Pivitsheide (je 5:1) und SV Diestelbruch/Mosebeck (4:1) beziehen.  Nunmehr Ex-Westfälische Eiche-Coach Andreas Hoffmann betont: „Wir stehen defensiv sehr stabil und lassen wenige Torchancen zu. Das ist jedoch die Aufgabe aller elf Spieler und nicht nur der Defensivreihe.“ Bockstark agiert in dieser Serie Justus Mund (Bild rechts), der mit seinen zarten 17 Lenzen bereits einen Stammplatz eroberte „und dabei sehr abgeklärt agiert hat.“

Andreas Hoffmann

Mittlerweile ist er 18, besticht mit einer großen Dynamik, einem starken Kopfballspiel und einer hohen Spielintelligenz, wie Hoffmann lobt. Zugleich möchte er auch nicht verachten: „Ihm stehen eine Reihe von erfahrenen Spielern bei, sodass er sich weiter gut entwickeln kann.“ Was könnte noch besser werden? „Die Mischung zwischen Defensive und Offensive finden.“ Interessant: „Wir haben im Winter ein neues Spielsystem einstudiert, dass uns noch mehr Möglichkeiten gibt und das Team so unberechenbarer wird.“

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